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Autor Thema: Büro von Gaerion Sturmfels II  (Gelesen 60928 mal)
Solomar
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« Antworten #45 am: 10. September 2009, 12:35:53 »

Solomar scheint ein wenig ins Schwitzen zu kommen ...

"Naja ... ehm eine Ausbildung in dem Sinne hatte ich nicht. Ich bin bei unserer .."

er hält kurz inne, als würde er die richtigen Worte suchen und fährt dann fort ...

"ehh ... Dorfheilerin trifft es wohl am ehesten ... groß geworden. Bei ihr habe ich mir so einiges abgeschaut. Was das evaluieren angeht, so muss ich gestehen, dass ich überhaupt nicht weiß, was dieses Wort bedeutet."

Solomar scheint sich wieder zu fangen und fährt nun ernst aber nicht unfreundlich fort

"Ich weiß woher ich meine 'Gabe' stammt...

... das Wort "Gabe" betont er allerdings leicht verächtlich ...

" – aber dies ist eine Sache über die ich nicht sprechen möchte. Ich suche jemanden, der mir zeigt wie ich meine heilenden Fähigkeiten weiter verbessern kann. Letzten Endes kann ich Verletzungen nicht heilen sondern nur auf mich übertragen und das bringt weder mich noch die Leute aus meinem Dorf weiter.Ich weiß, dass sich die Schüler hier der Akademie gegenüber verpflichten – allerdings habe ich auch schon erfahren, dass man hier gegen Bezahlung  als Gastschüler unterrichtet werden kann. Für mich würde nur letzteres in Erwägung kommen, da ich bereits einen Herren habe."  
« Letzte Änderung: 10. September 2009, 12:51:43 von Solomar » Gespeichert

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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #46 am: 10. September 2009, 13:58:15 »

Gaerion beugt sich vor, seine Augen zu Schlitzen verengt.
"Nur um nachzufragen: Ihr wisst, woher Eure Gabe kommt, wollt das aber nicht mit der Akademie, oder auch nur mir hier teilen. Ihr wünscht aber, von uns unterrichtet zu werden, allerdings nicht, euch gegenüber der Akademie zu verpflichten. Ihr habt einen Herren, seid aber demnach nicht aus seinem Dienst entbunden, um die Ausbildung hier wahrnehmen zu können, habe ich das soweit richtig verstanden?"
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Solomar
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« Antworten #47 am: 10. September 2009, 14:22:46 »

Solomar sieht etwas überrascht aus, so als würde er die Situation gerade erst begreifen:

"Ja ... eh ... das klingt wenn man es so formuliert ziemlich dreist, aber wenn ich ehrlich bin, entspricht es genau den Tatsachen. Ich diene meinem Herren und seiner Tochter. Und ich versuche ihnen mit den mit zur Verfügung stehenden Mittelen best mögliche Dienste zu erweisen ... und ja ... ich möchte mein Wissen über meine ... Gabe...  mit niemandem teilen ..."

... Solomar's Blick wandert nun auch noch mal zwischen den anderen Anwesenden umher, es sieht fast so aus als würde er bedauern was er sagt ...

"... und nochmals ja,  ich würde gerne unterrichtet werden ohne mich der Akademie gegenüber zu verpflichten. Ein ehm Elementarist dieser Akademie hat mir erzählt, dass so etwas möglich ist - Wenn dem nicht so ist, tut es mir wirklich Leid euch belästigt zu haben."
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #48 am: 10. September 2009, 22:39:04 »

Der Gesichtsausdruck des Prytanus verfinstert sich merklich.
"Ihr habt Recht, es ist dreist. Und ja, man hat euch richtig informiert, eine solche Gasthörerschaft ist möglich. Eure Loyalitäten liegen andernorts, das verstehe ich nun. Dann sollen Euch die Belange der Cantus Harmoniae auch gar nicht behelligen."

Seine Stimme ist nun kalt.

