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Im Speisesaal
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Autor
Thema: Im Speisesaal (Gelesen 76969 mal)
Fenya
Administrator
Draco
Beiträge: 2682
Re: Im Speisesaal
«
Antworten #60 am:
03. März 2010, 00:05:50 »
Fenya lächelt Rita zu und nickt auf den Stuhl neben ihr am Tisch von Haus Luft. Jetzt erkennt Rita, dass der anscheinend extra für sie freigehalten wurde.
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Oh schau mal, ein neuer Drohbrief... nur für mich - wie lieb!
<br /><br />Neo über die Haus-Luft-Mädels:<br />
Wir sind die Girlies!<br />wir könnten die high school cheerleader sein!<br />und der Quaterbeck mit dem du zusammen bist ist Darian
Andariel
Condra-Mitglied
Meistermagier
Beiträge: 849
Re: Im Speisesaal
«
Antworten #61 am:
11. April 2010, 23:29:06 »
*Es beginnt schon zu dämmern, als sich die A.C.H.T. Ihr Abendmahl beendet.
Wie schon letzten Monat ist es an Haus Luft den Speisesaal zu dekorieren, und filigrane Mobilees, hauchdünne Stoffe und helle Farben dominieren die Halle.
Die Wärme des Tages hängt noch in der Halle, aber durch die paar noch offenen Fenster wehen schon die ersten deutlich kühleren Winde, und auch die Kamine, die nach und nach entfacht werden errinnern daran, daß der Winter seinen Griff um Condra noch immer nicht völlig gelockert hat.
Nachdem der Nachtisch aufgetragen wurde erschallt die Ankündigungsglocke vom Tisch der Prytani.
Sofort brechen alle Gespräche ab und gespannte Neugier steht in den meisten Gesichtern geschrieben. Seit ein paar Tagen geistern Gerüchte umher und vielleicht ist das hier die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren.
Am Tisch der Prytani werden noch wenige Sätze gewechselt, vor allem zwischen den Prytani Typhon, Sturmfels und Dagonett.
Dann erhebt sich letzterer und tritt an das Rednerpult neben dem Tisch.*
"Verehrtes Konzil, versammelte Lehrer und Schülerschaft der Cantus Harmoniae.
Aufgrund der Tatsache, daß in letzter Zeit eine große Anzahl von neuen Schülern den Weg in diese Ehrwürdigen Hallen gefunden hat, hat das Konzil beschlossen, eine alte Praxis wieder aufleben zu lassen, die aufgrund der eher kleinen Klassen der letzten Jahre nicht mehr notwendig war.
Ab heute wird Scolaren und unerfahrenen Adepti Minor wieder ein Tutor zur Seite gestellt, der aus den Reihen der Erfahreneren Adepten vom Konzil ausgewählt wird.
Dieser Tutor, wird die Aufgabe haben, die Lernfortschritte seiner Tutoranten zu beaufsichtigen und zu betreuen. Dies umfasst allgemeine Basisübungen wie die Manifesti Elementari, die Vorbereitung der grundlegenden Elementartheoretischen Kenntnisse auch als Leiter von eventuellen Lerngruppen für die Jahres-Leistungsprüfungen und Handwerkliches, künstlerisches und soziales Training.
Auch eine Einweisung in die Besonderheiten des Gebäudes und der Abläufe in der Akademie wird Ihre Aufgabe sein.
Alles wird natürlich in einem Umfang stattfinden, der die Tutoren nicht in ihrer eigenen Ausbildung einschränkt, sondern diese erweitern soll.
Der Tutor fungiert für den Scolaren nicht nur als Sprachrohr zur Lehrerschaft bei Problemen und Schwierigkeiten, sondern umgekehrt auch als eine weitere Möglichkeit für das Konzil, die individuellen Leistungen der Schüler zu bewerten.
In dieser Funktion obliegt es dem Tutor, im Namen seiner Tutoranten den Antrag auf Zulassung für die Vorbereitungsprüfungen der jeweils nächsten Queste zu stellen, falls er seine Kandidaten für geeignet befindet.
Weiterhin erhält jeder Tutorant einen Laufzettel, auf denen der Tutor erbrachte Leistungen der Adeptenordnung abzeichnen kann. Dieses Formular gilt als Zulasung für die Prüfung.
Ich hoffe, den baldigen Tutoren ist Ihre große Verantwortung in dieser Sache klar. Von ihnen wird ein Teil der Ausprägung der im Unterricht gesetzten Kenntnisse erwartet, und in ihren Händen liegt die Beurteilung des Ausbildungsstandes der ihnen zugeteilten Scolarii, natürlich überwacht durch das Konzil und die Lehrerschaft.
