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Autor Thema: Büro von Gaerion Sturmfels II  (Gelesen 60897 mal)
Thomas Michalski
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« Antworten #135 am: 16. März 2010, 22:51:36 »

"Gute Nacht und behütete Träume, Fenya."
Gaerions Blick folgt der Adepta, bis sie den Raum verlassen hat. Dann richtet er ihn wieder auf seinen Gast.
"Sicherlich. Ist es eine ... komplexere Frage, oder sollen wir jetzt direkt darüber sprechen?"
Gemütlich gießt sich der Prytanus noch einen Finger breit Wein in sein Glas.
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"Thomas hat man gefragt, bevor es Wikipedia gab.
Seitdem muss er mit uns verkehren..."
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jost
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« Antworten #136 am: 17. März 2010, 09:49:44 »

"Eine komplexere Frage wohl nicht. Nicht für Euch ...." *Jost wirkt ganz kurz abwesend* "Es geht darum, daß ich gerne wüsste, wieso meine Erstaffinität Wasser, und die zweite Erz geworden ist, ich denke schon die ganze Zeit darüber nach".."Nicht das ich etwas dagegen hätte! Es interessiert mich nur brennend", setzt er kurz nach.
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Thomas Michalski
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« Antworten #137 am: 17. März 2010, 17:42:54 »

Gaerion grinst, erhebt sich - offenbar nicht ganz im Sinne seiner Kniegelenke - und geht zu seinem Schreibtisch.
"Wenn ich je ein Thema gesehen habe, mit dem du Besuch verscheuchen kannst..."
Er lehnt sich gegen den Tisch, blickt Jost an und nickt.
"Nun gut, aber anders herum. Du hast dir Gedanken gemacht - dann verrate mir doch zunächst einmal, was du dir überlegt hast, und dann sage ich dir, weshalb wir uns entschieden haben."
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jost
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« Antworten #138 am: 17. März 2010, 20:35:53 »

Etwas verunsichert fängt Jost an:
"Ich .. Ich bin mir nicht sicher .. Aber die Situation mit dem Streitenden Ehepaar .. die hatte viel mit .. Gefühlen zu tun .. Ich habe mir überlegt, ob diese Situation eventuell etwas mit meinem ersten Element zu tun haben könnte." *bei den Worten schaut er immer wieder verunsichert den Prytanus an, und versucht seinen Blick zu deuten* "Naja, und da Erz für Schutz steht vermute ich, daß die Prüfung mit der Frau, die verfolgt wurde, etwas mit der Einordnung als Zweitelement zu tun haben könnte." *wieder schaut er etwas unsicher*
"Wo ich schon lange am Überlegen bin ist, was mit der Prüfung mit dem Spiel war. Ich hatte diese Prüfung für mich als Logik oder als Berechnung eingeteilt .. Aber wäre das nicht Eis?"
*schaut den Prytanus auf Antworten harrend an*
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Thomas Michalski
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« Antworten #139 am: 17. März 2010, 23:26:27 »

"Fangen wir vorne an," meint Gaerion. "Deine Deutung der einzelnen Prüfungsaufgaben ist generell nachvollziehbar und fügt sich souverän in unser Elementarsystem. Aber nehmen wir die Prüfung mit dem streitenden Ehepaar. Siehst du, natürlich schreit das förmlich nach Wasser, mit einer unterliegenden Schichten psychologischen Chaos'. Aber das heißt nicht, dass das Ergebnis dort Wasser sein muss. Wozu würde die Prüfung dann taugen.
Eine andere Gruppe etwa hat beide systematisch getrennt befragt und sozusagen nur die oberste Schicht angekratzt, wieder eine andere hat die beiden gar nicht ausreden lassen. Nur weil die Situation eine elementare Affinität besitzt, heißt es nicht, dass sich das automatisch auf die Prüflinge überträgt."

Er nippt an seinem Getränk.

"Wir haben im Anschluss mit jedem Vertreter der Theatergruppen sowie den Helfern aus unserer Akademie gesprochen, haben eure Textaufgaben ausgewertet und dann gewissermaßen daraus einen Konsensus gezogen. Wie ich auch der letzten, die hier fragen kam, schon erklärt habe, werden wir nicht jeden einzelnen Punkt im Detail diskutieren. Nicht nur, aber auch um die Mechanik dahinter nicht vollkommen transparent werden zu lassen. Denn dann müssten wir zur nächsten Prüfung ganz an einer anderen Stelle ansetzen, was in dem Interesse von niemandem ist.
Ich nehme an, dass das soweit nachvollziehbar ist."
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« Antworten #140 am: 18. März 2010, 19:01:13 »