"Ich werde alle notwendigen Papiere an die richtigen Stellen weiterleiten. Man wird euch dann die Dokumente vorlegen und über die Konditionen unterrichten. Entschuldigt, aber das ist nicht meine Zuständigkeit, aber ich werde auch dort vermitteln.
Solomar, ihr erinnert mich an einen Patienten, der sich weigert, die Symptome zu schildern und nun hofft, dass der Medicus aus Glück zur richtigen Tinktur greift. Nun, ich wünsche Euch viel Glück."

Gaerion macht einen Strich unter das Pergament, das er geschrieben hat und faltet es nun zusammen. Noch einmal richtet er seinen Blick auf den Gast.
"Noch eines. Das nächste Mal, wenn ihr irgendwo vorstellig werdet und jemand anderes als Referenz anführt, erweist ihm entweder den notwendig Respekt und merkt Euch seinen Namen, oder erweist Eurem Gesprächspartner den notwendigen Respekt und nennt ihn ihm."
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Solomar
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« Antworten #49 am: 11. September 2009, 07:05:44 »

Solomar schaut nun verdutzt sein Gegenüber an:

Verzeiht wenn ihr das Gefühl habt ich würde euch gegenüber keinen Respekt hegen, dem ist nicht so. Was die Namen der Leute angeht mit denen ich auf dem Weg nach hier gesprochen habe, so wären es wohl unzählige Worte gewesen, die ich mir hätte merken müssen. Ich glaube nicht dass dies etwas mit Respekt zu tun hat! - Ich habe jeden hier in diesem Raum mit dem gleichen Respekt behandelt den man mir in diesem Land hat zukommen lassen – nun ich habe es zumindest versucht

... Solomar kommt jetzt wieder ein wenig ins Schwitzen versucht aber ruhig forzufahren ...

Aber wenn ihr wirklich so von mir denkt, dann braucht ihr auch niemanden zu informieren oder irgendwelche Papiere ausstellen! Ich werde schon jemanden finden, der bereit ist mir etwas beizubringen – wenn nicht hier dann wo anders. Es war nicht meine Absicht eure kostbare Zeit zu rauben ... bis vor einer halben Minute wusste ich ja noch nicht mal dass es euch oder dieses Zimmer hier gibt, geschweige denn, dass ich mich rechtfertigen muss woher ich ich meinen Fl ... meine Begabung habe. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

dann nickt er den beiden anderen Anwesenden zu und versucht dabei recht freundlich zu wirken

und euch selbstverständlich auch.

Er steht auf, orientiert sich noch kurz und geht dann zur Türe.
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #50 am: 11. September 2009, 09:35:36 »

"Solomar." Gaerion blickt den Mann auf dem Weg zur Türe noch einmal an.
"Die Academia Cantus Harmoniae ist ein Ort der Lehre und Lehre soll Euch, wenn Ihr das wünscht, zuteil werden können. Doch sind wir kein Kolleg, das versucht, möglichst optimiert Magier in die Welt zu entlassen. Wir sind das Lied der Harmonie, wer erklingen im Einklang und stehen gemeinsam.
Wie glaubt ihr denn, dass man Euch etwas beibringen kann, wenn nicht klar ist, wie man Euch etwas beibringen soll? Ich bin mir sicher, Ihr würdet jemand anderes finden, der bereit wäre, Euch etwas beizubringen. Nur frage ich mich, ob Euch das im gleichen Maße dienlich wäre. Wenn Ihr Eure Begabung besser verstehen wollt, muss es an Euren Lehrern sein, Euch Eure Begabung besser zu vermitteln. Wie aber soll das funktionieren, wenn Ihr daraus ein Geheimnis macht?"
Sein Ton ist wieder sanfter, freundlicher, als er fortfährt.
"Glaubt mir, wir haben in diesen Hallen schon sehr viel gesehen. Wir haben schon viel durchgemacht, haben selbst schon vielen verlorenen Seelen den Weg gewiesen. Wenn ihr Anleitung sucht, so könnt ihr sie hier finden."
Gaerion beugt sich vor.
"Der Preis dafür, ja, für Gasthörer ist er in profanen Münzen zu messen. Aber der Preis, für jene, die wirklich und wahrhaftig daran interessiert sind zu lernen, ist nicht Geld. Er ist Vertrauen.
Wenn ihr nicht bereit seid, uns zumindest in einem Mindestmaß zu vertrauen, dann ist Euer Weg zur Türe nur Recht und Gut. Ihr verwirkt nicht mal den Anspruch auf die Gasthörerschaft.
Wenn ihr aber willens seid, nicht als grimmer Einzelkämpfer, sondern mit uns an Euren Fähigkeiten zu arbeiten, wenn ihr ehrlich willens seid, zu verstehen, was Eure Befähigung und wo Euer Platz im Weltenlauf ist, dann setzt Euch wieder hin. Sprecht mit mir, erklärt wenigstens Euer Dilemma und lauft nicht davon.
Die Wahl ist Euer."
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Solomar
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« Antworten #51 am: 11. September 2009, 10:01:36 »