Außerdem erwarten wir, daß sie sich als Vorbilder erweisen, was die Statuten, Regeln und Prinzipien der Cantus Harmoniae angeht.
Um dies sicher zu stellen, werden sich die Tutoren ebenfalls für die von den Tutoranten begangenen Regelbrüche verantworten müssen.
Jeder Tutor übernimmt die Verantwortung über einen bis maximal drei Schüler.
Und nur um dem zuvorzukommen:
Das Konzil hat die Konstellationen der Gruppen sehr bewußt gewählt, und Ich verbitte mir einen Sturm von Anträgen, einer anderen Gruppe zugeteilt zu werden. Soetwas wird es in den ersten Monaten kategorisch und ohne Ausnahme nicht geben. Nach dieser Zeit kann sich in Einzelfällen an den jeweils Zuständigen Prytanus gewandt werden. Hierbei wird natürlich eine fundierte Begründung erwartet, die auch Tutor oder Tutorant zukommen wird.
Wir sehen dieses ganze Konzept als eine Chance, den ohnehin guten Zusammenhalt der Schülerschaft weiter zu verbessern, und den Scolaren eine Hilfe zu geben, die schwierigen ersten Schritte auf dem Weg des Elementaristen zu meistern. Von den Tutoren erhoffen wir, daß sie sich des in sie sie gesetzen Vertrauens für würdig erweisen, und an dieser Aufgabe wachsen werden. "
*Ein etwas gespanntes, zynisches, aber trotzdem ehrliches Lächeln erscheint auf dem Gesicht des Prytanus.*
"Schließlich sitzen in diesen Reihen auch die nächsten Magister und Prytani der Cantus Harmoniae.
Die Listen, welche die Gruppenzusammenstellung verkünden, werden morgen zur Mittagsstunde in der großen Halle aushängen."
*Er läutet die Essensglocke und dreht sich wieder zum Tisch der Prytani um. Den Bruchteil einer Sekunde bleibt es noch ruhig Saal, dann explodiert die Stimmung. Gerüchte machen die Runde von Leuten, die schon wissen wollen, wer Tutor wird und wer nicht, Spekulieren, wer in wessen Gruppe kommt und wer wohl gar keine Gruppe bekommt. Auch die ersten "hoffentlich nicht mit..." und wäre doch super, wenn wir bei...wären" sind zu hören.
Zum vielleicht ersten Mal seit langem spielt der gereichte Nachtisch nur eine Nebenrolle*
«
Letzte Änderung: 11. April 2010, 23:38:03 von Andariel
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Einmal? Nur Dilletanten sterben einmal...
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Im Speisesaal
«
Antworten #62 am:
12. April 2010, 13:51:27 »
Scheinbar gleichgültig sitzt Lhaya am Tisch. Während sie den Ausführungen des Prytanus lauscht, verzieht sie keine Mine. Nur einmal flammt soetwas wie Spott in ihren Augen auf und sie wendet ihren Blick für einen kurzen Moment zu einer Wand.
Auch für die rege Diskussion scheint Lhaya sich nicht begeistern zu können. Als sie gefragt wir, in wessen Tutorium sie denn gerne wäre, antwortet sie nur knapp: "Es steht doch eh schon fest."
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Ich bin klein, ich darf das!
Cindan
Meistermagier
Beiträge: 881
Erzi
Re: Im Speisesaal
«
Antworten #63 am:
12. April 2010, 17:20:46 »
Cindan isst diesen Abend mit sehr viel mehr Ehrgeiz sein Abendmahl. Einen Tutor. Wunderbar. Fantastisch. Endlich, dass was er nur so quälend aus allerlei Münder ziehen konnte, nur für ihn.
Praktische Übungen, Projekte, Arbeiten und Vorträge.
Seine Gedanken überschlagen sich und er grinst den Abend hinweg noch breiter, als man es je von ihm gesehn hat.
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“Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.“
Fenya
Administrator
Draco
Beiträge: 2682
Re: Im Speisesaal
«
Antworten #64 am:
16. April 2010, 23:23:47 »
Es ist gewiss keine Essenszeit als eine junge Frau in Narrenkleidung vorsichtig die Tür öffnet. Überrascht schaut sie sich um. Sie betrachtet staunend die filigranen Schmuckstücke die hier derzeit zu bestaunen sind, dann geht sie um den Tisch der dem Eingang am nächsten ist einmal herum um sich alles genauer anzuschaun... schließlich seufzt sie
Irgendwie scheint das Schicksal bös mit mir zu sein... hoffentlich hat Winnifred noch nicht zu viel Angst...
