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Autor Thema: Büro von Mandrion  (Gelesen 6131 mal)
Lhaya
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« am: 23. November 2009, 11:47:41 »

Sichtlich angespannt und schnellen Schrittes bewegt sich Lhaya durch die Gänge des Haus-Humus-Traktes. In der rechten Hand hält sie ein in Leder gebundenes, kleines Buch. Ihr Blick hastet von einem Türschlid zum nächsten, bis sie abrupt vor Mandrions Büro stehen bleibt. Ohne zu zögern klopft sie an. Skeptisch runzelt sie die Stirn, als sich die Tür allein durch das Anklopfen öffnet. Der Spalt ist groß genug, um seinen Kopf hindurch zu stecken.
"Mandrion?"
Vorsichtig schlüpft Lhaya durch den Türspalt und schaut sich im Raum um. Doch nirgends ist Mandrion zu sehen. Lhaya überlegt kurz, öffnet ihr Buch, reißt eine Seite heraus und beginnt zu schreiben:

'Werther Mandrion!
Ich müsste Euch bezüglich des Ergebnisses unseres letzten Treffens sprechen, da ich letzten Sonnabend darauf angesprochen worden bin.
Lhaya'

Nach einem geeigneten Platz für die Notiz suchend, schweift Lhayas Blick über den Schreibtisch, auf dem einiges an Papier und ein umgekipptes silbernes Glöckchen liegen. Die Glocke würde wohl zum öffnen diverser Türen an der Akademie dienen, weshalb es wohl besser wäre sie nicht anzufassen, denkt sich Lhaya, aber dann würde ihre Notiz bei der Glocke wohl auf jeden Fall auffallen. Vorsichtig schiebt sie die obere Kante des Papiers unter die Glocke. Dabei bewegt sich der Schlegel leicht über das Glockeninnere und lässt ein dumpfes Kratzgeräusch erklingen.
Mit einem letzten Blick zu der Notiz verlässt Lhaya den Raum, zieht die Tür hinter sich zu und macht sich auf den Weg in die Bibliothek.
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Ich bin klein, ich darf das!
Mandrion
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« Antworten #1 am: 29. November 2009, 18:40:21 »

Die Türe ist gerade zu, als ein leises "Pling" zu vernehmen ist, nicht viel lauter als eine Stecknadel die zu Boden fällt.

Viel später als Mandrion sein Büro betritt, ist scheinbar ales unverändert. Seufzend setzt er sich hinter den Schreibtisch und schaut sich die obersten Papiere auf dem unordentlichen Stapel an. Sein Blick fällt auf das Pergament, dass er an die Innenseite der Türe geheftet hatte:

"Vorlesungen ankündigen!"

Er durchwühlt einige der Papiere bis er das richtige Formular gefunden hat und füllt es aus, dann greift er nach der kleinen Glocke, hebt sie an und lässt sie klingen. Der Lärm ist ohrenbetäubend und verstummt erst nach dem dritten Glockenschlag mit dem Horki erscheint - in einer Hand eine Erdbeere, in der Anderen einen recht zerknüllten Zettel.

Mandrion grinst ein wenig bei dem Anblick:
"Horki, bring das bitte zu Magister Oldenthal, er soll es in die Vorlesungspläne eintragen."

Horki stopft sich die Erdbeere eiligst in den Mund und beginnt darufhin zu husten.
"Ja klar... dazu bin ich doch... Das ist dein Büro? Dann ähm..."
Er faltet das zerknüllte Papier auseinander und wird währenddessen unsichtbar.
"Dann was das ja schon richtig... hier..."
Der Zettel hängt einen Moment vor Mandrions Nase in der Luft und fällt dann langsam auf den Schreibtisch. Horki scheint verschwunden.

