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Autor Thema: Am Eingangstor der Akademie  (Gelesen 19496 mal)
Fenya
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Draco
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« am: 19. März 2010, 20:00:41 »

Etwas mehr als eine Woche nach dem Goldkrug erreichen zwei Reiterinnen das Tor der Akademie. Beim genauen betrachten erkennt man Minchen und Fenya. Beide sehen müde und geschafft aus.
Kaum dass sie das Tor erreicht haben steigt Fenya schwerfällig vom Pferd und reicht Minchen, die ebenfalls absteigt, die Zügel.
Tust du mir den Gefallen und kümmerst dich um die Pferde? Ich habe nur wenig geschlafen die letzten Tage und gehöre dringend ins Bett... Auch wenn ich Kaja nicht begegnet bin habe ich das Ganze doch für wichtig genug erachtet.

Fenya seufzt und blickt müde auf das Akademiegebäude. Ihr Blick wandert hoch zu der Dachterasse und noch höher. Ihre Augen folgen ein paar Krähen die gerade dort hinauf fliegen. Dann blickt sie wieder zu Minchen
Ach, und bitte sag Prytanus Sturmfels doch, dass wir wieder da sind. Sobald ich in meinem Zimmer bin bewege ich mich keinen Meter mehr! Dabei muss ich unbedingt noch zu Viola... Ach, du machst das schon!

Fenya lächelt müde und lässt ihre Freundin alleine auf dem Hof stehen.
Ach ja, und bitte erkundige dich, was mit Rani ist... ich wüsste zumindest gerne ob das alles einen guten Ausgang genommen hat.
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Oh schau mal, ein neuer Drohbrief... nur für mich - wie lieb!<br /><br />Neo über die Haus-Luft-Mädels:<br />Wir sind die Girlies!<br />wir könnten die high school cheerleader sein!<br />und der Quaterbeck mit dem du zusammen bist ist Darian
Fenya
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« Antworten #1 am: 11. April 2010, 14:59:21 »

Es ist früher morgen als plötzlich ein Ochse der einen kleinen Wohnwagen zieht am Tor der Akademie vorfährt. Ein junges Mädchen in Narrenkleidung sitzt auf dem Ochsen und staunt die Akademie mit großen Augen an.
Ruhig, Winnifred!
flüstert das Mädchen dem Ochsen zu und steigt von seinem Rücken, weiterhin die Akademie anstarrend. Gerade als die Gardisten sie ansprechen wollen wird ihr bewusst dass sie sich ganz unhöflich verhält. Schnell macht sie einen Knicks vor den Gardisten

Entschuldigung, aber ich soll hier lernen... hat Rani gesagt. Sie meint es wäre besser für mich. Und dieser Gaerion meinte ich soll vorbei kommen mit Winnifred, aber ich dürfte weiterhin hier wohnen, also hier in meinem Wagen. Ich weiß nur nicht wohin ich den stellen soll. Und der Solomar, das ist auch ein Freund von mir - glaube ich, oder hoffe ich. Wissen sie eigentlich ob man auch Besuch empfangen darf wenn man hier lernt? Ich würde gerne auch BEsuch empfangen...
Rani meinte ich könnte hier auch vielleicht ausser lesen und schreiben lernen ein Narr zu sein... also ein richtiger, nicht das was ich derzeit bin. Und kann Winnifred mit rein? Also nicht in das Gebäude, aber ich muss ja meine Wohnung mitbekommen.
Ich hoffe nur, ich mache alles richtig, und nichts kaputt. Aber die anderen meinten dass ihr hier Euch auch immer bemüht alles richtig zu machen und das nicht immer kappt... ganz wie bei mir...


