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Autor Thema: Magistra Seroquells Büro  (Gelesen 31904 mal)
Fenya
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Draco
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« Antworten #75 am: 24. September 2010, 22:13:59 »

Magistra Seroquell hebt den Blick von ihrem Pergament und betrachtet den Neuankömmling

Nun, bitte von vorne wie ist Euer vollständiger Name, welchen Status habt ihr inne, und was macht Euch zu einem geignenten Schüler für die Projektarbeit?
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Oh schau mal, ein neuer Drohbrief... nur für mich - wie lieb!<br /><br />Neo über die Haus-Luft-Mädels:<br />Wir sind die Girlies!<br />wir könnten die high school cheerleader sein!<br />und der Quaterbeck mit dem du zusammen bist ist Darian
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Erzi


« Antworten #76 am: 24. September 2010, 22:20:27 »

Cindan legt die Stirn kraus. Oh weia.
"Mein Name ist Scolarius Aeris Cindan Tannhäuser."
Er wartet bis die Magistra alles notiert hatte und das gekrizzel vom Kohlestift verstummte.

"Ich muss gestehen, eine Berufung, warum gerade ich dafür geeignet bin sehe ich nicht. Allerdings war ich schon mehrmals in Schieferbruch seit dem... Unfall. Auch habe ich mit Prima Lix und dem Scoralius Ardor zusammen die Kraftknoten beim Goldkrug vermessen und dabei auch die neuesten Messungen aus Schieferbruch studiert. Ich denke, dass was die Menschen in Schieferbruch fehlt ist jemand der ihnen plausiebel erklären kann, was passiert ist und passieren wird, bis sich alles normalisiert."

Er blickt die Magistra an.
"Einen zeitlichen Faktor für die Kraftlinienstabilisierung kann ich zwar nicht liefern, kann aber von Berichten aus, daraus schließen."
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“Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.“
Fenya
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« Antworten #77 am: 24. September 2010, 22:24:04 »

Die Magistra betrachtet den jungen Scolarius einen Moment lang, was war das in ihren Augen, Neugierde, Interesse?

Scolarius Tannhäuser, ja von Euch hörte ich bereits. Ihr wisst, dass wir viele Patienten direkt hier untersuchen werden, nicht in Schieferbruch? Und dass es etwas anderes ist mit Menschen zu arbeiten, als mit Kraftlinien? Sicherlich, ihre Struktur, dass geht in eine ähnliche Richtung, aber es sind Menschen, die man erst darum bitten muss sich einem näher zu öffnen, und damit auch die Struktur zu offenbaren?
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Erzi


« Antworten #78 am: 24. September 2010, 22:39:09 »

Der Scolarii nickt.
"Natürlich. Die Achtung der Privatsphäre liegt an oberster Stelle. Ich nannte das Beispiel mit der Kraftlinienvermessung auch nur um zumindest einen gewissen Erfahrungsschatz zu bieten. Ich denke bei vielen ist es eine Art Urangst, die sich in verschiedenen Graden verankert hat. Um bildlicher zu sprechen: Ich denke es ist wie eine Kerze die im Keller ausgeht. Man weis man ist nur im Keller, aber dennoch steht man im Dunkeln und damit entsteht eine gewisse Angst."

Er blickt zum Fenster nach draußen.

"Wenn ich wissen würde, dass die Wand meines Nachbarn spricht, oder der Rinnsal zwei Straßen weiter meinen Müll wieder ausspuckt, dann würde ich auch anfangen nach Anzeichen einer 'Verhexung' in meiner unmittelbaren Umgebung zu suchen. Wenn ihr versteht was ich meine."
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Fenya
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« Antworten #79 am: 24. September 2010, 22:42:40 »

Die Magistra nickt und holt die Mappe mit dem Pergament hervor, Prytanus Dagonett mochte diesen hier, also warum nicht einmal genauer hinschauen...

Danke Scolarius Tannhäuser. Sobald feststeht wer bei dem Projekt teilnehmen kann und darf werde ich eine Liste aushängen oder Euch kontaktieren. dann wird es auch noch eine Übersicht geben, was es zu tun gibt, und den unerfahrenen Schülern werde ich eine Einweisung geben.
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Erzi


« Antworten #80 am: 24. September 2010, 22:48:12 »

"Danke Magistra, das Sie sich Zeit genommen haben. Einen guten tag wünsche ich noch."
Sagt Cindan als freundliche Verabschiedung.

