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Autor Thema: In der Bibliothek  (Gelesen 38715 mal)
Rhoderan
Fahrbimbo
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« am: 22. Mai 2007, 02:29:22 »

Das Licht brannte in völliger Stille. Docht und Öl waren wohl beide sehr teuer gewesen, denn die Flamme war von reinem Weiß und nicht das kleinste bisschen Ruß stieg von ihr auf. Die Scheiben der Laterne waren aus gefärbtem Glas, damit auch das Licht den Schlaf der Bücher stören würde. Einige Eindringlinge und sogar einige der anderen Assistenten (wenn auch nur die ignorranteren) benutzten magisches Licht in diesen alten Hallen. Dieses war zum Teil so grell das man zusehen konnte wie die Farbe der Manuskripte verblasste.
Doch heute gehörte der Saal ihm ganz allein. Nunja, dass mochte sicherlich auch daran liegen, dass die Sturmwoche kurz bevorstand und die meisten Mitglieder der Akademie damit beschäftigt waren sich auf die Feierlichkeiten vorzubereiten, Verabredungen zu treffen und noch bevor die Preise anziehen würden alles für ein gelungenes Fest notwendige im Tintenfass einzukaufen.
Aber das störte Benevias wenig. Er studierte grade eine recht simple Abhandlung über elementare Geister. Eine Studienarbeit eines noch ein wenig unbeholfenen Drittsemesters. Benevias hatte versprochen seine schlimmsten Fehler zu korrigieren und vielleicht ein paar Anmerkungen hinzuzufügen, als Gegenleistung wollte der andere dafür aufhören mit Steinchen nach ihm zu werfen.  
Aus dem ursprünglich eine verschmierte Seite umfassenden Werk war durch kleine Korrekturen und ANmerkungen sowie einiger beigefügter Zeichnungen und Querverweise nunmher eine kleine Kladde geworden und Benevias war grade kurz davor fertig zuwerden als plötzlich das Licht flackerte. kein Windhauch, Öl war auch noch genug da und doch flackerte die kleine Flamme kurz. Die Bibliothek war recht gut gegen Mindergeister abgeschirmt  so dass er solcherlei Unfug auch ausschließen konnte.
 
Er versuchte sich wieder auf seine Arbeit zu konzentrieren, doch irgendetwas war anders als sonst. Unheil lag in der Luft und seltsamerweise auch ein Hauch Lavendel...
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Ich bin zu alt um jung zu sterben.
Anonymous
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« Antworten #1 am: 22. Mai 2007, 03:33:43 »

* Es dauert eine Weile und als Benevias gerade beschlossen hat das er sich doch geirrt hat beginnt das Flackern erneut.
Immer schneller und schneller. Asl würden ein dutzend Motten um die Lampe fliegen.

Dan plötzlich ist es dunkel.

Ein heller Punkt erscheind an der Stelle wo eben noch die Lampe war. Dieser Punkt explodiert in einem farbenfrohen Spektakel. Durch den Glitzer und den Sternchen ist eine kleine Gestallt auf dem Tisch zu sehen.

Es wird hell und vor Benevias steht Horki der Haus und Hofpostmeister der Akademie. Er räuspert sich. *

Ähm ...Ähm. Der Prytanus Sturmfels wünscht euch zu sehn.
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Rhoderan
Fahrbimbo
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« Antworten #2 am: 04. Juni 2007, 13:39:05 »

Horki blinzelt ein wenig verdutzt in die Dunkelheit. Ausser ihm und der nun wieder ruhig brennenden Lampe ist niemand hier.
Nachdenklich kratzt er sich am Ohr, das war ihm noch nie passiert, er war sehr stolz darauf, dass er jederzeit wusste wer sich wo in der Akademie aufhielt. Doch wie es aussah hatte er sich diesmal getäuscht. Er war schon kurz davor wieder zu verschwinden, als er etwas vom Fussboden her hörte.
Vorsichtig trat er an den Rand des Tisches und äugte neugierig herab.

Dort lag ein grosses graues Bündel. auf den zweiten Blick erkannte er Benevias der anscheinend schlief.
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Andariel
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« Antworten #3 am: 05. Juni 2008, 15:50:48 »

*Wie beinahe jeden tag sitzt Benevias wieder in der Bibliothek und hat heute sogar eine überaus dankebare und erfüllende Aufgabe (Neben der üblichen, nämlich die anderen Schüler auf das Ruhegebot hinzuweisen...)

Tief versunken und mit besonderem Elan sortiert er alle Werke der Sparte "Torf und seine arkane Bedeutung (es werden wohl um die hundert Bände sein, Condra hatte immer viele Authoren, die sich mit diesem Thema auseinander gesetzt haben) nach Author, Erscheinungdatum, Seitenzahl und anderen, eher esoterisch anmutenden Karteisystemen.