Dann verlässt sie den Raum wieder und versucht die Tür möglichst leise wieder zu schließen... jedoch wie man selber so oft erlebt rutscht sie ihr am Ende aus der Hand und mit einem lauteren Scheppern schließt sich die Tür hinter Solnada.
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Lhaya
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Mesiter
Beiträge: 1323
Re:Im Speisesaal
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Antworten #65 am:
06. Juli 2010, 11:20:35 »
Kurz nachdem Lhaya am Spiegel mit Magister Töpfer gesprochen hat betritt sie den Speisesaal. Suchend schweift ihr Blick über die Bänke, bis sie den Magister, umringt von Schülern, vorfindet. Sie schlendert zu der Gruppe hinüber, bleibt etwa zwei Schritt weit entfernt stehen und sieht den Magister fragend an.
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Magister Töpfer
Ork
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Re:Im Speisesaal
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Antworten #66 am:
06. Juli 2010, 12:30:02 »
Nach einer weile bemerkt der Magister Lhaya und schiebt das große Stück Kuchen ein wenig von sich weg. Er beugt sich hinüber zu einem jungen Burschen, der zu seiner linken sitzt und wechselt mit ihm einige Worte. Dieser lächelt kurz und steht darraufhin auf. Mit einigen wenigen Schritten hat er den Tisch umrundet und setzt sich auf die andere Seite des Tisches, neben ein junges Mädchen mit dem er bereits vorher einige Sätze gewechselt hatte.
Den nun freigewordenen Platz bietet der Magister mit einem freundlichen Lächeln Lhaya an.
Er schiebt einen Teller mit süßlich duftendem Apfelkuchen an die freie Stelle hinüber. Die Schüler um sie herum führen unbeirrt ihre eigenen Gespräche fort und scheinen begeistert von einer vergangenen Schulstunde zu erzählen.
Niemand widmet seine Ihr oder dem Magister. Letzterer zieht sich mit einem Block voller Vorfreude den Apfelkuchen wieder etwas näher.
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Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
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Re:Im Speisesaal
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Antworten #67 am:
06. Juli 2010, 13:29:43 »
Gespannt beobachtet Lhaya das Verhalten aller und setzt sich dann zum Magister. Als sie das Gefühl hat, dass die Kleinen auch wirklich in ihre Gespräche vertieft sind fragt sie: "Ihr sagtet, der Spiegel hängt schon sehr lange hier, da gibt es doch bestimmt fantastische Geschichten, die sich um ihn ranken, oder?" Dann setzt sie mit verträumtem Blick hinzu: "Er schreit förmlich danach, findet ihr nicht auch?"
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Magister Töpfer
Ork
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Re:Im Speisesaal
«
Antworten #68 am:
06. Juli 2010, 14:58:49 »
Magister Töpfer nimmt einen bissen von dem Kuchen und lächelt zufrieden während er sich zu Lhaya herumdreht.
Spiegel?!
Er scheint tatsächlich eine kurze Zeit verwundert ob ihrer Frage, bis sich offensichtlich Erkenntnis in seinen Blick schleicht.
Ach... der alte Spiegel auf dem Korridor vor dem ich dich eben angetroffen habe?
Er isst ein weiteres kleines Stück von dem Kuchen auf seinem Teller bevor er fortfährt.
Du wirst wohl kaum einen Ort oder Gegenstand in dieser Akademie finden, der nicht in irgend welchen Geschichten erwähnt wird.
Er lächelt als sei ihm dabei etwas sehr komisches eingefallen fährt aber nach einem kurzen Augenblick fort.
Dieser Spiegel hing schon dort als ich hier noch Schüler war,... gerade Spiegel sind oft Inhalt von Geschichten und Mythen. Ich bin mir sicher wenn du in der Bibliothek einiges finden würdest.
Er legt die Gabel auf seinen Teller, nimmt sich etwas von dem dampfenden Tee der in einer Tasse vor ihm steht und schmunzelt.
Die meisten Geschichten sind entstanden, weil sich Schüler gegenseitig Angst machen wollten. Als ich hier anfing zu unterrrichten, erzählten man sich, das die Prytana Cryo ein kleines Mädchen hinter dem Spiegel gefangen hält
. Er zuckt mit den Schultern.
Dies war natürlich nicht wahr, aber ein schaurig schöne Geschichte für alle Schüler.
Er schweigt kurz.
Zwei besonders begabte Scherzbolde haben damals viel Ärger bekommen, weil sie einem Lufgeist daum gebeten hatten Tagelang hinter dem Spiegel zu hocken.