Freundlich und fröhlich schaut das Mädchen in die Gesichter der Gardisten. Während ihr Ochse sie mit seiner Nase anstubst. Plötzlich wird ihr bewusst dass sie die Männer gar nicht zum antworten kommen lässt

Oh, äh... stammelt sie Tut mir leid, ihr könnt mir ja gar nicht antworten bei den ganzen FRagen... aber wisst ihr ich habe halt so viele Fragen... und ich weiß nicht wen ich fragen kann, aber die anderen meinten würde hier halt antworten bekommen... oh jetzt lass ich Euch wieder keine Zeit zum antworten... hach nichtmal das krieg ich richtig hin. Tut mir leid...
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Andariel
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« Antworten #2 am: 11. April 2010, 15:53:17 »

*Goran, einer der jüngeren Gardisten öffnet hin und wieder den Mund um etwas zu sagen, schließt ihn dann aber wieder, als er von einem weiteren Redeschwall erschlagen wird. Er wirkt ein wenig wie ein Goldfisch. Hilfesuchend blickt er zu Telarin herüber, seinem Kameraden bei der Wache. Der aber schaut nur mit mühsam unterdrückten Grinsen in eine andere Richtung.
Etwas hilflos hebt er die Hände*

"Junge Frau, bitte!"

*kurz wartet er ob eine weitere Wortlawine folgt. Aus Telarins Richtung ist ein leises Prusten zu hören*

"Es gibt wirklich keinen Grund sich zu entschuldigen."
*Seine Stirn zieht sich fragend kraus*
"Hab ich das richtig verstanden, Ihr wollt lesen und schreiben lernen? Also falls ja, dann kann man sich ein Formular oben in der Verwaltung abholen. Die füllen das dann mit Euch aus. Dann einigt man sich auf das Schulgeld und das war es dann schon."

*er versucht aufmunternd zu lächeln es gerät nur ein wenig schief*

"Was das Tier angeht.... Normalerweise stehen hier nur Pferde im Stall aber da kann man vielleicht was machen, der Wagen allerdings... ach, klär das mit denen da oben. Das müssen eh die entscheiden.
2.Stock, Ballustrade rechts, 1.Flur, 1. Tür rechts. Da ist die Personalverwaltung.
War das, was du wolltest?"

*Von Telarin kommt nur sehr leise und spöttisch*

"Sie könnte doch Lehrer werden. Sie bringt Leute  ganz gut dazu, Narren zu werden."
*Was ihm einen weiteren bösen Blick von Goran einbringt der gerade die Tür öffnet*
« Letzte Änderung: 11. April 2010, 18:27:26 von Andariel » Gespeichert

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Fenya
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« Antworten #3 am: 11. April 2010, 16:09:26 »

Solnada schwankt während der Antwort vor und zurück und wippt auf den Fußkannten hin und her. Sie zieht ihre Narrenkappe vom Kopf und die rote Haare leuchten in der Sonne.

Ja, lesen und schreiben soll ich hier lernen. Aber was ist ein Formular? Und was ist die Verwaltung? Und eine Ballustrade? Davon habe ich noch nie gehört? Ist das ein Gebäude? Wisst ihr ich war noch nie ine einem so großen Haus! Bisher habe ich nur in meinem Wohnwagen gewohnt und manchmal war ich halt in einer Taverne! Da habe ich dann auch diesen Gaerion getroffen! Und wenn ich das nun suche, wo soll ich denn mit Winnifred hin? Kann ich den bei dir lassen? Würdest du auf ihn aufpassen? Er ist voll lieb, aber er hat Angst allein ohne mich, und im dunkeln auch schonmal wenn er in einer fremden Umgebung ist... und so eine Stadt das ist ja eine fremde Umgebung!

Dann überlegt sie kurz und zieht aus ihrer Tasche zwei rote schiefe und zerknitterte Stoffrosen die sie den Gardisten in die Hand drückt

Das hier ist schonmal ein Dankeschön von mir - aus Stoff, weil echte Rosen immer kaputt gehen. Die ist ja auch schon krum und verbogen...

traurig schaut sie auf die Rosen.. dann erinnert sie sich plötzlich wieder das sie ja was anderes wollte

.. aber ja, könnt ihr mir vielleicht zeigen wo das ist? Als ich mich das letzte mal auf Beschreibungen verlassen habe habe ich mich verlaufen und aus versehen ein Schiff in die Kaltefjorde genommen... fragt sie Goran und lächelt ihn schief an

dann dreht sie sich zu Telarin Und könnt ihr vielleicht nach Winnifred schaun? Ich habe von Nell 3 Kupfer geschenkt bekommen und mir 2 auf der Taverne als Trinkgeld verdient, ich weiß nicht ob das viel ist, aber vielleicht könnt ihr ja für eines mir den Gefallen tun?

