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Herbst in den Strassen
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Thema: Herbst in den Strassen (Gelesen 16963 mal)
Jerexehy
Condra-Mitglied
Draco
Beiträge: 2712
Herbst in den Strassen
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Antworten #15 am:
06. November 2006, 13:50:44 »
Jrexehy empfindet das Schweigen nicht als besonders unangenehm, sieht aus dem Fenster zu den Sternen und betrachtet die anderen Gäste. Sie wirkt nach außen hin völlig ruhig und ausgeglichen.
Ebenso ruhig hört sie Ardon's Fragen an und ncith einmal bei seiner 2. läßt sich eine andere Regung in ihrem Gesicht ausmachen.
"Was euren Fürsten angeht, so kann ich mcih nciht daran erinnern, das er mir etwas über sie Situation in eurer Heimat berichtet hätte. Zwischen ihm und mir kam es zu einer ähnlichen Situation wie zwischen euch und mir...und zwischen tausend anderen und mir zuvor... und er stelle mir sogar eine ähnliche Frage..."
Sie schweigt einen Augenblick und trinkt. Dann sieht sie ihn an.
"Was glaubt ihr ist der Unterschied? Gibt es nichts, was mich für euch optisch von den Dunkelsten unterscheidet?"
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Wulfson
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Herbst in den Strassen
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Antworten #16 am:
06. November 2006, 14:08:05 »
"Nun..." beginnt Ardon... "Zunächst, bei näherem betrachten, Eure Augen... aber dies kann man im Eifer der Sache übersehen... und..." er gönnt sich einen genaueren Blick... "... Eure Haare soweit ich das erkennen kann... oder habt ihr sie mit Wurzeln gefärbt? Ansonsten würde es mir vor allem bei Nacht schwer fallen Unterschiede zu erkennen... Ach ja... ihr könnt aber schon bei Tage wandeln...oder?"
Ardon wendet sich dem Tresen zu, hebt den leeren Krug und sagt an den Wirt gewandt "Herr McKenzie... ich hätte wohl gern noch einen Krug des Bieres."
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Jerexehy
Condra-Mitglied
Draco
Beiträge: 2712
Herbst in den Strassen
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Antworten #17 am:
06. November 2006, 18:10:08 »
"Ah- nein, das Tageslicht ist nicht unser Feind."
antwortet sie.
" Oft wurde mein Volk auch "die, die in der Dämmerung leben" genannt, es ist nach wie vor auch meine bevorzugte Zeit. Der Beginn und das Ende des Tages- die Stunden des Zwielichts-..." kurz gleitet ihr Blick wieder aus dem Fenster bevor sie sich wieder ihm zuwendet.
"Aber hier habt ihr schon einen wesentlichen Unterschied erkannt, so tragen die Dunkelsten das helle Haar, die Edlen unter ihnen reinweiß, silbern und auch hellviolett- mein Volk durchläuft alle Schattierungen von dunkel. Nur die, die nicht reinen Blutes sind, tragen weiße oder helle Zeichen in ihrem Haar- so wie mein Vater es trug, wie eine Narbe..."
Ihre Stimme nimmt einen düsteren Ton an als sie fortfährt.
"Denn es ist wahr- vor vielen Jahrtausenden, vor so langer Zeit, daß niemand der noch lebt davon berichten kann- bestanden enge Verbindugen zwischen unseren Völkern. Handel- und auch Kinder gingen aus unreinen Verbindungen hervor. Aber die Drow betrogen uns, und der Krieg der daraus folgte hätte beinahe unsere Rasse ausgelöscht. Und wer weiß- vielleicht wäre es besser gewesen..." sie sieht auf ihre Hände, dann aus dem Fenster und wird still. Diese Stille nun knistert vor Unbehagen. Und als Ardon schon meinen könnte sie würde nicht weitersprechen, erzählt sie weiter.
