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Autor Thema: ... der Bäckerei Wolfslauf  (Gelesen 9706 mal)
Lhaya
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« am: 24. Juli 2009, 16:20:24 »

In einer an die Bäckerei angrenzenden Stube verknetet Lhaya Puderzucker mit Marzipan und rührt dann und wann in einem kleinen Topf, in dem dunkle Schokolade langsam zu schmelzen beginnt. Ein kurzer Blick in den Ofen, ob die Kekse schon durch sind.

Zum Glück war ihre Arbeit entspannend. Nichts, was sie aus der Ruhe bringen konnte.
Auch wenn sie die Akademie seit einigen Wochen mehr oder weniger mied – abgesehen von ihren gelegentlichen Besuchen bei Sanja – so war ihr dennoch nicht ganz wohl… Dass Adepti minor unbedingt alles mögliche ausprobieren  und überall ihre „Fähigkeiten“ unter Beweiß stellen wollen, das konnte sie ja noch irgendwie nachvollziehen, aber dass jetzt auch noch L…

Plötzlich klopft es an der Tür. Ohne eine Antwort abzuwarten platzt ein Junge herein.

Lhaya, seid gegrüßt! Ich soll Euch diesen Brief hier überbringen.

Mit diesen Worten reicht er ihr ein sorgfältig zusammengefaltetes Papier, das aussieht, als hätte es eine sehr lange Reise hinter sich. Für einen Moment setzt Lhayas Herz aus, doch sie findet kein ihr bekanntes Sigel. Auch die Schrift ist ihr völlig unbekannt. Schnell wischt sie sich ihre Hände an der Schürze ab und nimmt den Brief entgegen. Langsam und vorsichtig öffnet sie ihn. Ihr erster Blick gilt dem Absender und Lhaya atmet erleichtert auf.

Ich habe mich extra beeilt, weil ich dachte, dass es wichtig sein könnte…

Lhaya kann nicht umher und grinst versonnen vor sich hin. Mit zwei Holzspießchen piekst sie in je eine mit Nougat gefüllte Marzipankugel, taucht diese in die geschmolzene Schokolade, lässt sie kurz antrocknen und reicht sie dem Kleinen, der die Leckereien mit großen Augen entgegennimmt.

Danke, dass du mir den Brief so schnell gebracht hast, er ist wirklich sehr wichtig für mich.

Der Kleine verneigt sich und spaziert, stolz wie Oskar, mit seiner Beute aus der Bäckerei.

Sofort widmet Lhaya sich dem Brief. Sehr lange schon hatte sie nichts mehr von Mondkind gehört. Was sie nun liest beruhigt sie nicht wirklich, doch beunruhigt es sie auch nicht. Mondkind hatte Recht, Lhaya sollte sich nicht all zu sehr darum kümmern. Wer weiß, vielleicht würde sich damit auch das andere Problem lösen, das Lhaya seit einigen Wochen immer mehr auf der Seele brannte.

Der Geruch von Verbranntem lässt Lhaya aufschrecken.

Verdammt! Die Kekse…
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« Antworten #1 am: 11. August 2009, 12:51:29 »

Es mögen eine Woche und mehr ins Land gezogen sein seit dem Tag, an dem der Brief ankam. Ein warmer Sommerregen fällt, als Mondkind die Bäckerei betritt und sich suchend nach Lhaya umschaut.
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Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
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« Antworten #2 am: 11. August 2009, 21:14:40 »

Die Bäckerei wirkt auf den ersten Blick leer, doch hinter einer der beiden Türen - diejenige, die einen Spalt breit offen ist - hört man geschäftiges Treiben. Dann scheppert es kurz und Lhaya erscheint, sich die bemehlten Hände an der Schürze abklopfend, hinter der Theke. Als sie den Gast erkennt erhellt sich ihr Blick. "Mondkind! Schön Dich zu sehen. Wie war Deine Reise?"
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« Antworten #3 am: 12. August 2009, 13:40:57 »

Mondkinds Miene verdüstert sich ein wenig. "Durchwachsen," sagt sie nach kurzem Zögern, "es gab einige schlimme Erlebnisse und auch ein paar schöne..." Ihr Blick sagt Lhaya, dass es mehr zu erzählen gäbe, dies aber nicht der richtige Ort und Zeitpunkt dafür ist. "Und wie geht es Dir? Hast Du meinen Brief bekommen und konnte ich Dir damit helfen?"
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« Antworten #4 am: 12. August 2009, 20:33:31 »

Besorgt legt Lhaya ihre Hand auf Mondkinds Arm. "Wenn Du reden möchtest, wann immer es ist, ein Wort nur und ich werde da sein." Nach einem kurzen Blick Richtung Backstube, bei dem sie sich vergewissert, dass Frau Wolfslauf mit ihrer Arbeit beschäftigt ist und nicht in Ladennähe lauert: "Ja, den Brief habe ich vor knapp zwei Wochen bekommen. Ich denke, Du hast recht. Wenn er etwas wüsste, dann hätte er dieses Wissen längst genutzt. Er ist mir zwar immer noch nicht geheuer, aber das liegt wohl in seiner Natur... wenn das schon sein übliches Verhalten ist." Zum letzten Satz hin verengt sich Lhayas Blick ein wenig, erhellt sich aber sofort wieder: "Vielen Dank. Vielen Dank für die Mühe und die Zeit. Wenn ich irgendetwas für Dich tun kann... " Lhayas Blick spricht den Satz zu Ende.
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« Antworten #5 am: 13. August 2009, 07:31:58 »