Solomar greift nach der Türklinke, dreht sich aber dann um, sein Gesicht spiegelt eine Mischung aus Wut und Hoffnung ...

"Vertrauen ... eins sehr schönes Wort. Ich vertraue meinem Herren und er vertraut mir - allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass man den Menschen nicht zu viel anvertrauen sollte, zumindest dann nicht wenn man sie nicht wirklich kennt"

... es wirkt als würde Solomar über irgend etwas nachdenken, dann fährt er fort:

"Ich glaube ich kann eure Bedenken durchaus nachvollziehen und auch euren Standpunkt. Ihr seid nicht der erste, der mich auf Grund meiner Verschwiegenheit entsprechend einschätzt - Allerdings habe ich ganricht vor diese Hallen als "optimierter" Magier zu verlassen! - Ich suche einen Weg meine Gabe"

... er scheint das Wort "Gabe" mehr auszuspucken als zu sprechen ..

"für etwas gutes zu gebrauchen - etwas von dem ich sagen kann, ich kann damit jemandem helfen. Die Frau bei der ich groß wurde, hat Menschen geholfen und gelichzeitig geschadet, ihr standen diese Möglichkeiten seit ihrer Geburt zur Verfügung .... es war ihr Schicksal ...  aber sie war anders als ich es bin ... ich bin..."

...er scheint nach Worten zu suchen...

"ich bin speziell ... und wenn ihr von Vertrauen sprecht, so kann ich euch euch verischern, dass ich gegen niemanden hier einen Groll hege, geschweige denn jemanden in diesen Hallen etwas böses zufügen möchte - allerdings kann und möchte ich euch nicht wirklich viel über meinen Zustand erzählen ... ich kann euch gerne über meine Heimat berichten und in wessen Dienste ich stehe, aber nicht mehr ... ... zumindest jetzt noch nicht - Ich habe diesen Teil meines Lebens akzeptiert und versuche damit so gut umzugehen wie möglich. "

Es wirkt als hätte Solomar diese Worte schon mehr als einmal verlauten lassen ...
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #52 am: 11. September 2009, 14:11:06 »