Magister Töpfer unterdückt ein lachen und schüttelt den Kopf.
Er hat dann immer klagende Geräusche und Hilferufe von sich gegeben wenn jemand vorbeilief.
Aber das ist wohl kaum was du wissen wollest.
Er lächelt und schaut sie fragend an.
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Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #69 am:
06. Juli 2010, 16:51:55 »
Lhaya nickt. "Ja, genau der." Dann hört sie aufmerksam den Ausführungen des Magisters zu. Lächelnd erwidert sie: "Nun, auch die schaurigsten Ammenmärchen können ihren Ursprung in einer wahren Begebenheit haben, mag sie noch so harmlos sein. Ihr meint, in der Bibliothek würde ich Aufzeichnungen finden?"
Nach der letzten Frage des Magisters zögert sie kurz. "Hmm... vielleicht klingt das jetzt gänzlich absurd, aber... stellt Euch vor, Ihr würdet einen Gegenstand auf elementarer Ebene untersuchen und was ihr seht ist ein Kegel, der sich umso weiter auffächert, je näher ihr auf den Gegenstand zugeht. Kann man das damit vergleichen, dass man mit einer Lichtquelle auf einen Spiegel zugeht? Je näher man heran geht, desto undeutlicher wird das Bild? Gut, das wird mit einem Spiegel, wie dem im Korridor schwer möglich sein, aber mit einem kleinen Handspiegel schon."
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Magister Töpfer
Ork
Beiträge: 52
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #70 am:
07. Juli 2010, 09:44:03 »
Magister Töpfer schiebt den leeren Kuchenteller von sich und faltet die hände über dem kräftigen Bauch und lehnt sich etwas zurück.
Ich bin mir sehr sicher das es in der Bibliothek Aufzeichnungen gibt. Damals haben viele der begabteren Schüler noch zur Strafe Schriftstücke für die Bibliothek fertigen müssen. Soweit ich weiß haben einige von ihnen auch diese Geschichten gesammelt. Nur finden mußt du sie selber, ich weiß leider nicht wo sie genau dort zu finden sind.
Er schmunzelt leicht dann lehnt er sich ein Stück vor.
Lhaya
Er lächelt sehr freundlich und seine Augen blitzen wissend, aber auch belehrend.
Ich glaube ich verstehe was du fragen willst, aber wie kann ich mir eine elementare Untersuchung vorstellen? Wenn du dich an meine Stunden in elementaren Grundlehren erinnerst, dann ist die Verbindung einer Person zu den Elementen etwas sehr einzigartiges.
Er schweigt eine kurze Weile.
Ist das ganze mit einer Lichtquelle vor einem Spiegel zu vergleichen? Für dich möglicherweise, aber das kannst nur du wissen.
Wenn du solche Fragen hast solltest du sie aber tatsächlich in der Tutoriumsgruppe stellen. Die ist dazu da, das ihr eure Erfahrungen austauscht und voneinander lernt. Vielleicht sieht es einer deiner Mitschüler ähnlich und kann dir die Frage besser beantworten.
Er lächelt wieder sehr freundlich.
Zumeist wissen andere Schüler auch besser was du meinst, als ein alter Magister
. Er zwinkert kurz.
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Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #71 am:
07. Juli 2010, 10:42:28 »
Lhayas Blick gleitet zu dem Gegenstand, den sie immer noch in der Hand hält. "Geschichten als Spiegel von Begebenheiten? Auch Spiegel können verzerren." Dann schüttelt sie lächelnd den Kopf und schaut dem Magister ins Gesicht. "Ich denke, Ihr habt mir sehr geholfen. Das mit dem Kegel und dem Spiegel war vielleicht etwas weit hergeholt. Vielleicht auch nicht ganz richtig formuliert, aber das war auch nicht wichtig. Es war einfach etwas, was mir grade im Gespräch eingefallen ist. Außerdem, woher soll ich wissen, wie ich sowas sehe?" Sie hebt gespielt spöttisch eine Augenbraue. "Worum es mir aber eigentlich ging waren die Geschichten. Vielen Dank."
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Thomas Michalski
Globaler Moderator
Titan
Beiträge: 4043
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #72 am:
22. August 2010, 15:32:06 »
Es ist einmal mehr Mittagszeit in der ACHT und die Schüler, Leherer und Prytani haben sich im Speisesaal eingefunden, um das Mahl zu sich zu nehmen. Der Hauptgang ist bereitet und eigentlich würde erwartet, dass nun das Speisen begonnen würde, als sich Prytanus Sturmfels erhebt.
