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Autor Thema: Büro von Andariel Dagonett II  (Gelesen 36726 mal)
Jerexehy
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« Antworten #15 am: 12. März 2006, 14:19:26 »

Sie nickt kurz und schaut ihn dann wieder an.

"Dann ist diese Nachricht für euch. Und ich bitte euch, sie zu lesen, bevor ihr weitere Fragen stellt.
Ich bin sicher, das sie euch alle Fragen beantworten wird."

Sie deutet eien respektvolle und müde Verbeugung an und wendet ich ohne ein weiteres Wort zur Tür, öffnet sie und drückt sich an dem wartenden Gardisten vorbei, der sich verblüfft umsieht.
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"...None of you seem to understand. I'm not locked in here with you. You are locked in here with me!"
Andariel
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« Antworten #16 am: 12. März 2006, 14:27:22 »

*An den Gardisten gewandt:*
"Geleitet die Dame in die Eingangshalle. Und seht zu, daß sie sich erreichbar hält bis diese Angelegenheit geklärt ist."

*auch wenn der Gardist keinen blassen Schimmer hat, wovon der Magister redet, schlägt er die hacken mit einem "Jawohl!" zusammen und geht hinter der Besucherin den Gang hinunter.*
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Andariel
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« Antworten #17 am: 12. März 2006, 14:53:48 »

*Der Magister wendet sich wieder dem Stapel der Akten zu und beginnt eine Kassenprüfung der akademieeigenen Torflagerstätten am Rande der Fenne.
Hin und wieder wandert sein Blick über den Rand der Brille zurück zu dem Schriftstück, die immer noch am Rande des Schreibtischs liegt. Das Licht der Kerzen taucht den ganzen Raum in ein flackerndes Zwielicht und draußen vor dem Fenster wird das heulen des Windes immer lauter, der immer mehr Regen, der langsam in Schnee übergeht,  gegen die Scheiben wirft.
Nach mehreren Minuten legt er entnervt die Bücher zur Seite und greift nach der Schriftrolle.
Er wickelt die Schutzhülle von der Rolle und betrachtet das Siegel, welches ihm seltsam bekannt vorkommt. Eine schwarze Hahnenfeder, die um die Nachricht gewickelt ist.
Einen kurzen Moment zögert er, dann bricht er es und entrollt das schwere Papier.
Die ersten Zeilen überfliegt er, dann bleibt sein Blick an einer Passage hängen und brennt sich regelrecht in das Papier.
Der Ausdruck seines Gesichtes ändert sich schlagartig, die ruhige Bestimmtheit fällt von ihm ab und ein fassungsloser Blick steht in seinen Augen, als der Brief langsam  seinen Fingern entgleitet und auf den Schreibtisch sinkt.
Erst nach einigen Minuten hat er seine Fassung wiedergewonnen, erhebt sich und verläßt den Raum in Richtung der Eingangshalle.*
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Ilayda
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« Antworten #18 am: 18. April 2006, 09:03:27 »

Einige Tage später klopft es erneut an der Türe des Prytanus.
Aus dem Inneren ertönt das gewohnte etwas genervte "Herein...", zusammen mit etwas Papiergeraschel.

Der Gardist öffnet die Türe: "Äh, Prytanus, entschuldigt die Störung... In der Eingangshalle wartet eine junge Dame, ich habe mir ihren Namen nicht merken können, er war ziemlich lang. Ich habe die Frau noch nie gesehen, sie ist wohl Magierin oder so... ihr Stab deutet zumindest darauf hin und der Kutscher nannte sie Spectabilis... " Der Gardist bemerkt den genervten Gesichtsausdruck des Magisters und beeilt sich etwas, zur Sache zu kommen "äh ja, und sie wünschte Euch zu sprechen. Soll ich sie in Euer Büro schicken oder auf einen späteren Termin vertrösten?" der junge Mann tritt von einem Bein aufs andere, während der Magister ihn eiskalt anschaut, die Sekunden dehnen sich ins endlose, ehe eine Entscheidung fällt...
"Nun gut, bringt sie zu mir ins Büro. Aber schnell! Ich habe meine Zeit nicht gestohlen!" Mit einem Seuftsen räumt er etwas Platz auf dem Schreibtisch frei, schaut dann noch mal zu dem Gardisten hoch. "Ihr seid ja noch hier. Ein bisschen flotter!" "Äh, ja, Prytanus. Selbstverständlich". Damit dreht der Soldat sich um und eilt wieder runter in die Eingangshalle, um die Dame zum Büro zu geleiten.
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« Antworten #19 am: 29. April 2006, 18:48:19 »