« Letzte Änderung: 11. April 2010, 16:56:00 von Fenya » Gespeichert

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Andariel
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« Antworten #4 am: 11. April 2010, 21:18:03 »

*Immer noch spöttisch zieht Telarin eine Augenbraue nach oben. *
"Ich bin doch nicht der Stallknecht. Bind ihn da vorne an, wo die Pflöcke für die Pferde sind. Er wird schon nicht verschwinden, solange du drin bist und in der Ecke kriegt er von dem Straßentreiben eh nicht viel mit. Sieh nur zu, daß dein Wagen nicht im Weg steht."

*Goran wirkt leicht verzweifelt und etwas skeptisch, als sie ihm erzählt, daß sie noch nie von einem Formular oder einer Verwaltung gehört hat. Wo war sie denn die letzten 20 Jahre gewesen? machte sie sich vielleicht doch über ihn lustig?
Er schaut sie an, dann auf die Rose in seiner Hand, seufzt kopfschüttelnd und zieht an einer kleinen schnur, die  direkt neben der offenen Haupttür hängt. Seine Stimme klingt freundlich aber so, als würde er einem Kind etwas erklären.*

"Weißt du, wir können hier vom Tor nicht weg, wenn wir Wache haben. gleich kommt aber einer der anderen Gardisten und begleitet dich nach oben. Und Winnifred passiert hier vorne schon nichts. "

*Er lächelt aufmunternd*
"Und danke für die Rose, die ist wirklich schön."
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Fenya
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« Antworten #5 am: 11. April 2010, 21:37:50 »

Tut, tut mir leid...

stammelt Solnada und zieht ihre Narrenkappe wieder ins Gesicht und schaut auf den Boden

Ihr wart nur so nett, da dachte ich ich kann euch darum bitten. Aber nur keine Umstände wegen mir! Das Tor zu bewachen mit den ganzen intelligenten Leuten dahinter ist vieeel wichtiger als Winnifred, da gebe ich dir total recht! Tut mir wirklich leid, ich bin oft so unbedacht...

nickt sie eifrig und versucht die beiden freundlich anzulächeln, man merkt ihr aber an, dass sie unsicher ist und versucht respektvoll zu gucken.

Ich denke manchmal einfach nicht nach!

Sie macht vor beiden einen schiefen knicks und führt schnell den Wagen mit dem Ochsen etwas auf Seite, dann spricht sie noch ein paar leise worte mit dem Ochsen und bleibt dann fast über anständig etwas abseits stehen, unsicher hin und her schaukelnd. Bis sie schließlich abgeholt wird.
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« Antworten #6 am: 12. April 2010, 00:21:03 »

*Goran wirkt, als wäre er aus Versehen auf etwas wichtiges getreten. Entschuldigend murmelt er*
 "Ist schon in Ordnung, dir braucht wirklich nichts leid zu tun."

*Er blickt zu Telarin hinüber und bringt noch ein anklagendes "Klotz" heraus, bevor ein weiterer Gardist durch die Tür kommt und die beiden fragend anschaut. Inzwischen wirkt sogar Telarin ein wenig schuldbewußt auch wenn er den neuen Gast immer noch mit emporgezogener Braue mustert.*

"Die junge Dame dort ist hier, um sich für die Grundschule anzumelden. Bringst du sie nach oben?"