"Nun, das ist alles Geschichte, wie sie in unseren Büchern stand. Und außer dem unendlichen Hass ist nichts geblieben. Dennoch müßt ihr wissen, daß wir den Hochelben näher sind als den Drow, wir ehren den Tag und die freie Natur, wir lebten in den Wäldern-" sie stockt und endet ihren Satz. Dann ergänzt sie mit leichterer Stimme: "Legenden besagen, einst seien wir ein Volk gewesen. Andere, wir seien zur gleichen Zeit erwacht- Man kennt die Wahrheit nicht."
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Wulfson
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Herbst in den Strassen
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Antworten #18 am:
06. November 2006, 19:51:24 »
Ardon wirkt betroffen... nicht die Art von Betroffenheit welche man langläufig gegenüber einer schlechten Nachricht empfindet. Es ist vielmehr als hätten Jerexehys Worte ihn berührt... oder vielmehr etwas in ihm.
Gleich einem Riss in der Wirklichkeit hatte sich bei Ihren Worten etwas im tiefsten innern seiner Seele gerührt was zuvor geschlafen zu haben schien. Wie ein alter Wurm der in ewigen Träumen geruht hatte erwachte es nun und wand sich, gleich einem alten Vermächtniss dass der Seele innewohnte und lange vergessen war in der Geschichte der Menschheit, stammend aus uralter Zeit.
Ardon spürte dass sich etwas in ihm regte und musste sich konzentrieren um in der Wirklichkeit zu bleiben. Als er sich einmal kurz schüttelte, dies aber recht offensichtlich, war der Spuk vorbei und die Vernunft gewann wieder überhand... trotzdem... in Ardons Gesicht war nun ein düsterer Zug der viel weniger offensichtlich als Hass oder Ärger war, für den geschulten Beobachter aber am Rande der Wirklichkeit zu sehen, so wie man manchmal Dinge aus dem Augenwinkel mehr ahnt als dass man sie sieht und wenn man es erfassen will sind sie verschwunden.
Ardon schwieg eine Minute, zwei Minuten und noch etwas länger... der Schatten in seinem Gesicht wich.
Er nahm den vor sich stehenden Krug auf, hielt ihn hoch in Jerexehys Richtung und sah sie mit Augen an die Dinge wussten welche ihm selbst verschlossen blieben.
"Auf den Niedergang der Dunklen! Mögen sie für ihre Sünden büßen!Möge das finstre Matriarchat zerfallen zu Staub!"
Wusste Ardon auch nicht woher er diese Worte nahm und dem auch keine aufmerksamkeit schenkte, so sagten seine Augen zu seinem gegenüber
"Wir verstehen, den wir haben gesehen."
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Jerexehy
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Draco
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Herbst in den Strassen
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Antworten #19 am:
07. November 2006, 16:30:56 »
Die Nachelbe zeigt ein schiefes Lächeln und nickt ihm zu, beobachtet ihn, wie er trinkt und wünscht sich etwas mehr der Offenheit, mit der die Menschen den Dingen begegnen.
Schließlich strafft sich ihre Gestalt wieder und ihre Ruhe scheint wieder hergestellt.
"Geschichte," sagt sie nüchtern, "jedes Volk trägt seine eigene." Sie lächelt und schaut ihn an.
"Wie übertragen eure Leute die Geschichte über die Generationen? Schreibt ihr sie nieder?"
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Wulfson
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Herbst in den Strassen
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Antworten #20 am:
07. November 2006, 16:51:37 »
Ardon setzt den Krug vor sich ab und winkt dem Wirt dass er ein neues möchte... es schmeckt gut und er dankt Shataar dass die nordermärkische Armee als recht trinkfest gilt.
"Es gibt verschiedene Wege wie wir die Geschichten welche das Leben schreibt festhalten." antwortet er.
"Zum einen schreiben wir sie nieder... ganz recht. Aber darüber hinaus gibt es mannighaftige Möglichkeiten wie wir sonst noch die Erinnerungen wach halten. Da gibt es die Lieder welche von Helden oder auch einfachem Volk erzählen. Die Gedichte und andere formen der Erzählungen welche Teils niedergeschrieben teils mündlich überliefert werden. Desweiteren werden Momente in Farben, Stein und Holz, als Bilder Statuen und Reliefe festgehalten. Wir bedienen uns, so kann man sagen wohl aller möglichen Mittel einen besonderen oder aber auch alltäglichen Moment zu verewigen."
