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Autor Thema: Büro von Andariel Dagonett II  (Gelesen 94049 mal)
Andariel
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« Antworten #135 am: 15. Februar 2010, 09:18:48 »

*Konzentriert schaut der Prytanus weiter auf die immer noch wirbelnde Masse aus Schne und Eis in seiner Hand. Anscheinend hat er einen Handschuh ausgezogen und fährt mit der Hand außen an diesem Gebilde vorbei. Schnell werden die schmalen, blassen Finger leicht bläulich.
Das Problem, daß Euch beschäftigt, existiert nur, weil ihr das wesentliche Prinzip nicht verstanden habt, das zwischen dieses beiden Elementen herrscht. Eis und Humus sind sich näher, und doch ferner, als es alle anderen Elemente sind. Wo sich Wasser und Feuer in gleicher Konzentration treffen, da entsteht nur Dampf, etwas, das beide Elemente vereint.  In diesem Fall jedoch kann man die Elemente nicht vermischen. Sie sind wie Essig und Öl, die zwar beide in einer Flasche sein können, aber nicht am selben Ort darin.
Ihr könnt nicht erwarten etwas von eurer eigenen Cryoessenz zu akkumulieren und dann noch mit einer externen Quelle zu verbinden. Die Elementaren Kräfte verdrängen sich gegenseitig. Erhöht ihr den Anteil der Essenz in euch, verdrängt ihr einen Teil der Lebenskraft. Das hat zwar seine Vorteile, ist für euren Grad des Studiums aber noch zu früh.
Ebenso ist es mit der Weitergabe von Essenz in einen anderen Körper. Ihr verdrängt Lebenskraft. Die Folgen muß ich euch wohl nicht erläutern."

*Während er spricht, sinkt die Schneekugel immer weiter in sich zusammen, bis sie einen vielleicht Daumengroßen Eiskristall geformt hat. Dagonett hält ihn  in der Unbehandschuhten Hand, die inzwischen fast weiß ist, mit wenigen bläulichen Flecken.*

"Ihr werdet als erstes lernen, ein Gespür für die Handhabung der Essenz zu entwickeln. Jedoch, indem ihr sie Außerhalb eures Körpers manipuliert. nutzt die Kraft der Umgebung und bewegt sie.
Um mit der Lebenskraft und dem Verstand eurer Mitmenschen und Euch selbst herumzuspielen ist es noch ein bißchen zu früh nicht wahr?"

*Ein dünnes Lächeln spannt sich über sein Gesicht. Dann wirft er ihr den Kristall zu*
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Viola
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« Antworten #136 am: 18. Februar 2010, 11:25:00 »

Viola fängt den Kristall auf betrachtet ihn mit steigendem Interesse.
"Nun ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das Experimentieren mit meinen Mitmenschen nichts Gutes hervorbringen würde und genau aus diesem Grund bin ich zu euch gekommen, denn ich will niemanden verletzten und sollte es auch nur durch einen unaufmerksamen Moment geschehen. Ich danke euch vielmals für eure Hilfe, jedoch hätte ich noch eine kleine weitere Frage. Wie genau handhabe ich diese Essenz so, dass ich sie auch öfterr als einmal bewegen kann?" wieder blickt sie den Kristall in ihrer Hand an.
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erlkoenig
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« Antworten #137 am: 17. März 2010, 13:18:04 »

Am nächsten Tag, während der Sprechzeiten von Prytanus Dagonett, findet sich Nereus wieder einmal vor dessen Bürotüre wieder. Er klopft dreimal kurz an und erwartet nach dem üblichen Rascheln und dem schliessen einer Schublade das "Herein!" des Prytanus ehe er den Raum betritt.
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Ich mache keine Kunst. Ich mache Kommerz.
erlkoenig
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WWW
« Antworten #138 am: 29. März 2010, 12:25:45 »

Eine kurze Zeit später verlässt Nereus das Büro wieder, mit einem recht zufriedenen Blick und setzt seinen Gang zum Trakt von Haus Wasser fort.
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Cindan
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Erzi


« Antworten #139 am: 01. April 2010, 16:04:27 »

Spät am Nachmittag klopft es an der Türe des Hausleiters Eis.

Cindan steht nervös mit einigen wild bekritzelten Blättern in der Hand vor der Türe und wartet auf das allgemein-übliche "Herein", welches ihm erlaubt einzutreten.

