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Autor Thema: In Rheas Büro  (Gelesen 485 mal)
Sanja
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Meistermagier
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« am: 02. April 2019, 07:34:51 »

Genervt saß Rhea an ihrem Schreibtisch in Trallum und starrte auf die Papiere, die vor ihr lagen.
Der Raum war nicht nur dunkel, sondern für ihren Geschmack viel zu klein und stickig. Der Schreibtisch reichte nicht aus, gleichzeitig den Papierkram und die Alchemika auszubreiten, zwischen Tisch und Tür passte zwar ein Stuhl, aber wenn jemand darauf saß und sich zurück lehnte, konnte ein weiterer Besucher die Tür nicht mehr vollständig öffnen. Das war aber auch egal, in dem Raum war eh kein Platz für 3 Leute. Das... in Ermangelung eines besseren Wortes wollte sie es mal "Fenster" nennen, war winzig, vergittert und ließ sich nicht öffnen. Außerdem ging es nach Süden raus. Trotz der hellen Morgensonne draußen war dieser Raum dunkel, so dunkel, dass sie eine Kerze anzünden musste, um lesen zu können, was in dem Brief stand, den sie gestern Abend noch erhalten hatte und der das Siegel von Silbertor trug.
Missmutig zog sie das Schreiben heran, brach das Siegel und zog eine einzelne Seite Papier raus. Unterschrieben war der Wisch mit dem Namen ihres Wolfes, was sie nichts Gutes ahnen ließ.
Nachdem sie die Zeilen gelesen hatte, zog sie verwirrt die Augenbrauen zusammen, drehte das Blatt um, starrte ein paar Sekunden auf die leere Rückseite, um dann den Text auf der Vorderseite ein weiteres Mal zu lesen. WAS wollte der Idiot von ihr? War es mit ihm jetzt vollkommen durchgegangen? Oder war sie in irgendeinen riesigen Fettnapf gesprungen, mit Anlauf und Salto, ohne es gemerkt zu haben, so dass er sie erst auf diese vollkommen hirnverbrannte Mission in dieses verlauste Kaff schickte, und dann DAS HIER?
Immer noch über den Brief brütend schreckte sie auf, als es zwar erst klopfte, dann die Tür aber ohne auf eine Antwort zu warten aufschwang und Hagen im Rahmen stand. Rhea holte schon tief Atem, um ihn rauszubrüllen, bis sie die dampfende Tasse in seiner Hand bemerkte, und den äußerst willkommenen Duft von Kaffee wahrnahm, der durch das Büro zog. Die in ihr angestaute Luft, gerade noch fürs Brüllen bestimmt, entwich ihr in einem tiefen Seufzer. Sie nickte Hagen zu und deutete auf den Stuhl vor sich.
"Morgen Hagen. Was gibt's?"
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