Mondkind lächelt Lhaya dankbar an. "Ja, ich würde gern darauf zurückkommen, wenn Du mal Zeit hast - vielleicht abends oder so, ich möchte nicht, dass du deswegen deine Arbeit vernachlässigst. Wir könnten uns irgendwo treffen, wo es ruhig ist..."
"Und wegen der anderen Sache" setzt sie noch leise hinzu, "freut mich, wenn es dich zuminest ein bisschen beruhigt. Und falls du jemals deswegen Schwierigkeiten bekommen solltest, egal von welcher Seite, werde ich ebenfalls da sein und dich unterstützen." Ihr Stimme ist dabei fest und eindringlich.
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« Antworten #6 am: 13. August 2009, 14:45:40 »

"Abends habe ich eigentlich fast immer Zeit. Wenn Du möchtest kann ich heute Abend zum Tempel kommen. Oder wir treffen uns hier. Ich wohne direkt hinter der Bäckerei. Wir können uns auch ein anderes Plätzchen suchen, oder spazieren gehen. Ganz wie Du willst."

"Vielen Dank." Lhaya lächelt glücklich, wirkt kurz irritiert, rupft unauffällig etwas von dem Brotlaib neben ihr und setzt wieder ihr Lächeln auf.
« Letzte Änderung: 16. August 2009, 16:30:05 von Lhaya » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 13. August 2009, 20:28:43 »

"Spazieren gehen klingt nach einer schönen Idee, wenn das Wetter hält. Irgendwo wo es alte Bäume gibt..." Mondkind zieht kurz fragend eine Augenbraue hoch, als sie bemerkt, wie Lhaya an dem Brot zupft. "Wir treffen uns hier, wenn Du heute abend frei hast," bestimmt sie dann.
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« Antworten #8 am: 13. August 2009, 22:18:56 »

"Ich denke, das mit dem Bäumen sollte machbar sein. Also zur sechsten Stunde?"
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Mondkind
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« Antworten #9 am: 16. August 2009, 14:53:01 »

"Gern." Mondkind verlässt die Bäckerei mit etwas leichterem Schritt.
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Zur sechsten Stunde wartet Mondkind vor der Türe der Bäckerei auf Lhaya.
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« Antworten #10 am: 16. August 2009, 16:53:21 »

Sobald Mondkind außer Sichtweite ist weicht das Lächeln aus Lhayas Gesicht und sie starrt ungläubig den Brotlaib an.
Was bitte sollte DAS denn?!
Ein paar Mal atmet sie tief durch, dann, ganz vorsichtig, nimmt sie das Brot und begutachtet skeptisch die Stelle, an der sie eben rumgerupft hat. Kopfschüttelnd legt sie den Laib wieder zurück und verschwindet in ihrer Backstube.
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Die Tür zur Bäckerei öffnet sich und Lhaya tritt beschwingt heraus. „Guten Abend, Mondkind.“ grüßt sie und schließt noch schnell die Tür ab, bevor sie sich vollständig Mondkind zuwendet. 
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« Antworten #11 am: 17. August 2009, 11:47:26 »

Mondkind begrüßt sie herzlich und folgt ihr dann - da sich Lhaya wohl besser auskennt - zunächst schweigend. Offensichtlich braucht sie ein bisschen Zeit, bis sie es schafft, ein Gespräch anzufangen. Plötzlich und unerwartet fragt sie Lhaya "Hast Du schon mal ans Heiraten gedacht?"
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« Antworten #12 am: 24. Dezember 2009, 13:54:15 »

Gefolgt von Mondkind betritt Lhaya ihre Arbeitsstätte. Frau Wolfslauf steht hinter der Theke. "Guten Tag, was kann ich für euch zwei tun?"
"Guten Tag, Frau Wolfslauf, wir hätten da ein Problem. Und zwar sind wir auf der Suche nach Mandrion. In der Akademie ist er nirgends aufzufinden, aber er hat einen Zettel hinterlassen, auf dem steht, er sei 'bei Wolfslauf'. Aber er ist weder bei Ayla, noch in Ilaydas altem Haus. Habt Ihr eine Idee, wen oder was er sonst meinen könnte?"
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Ayla
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Oh schau mal ein Schmetterling!


« Antworten #13 am: 24. Dezember 2009, 14:30:24 »

Aylas Mutter lächelt die beiden freundlich an und scheind einen Moent lang zu überlegen.

"mmm Mandion ich glaube Ayla hat mir mal von ihm erzählt. Ich habe ihn aber glaube ich noch nie getroffen. Also bei mir ist er nicht. Bei Ilaydas altem Haus? Wohnt da denn wieder jemand?"

Wärend sie spricht kommt Ayla aus der Backstube sie hat eine Hand voll mit Keksen und in der anderen einen Besen. Auch der Mund ist halb volgestopft. Als sie die beiden Gäste sieht grinst sie und winkt mit der Kekshand. 
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Lhaya
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« Antworten #14 am: 24. Dezember 2009, 15:02:27 »

"Naja, also das Haus wirkt verlassen, und hängt auch ein Zettel vom Rat dran, dass es zu verkaufen ist. Darunter ein verwischter Zettel, auf dem steht, dass dem nicht so ist."
Als sie Ayla sieht winkt sie ihr zu. "Guten Tag, Ayla! Sag mal... Wenn Du von Mandrion eine Nachricht liest, auf der steht er sei 'bei Wolfslauf', wo würdest Du ihn dann suchen?"
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