Diese Beschäftigung nimmt den größten Teil des Vormittags ein, ebenso wie das Mittagessen und den halben Nachmittag.
Nur einmal wird er kurz gestört als einer der Akademiegardisten in die bibliothek tritt und mit Meister Steinhau, dem obersten bibliothekar spricht. dieser deutet in Benevias Richtung und der Gardist kommt zu ihm herüber.*

"Hähemm! Entschuldige Adept Benevias. Ich, äh,  hoffe ich störe nicht" Sagt er mit schiefgelegtem Kopf, als er einige der Buchtitel liest*
"Aber dein Hausleiter wünscht dich zu sprechen."
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Einmal? Nur Dilletanten sterben einmal...
Florian Phoenixflug
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« Antworten #4 am: 12. Juli 2008, 12:47:26 »

Alleine sitzt Florian in einem wenig besuchten Teil der Bibliothek.
Während die ganze Akademie mit Arbeitswütigen zu schwirren scheint sitzt der Gast aus der Grenzbruecker Akademie abgeschieden mit einem immensen Vorrat an Büchern.

"Fundierte Elemantartheorie", "Die Säulen der Welt", und Theorie der Grundfesten der Sphären" sind nur einigen von ihnen
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Andariel
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« Antworten #5 am: 14. Juli 2008, 19:51:28 »

*Ein Bote betritt die bibliothek und begibt sich an das Lesepult, an dem Florian sitzt. Mit flüsternder und ehrfurchtsvoller Stimme beginnt er zu sprechen und übergibt ihm einen kleinen, gefalteten Brief.*

"Bitte verzeiht diese Störung Magister Phönixflug, aber Prytanus Dagonett, Mitglied des hohen Konzils dieser Akademie wies mich an, euch dies zu geben."
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Florian Phoenixflug
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« Antworten #6 am: 15. Juli 2008, 10:37:03 »

mit einem etwas genervten Gesichtsausdruck nimmt der Magus den gefalteten Brief an und legt ihn vor sich auf den Tisch.

Mit einem knappen "Danke" entlässt er den Boten um noch einen letzten Blick in das Buch zu werfen, das gerade vor ihm aufgeschlagen liegt.

"Drei Elemente Theorie, aha ... Feuer, Wasser, Erde. Keine Opposition, aber dennoch Affinität. Erde ist stärker als Wasser, Feuer ist stärker als Erde, Wasser ist stärker als Feuer. ... Ja, dass könnte eine Erklährung sein.", murmelt er vor sich hin, während er zu seiner Tasse Tee greift.

Mißmutig verzog er sein Gesicht, nachdem er an dem Getränkt genippt hatte. Es war vollständig kalt geworden, während er gelesen hatte.

FULUMBAR GALAD FULUMBAR Eine Flammencorona umspielte seine rechte Hand und verlosch ebenso schnell wie sie gekommen war. Die dampfende Tasse stellte er auf den Tisch während er anfing den Brief zu öffnen.
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Florian Phoenixflug
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« Antworten #7 am: 15. Juli 2008, 10:48:50 »

Nachdem er den kurzen Brief gelesen hatte lehnte sich der Magus im Stuhl zurück und blickt konzentriert auf seine Aufzeichnungen.

"Hm, unser gemeinsamer Bekannter. Das wird sicher interessant werden Prytanus Dagonett."

langsam stand er auf und räumte die Bücher wieder an ihren angestammten Platz. Aber bevor er zum Hausleiter gehen würde wollte er noch eine alte Tradition aus Studententagen wieder aufleben lassen.
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Sanja
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« Antworten #8 am: 09. April 2009, 10:22:56 »

Ein paar Tage nach ihrer Rückkehr in die Akademie tritt Adepta Lenzing, auf einen Stock gestützt, in die Bibliothek.
Suchend schaut sie sich um, bis sie einen leeren Tisch entdeckt, der etwas abseits von den anderen Schülern steht. Mühsam lässt sie sich auf einen Stuhl sinken, zieht einen Stapel Pergament heran, greift nach ihrem Tintenfass und der Feder, und beginnt zu schreiben.

"An Prytanus Auram Gaerion Sturmfels und an das hohe Concil der Academia Cantus Harmoniae zu Tharemis.

Bericht über die Ereignisse an der Ausgabungsstätte des Pyrdracortempels unter der Leitung von Magister Grumbach, Prytanus Aquam."