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“Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.“
Andariel
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« Antworten #140 am: 01. April 2010, 16:29:37 »

*Es dauert einen Moment länger als üblich bis das Schnarrende "Tretet Ein." ertönt.
Auch fehlt der gewohnte "Wer denn jetzt schon wieder?"-Tonfall. Man könnte fast meinen, etwas wie ...Interesse?... Freude?...Zufriedenheit?... Herauszuhören.*
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Cindan
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Erzi


« Antworten #141 am: 01. April 2010, 19:47:24 »

Cindan tritt ein und schließt hinter sich die Türe bedächtig langsam. Wohl um sich noch einmal zu Sammeln bevor er vor dem Prytanus spricht.

"Einen guten Abend wünsche ich Euch, Prytanus Dagonett."
Cindan holt noch einmal tief Luft, eh er langsam auf den freien Stuhl im Büro zugeht und darauf wartet sich setzen zu dürfen.

"Prytanus Rarin schickt mich. Er konnte mir bei meinem Problem nicht weiterhelfen."
Der Scolari pausiert kurz.
"Ihr seid, bei einem solchen Thema wohl der bessere Ansprechpartner."

Cindan legt die Zettel auf den kleinen Schreibtisch vor dem Hausleiter Eis aus.
Schmierige, wohl in großer Eile geschriebene Notizen teilen sich den Platz mit sauber neuformulierten Nachtragungen. Insgesamt umfassen die Notizen bestimmt zwei Dutzend Papierblätter.
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Andariel
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« Antworten #142 am: 02. April 2010, 15:54:38 »

*Prytanus Dagonett sitzt in dem hohen Ohrensessel hinter seinem Schreibtisch und trägt mit großer Akribie Neue Eintragungen in einer ledergebundenen Aktenmappe ein. An einer Ecke des bis auf eine silberne Schatulle, Zwei Karaffen mit Wasser und Wein und etwas Schreibzeug fast sterilen Schreibtischs liegen noch 4 weitere dieser Mappen. Die weinroten Vorhänge sind fast völlig zugezogen und lassen die Frühjahrssonne durch den Raum fluten.
Dagonett scheint heute in einer ungewohnt guten Stimmung zu sein und  als Cindan an den Tisch tritt, deutet er schon auf den freien Stuhl.*

"Nehmt Platz, Scolarius."

*Er bläst kurz über die Akte, bis die Tinte getrockent ist, dann legt er sie zurück auf den Stapel und wirft einen ersten Blick auf Cindans Notizen*

"Ich frage mich, was es wohl ist, dem der Prytanus Aeris nicht gewachsen ist, daß er einen Scolaren zu mir schickt, um mich damit zu befassen...."
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Cindan
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Erzi


« Antworten #143 am: 02. April 2010, 18:09:25 »

Cindan grinst zufrieden und setzt sich.
Er spricht ohne einen Blick auf seine Notizen zu werfen. Wohl weil er die letzten Tage oder Wochen über nichts anderes Nachgedacht hatte.
"Unterbrecht mich jederzeit, wenn ich unrecht habe."
Eröffnet er seinen Dialog.
"Unsere Welt lässt sich laut unserem System in sechs Elemente unterteilen.
Am Rande unserer Welt endet das Sein im Chaos, im Nicht-sein. Ihr sagtet in der Ayd'Owl, dass eine Art Urkraft unser Sein festigt und davon abhält ins Chaos zurück zu fallen.
In Xeldorns Vortrag hieß es, das Elemente immer ein Neutrum einnehmen, was ihre Ladung in warme und kalte Elemente angeht."
Cindan pausierte kurz um sich zu sammeln und um den Prytanus Anmerkungen machen zu lassen.

"Weiterführend habe ich gelernt, dass Kraftströme unsere Welt durchziehen und von Zeit zu Zeit ihren Lauf verändern."
Die Augen des Scolari funkeln vor Aufregung und wissenschaftlichen Tatendrang.
"Ich nutze das Wort Kraftströme, da ich der Meinung bin ein solcher Strom kann sowohl astral als auch klerikal geladen sein."
Wieder ein kurzes Innehalten des Scolari.
"Ich habe eine Theorie entwickelt, welche sich mit den Richtungswechseln befasst. Als Beispiel möchte ich das für mich tragenste Ereignis nennen. Die Entzauberung von Florian Phönixflug. Wie Sie sicher wissen, hat sich der Humusknoten indem der Humuselementar 'Eru' haust näher an den Dunkelsee geschoben. Diese Bewegung führt gemäß meiner Theorie auf die Entzauberung zurück."