Das war garnicht so schlimm, wie alle sagen, war mit einer der letzten Gedanken die er tätigt bevor er die Türe hinter sich schließt.
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jost
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« Antworten #81 am: 01. Oktober 2010, 13:01:02 »

Am nächsten Mittag klopft es an der Tür.
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Fenya
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« Antworten #82 am: 01. Oktober 2010, 14:24:57 »

Schon kurze Zeit später kommt von innen ein klares "Ja, bitte?"
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« Antworten #83 am: 01. Oktober 2010, 14:56:22 »

Jost öffnet die Tür, tritt ein, und schließt die Tür wieder.
"Guten Mittag Magistra", sagt er
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Fenya
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« Antworten #84 am: 01. Oktober 2010, 15:06:53 »

Die Magistra hebt den Kopf
Guten Mittag, Scolarius! Ich hoffe, ihr habt noch Zeit gefunden etwas zu speisen.
Ich habe euch dort einen Tisch zurecht stellen lassen. Nehmt doch bitte Platz. Die Schüler und Bewerber kommen meist nach Mittag hier an. Solange bitte ich euch doch die Listen dort von Magister Oldenthal zu vervielfältigen. Es handelt sich um eine Liste an dingen, die die Schüler hier an der Akademie brauchen, wenn sie ankommen. 10 Stück für heute sollten reichen, wenn bis dahin nicht Schüler oder Bewerber kommen. Dann könnt ihr aufhören zu schreiben, und einfach zuhören!


Recht freundlich nickt Magistra Seroquell dem Schüler zu und beobachtet ihn aufmerksam.
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Fenya
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« Antworten #85 am: 04. Oktober 2010, 09:03:51 »

Die Stunden gehen für Jost nur schleppend voran. Erst das Abschreiben dieser seltsamen kryptischen Liste von Dingen, die man in der Akademie braucht, dann kommen bald die ersten Schüler, oder vielmehr zukünftigen Schüler.

Ein zögerliches Klopfen kommt, und junge zukünftige Elementaristen betreten scheu den Raum. Jost merkt bald, dass viele gar nicht laut sprechen, und nichteinmal Informationen zu ihrer Herkunft flüssig aussprechen. Es gibt ein Formular, wie er feststellt, dass für zukünftige Schüler ausgefüllt werden muss. Bei den meisten Schülern bleiben einige Zeilen leer. Und teilweise erscheinen die Jungen und Mädchen so scheu, dass man selbst ihren Namen mehrfach nachfragen muss. Geduldig kümmert sich die Magistra - gewiss mit ihrem eigenen Maß an Freundlichkeit - um die Bewerber. Egal ob profan oder zukünftige Elementaristen. In der Stunde kommen bis zu 3 Bewerbern in diesen Wochen. Das liegt an dem neuen Semester, meint Magistra Seroquell. Die Bewerber sind eigentlich zu spät, und steigen nun später in das laufende Jahr ein. Natürlich geht das nur ausnahmszweise, eigentlich beginnt das neue Semester zeitgleich mit der Vereidigung der Gardisten im September, jedoch will man jedem die Chance zur Ausbildung geben.
Es könnte erstaunen wie grünäugig die Bewerber an die Akademie kommen "mehrjährige Ausbildung?" - "Kosten" - "so viel Unterricht, und auch noch Sport"...

Mal sind es 5 Schüler pro Tag, mal 10 und mal nur 3. Zwischen den ganzen Bewerbern kommen auch noch Scolari, die wissen möchten "Kann ich nicht ein anderes Zimmer haben?" - "Darf ich mich von Kurs xyz freistellen lassen?" - "Wo kann ich Urlaub beantragen?" - "Wie kann ich eine Klausur nachholen?" ... eigentlich ist die Magistra dafür nicht verantwortlich, doch auch hier bemüht sie sich wieder, alle Fragen der Zufriedenheit der Schüler zu beantworten. Jedoch merkt man, dass wenn sie jetzt auch noch einen kumpelhaften Ton anschlagen würde, dass sie dann definitief die Schüler nicht mehr aus ihrem Büro rausbekommen würde. Erstaunlich wie penetrant einige sind, wenn es darum geht einen neuen Tutor, ein neues Tutorium oder gar ein anderes Zimmer zu beantragen...