"Wem ihr vertraut, und wem nicht, Solomar, das ist Eure Entscheidung. Eure Wahl."
Gaerion betrachtet sein Gegenüber einen langen Moment, bevor er fortfährt.
"Dennoch sollte Euch klar sein, dass dies in diesem Fall mehr ist als eine Wahrung des Privaten. Niemand möchte, dass ihr Freund und Feind offenlegt. Es geht auch nicht darum, Eure innersten Geheimnisse Preis zu geben, zumindest, solange sie nicht Teil der 'Gabe' sind, wie ihr sie nennt.
Doch steht ihr in Konflikt mit der Fähigkeit, die Euch gegeben wurde, das merkt man Euch an. Ihr seid Euch unsicher, wo ihr Platz im kosmischen Gefüge liegt, wisst ebenso nicht, welchen Platz es Euch zuweist, dass Euch diese Macht gegeben wurde. Nun steht Ihr hier und bittet um Rat. Rat, den man Euch hier geben kann. Ihr wärt erstaunt, mit was für Dingen wir uns hier schon befasst haben. Wie vielen Menschen, die unter 'wilden Ausbrüchen' einer Gabe litten, wir Anleitung und Weg weisen konnten, ohne sie auf eine Doktrin einzuschwören oder dergleichen.
Ich biete Euch jetzt ein letztes Mal diesen Stuhl hier vor mir an, und sei es nur bildlich. Wenn ihr jetzt aber schon mit Sicherheit zu sagen wisst, dass Ihr Euch uns nicht anvertrauen wollt, dann nutzt die Türe, vor der Ihr steht.
Falls Ihr Zeit braucht, sei sie Euch gewährt, solange Ihr letztlich bereit und jetzt bereits Willens seid, Euch mir oder einem anderen Lehrer hier anzuvertrauen. Unter vier Augen, wenn Ihr wünscht. Wenn Ihr Euch erst davon überzeugen wollt, in der Cantus Harmoniae unter Freunden zu sein, dann sei es Euch auch freigestellt, ein, zwei Wochen der Orientierung zu nutzen, Euch davon zu überzeugen.
Nur eines noch: Solltet Ihr zur Orientierung bleiben, dann soll kein Makel, keine Herkunft und kein Feind Euch im Wege stehen, bei uns zu bleiben. Sollte ich aber erfahren, dass ihr entgegen Eurer Worte durch eben dieses Schweigen in irgendeiner Weise wissentlich eine Gefahr für ein Mitglied dieser Akademie, Schüler, Lehrer oder profanes Personal, dargestellt haben, dann werdet Ihr das mir gegenüber zu verantworten haben."

Den letzten Worten des Prytanus hängt der unverkennbare Klang einer ernsten Drohung nach. So, wie er sie sagt, klingen sie jedoch kaum anders als die Frage, ob noch jemand einen Tee möchte.
Seine Züge sind freundlich, ein Groll ist ihm nicht anzumerken. Neugierig beäugt er den Mann an der Türe und wartet auf seine Entscheidung.
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Solomar
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« Antworten #53 am: 11. September 2009, 14:24:49 »

Solomar scheint eine ganze weile zu überlegen ... dabei wechseln seine Gesichtszüge stetig.

"Nun dann, wenn ihr wirklich eine Unterredung mit mir führen wollt um sicher zu gehen, wo ich stehe und was mich zu dem macht, was ich bin ... dann können wir darüber sprechen .... alleine ..."

... die letzten Worte schienen ihm sehr schwer gefallen zu sein ...

"Aber ... ich habe euer Wort - egal wie unser Gespräch verläuft, dass ich danach die Akademie verlassen kann und zwar genau so wie ich sie betreten habe ohne das mich irgendwer oder irgend etwas daran hindern wird - und auch meine Begleiterin wird unbehelligt bleiben. - Sollten wir zu dem Entschluß gelangen, dass ich hier bleiben kann, werde ich mich selbstverständlich euren Wünschen beugen, sofern diese nicht im Widerspruch zu denen meines Herren stehen ... ich weiß das ist viel verlangt, aber ich habe leider meine Gründe ..."

Ein Ausdurck von Bedauern legt sich auf Solomars Gesicht als er seine Bedingen kund tut.
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #54 am: 11. September 2009, 14:39:31 »

Gaerions Züge lassen kein Urteil darüber zu, was er von den gesprochenen Worten hält.

"Was ich Euch garantiere, ist Folgendes: Ich werde mir Eure Geschichte anhören, werde objektiv entscheiden, wo das Euch im Kontext der Cantus Harmoniae und der elementaren Hexalogie platziert und wir werden zusammen eine Lösung finden, die Euer Anliegen ehrt. Wir werden nicht verlangen, dass Ihr dem Treueeid Eurem Herrn gegenüber zuwider handelt und wir werden nicht verlangen, dass Ihr ihm entsagt. Nicht zumindest, solange Ihr als Gasthörer vor Ort seid und Euch nicht regulär einschreibt. Wir werden Euch nicht in den Dienst der Akademie zwangsverpflichten. Eure Begleiterin soll durch Euren Dienst, Eure Lehre und Eure Worte nicht benachteiligt sein.
Condrianisches Recht und Akademierecht werden für Euch gelten wie für jeden Menschen, der sich in dieser Stadt und diesem Land bewegt."