*jost schaut ein wenig traurig*
"Ja, das verstehe ich. Auch wenn ich gerne gewusst hätte, was der Hauptgrund für meine Einordnung in das Element Wasser war...".
"Naja, wie dem auch sei, habt dank für Eure Zeit!" *jost verneigt sich noch kurz und dreht sich dann zur Tür*
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Thomas Michalski
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« Antworten #141 am: 18. März 2010, 21:48:05 »

"Jost..." Gaerion blickt ihm nach. "...ich habe ja nicht gesagt, dass das Gespräch damit enden muss.
Und ich fürchte, in deinem Fall gibt es den Grund nicht, es war vielmehr ein Zusammenspiel von sehr vielen Nuancen. Deine Prüfungsreaktionen und -antworten wiesen Aspekte von Wasser und Erz, aber sicherlich auch Eis und Feuer. Die genaue Gewichtung erfolgten dann jeweils anhand der Stärke der Ausprägung, der Grundaffinität der Situation und verschiedenen anderen Aspekten."

Ein Schluck.

"Stellt die Zuteilung für dich ein Problem dar?"
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« Antworten #142 am: 20. März 2010, 11:29:57 »

*Jost dreht sich wieder um*
"Nein, ein Problem stellt die Einstufung für mich nicht dar. Auch wenn ich ein wenig verwundert war.
Aber ich denke das ging einigen meiner Mitschüler auch so" *lächelt kurz*
"Ein Problem stellt es schon deshalb nicht dar, da ich noch keine ganz genaue Vorstellung habe von dem,
was mich erwarten wird."

"Ich mag Euch aber noch eine Frage dazu stellen:
Ihr sagtet, daß mein Handeln auch Aspekte von Eis und Feuer hatte. Ich frage mich nun, wie das mit meinem
bisherigen Verständnis des Elementarismus sein kann. Also ich bin doch im ersten Aspekt Wasser, wie kann dann
Feuer in meiner Handlung mit dabei sein?" *er schaut dabei etwas verwirrt* "Verzeiht, wenn die Frage etwas .. dumm .. erscheint!"
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Thomas Michalski
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« Antworten #143 am: 20. März 2010, 11:46:02 »

Gaerion lächelt kurz, nickt und deutet dann auf einen Stuhl neben seinem Schreibtisch.
"Setz dich bitte."
Er selbst wandert um den Tisch herum und setzt sich auf seinen eigenen Stuhl - wäre das Glas Wein nicht in seiner Hand, wirkt es nun, wir an jedem anderen Arbeitstag.

"Dass dein Handeln Aspekte von Eis und Feuer gezeigt hat, hat generell erst einmal nichts mit der allgemeinen Affinität zu tun. Unser Elementarsystem, die Hexalogie, geht von einer Balance der Elemente aus. Damit einher geht die Erkenntnis, dass immer alle Elemente an etwas beteiligt sind, sei ihre Spur auch noch so gering. Und es heißt umgekehrt natürlich dann auch, dass nie eine elementare Manifestation ein singuläres Ereignis sein kann.

Zumindest nicht in dieser Welt. Aber das führt vom Thema ab. Soweit alles klar und nachvollziehbar?"
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« Antworten #144 am: 20. März 2010, 11:52:49 »

*jost setzt sich auf den Angebotenen Stuhl*

"Ja, ich denke soweit habe ich das verstanden."
*schaut den Prytanus erwartungsvoll an*
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« Antworten #145 am: 20. März 2010, 12:00:15 »

"Jedes Element hat primäre und sekundäre Eigenschaften. Und Handlungen wiederum, die entsprechenden Eigenschaften zugeordnet werden können, werden analog auch den Elementen zugeordnet. Ich sprach heute noch beispielsweise von der Leidenschaft als Beispiel für eine Eigenschaft des Elementes Feuer. Eine entsprechend leidenschaftliche Handlung wäre demnach eine, die man Feuer zudenken würde.
Das Gegenelement von Feuer ist in der Hexalogie Wasser. Doch auch ein Schüler des Hauses Wasser kann mit Leidenschaft an etwas herangehen, ebenso wie etwa Schüler aus Luft und Erz. Das System ist eines der Zwischenräume und Graustufen, der Nuancen und Einschätzungen, keines von absoluter Zuteilung."

Er lächelt.

"Und gewissermaßen ist es damit auch immer eine Art Mehrheitsentscheid, was die Prüfung ergibt. Oder zumindest in den meisten Fällen."