Starr sitzend wartet die junge Frau nun schon seit geraumer Zeit in der Eingangshalle der Akademie, die Kapuze des Umhanges ins Gesicht gezogen. In ihren Körper kommt erst eine Regung, als die Schritte des Gardisten wieder zu vernehmen sind. Sie steht auf und geht auf den Gardisten zu ... an diesem vorbei ... in Richtung Treppe, welche er gerade herunter gekommen ist.
Verdutzt bleibt der Gardist kurz stehen: „Äh... Spectabilis ... der Prytanus erwartet euch ...“ Zum Ende nur noch nuschelnd, dann aber ihr schnellen Schrittes folgend, um sie dann zu den Räumlichkeiten des Hausleiters Eis zu führen.
Vor der Türe bleibt sie stehen, dem Gardisten eine Karte reichend. Mit eiskalter Stimme sagt sie: "Stell mich vor. Und zwar richtig!" Der Blick, den sie dem jungen Mann zuwirft, erläutert ausreichend, dass der Satz eine Drohung beinhaltet...
Der Gardist erstarrt kurz, schaut dann auf die Karte, dreht sich um, klopft an die Türe und öffnet diese. Er tritt ein, macht einen Schritt zur Seite, um Platz zu machen für die junge Frau.
“Prytanus, ich darf euch *auf die Karte sehend, hochkonzentriert von dieser ablesend* Ihre Spectabilität, die höchst gelehrte Meisterin, hochwürdige, hoch ehrwürdige, hochgeborene Spectabilitas maior Samira Gerian, Convocata prima Academiae Andrafallis, Convocata ordinaria in *stockend* representatio Andrafallis capitis, Baronin von Gellengecken und Trodeldorf - äh - vorstellen.“
Die Frau geht recht selbstsicher zu einem der Stühle vor dem Schreibtisch Andariels, das Stabende auf den Boden knallen lassend. Dort setzt sie sich; ruhig gerade und unter der Kapuzenrobe zu ihm sehend, abwartend, dass der Gardist verschwindet.
Dieser versteht den Wink und ist froh, die Türe von außen schließen zu können...
Abwartend schaut die Frau Andariel an... scheint darauf zu warten, dass er sie begrüßt und damit das Gespräch beginnt...
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« Antworten #20 am: 15. Mai 2006, 08:03:11 »

*Magister Dagonett sieht auf als die Frau den Raum betritt, betrachtet den Stab einen Moment und blickt wieder auf seine Unterlagen während die Frau vorgestellt wird. Sobald sie sitzt, greift er nach einer Schreibfeder und setzt seine Unterschrift unter mehrere Dokumente. Erst dann hebt er den Blick und sieht den Neuankömmling an*

"Bitte verzeiht meine Unhöflichkeit, Spektabilitas, aber diese Dokumente bedürfen dringend der Bearbeitung."

*Er legt die Feder weg und greift nach einer Flasche Rotwein, welche neben zwei Kelchen am Rande des Tisches steht.*

"Darf ich euch ein Glas dieses ausgezeichenten Arzischen Roten anbieten?" fragt er mit einem Lächeln*

"Doch bitte, was treibt einen so hohen Gast in unsere bescheidene Lehranstalt?"
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« Antworten #21 am: 19. Mai 2006, 16:08:24 »

„Danke nein!“ Mit einer höflichen aber bestimmten Geste lehnt sie das Weinangebot ab. Dann schlägt sie die Kapuze zurück und der Magister erkennt, dass sie keinen Haarschopf besitzt. Während sie ihn aus starren, leblos wirkenden grünen Augen mustert, spricht sie: "Kommen wir zum Geschäftlichen. Ich bin hier, um einige vertragliche Punkte zu besprechen, welche durch Vertreter Euerer Akademie gebrochen worden. Wir sind sehr - sagen wir einmal aufgebracht - über diesen Affront. Doch hoffen wir, mit Euerer Mithilfe und diesem Gespräch dieses 'Problem' aus der Welt zu schaffen."

Damit endet sie und schaut Magister Dagonett unverwandt an...