Ardon denkt einen Moment nach dann fügt er noch hinzu "Möchtet ihr noch etwas trinken? Ich lade Euch gerne dazu ein. Eine Sitte welche in meiner Heimat so begangen wird wenn man zu einem gemütlichen Plausch zusammensitzt."
Er schaut Jerexehy freundlich an und wartet einen Moment auf ihre Antwort.
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Jerexehy
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Draco
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Antworten #21 am:
07. November 2006, 17:08:54 »
"Mh...gut, ja, ich nehme noch einen von diesem warmen Met. Ich danke Euch."
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Wulfson
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Herbst in den Strassen
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Antworten #22 am:
08. November 2006, 14:58:03 »
Ardon wendet sich erneut dem Tresen zu und meint: "Herr Wirt... seid so gut und bringt zu meinem Bier noch einen warmen Krug Met auf mein Kerbholz."
Ardon wendet sich wieder der Elbe zu und sagt: "Habt ihr weitere Fragen zu unserer Überlieferung oder sonst etwas? Ich habe Euch mit Fragen überhäuft, so ist es nur Recht dass ihr nun dasselbe tut."
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Jerexehy
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Draco
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Antworten #23 am:
08. November 2006, 18:04:50 »
Sie lächelt müde und lehnt sich zurück.
"Leider muß ich euch sagen, daß die Zeiten, in denen meine Neugierde noch ungezügelt war verebbt sind. Ich habe das Gefühl, die Zeiten und Leben der anderen rauschen an mir vorbei und ich kann keinen Kontakt zu ihnen herstellen. Früher, als ich herkam und studierte fiel es mir nicht so schwer mit all diesem rasenden Leben um mich herum Schritt zu halten..."
Sie scheint in ihren Gedanken zu versinken, wie so oft, fährt dann aber fort:
"Ihr müßt wissen, daß es vor der Besetzung in Condra sehr viel fremdes Volk gab das zum studieren und reisen herkam. Es war eine bunte Stadt, Tharemis und auch an der Akademie lernten und lehrten viele, die als Gäste hier lebten. Das alles hat sehr nachgelassen aus verständlichen Gründen, und auch die Leute von Condra sind Fremden gegenüber nicht mehr so offen wie in den vergangenen Zeiten. Haben sie doch einmal schon ihr Land dadurch an Fremde verloren."
Plötzlich lacht sie leise und schüttelt den Kopf für einen Moment wie in Erinnerungen verloren.
"Die Menschen hier waren schon immer mißtrauisch und mürrisch- vorallem weiter draußen in den Ländern wo die Leute Bauern sind und nicht sehr reich- einfachen Leute, wie man so schön sagt, nicht wahr. Aber-" sie schaut ihn an, " es sind doch gute Menschen für ihre Verhältnisse. Ehrlich und gutmütig, rauh aber herzlich. Immer noch."
Jetzt schweigt sie, Angus bringt das Bier und den Met. Die dankt und nimmt den Becher in die Hände wie schon zuvor, als wärme sie sich daran.
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Wulfson
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Herbst in den Strassen
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Antworten #24 am:
09. November 2006, 11:24:46 »
Ardon schaut fast ein wenig mitleidig zu ihr herüber.
"Ja... das hörte ich schon öfter von den Völkern welchen ein längeres Leben beschieden ist, dass sie sich schwertuen mit der scheinbar rasenden Lebensart von uns Menschen, aber vielleicht ist gerade das unsere Stärke, wenn wir schon keine Körperlichen Vorzüge haben wie viele der alten Völker, dass wir schnell lernen und unsere kurze Lebensdauer, wenn auch nicht immer, geschickt nutzen... ich denke manchmal kommen wir Euch vor wie uns die Kaninchen erscheinen... nur..." er lächelt ein wenig "... hoffentlich etwas intelligenter."
Er nimmt seinen Krug Bier und beobachtet kurz wie sich Jerexehys Finger um den Krug schließen und sie sich zu wärmen scheint... verkneift sich aber sie darauf anzusprechen und nimmt einen Schluck.