"Hey, Horki, der Brief für Oldenthal! - Na dann werd ich wohl nachher selbst hingehen müssen."
Neugierig hebt er die Notiz auf und liest. Kurz darauf verläßt er das Büro und murmelt vor sich hin: "welches Zimmer hatte Lhaya noch gleich?"
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Mondkind
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« Antworten #2 am: 19. Dezember 2009, 11:40:25 »

Mondkind klopft an Mandrions Zimmertür.
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Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Mandrion
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« Antworten #3 am: 19. Dezember 2009, 12:21:03 »

Wie so oft, offnet sich die Türe beim anklopfen wie von selbst. Jedoch bewegt sich diesmal dabei auch der Türriegel. Ein kurzer Lufthauch ist zu verspüren als die Türe mit einem Ruck ganz aufschlägt.
Der Raum scheint gänzlich leer zu sein, bis auf den Schreibtisch, auf dem sich auch nur zwei Dinge befinden - eine schwarze Feder und eine, offenbar eilig geschriebene, Notiz:

"Die heutige Vorlesung fällt aus."

Mondkind will sich schon abwenden, als sie darunter einen weiteren, kleineren Zettel hervorlugen sieht:

"Bin bei Wolfslauf - mach dir keine Sorgen"
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Mondkind
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« Antworten #4 am: 19. Dezember 2009, 14:14:58 »

Hm... Mondkind überfliegt beide Zettel. "Wenn er deswegen die Vorlesung ausfällen lässt, hat er vermutlich keine Zeit... aber nachfragen schadet ja nicht", denkt sie sich und macht sich auf den Weg zu Aylas Zimmer. 
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Mondkind
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« Antworten #5 am: 12. Januar 2010, 21:39:30 »

Einige Minuten später stehen Mondkind und Lhaya vor Mandrions Tür. "Ich werde mal klopfen, auch wenn wir davon ausgehen, dass er nicht da ist, aber es gehört sich einfach..." sagt Mondkind und klopft an die Türe.
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Lhaya
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« Antworten #6 am: 12. Januar 2010, 21:43:36 »

"Letztes Mal, als ich angeklopft habe, ging die Tür auf. Also von allein."

Dann, etwas in Gedanken versunken: "Elster..." und schüttelt dann den Kopf.
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Mandrion
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« Antworten #7 am: 13. Januar 2010, 00:21:23 »

Die Türe bewegt sich leicht im Takt des Klopfens. Offensichtlich besitzt sie zwar eine Klinke, jedoch keinen Riegel und hängt daher nur lose in den gut geölten Angeln. Alles, was mehr als ein lauer Windhauch ist, drückt die Türe sofort auf und lässt sie langsam in den Raum schwingen.
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Mondkind
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« Antworten #8 am: 13. Januar 2010, 09:21:58 »

"Oh" macht Mondkind, als sie bemerkt, dass die Tür gar keinen Riegel oder gar ein Schloss besitzt. "Die kann man ja gar nicht abschließen... Na egal..." Sie drückt die Tür auf und geht hinein. Dann blickt sie sich kurz im Zimmer um, ob Personen anwesend sind oder ob sich irgendetwas "offensichtliches" verändert hat, bevor sie in Richtung Schreibtisch geht, um den Zettel anzusehen.

Nebenbei bemerkt sie zu Lhaya "Naja, Elstern gelten glaube ich nicht unbedingt als klug - dafür aber als diebisch. Also zumindest in Sagen und so, ich kenne mich mit den echten nicht so gut aus. Aber zumindest passt die Elster nicht zu Deinem Brief, denn Elstern sind schwarz und weiß, und der Vogel bei Dir war ja komplett schwarz, richtig?"

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« Antworten #9 am: 13. Januar 2010, 10:07:12 »

Lhaya folgt Mondkind in den Raum, sich dabei umschauend, ob sie irgendwo etwas erblickt, dass nach Mandrion aussieht.
"Genau das meinte ich. Diebisch. Auf den Brief bezogen meinte ich das auch nicht, sondern auf die Vermutung, dass die Nachricht von Mandrion stammte. Ich meine... wieso Elster? Diebisch... Elster... Mandrion... ich weiß nicht..."
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Mondkind
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« Antworten #10 am: 13. Januar 2010, 12:56:26 »