*Der andere Gardist nickt kurz, schaut kurz zu Solnada, dann wieder fragend zu Telarin. Als der grinsend nickt zuckt er mit den Schultern und deutet mit einer schwungvollen Bewegung durch das Haupttor. *
"Meine Dame, wenn ich bitten dürfte."
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Fenya
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« Antworten #7 am: 12. April 2010, 08:49:41 »

Freundlich springt Solnada hinter dem Gardisten hinterher und winkt den beiden anderen nochmal freundlich zu während sie aus dem Blickfeld verschwindet
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« Antworten #8 am: 25. August 2010, 19:28:00 »

Es ist ein strahlender Morgen, als Valerian ruhig, aber bestimmt an das große Eingangstor der Akademie klopft. Es öffnet sich in einem Flügel ein Guckloch und ein Gardist steckt die Nase raus: "Jaaaaaaaaaaa?" Als er erkennt, wer vor der Tür steht, sieht man ein Zucken im Gesicht und es kommt die wache Frage: "Guten Morgen ehrwürdiger Vater. Wie kann ich euch helfen?"
Valerian antwortet schmunzelnd: "Euch auch einen guten Morgen. Offensichtlich habt ihr die Nacht nicht sehr lange in Mediathas Armen gelegen... Ich möchte gerne zu Magistra und Schwester Mondkind."
"Sicher - ich bin zwar nicht sicher ob die Magistra bereits erwacht ist, doch könnt ihr sonst sicherlich auch auf sie warten."
Ohne das es knarrzen würde, öffnet sich ein Flügel durch die Hand des Gardisten und Valerian tritt ein. Drinnen beäugen ihn die anderen Gardisten neugierig, offensichtlich kommt nicht oft ein Priester in diese Hallen.
"Wartet Vater, ich bringe euch hin. Folgt mir einfach."
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Fenya
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« Antworten #9 am: 15. Oktober 2010, 22:18:50 »

Fenya sitzt auf einem gesattelten Pfed am Eingangstor. Neben sich stehen zwei weitere. Auf einem sitzt ein Gardist in voller Montur doch für eine längere Reise gekleidet. Auch Fenya trägt dieses mal eine Hose und ihrr Haare sind zurück gebunden, ebenfalls für eine längere Reise.

Leise unterhalten sich die beiden und warten auf den Reiter für das dritte Pferd. Es ist schon bald nachmittag als Fenya sagt Vielleicht können wir morgen Abend nocheinmal kurz im Goldkrug einkehren, bis dahin müsste ich alle Unterlagen bei meinem Vater abgeholt haben, damit ich diese weiter transportieren kann.
Der Gardist nickt, ansscheinend ist er nicht für ihre Sicherheit verantwortlich.

Schritte, begleitet von dem Klacken einen Stocks, lassen Fenya in Richtung akademie blicken.
Wie schön, Prytanus, dass ihr und Terkon sie nickt dem Gardisten zu in die gleiche Richtung reisen müssen, in welche mich auch mein Vater geschickt hat. So reise ich den ersten Tag meines Urlaubes nicht vollständig alleine!
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Belaravon
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« Antworten #10 am: 18. Januar 2011, 15:39:40 »

Es ist später morgen als sich das Tor der Akademie langsam öffnet. Durch den Durchgang treten Xeldron, sowie einer der Gardisten der Akademie. Die beiden scheinen sich ruhig zu unterhalten und der Gardist deutet gestenreich auf einen der Flügel des Akademiegebäudes. Xeldron nickt, während sie den steinernden Pfad entlang gehen und wirft einige Blicke zu dem alten Gemäuer.

Beide verschwinden im Gebäude und nach der Helligkeit der Morgensonne scheinen die Schatten sie nahezu zu verschlucken.
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Nutze die Talente die Du hast. Die Wälder wären sehr still wenn nur die begabtesten Vögel sängen.<br />*Henry van Dyke
Xsjara Tyfon
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« Antworten #11 am: 03. Februar 2011, 03:15:20 »

Es sind merkwürdige Zeiten. Trakte der Akademie werden abgesperrt. Magister werden angegriffen. Prytani schleichen durch die Gänge. Schüler werden von Gardisten mit genommen und verschwinden.

All dies unter dem grauen Mantel den der Winter über Tharemis gelegt hat. Schnee liegt noch in allen Straßen der Stadt. Und so führt auch nur ein schmaler Pfad über den Vorhof der Akademie auf das große Hauptportal zu. Trotz der schützenden Kleidung der Gardisten die am Tor postiert sind, müssen sie sich immer wieder ein wenig bewegen um warm zu bleiben.