Er schaut sich um und beobachtet die Taverne...
"Nun ja.." sagt er, "... dass mit dem Volk des Landes und der Städte ist bei uns ähnlich... überhaupt scheint Condra von der Lebensart viel mit der Nordermark gemein zu haben."
Er lehnt sich in seinem Stuhl zurück und lässt einen Seufzer des Wohlempfindens entfahren.
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Jerexehy
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Draco
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Antworten #25 am:
09. November 2006, 15:07:50 »
"Ich hoffe euer Wetter ist weniger wie die Menschen...launig und alles..." sie lacht.
"Euer Fürst wünscht Kontakt zu Condra?"
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Wulfson
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Antworten #26 am:
09. November 2006, 23:14:28 »
"In der tat... das wünscht er. Was das Wetter angeht muss ich Euch enttäuschen... da wir ebenso wie hier Berge und Küste beisamen haben noch dazu mit einem Vulkan in einer Nachbarprovinz... da ist das Wetter schonmal mehr als nur launisch."
"Ich frage mich nur wie der Rat entscheiden wird... ich werde mich wohl auch bald zu Bett begeben da ich morgen früh Antwort vom Rat bezüglich des diplomatischen Kontaktes erwarte..."
Trotz seiner Bemerkung machte Ardon keine Anstalten sich zu Bett zu begeben... Im Gegenteil spielte er sogar mit dem Gedanken sich noch einen Krug zu bestellen.
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Jerexehy
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Draco
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Antworten #27 am:
09. November 2006, 23:23:51 »
"Mh, ja, ich verstehe. Es ist spät, nicht wahr?" sie schaut kurz aus dem Fenster als lese sie die zeit am Himmel ab.
"Bald kehre auch ich zurück in die Mauern der Akademie. Sonst komme ich nicht mehr hinein..." sie trinkt ihren Met langsam und wirkt müder noch als vorher als sie den Becher absetzt und unergründlich lange darauf sieht.
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Wulfson
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Antworten #28 am:
10. November 2006, 00:19:57 »
"Nun dann... ich denke es ist für uns beide Zeit sich in die Schlaffstatt zu begeben."
Ardon überlegt einen Moment dann sagt er: "Ohne Euch zu nahe treten zu wollen... aber wünscht Ihr dass ich Euch noch zu den Toren der Akademie mein Geleit anbiete oder zieht Ihr es vor den Heimweg alleine anzutreten."
In diesen Worten und in Ardons Gesicht ist nicht der Hauch einer Anzüglichkeit zu erkennen und ebensowenig drehen sich seine Gedanken um solches. Es ist vielmehr seine Militärische Schulung und der Ehrenkodex der Nordermärkischen Armee dass man, wie selbstverständlich, einem, wenn auch nur scheinbar, schwächeren, Schutz und Geleit anbietet.
Ardon sitzz offen und abwartend, aber nicht aufdringlich ihr gegenüber und leert seinen Krug während er auf Ihre Antwort wartet.
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Jerexehy
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Draco
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Antworten #29 am:
10. November 2006, 14:04:25 »
Jerexehy kann sich ein breites Lächeln nicht verkneifen und die stahlen weißen Zähne blitzen, wenn auch nur kurz, in dem dunklen Gesicht. Manchmal, so scheint es Ardon, in einem gewissen Winkel zum Licht, ist ihre Haut gar nicht schwarz sondern von einem dunklen Blauton.
"Danke, Ardon, aber diesen Weg bin ich nun schon so oft gegangen, daß mir die Winkel und Nischen der Verbrecher wohl bekannt sind..." wieder grinst sie kurz.
"Ich möchte euch nicht länger von euern Bett fern halten, aber euer Angebot ehrt mich."
Sie erhebt sich und greift nach ihrem Mantel. Ardon hört Gelenke knacken, als sie sich streckt und den Mantel um sich wirft.
"Wenn euch vor eurer Abreise nach einem weitern Gespräch sein sollte oder ihr noch Fragen habt, sucht ich ruhig in der Akademie auf. Ich bin sicher, daß ich Zeit für einen Met aufbringen kann."
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