Cindan lässt eine Pause und nimmt, dann die erste Seite seiner Notizen zu Hilfe:
"Ich gehe davon aus, dass Kraftströme und ihre Schnittpunkte von Grundsatz her neutral geladen sind. Durch ihre Umgebung nehmen sie eine elementare oder klerikale Ladung auf. Im Fall des Knotens am Goldkrug Humus. Wenn ein Ereignis mit hohem Kraftpotential Auftritt, kann es geschehen das die Umgebung von ihrer elementaren Grundladung abweicht. Im Falle der Entzauberung wurde ein hohes Maß an Cryo in die Umgebung zerstreut. Ich glaube sogar ein hohes Maß direkt vor den Dunkelsee."
Der Scolari blätterte die Seiten um.
"Ich glaube die Kraftströme agieren agil auf eine solche Situation. Der Knoten verschob sich in die Selbe Richtung. Ich gehe fest davon aus, dass wenn man den Knoten jetzt astral betrachtet ein auffälliges Pensum an Cryoenergien auffällt."
Cindan holt nochmal gief Luft um seine Erklärungen zu einem Ende zu bringen.
"Prytanus Dagonett ich möchte euch bitten mir zu helfen diese Theorie zu bestätigen. Wenn sie stimmt so ist es möglich, dass Kraftströme in ihrer Gesamtheit wie ein Organismus agieren und Maßgeblich daran beteiligt sind das eleentare Gleichgewicht zu wahren."
Ein hoffnungsvoller Blick geht in Richtung des Prytanus.
"Ich würde gern meine erste Forschung und damit meine erste echte Prüfung in die Richtung gehen lassen."

« Letzte Änderung: 02. April 2010, 18:19:52 von Cindan » Gespeichert

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Andariel
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« Antworten #144 am: 09. April 2010, 01:41:29 »

*zunächst hört der Magister Cindans Ausführungen regunglos zu, das Kinn in eine seiner Hände gestützt.
Ohne zu unterbrechen läßt er ihn fortfahren, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, mal anerkennend, mal spöttisch.
Als Cindan allerdings allerdings über die Ladungen der Kraftlinien, über Elemente und göttlichen Einfluß spricht, tritt plötzlich ein anderer Ausdruck in seine Augen. Sie wirken lauernd, fast hungrig und der gerade noch amüsierte Blick wird bohrend, ohne das sich die restliche Mimik verändert.*

"Auch wenn sich in euen Ausführungen einige kleine Fehler gefinden, so habt ihr in eurer kurzen Zeit hier an der Akademie doch schon einiges an Einblick in die Struktur der Kraft und ihres Flusses gewonnen. Da dies in solchem Ausmaß noch nicht zu eurem Lehrstoff gehört, scheint euch das Thema wirklich zu interessieren.
Eines Jedoch solltet ihr wissen, bevor ihr weiteren Aufwand in dieses Thema investiert:
Die nodikale Transponenz, die "Verschiebung" des Knotens, hat nichts mit den Ereignissen um Magister Phönixflug zu tun gehabt.
Recht habt ihr jedoch mit zwei Dingen, bei einem davon vielleicht mehr, als Ihr ahnt...:
Die meisten Nodices haben eine Prägung, welcher Kraftform auch immer, die die ihnen nahe Umgebung beeinflußt.  Ein Ereignis anderspoliger Ladung kann die Umgebung des Knotens überlagern, die Prägung überschatten, aber nicht auflösen.
Um dem Knoten selbst eine andere Ladung, einen anderen Aspekt zu verleihen, wäre eine massive, langjährige Kontamination des Umgebungsraumes notwendig. Soetwas könnte in Schieferbruch passieren oder falls man einen Fluß und die damit verbundenen Essenzen des Wasser durch einen dem Feuer assoziierten Knoten leiten würde. Und selbst hier in der Regel nur, wenn man diese Veränderung gezielt kanalisieren sollte. Andernfalls würde die Prägung des Knotens ruhen, bis der kompromittierende Einfluß schwinden würde.
Die Kraftlinien, und in stärkeren Ausmaß ihre Schnittpunkte, die Nodices, sind nicht weniger als die Pseudomanifestation des Astralen Raumes, des Bindegliedes zwischen den Sphären selbst. Seien es nun elementare, gildenmagische, dämonische oder göttliche Kräfte, die Linien und Knoten ihren Stempel aufdrücken.
Eine dem Eis assoziierte Linie entspringt der  Elementare Ebene des Eises um schließlich mit ihr wieder zu verschmelzen. Die Knotenpunkte sind nicht nur Schnittpunkte der Linien, sondern gleichzeitig auch Ende und Ursprung mancher Linien. Viele Laufen nur von einem Knoten zum nächsten, andere über viele Hinaus. 
Würde sich also die Polung eines Knotens ändern würde das bedeuten, daß der Kontakt zur Ursprungsebene unterbrochen, oder umgeleitet  worden wäre. Dieser Prozess hätte gravierende Auswirkungen auf das gesamte Gefüge, nicht nur das Elementare und wäre nur unter einem immensen Aufwand und hohem Risiko möglich.
Die Grundstruktur des Netzes ist stabil, die Eckpunkte und Knoten fix.
Zwar erlöschen manche Linien, andere entstehen, doch sind das minimale Änderungen im Geweben, ein Fadenstück in einem Wandteppich und Folge der Veränderung der Sphären selbst.
Der Großteil der Knoten ist stationär und nicht dazu gedacht, sich zu verschieben. Als dieses Ereignis in der Vergangenheit an nur wenigen Knoten aufgetreten ist, hatte es vernichtende Auswirkungen auf das Restliche Netz.
Orte der Macht verschwanden und neue Bildeten sich entlang der verschobenen Linien, als sich nur ein einzigen Knoten löste und die mit ihm verknüpften Fäden folgten.