Mit nachdenklichem Blick verharrt Wilhelmina kurz, die Augen ins Leere gerichtet. Der aufmerksame Betrachter erkennt einen bitteren Zug um ihre Mundwinkel, der so gar nicht zu ihrem Naturell zu passen scheint. Nach ein paar Sekunden setzt sie die Feder wieder auf das Papier und verbringt den restlichen Vormittag damit, die Pergamentseiten mit ihrer blauen Tinte zu füllen.
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Sanja
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« Antworten #9 am: 28. April 2009, 21:41:34 »

An einem für Condra ungewöhnlich sonnigen Nachmittag sitzt Minchen ruhig in der Bibliothek und schmökert in einigen dicken Wälzern. Im hellen Sonnenschein tanzen kleine Staubpartikel durch die ruhige Luft in dem hohen Raum, in dem entspanntes Schweigen herrscht.
Ab und an macht Minchen sich ein paar Notizen auf einem Stück Papier, leckt dann an ihrer Feder, bemerkt, dass sie jetzt wieder eine schwarze Zunge haben wird, seufzt, und schmöckert weiter. Dieser Vorgang wiederholt sich immer und immer wieder, aber offensichtlich genießt die Adepta ihre Beschäftigung, auch mit schwarzer Zunge.
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Nell Feldor
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« Antworten #10 am: 28. April 2009, 21:46:49 »

Neben dem arbeitenden Minchen taucht ein junger Kerl auf, er schaut ihr über die Schulter und macht auf dem Absatz kehrt. Nach einer weile kommt der junge Scolarius mit einem Stappel Bücher wieder und setzt sich dazu.

" Hallo Minchen. Wie geht es dir? Wie ich sehe bist du schon fleißig. Ich werde dir mal ein wenig helfen."

Mit diesen Worten schlägt Xeldron das erste Buch auf, rück seine Brille zurecht und fängt an zu lesen.
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Seht da das Glühwürmchen
Sanja
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« Antworten #11 am: 28. April 2009, 21:52:25 »

Minchen schaut erschrocken auf, als Xeldron auf einmal neben ihr auftaucht und die Bücher geräuschvoll neben ihr auf den Tisch fallen lässt. Als sie ihren Freund erkennt, lächelt sie jedoch direkt, nimmt kurz seine Hand, drückt sie und sagt:

"Ja, ich habe schon ein bißchen was herausgefunden. Hier, schau mal."

Mit diesen Worten schiebt sie ihm ihre Notizen zu. Dann fällt ihr auf, dass sie wohl schrecklich aussieht mit schwarzer Zunge und schwarzen Zähnen. Sie springt auf und rennt raus.
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Nell Feldor
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« Antworten #12 am: 28. April 2009, 21:57:47 »

Verwirrt schaut Xares Minchen hinter her.

" Wo willst du denn hin"

ruft er hinter ihr her. Als er sich an die Schwarzezunge erriner seufzt er kurz und liest ein wenig weiter. Doch irgenwie scheint er sich nicht Konzentrieren zu könne. Derweil schaut er auf Minchens Notizen und nickt zustimment
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Seht da das Glühwürmchen
Sanja
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« Antworten #13 am: 28. April 2009, 22:05:30 »

Nach knapp 2 Minuten kommt Minchen schon wieder und sieht aus wie frisch geschrubbt. Offenbar hat sie auch noch ein Duftwasser aufgelegt, jedenfalls riecht es in der Bibliothek auf einmal sehr blumig.

"So, wo waren wir stehengeblieben?"

Wieder lächelt sie den jungen Scholarius warm an.

"Ach ja... hier, schau mal, auf Seite 795 habe ich was gefunden. Nur eine Randnotiz, aber vielleicht kann uns das weiterhelfen."

Sie schlägt einen dicken Schinken auf, sucht ein wenig zwischen den Seiten hin und her, verharrt kurz, schaut genauer hin, murmelt dann was von "Fliegenschiss", blättert weiter, bis sie die richtige Stelle gefunden hat.

"Hier, siehst Du? 'Sehr gefährlich, unbedingt sein lassen!' steht da. Wollen wir uns das zu Herzen nehmen?"
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Nell Feldor
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« Antworten #14 am: 28. April 2009, 22:10:02 »

Xeldron schaut erstaunt auf das buch. Nach einem kurzen niesen sagt er.

"Man sollte den Rat der in Büchern steht unbedingt beherzigen. Allerdings finde ich wir sollten mit Lix über die Sache sprechen. Ich glaube sie kann uns weiter helfen ohne uns direkt in Grund und Boden zu stampfen. Was meinst du?"

Er betrachtet die Adepta kurz blickt etwas verwundert drein und atmet tief ein.

"Hast du gebadet?"
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Seht da das Glühwürmchen
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