Gelangweilt streiften ihre Blicke immer wieder den Vorplatz. Plötzlich gab es eine subtile Veränderung in der Umgebung. Die Gardisten warfen sich einen Blick zu, sie hatten es also beide bemerkt. Doch konnte man es nicht so recht fassen. Nur ihre lange Ausbildung in den Hallen der Akademie hatte sie emfindsam für diese Art von Veränderung gemacht. Ihre Haltung wurde aufrechter und ihre Aufmerksamkeit wuchs. Erak der jüngere der beiden lies seine Hand nervös zum Schwertgriff gleiten. Die Anspannung der Männer nahm zu. Suchend schauten sich die zwei Akademiegardisten um, immer nach der Quelle ausschau haltend.

Als auf einmal eine Gestallt vor dem schmiedeisernen Zaun der Akademie auftauchte. Die Gardisten wusten Augenblicklich das dort die Quelle der Energie stand. Oder viel mehr sich zügig auf den Eingang der Akademie zubewegte. Kaum hatte sie den Zaun durchschritten lenkte sie ihre Schritte auf das Hauptportal zu. Ein leisen zischen war zu hören als der Schnee am Rande des kleinen Pfades zu schmelzen begann.

Die Gestallt kahm immer näher und die Augen der Gardisten weiteten sich in plötzlicher Erkentniss. Es war Prytana Tyfon die dort auf sie zu steuerte. Doch hatte keiner der Männer sie je so gesehn. Eine Aura von Hitze und das stetige Summen von Kraft umgab die junge Frau. Sie trug einfach Reisekleidung aus Leder und dicker Wolle, doch darüber leuchtete das Rot ihrers ofiziellen Ritualübergewandes. Ihre Haare waren nicht wie sonnst in einem ordentlichen Zopf geflochten sondern in einem wilden Wirrwar nach hinten gebunden. Das was sie Wachen aber am meisten wunderte und auch ein bischen verängstigte war der nakte Stahl in ihrer Hand. Nur sehr selten war die Prytana mit ihrer Ritualwaffe zu sehen. Und wenn dann in der reich verziehten Scheide an ihrer Hüfte. Doch diese war nun leehr, und die Waffe der Prytana in ihrer Hand. Mit einem weiteren kleinen Schock stellten die Gardisten fest dass die Hitze nicht von der Prytana Famma ausging, sondern von ihrem Schwert. Die Klinge selbst schien in einem sehr dunklen rot zu glühen und Flammen tänzelten von Zeit zu Zeit bis zur Spitze hinab. Die Edelsteine in Knauf und Parrier leuchteten von innen herraus.

Es dauerte einige Herzschläge lang in der die Gardisten nur starren konnten bis das sie schlagartig Haltung annahmen und Erak sich anschickte die Tür schnell zu öffen. Die Haltung der Prytanan zeigt eindeutig das sie es eilig hatte und keinen Aufschub dulden würde. Als Xsjara auf wenige Schritte herran war spürten die Mäner die Hitze der Klinge genau. Auch wenn die Haltung der Waffe eindeutig nich die war, die man für einen Kampf nutzen würde sondern eher als müsse man sie eine Schtreke tragen, ging von ihr eine unheimliche Bedrohung aus.
Die Wachen grüßten mit einem nicken des Kopfes und einem einfachen "Prytana" Und sie waren froh drum das man ihnen keine weitere Beachtung schenkte. Hatten sie doch eben noch das gefährliche funkeln in den Augen der Frau gesehn.

In der Haupthalle der Akademie angekommen verlansamte die Prytana ihre Schritte kaum merklich. Sie drehte den Kopf zur Wachstube und sprach mit einer Stimme sie sicher einge Räume weit zu hören war: "Hauptmann! Mein Büro"
Ohne weiter hin zu schauen oder auf eine Antwort zu warten begann sie die Treppen empor zu steigen. Einige Schühler bemühten sich nicht im Weg zu stehn.