Beantwortet das den Kern Eurer Frage?
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Erzi


« Antworten #145 am: 09. April 2010, 09:23:43 »

Der Scolari nickt beeindruckt. Nicht alle Erklärungen hatte er verstanden, aber das war zu erwarten, wenn man mit einem Hausleiter über Metamagie redete.

"Wenn Ihr noch eine Frage erlaubt. Kennt ihr den Bericht unserer Reise nach Milea? Dort hat sich eine Kraftlinie vom Tempel weggeschoben und seine Polarität zu der einer anderen, in diesem Land verehrte Gottheit geändert. Wenn ich euch richtig folgen konnte passiert sowas für gewöhnlich nicht. An dem neuen Verlauf der Linie steht ein Monolit, welcher mitunter dafür verantwortlich war das das Dimensionsgefüge zerriß und Anderswelter in unsere Welt kommen."
Cindans blick verrät das es hinter seiner Stirn arbeitet. Seine Stirn liegt in Falten.
"Keine der Parteien machte den Eindruck das Kraftpotential für eine solches Unterfangen zu haben, ganz zu Schweigen das es keinen ersichtlichen Nutzen birgt. Ich verstehe dieses Ereignis nicht auch wenn ich noch soviel darüber lese. Das muss ein gewaltiger Aufwand gewesen sein, oder?"
Cindan hatte noch immer ein Grundverständnis das erkennen lässt, dass er einst ein Händler war. Keine Leistung ohne Gegenleistung.
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Andariel
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« Antworten #146 am: 12. April 2010, 00:55:46 »

"Zum ersten:
Nicht alle Kraftlinien laufen linear, auch wenn es für gewöhnlich der Fall ist. Je nach Ausprägung der Umgebung kann es auch zu gebogenen Linien führen, deren Knoten allerdings gleichbleibend sind. Auch intermitteirende linien, die nicht dauerhaft existieren gibt es. Doch auch hier bleiben die Ein- und Austrittspforten, also die Knoten, gleich.
Zum zweiten:
Das Eingreifen eines oder mehrer Götter, verändert die eben besprochenen Regeln. Ein Göttliches oder Erzdaimonisches Wesen hätte die Macht dazu, wenn sie in der Regel auch die Hilfe Diessphärischer Diener brauchen. Durch die Polveränderung eines Knotens oder einer Linie ist es diesen Wesen möglich, Kraft zu kanalisieren und zu nutzen. Deshalb stehen an machtvollen Knoten so oft Tempel oder heilige Stätten. Ein Knoten ist ein Tor, und wer es zu nutzen versteht, kann es auch in eine andere Sphäre oder in den außersphärischen Raum leiten. Das ändert natürlich die nodikale Prägung und den Einfuß auf die Linie. Ein weiterer Grund, warum Solche Wesen bemüht sind, ihre Anhängerschaft und ihren Einfluß so groß wie möglich zu halten und gegeneinander Krieg und Rivalitäten führen, damit sie soviele Knoten wie möglich überlagern können. Aber das Grundprinzip der instabilen Sphäroneogenese und die sich daraus ergebenden Fragen wird euch erst in einigen Jahren beschäftigen. Nutzt eure Zeit die Grundlagen des Elementarismus zu erlernen, statt Euch mit Dingen zu befassen, deren Basis ihr noch nicht kennt.
Aber zu eurer ursprünglichen Frage: Ja, die Ströme der Kraft sind nicht nur Produkt, sondern auch Indikator und Beeinflussungmechanismus des Gleichgewichtes, und lange nicht nur des elementaren. Solltet Ihr tatsächlich vorhaben, Euch mit dieser Thematik zu beschäftigen, dann solltet ihr euch auf einen Teilaspekt konzentrieren. Die Betrachtung der gesamten Netzfunktion wäre einer Magusprüfung würdig, und zu anspruchsvoll für eine Adeptenqueste. Auch solltet Ihr euch dabei Hilfe holen, wenn ihr praktische Übungen durchführen wollt. Selbst die minimale Nutzung einer kleinen Linie kann Kräft freisetzen, die sich Eurer Kontrolle noch entziehen. Die Prägung des Umgebungsraumes durch einen aktiven Knoten oder die Betrachtung einer durch mehrere Kreuzungpunkte verlaufenden Linie wären Themen, die sich für den Anfang schon als spannend und fordernd genug erweisen sollten um ein paar Beispiele zu nennen. 
Wäre es das soweit? Ich muß mich weiter meiner Arbeit widmen."