Jost ist froh, als er die Stunden hinter sich bringt, und die Tür zu dem Büro der Magistra sich hinter ihm schließt.
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« Antworten #86 am: 06. Oktober 2010, 21:52:52 »

Am nächsten Tag kommt Jost wieder zum Büro der Magistra.
Er klopft an, und nach einem "herein" tritt er herein, begrüsst die Magistra, und setzt sich an "seinen" Tisch.
Er wendet sich dann nach kurzer Zeit an die Magistra:
"Magistra Seroquell, hättet Ihr einen Moment? Glaubt Ihr immer noch, daß ich ungeeignet oder genervt wirke, wenn mir Menschen gegenüber stehen, die meine Hilfe benötigen? Ich muß ehrlich gesagt zugeben, daß ich doch verwundert war, vorver- oder besser beurteilt zu werden."
Er wirkt bei der Frage nicht sonderlich angespannt und schaut zu der Magistra herüber.
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« Antworten #87 am: 06. Oktober 2010, 21:59:35 »

Die Magistra schaut ihn an und ihre Lippen kräuseln sich leicht.
Ihr habt sehr impulsiv, und ohne nachzudenken reagiert. Eure Gefühle schwappten zu mir über. Das muss natürlich nicht immer vorkommen, aber bei einem Patienten kann das fatal sein. Wenn ein Patient diese geringe Regung merkt, kann seine Unsicherheit in Aggressionen umschlagen, und ich glaube nicht, dass ihr dann - je nach Patient - das Zimmer unverletzt verlassen könntet. Ihr müsst Eure Gefühle... nein, nicht Eure Gefühle, Eure Gefühlsäusserungen besser kontrollieren können. Ich habe hier nicht vorschnell gehandetl Das wart ihr, Scolarius. Ihr habt mir zu schnell eine Gefühlsregung offenbart, die Euch fast die Projektarbeit gekostet hätte. Ich habe jedoch beschlossen Euch eine Chance zu geben. Aber nur mit privatstunde bei mir hier im Büro. Ich habe Euch nicht "Vorverurteilt", sondern ihr habt mir eine Seite von Euch gezeigt die ihr während der Gespräche mit den Probanden nicht zeigen dürft.

Die Magistra schaut kurz auf ihre Papiere dann auf den Scolarius
Ich überlasse es euch, wenn ihr meint, ihr braucht diese privat Stunde nicht - dort ist die Tür. Wenn ihr jedoch meint, ihr könnt etwas lernen, etwas mitnehmen für Eure Projektarbeit, dann bleibt.

Auffordernd blickt in Josts Richtung
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« Antworten #88 am: 06. Oktober 2010, 22:06:21 »

"Nun, werte Magistra. Wäre ich der Meinung, diese Stunden würden mir nichts bringen, so hätte ich sicherlich irgendwie versucht sie zu umgehen." antwortet Jost.

"Dennoch ändert es nichts an der Tatsache, daß ich nicht mit einem Patienten, sondern mit Euch im Gespräch war. Findet Ihr nicht, daß auch eine Situation eine Abhängigkeit von einem Gespräch sein kann? Es ist meiner Meinung nach vielleicht sogar eine Möglichkeit Personen aus sich heraus zu locken. Wie seht Ihr das?"

Er schreibt während er die Worte spricht an einem kleinen Satz Ratgeber zum Thema ist ein Zimmertausch möglich.
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Fenya
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« Antworten #89 am: 06. Oktober 2010, 22:13:25 »

Nun, es gäbe keine Möglichkeit die Zeit hier zu umgehen, Scolarius. Ihr vergesst, dass ihr Schüler seid, und ich eure Lehrerin. Es gibt hier kein "ausdiskutieren" sondern ihr habt das zu tun was ich Euch sage!

Und ja, Gespräche sind abhängig von der Situation. Doch ihr habt die situation nicht abschätzen können bevor ihr reagiert habt, und negative Gefühle bei einem Magister zu zeigen, von dem ihr etwas wollt, ist kein guter Start. Die meisten verschließen sich sogar. Ich selber habe im jahrelangen Umgang mit Patienten und Schülern gelernt nur das zu zeigen, was ich will, aber Eure Reaktion war spontan. Das spürte man sofort. Unüberlegt. Negative Gefühle zu Beginn eines Gespräches gehen nicht. Das verursacht in nahezu jeder Situation einen Wiederstand auf die eine oder andere Art und Weise. Ihr müsst offen in ein Gespräch gehen, immer mit dem Ziel vor Augen. Ihr müsst ersteinmal die situation abschätzen bevor ihr reagiert. Und das habt ihr nicht Scolarius.
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