Noch einmal blickt er erwartungsvoll auf seinen Gast.
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Solomar
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« Antworten #55 am: 14. September 2009, 08:03:27 »

Solomar scheint wieder eine ganze Weile über die soeben vernommenen Worte nachzudenken.

Eure Worte klingen aufrichtig und ich bezweifle nicht, dass ihr es auch gut meint. Ihr wisst bereits dass ich nicht von hier stamme und dementsprechend kenne ich mich auch nicht mit condrianischem Recht aus ... das soll nicht heißen dass ich eure Gesetze anzweifle, allerdings habe ich auf meinen Reisen viele Kulturen kennen gelernt und in manchen Ländern wurden Menschen schon auf den Scheiterhaufen gezerrt, nur weil sie die falsche Haarfarbe hatten oder den den falschen Göttern gedient haben ...

jetzt schaut er sein Gegenüber fragend an ...
« Letzte Änderung: 14. September 2009, 12:31:36 von Solomar » Gespeichert

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Mondkind
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« Antworten #56 am: 15. September 2009, 10:14:22 »

Im Hintergrund: Bei dem Wort "alleine" von Solomar will sich Mondkind bereits erheben. Sie versucht, Sanjas Aufmerksamkeit zu erregen, um sie mit hinaus zu nehmen. Doch es gelingt ihr nicht, und dann ist der Moment plötzlich vorbei. Sie spürt die Spannung im Gespräch und fürchtet, wenn sie diese unterbricht, vielleicht auch nur durch eine Bewegung den Blickkontakt zwischen Solomar und dem Prytanus unterbricht, wird dies vielleicht zunichte machen, was der Prytanus bereits erreicht hat. Also bleibt sie angespannt sitzen, reglos - nur die Augen wandern von einem zum andern -, aber bereit, sich auf ein Zeichen hin jederzeit zu erheben und Sanja mit hinaus zu bitten.
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Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Sanja
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« Antworten #57 am: 15. September 2009, 18:10:41 »

Sanja scheint von dem Gespräch völlig unbeeindruckt zu sein. Offensichtlich ist es nicht das erste Mal, dass sie solche Gespräche von ihrem Dienstherrn miterlebt.
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Solomar
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« Antworten #58 am: 19. September 2009, 09:59:22 »

... der Moment kommt Solomar wie eine Ewigkeit vor ...  icon_wink
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« Antworten #59 am: 21. September 2009, 13:09:08 »

Gaerion denkt einen langen Moment nach, bevor er antwortet.
"Ich werde Euch an dieser Stelle keine Nachhilfe in condrianischem Recht geben, aber das muss ich auch nicht. Unser Recht fußt, in weiten Teilen und oft dort, wo es am besten funktioniert, vor allen Dingen auf gesundem Menschenverstand. Selbst für das Akademierecht gilt das.
Insofern, lasst mich anders formulieren, was ich bereits sagte: Ich werde mir Eure Geschichte anhören und im Zweifelsfall zu Euren Gunsten entscheiden, denn letztlich seid ihr derjenige, der uns um Hilfe ersucht. Sollte aber natürlich Eure Geschichte ein Element enthalten, dass - als Beispiel - davon zeugt, dass Ihr in der Vergangenheit direkt und mutwillig gegen die Akademie, den Hohen Rat zu Tharemis oder die Kirche Hydracors vorgegangen seid, so kann Euch mein Wohlwollen nicht vor den Konsequenzen dessen schützen, die das nach sich zieht.
Wer in seiner Kunst nicht geschult wurde, der trägt oft Geschichten in seinem Herzen von großen Tragödien, die indirekt oder direkt dadurch verursacht wurden. Etwas in der Art möchte ich gar nicht gegen Euch halten. Soweit ich in meinem Amt dafür verantwortlich bin, soll Euch nichts geschehen.
Ich möchte Euch nur darauf hinweisen, dass ich nicht die höchste Gerichtsbarkeit in Condra bin. Weder die eine", sagt er, den Blick auf seinen Gast gerichtet, mit einem Blick auf dem Fenster, dem Hydracor-Tempel entgegen, "noch die andere."
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