*eine Hand legt sich schon auf den Stapel der Aktenmappen, während er Cindan anschaut*
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Cindan
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Erzi


« Antworten #147 am: 12. April 2010, 17:56:12 »

Ein wenig Enttäuschung liegt in Cindans Stimme als er sich langsam erhebt und antwortet:
"Ja, das wäre alles. Habt dank für die Informationen. Sobald ich mich auf ein Teilgebiet spezialisiert habe und ihr interesse an dem Ausgang habt, werde ich Euch informieren."

Nachdem er sich erhoben und nochmal aufrichtig für die Störung entschuldigt hat, verlässt Cindan das Zimmer. Mit dem Klacken des Türschlosses, verschwindet auch die fröhliche Miene die er für die letzten Sätze aufgesetzt hat, schlagartig. Doch keine bahnbrechende Idee - doch nur der alte "dafür bist du noch nicht lange genug hier"-Quatsch.

Cindan kehrt auf direktem Wege auf sein Zimmer zurück und wirft sich auf sein Bett.
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Magister von Ocker
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« Antworten #148 am: 19. April 2010, 22:34:15 »

Es ist eine geraume Zeit nachdem Magister von Ocker das Büro von Prytana Tyfon verlassen hat, bis er sich vor der Türe von Prytanus Dagonett wiederfindet. In seinen Händen finden sich die Aufnamhepapiere für einen Magisterposten an der Akadmie die er sich zuvor besorgt  und auch schon soweit ausgefüllt hat. Für einen kurzen Augenblick sieht er auf und schaut nachdenklich den Gang hinunter, runzelt die Augenbrauen als er glaubt einen Gestalt in einem Narrenkostüm zu bemerken.

"Ungeheuerlich." er schüttelt den Kopf ehe dreimal kurz und kräftig an die Türe klopft nd auf eine Antwort wartet.
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"In den Gängen wird nicht gerannt!"
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« Antworten #149 am: 20. April 2010, 02:35:29 »

* Die Türe hat sich kaum hinter Cindan Geschlossen, da sinkt Dagonetts Hand wieder von dem Aktenstapel. Der gelangweilte Blick , den er aufgesetzt hatte , verwandelt sich in ein grausames Lächeln*

"So knapp an der Wahrheit und doch nicht weiter gegangen. Wir werden sehen, in welches Tier sich Grumbachs neugierige Raupe noch verwandeln wird. Wie schade, daß Rarin in bekommen hat."

*sein leises Lachen ist schon vor dem Zimmer kaum noch zu hören.*

*Stunden später, am nächsten Mittag, scharrt eine Krähe am Fenster, die eine winzige Rolle mit einer Nachricht mit sich bringt.
Der Prytanus überfliegt die Zeilen, seufzt einmal entnervt, und nimmt wieder in seinem rotem Ledersessel platz, wo er die letzten Berichte der aktuellen Kraftlinienvermessung  liest.

Kurz darauf klopft es dreimal kurz und kräftig an der Türe.*

*Die Augen Dagonetts verengen sich kurz, dann läßt er ein knappes

"Herein!"

ertönen*
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