Gaerion wirkt geschwächt, stützt sich mehr auf den Tisch vor ihm als es sonst seine Art ist.
"Verehrtes Konzil, ehrenwerte Lehrerschaft, geschätzte Schüler," eröffnet er, mit klarer, kräftiger Stimme, "es ist heute an mir, eine freudige Mitteilung zu machen. Seit der gestrigen Nacht blickt die Adepta Aqua Wilhelmina Lenzing zurück auf eine erfolgreich beendete, zweite Queste. Sie darf somit fortan den Titel "Adepta Maior" mit Fug und Rechtmäßigkeit führen, tragen und sich als solche ausweisen."
Er macht einen Moment Pause.
"Ich möchte dreierlei ergänzen. Einerseits Lob, Dank und Anerkennung für die hervorragende und vorbildliche Arbeit als Ritualhelfer an die Adeptae Lix und Fenya, die gestern über das normale Maß hinaus Einsatz und Mut gezeigt haben. Es war ein schweres Ritual, aber auch sie haben sich geschlagen, wie es einem voll ausgebildeten Elementaristen noch gut zu Gesicht gestanden hätte.
Zweitens, an jene, die etwas von dem Ritual mitbekommen haben, der Hinweis, das Härtegrad und Schwierigkeit des Rituals auch von externen Faktoren beeinflusst waren und man es nicht als etwas ansehen sollte, was einen zwangsläufig in der eigenen Laufbahn so einmal erwartet. Adepta Lenzing nimmt mehr aus dieser Prüfung mit als nur ihren neuen Titel. Und wie mit allem regiert hier die Balance – wer mehr erhalten möchte, muss mehr geben.
Drittens endet hiermit der letzte Schritt meiner Vertretungstätig im Hause Wasser. Prytanus Wellenschlag ist ja schon länger im Amt und diese Prüfung war gewissermaßen die letzte Amtshandlung, die ich noch in Vertretung von und in Gedanken an den viel zu früh verstorbenen Prytanus Grumbach ausgeübt habe.
Danke."
Gaerion sinkt nach diesen Worten wieder auf seinen Stuhl nieder und tauscht ein paar kurze Worte mit Prytana Kurrendis, dann wird das Mahl eröffnet.
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"Thomas hat man gefragt, bevor es Wikipedia gab.
Seitdem muss er mit uns verkehren..."
- Mätti, Silverster 2010
Lix
Condra-Mitglied
Titan
Beiträge: 3918
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #73 am:
29. Oktober 2010, 00:26:18 »
Die Zeit zwischen Hauptgang und Nachtisch beim Abendessen ist die beste Zeit, um etwas Wichtiges loszuwerden. Niemand verlässt freiwillig die Tafel, bevor er seinen Nachtisch bekommen hat...
Lix holt tief Luft, schaut noch einmal auf ihren Spickzettel und geht zur hohen Tafel, wo die Magister und Prytani sitzen. Sie dreht sich zu der versammelten Mannschaft und räuspert sich.
"Nach den Geschehnissen während der Expedition in Engonien sehe ich mich gezwungen, Konsequenzen aus meinen Handlungen besonders im Hinblick auf die Missachtung von Entscheidungen des Konzils zu ziehen. Ich lege hiermit das Amt der Prima nieder. Ich bitte das Konzil, so schnell wie möglich eine Neuwahl anzustrengen."
Sie dreht sich zur hohen Tafel, verbeugt sich knapp und geht wieder zu ihrem Platz zurück. Ihr Blick streift einige der Schüler, aber ihre Augen verraten ihre Gedanken nicht.
«
Letzte Änderung: 29. Oktober 2010, 00:30:07 von Lix
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Fenya
Administrator
Draco
Beiträge: 2682
Re:Im Speisesaal
«
Antworten #74 am:
29. Oktober 2010, 08:34:57 »
Fenya blickt zu Lix rüber und sucht ihren Blick, sie weiß weshalb das so gekommen ist. Dann dreht sie sich zu Minchen und Viola um und beginnt mit ihnen zu tuscheln. Dabei ist nicht das übliche grinsen auf ihrem Gescht zu erkennen, vielmehr ein sehr ernster Blick. Es war nicht richtig, aber auf der anderen Seite war es nicht verkehrt das jetzt zu tun. Sie würde eh bald fertig sein mit ihrer Thesis. Dennoch, sie und Lix waren immer unterschiedlicher Meinung wer wann was tun sollte...
«
Letzte Änderung: 29. Oktober 2010, 09:31:30 von Fenya
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