Es dauerte nur wenige Augenblicke bis der Hauptmann der Wache im Laufschritt zum Büro der Prytana unterwegs war.  
« Letzte Änderung: 03. Februar 2011, 03:17:04 von Xsjara Tyfon » Gespeichert

BALISTO FULUMBAR VAS PERDO MAGIA.... oh besser nicht in geschlossenen Räumen.
Andariel
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« Antworten #12 am: 05. Februar 2011, 02:56:26 »

*Sonntag. Früher Abend. Tatsächlich ist es ein vergleichsweise milder Winterabend in Tharemis. Es ist ruhig in den Fluren der Akademie, die meisten Schüler sind in der Stadt unterwegs und feiern oder besuchen ihre Familien. Nur wenige sind im Gebäude geblieben um ihren eigenen Studien zu folgen oder schlicht einen ruhigen Abend zu verbringen bevor am nächsten Morgen die Vorlesungen wieder beginnen. Ein völlig normaler Sonntagabend also.
Mit einer kaum bemerkten Ausnahme:
Seit den frühen Abendstunden sind die Türen zum Saal des hohen Konzils verschlossen und versiegelt. Eine außerordentliche Sitzung? Sonntagabend?
Stunden ziehen ins Land und Stück für Stück versinkt die Akademie im Schlaf, und weit nach Mitternacht sind  einzig die Tor- und vereinzelten Flurwachen noch auf den Beinen. Nur im Konzilssaal ist noch Licht die langen Diskussionen scheinen noch lange nicht am ihrem Ende angekommen zu sein.
Montag. Es dämmert schon und zusammen mit Tharemis erwacht auch die A.C.H.T. langsam aus dem Schlaf. Der eine ist auf dem Weg zum Küchendienst, der andere schleppt sich mit schwerem Schädel zum Frühsport, was durch den eisigen Wind, der seit der Dämmerung durch die Stadt schneidet nicht unbedingt besser wird und das ein oder andere Lehrergesicht schaut aus einem Fenster, noch den letzten Schliff am heutigen Unterricht vornehmend.
Vor dem Konzilssaal stehen immer noch Wachen.
Ein Gardist verlässt den Saal, spricht kurz mit seinen Kameraden und macht sich auf den Weg zur Wachstube.  Gardisten verlassen in Zweiertrupps die Akademie und kehren Stunden später in Begleitung anderer Mitglieder der Akademie zurück, Schüler und Magister in Freizeit und im Fakultätsdienst sammeln sich im Hauptgebäude. Unruhe macht sich langsam breit, offenbar hat niemand eine Ahnung, warum das Konzil jedes Mitglied der A.C.H.T zusammenruft. So etwas hat es noch nie gegeben. Selbst vor dem Schieferbruchkonflikt  gab es nur eine, wenn auch große, Ansprache beim Abendessen.
Der normale Alltag  spült die Sorgen machen es schwierig, sich wirklich Gedanke darüber zu machen, aber immer wieder kommt es zu Diskussionen,  was genau der Grund für dieses merkwürdige Verhalten ist.
Es ist schon Nachmittag, als die Türen des Konzilssaals wieder aufschwingen. Die Prytani sehen ausgezehrt aus, müde, als sie entschlossenen Schrittes in die Haupthalle schreiten. Dutzende von Gardisten haben sich versammelt um sie zu empfangen und machen ihnen Platz. Ein Karee aus Gerüsteten betritt die Gänge der Akademie und nimmt Aufstellung an allen möglichen Ein- und Ausgängen des Gebäudes. Die Haupthalle wird umstellt, während die Prytani unter neugierigen Blicken die letzten Stufen hinunterschreiten und die Halle durchqueren, dem großen, Metallbeschlagenen Haupttor entgegen.  Wortlos bleiben sie stehen, inzwischen ist es vollkommen still geworden.
Die Luft in der Halle knistert plötzlich vor Energie, die im ganzen Gebäude spürbar ist. Wie ein Mann erheben die Prytani ihre Stäbe und stoßen sie auf den Boden. In Einklang sprechen sie eine lange Formel, eine Formel die niemand, der dort steht, schon einmal gehört hat. Donnernd erfüllen die Stimmen der Hausleiter den Raum, bevor er für einen Augenblick in Stille sinkt.
Dann erfüllen Bersten, Splittern und Krachen die große Halle, ohne dass man einen Ursprung erkennen könnte. Ein angstvoller Schrei schallt aus einem der Flure entgegen.
Mit einem weiterem  Krachen und fliegenden Splittern kommt Bewegung in eine der großen Statuen an den Pfeilern des Tors und langsam steigt ein alter Magier, drei Schritt hoch und in schweren Basalt gemeißelt, von seinem Sockel. Seine donnernden Schritte tragen ihn die wenigen Meter zum Tor und langsam hebt er seinen schweren Stab, eine Säule von fast vier Schritt länge einem Spann Dicke.
Ein lautes Krachen scheint die gesamte Akademie für einen Moment zu erfüllen. Nicht nur von dem Haupttor her scheint er zu klingen, jede der Außentüren des altehrwürdigen Gebäudes scheint kurz zu erbeben.
Und er versperrt das Tor! Dann lehnt er sich mit seinem ganzen Gewicht dagegen und erstarrt wieder. Steinerne Adern durchziehen das Tor und verschließen es hermetisch.  Die Mitglieder des Konzils steigen, abgeschirmt von Mitgliedern der Garde, die Treppe wieder hinauf und die Türen des Konzilssaals schwingen hinter ihnen wieder ins Schloss.
Langsam breitet sich bei den Anwesenden eine Erkenntnis aus: Die Akademie ist verschlossen.
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Andariel
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« Antworten #13 am: 14. März 2011, 18:30:41 »