"Das spräche dann eher dafür, dass die Nachricht nicht von ihm stammte..." sagt Mondkind. "Oder dass die Feder noch eine andere Bedeutung hat, die sich uns im Moment nicht erschließt." Sie fischt den Zettel vom Gatter aus ihrer Gürteltasche uind sucht auf dem Schreibtisch nach der Notiz.
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« Antworten #11 am: 13. Januar 2010, 18:55:50 »

"Genau das..." murmelt Lhaya und lässt ihren Blick, auf der Suche nach dem Zettel, von dem Mondkind erzählte, über den Schreibtisch huschen.
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« Antworten #12 am: 15. Januar 2010, 09:47:39 »

Abrupt bleibt Mondkind mitten im Schritt stehen, den Zettel halb aus der Tasche gefischt, und starrt auf den Schreibtisch. "Jetzt wird mir das aber langsam unheimlich..." sagt sie mit düsterer Stimme. Ungläubig schaut sie noch einmal genau hin. "Ich könnte schwören, dass die vorhin noch nicht da war...." Ihr Blick ruht auf der schwarzen Feder, die auf Mandrions Schreibtisch liegt. Dann wandert er zu Lhaya, und Mondkind ist anzusehen, dass sie sehr beunruhigt ist.

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« Antworten #13 am: 15. Januar 2010, 10:51:11 »

Auch Lhaya hält sofort inne bei Mondkinds Reaktion. Sie folgt ihrem Blick auf den Schreibtisch, dann schaut sie Mondkind, ebenso erschrocken, an.
"Glaubst Du, ihm ist etwas passiert?" Dann ballt sie ihre Hände zu Fäusten und geht unruhig im Raum auf und ab. "Wenn dieser Drecks-Vogel ihm irgendwas angetan hat, dann... dann... dann rupf ich ihm alle Federn einzeln!" Lhaya holt noch einmal tief Luft, um sich wieder zu beruhigen, dann fährt sie fort: "Ja, ja, ich weiß, dafür muss ich das Viech erst mal finden..." und lässt den Kopf hängen. "Ich hoffe einfach mal, dass ich mir bloß zu viele Sorgen mache."
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« Antworten #14 am: 15. Januar 2010, 14:02:28 »

"Naja... ich denke mal nicht, dass ihm was Schlimmes passiert ist - anscheinend ist er ja häufiger mal plötzlich weg." sagt Mondkind beruhigend, aber wirklich überzeugt klingt sie nicht. Dann geht sie vorsichtig bis zum Schreibtisch und zieht den "Bin bei Wolfslauf"-Zettel hervor. Dabei blickt sie immer wieder mißtrauisch zu der Feder, als könnte die sich jeden Moment in eine Schlange verwandeln und sie beißen... Dann hält sie die Zettel nebeneinander. Sie steht ein wenig seitlich, so dass Lhaya auch darauf schauen kann.

"Sieht aber nicht nach der gleichen Schrift aus." sagt Mondkind. "Ich denke mal, dass ist gut - dann gibt es keinen Grund anzunehmen, dass Mandrion etwas mit der Sache zu tun hat... und die Person mit dem Steckbrief kann er ja auch nicht sein." Nach einem Moment setzt sie hinzu: "Naja, denke ich zumindest. Ich kann nicht behaupten, dass ich irgendetwas über Mandrions Vergangenheit weiss - außer dem, was er neulich mal beim Goldkrug erzählt hat."

Dann verstaut sie den Zettel vom Gatter wieder in der Gürteltasche und zieht die Feder hervor. Immer noch sehr vorsichtig zieht sie die schwarze Feder von Mandrions Schreibtisch ein wenig näher zu sich hin, bis sie die beiden direkt nebeneinander halten und vergleichen kann.

"Hm... die Federn sehen sich allerdings schon ziemlich ähnlich... " Mondkind schaut zu Lhaya hinüber. "Was mag das bedeuten? Ob er doch der Empfänger dieser Nachricht war?"

  
« Letzte Änderung: 17. Januar 2010, 20:25:02 von Mondkind » Gespeichert

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