Er lehrt den Rest des Glases in einem Zug.
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« Antworten #146 am: 22. März 2010, 16:55:46 »

*jost sieht etwas verwirrt aus*

"Also sind die .. Prüfungsergebnisse eher etwas wie eine .. Empfehlung?
Oder habe ich das nun falsch verstanden?
Ich verstehe, daß man Eigenschaften vielen Elementen zuordnen kann.
Das war sicherlich auch ein Sinn der Prüfung, oder? Also das wir uns etwas mehr
bewusst werden, daß die Grenzen sehr eng gezogen sind .. Zumindest glaube ich das,
wenn ich darüber nach denke!"

*Jost schaut erneut den Prytanus an*
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« Antworten #147 am: 25. März 2010, 19:40:51 »

Gaerion schaut ihn für einen moment forschend an, bevor er antwortet.
"Nein, es sind keine Empfehlungen. Auf eine Empfehlung kannst du hören oder nicht, das ist hier nicht der Fall. Egal wie sehr ich auch versuchen würde, es anders zu sehen - ich bin ein Luft-Elementarist, und könnte das auch nicht ändern.
Diese gefühlte Ungenauigkeit erfolgt aus der Auswertung, die schwierig ist, da kein Messverfahren, kein Testsystem an die Genauigkeit der Wirklichkeit heranreichen kann. Wie sollte es auch?"

Er blickt einen Moment zu seinem Fenster, dann wieder zu Jost.

"Und im Grunde glaube ich nicht, dass man sagen kann, dass die Grenzen sehr eng gezogen sind. Im Gegenteil, die Grenzen sind sehr weit und überlagern einander sogar. Allerdings haben sie alle einen klar definierten Mittelpunkt, und das ist sie dann, die primäre Affinität."
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« Antworten #148 am: 04. April 2010, 11:05:03 »

Jost schaut nachdenklich, überlegt einen und auch zwei Momente lang, und antwortet dann:
"Ich glaube ich habe es verstanden. Und ich bin schon jetzt Neugierig, was meine Affinität, mein Weg mir bringen wird.
Es wird denke ich noch einige Zeit ins Land gehen, bin ich diese Grenzen zumindest ansätzlich einmal selber spüren, erfassen werde, aber das ist nicht schlimm."
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« Antworten #149 am: 15. Oktober 2010, 22:15:07 »

Gaerion Sturmfels betritt eiligen Schrittes zu schon nächtlicher Stunde sein Büro. Er schließt seine Türe, blickt sich gehetzt um und denkt dann einen kurzen Moment nach, als überlege er seine nächsten Schritte. Er stellt seinen Gehstock behutsam neben der Türe ab, durchmisst dann mit wenigen, ausholenden Schritten den großen Raum und ergreift Pergament und Federkiel.

Er beschreibt einen Zettel, legt ihn dann beiseite. Er beschreibt einen zweiten, legt ihn neben den erste. Er nimmt ein Schälchen, entzündet eine Kerze, stellt die Schale auf ein Gestell darüber und drapiert Siegelwachs darauf. Er schreibt einen dritten Zettel, kurz diesmal, faltet ihn sorgfältig und siegelt ihn dann. Ebenso einen vierten und fünften.
Er läutet die kleine Glocke auf seinem Schreibtisch, lässt das Spektakel über sich ergehen und übergibt einen der verschlossenen Briefe. Er wartet nicht, bis der Lavendel-Geruch nachgelassen hat.
Die Schale wieder herab stellend lässt Gaerion die Kerze entzündet, durchmisst den Raum erneut und öffnet den Krähenkäfig an der Rückwand. Zwei Krähen schickt er ohne Nachricht hinaus, beide mit der selben, geflüsterten Losung. Der dritten bindet er eines der gefalteten Dokumente an das Bein, bringt den Vogel persönlich zum Fenster, flüstert "Vâr" und lässt ihn fliegen. Danach schließt er Fenster und Käfige.

Er ergreift wieder die Kerze, gießt den flüssigen Wachs im Halbkreis auf den Boden und kniet darin nieder. Er zieht ein rotes Band aus seiner Tasche, legt es um seinen Arm, atmet tief ein und spricht einige leise, fremd klingende Worte. Der Wind in dem Raum nimmt erheblich zu, Buchseiten werden umgeschlagenen und sein Haar zerzaust, als ein Elementar sich vor ihm manifestiert. Den Prytanus scheint dies zu schwächen, doch zögert er nicht. Er instruiert das Wesen vor ihm, wirft dann den zweiten, verschlossenen Brief in den Wirbel und erhebt sich, noch bevor der Wind vergangen ist. Die Kerze bläst er aus, während er wieder zu seinem Schreibtisch geht und dort die restlichen schreiben ergreift, zur Tür schreitet, noch einmal durch den Raum blickt und dann, den Gehstock ergreifend, in kleinen, kränklichen Schritten seinen Weg durch die Flure antritt.
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