Vor wenigen Tagen:

Mehr als eine Woche sind vergangen seit dem Beginn der Klausurtagung. In dieser Zeit liegt ein Schatten über der Akademie. Das Konzil befragt die Schüler. Einige sollen sogar weggesperrt worden sein, zumindest hatte sie seit Tagen niemand mehr gesehen. Gerüchte machten die Runde. Schlimme Gerüchte.
Zum ersten Mal drückt das Konzil kein Auge mehr zu, wenn Kleinigkeiten außerhalb des Unterrichts gewirkt werden. Keine Ausnahmen. Zum ersten Mal werden die Regeln nach ihren Buchstaben vollstreckt und die wenigen Verstöße hart bestraft. Diesmal gibt es keine zugedrückten Augen.
Das Konzil will etwas klar machen.

Die Befragungen scheinen beendet zu sein und wieder schließt sich das Konzil zu einer Tage dauernden Besprechung ein.
An deren Ende wird die Schülerschaft in der Haupthalle zusammengerufen.

Wieder erscheint das versammelte Konzil vor dem Hauptportal und rezitiert gemeinsam eine lange, komplexe Formel. Als das letzte Wort gesprochen ist beginnt wieder das Krachen und bersten und mit ohrenbetäubender, aus dem gesamten Gebäude dringender,  Lautstärke tritt der Granitene Magus zurück auf seinen Sockel und außer Staub und Splittern bleiben keine Spuren seiner Anwesenheit zurück.

Nur einen Satz verkündet das Konzil, bevor es die Stufen wieder emporsteigt:

Die Akademie ist wieder Geöffnet!

Etwa eine Woche später, verließen einige Prytani und ausgewählte Schüler das Gebäude und machen sich auf den Weg zum Haus Gröll, einer Niederlassung am Rande der Stadt.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #14 am: 22. März 2011, 12:55:38 »

Velkan hatte einen langen weg hinter sich, als er an den Toren der Akademie ankam. Sein Pferd schnaufte erschöpft, als Velkan von ihm herunter glit. Er tätschelte es am Kopf, packte die Zügel und führte es zum Tor. Dort standen zwei Gardisten und bewachten den Eingang. Velkan schritt auf sie zu und blieb Meter vor ihnen stehen.
"Seid gegrüsst. Ich bin Velkan Bjarndyrid, Sturmfalke aus Silbertor, Vogt Kupferschlägel schickt mich Magistra Phönixflug zu treffen. Wir erbitten ihre hilfe." Velkan hielt inne blickte die beiden Gardisten an und hoffte auf eine schnelle reaktion der Gardisten.
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