(OOC: Ja, der Eiszapfen fühlt sich unangenehm berührt durch diesen Blick... Glaub´s mir *g*)
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« Antworten #22 am: 19. Mai 2006, 19:21:59 »

*Magister Dagonett blickt ihr unverwandt in die Augen (und auch wenn er vielleicht ein klein wenig nervös ist, ist er doch viel zu stolz um es vor dieser Dame zu zeigen).
Er gießt sich ein Glas Wein ein, welches er dann wieder auf den Schreibtisch stellt ohne daran getrunken zu haben.*

"nun, werte Spectabilitas," sagt er mit unbewegtem Gesicht, die Hände auf dem Schreibtisch gefaltet.
"Selbstverständlich ist mir daran gelegen, solche Mißverständnisse aus der Welt zu räumen und, sollte in der Tat jemand einen im Namen unseres Hauses unterzeichneten Kontrakt gebrochen haben, so möchte ich natürlich den guten Namen der Academia Cantus Harmoniae reinwaschen."

*Er greift in eine Schublade des Tisches und nimmt eine Lesebrille heraus die er langsam aufklappt, aufsetzt und ihr eine Hand entgegen streckt.*

"Laßt uns doch einfach einen Blick auf diesen Vertrag werfen, sicher *blickt sie über den Rand der Brille an* habt ihr ihn mitgebracht..."
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« Antworten #23 am: 22. Mai 2006, 21:38:58 »

Die Frau beobachtet jede der Bewegungen des Magisters sehr genau. Nachdem er die Lesebrille aufgezogen hat, zieht sie eine Augenbraue hoch und scheint amüsiert. Sie lehnt sich süffisant lächelnd zurück, mustert ihn und die in der Luft ausgestreckte Hand eine kurze Zeit mit ihren klaren blauen Augen, dann schüttelt sie ein wenig mitleidig den Kopf und spricht in resigniertem Tonfall: „Magister Dagonett, ein geschriebener Vertrag in dieser Sache ist vollkommen überflüssig - und unüblich zugleich! Hätten wir aber einen solchen Vertrag, währe ich sicher nicht persönlich zu Euch gekommen, sondern hätte einen unserer Sklaven zu Euren Priestern geschickt, damit diese sich der Sache annehmen. *mit plötzlich eisiger Stimme* Es geht um eine Beschwörung, welche einer Eurer Hausleiter durchgeführt hat: Mit dieser wurde gegen eine Reihe geltender Verträge verstoßen.
Euer Hausleiter ist für gravierende Schäden in meiner Heimat verantwortlich, die infolge der Invocation aufgetreten sind.
*leiser fortfahrend* Wir erwarten eine umgehende Einhaltung und in den Fällen, wo dies nicht mehr möglich ist, einen Ausgleich... Um unserem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, haben wir uns erlaubt, eine erste Konventionalstrafe gegen die Akademie an passender Stelle durchzuführen."
Nachdem diese Worte mit einer unverhohlenen Drohung im Raum stehen, lehnt sie sich zurück und betrachtet eher beiläufig das Zimmer des Magisters.
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« Antworten #24 am: 29. Mai 2006, 12:17:07 »

*Magister Dagonett zieht die Hand wieder zurück und nimmt gelassen die Brille von der Nase,  fast so, als hätte er mit einer ähnlichen Antwort gerechnet.*
 "Nun,  werte Baronin... "

*Reibt sich kurz den den Nasenrücken und setzt seine gewöhnliche Brille wieder auf*

"Mir scheint, Obwohl ihr euch anscheinend mit dieser Art der ...Verträge gut genug auskennt  um einen  Bruch derselben zu erkennen, so scheint ihr doch nicht mit dem korrekten Prozedere der Wiedergutmachung und der anderen Konsequenzen die sich daraus ergeben, vertraut zu sein.

*ganz leicht zieht er die Augen zusammen und seine Stimme wird eine Spur schärfer*

"Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Welche Schäden auch immer euch oder den Euren durch diesen ... Vorgang ... zugefügt wurden; Ich dulde es nicht, daß diese Akademie oder Angehörige derselben, ohne eine ordentliche Verhandlung oder, wie in diesem Fall, ein klärendes Gespräch, unter wie auch immer gearteten "Konventionalstrafen" zu leiden haben!"

*Sein Gesichtsausdruck wird wieder etwas versöhnlicher*

"Bei allem gebührenden Respekt, werte Spektabilitas:
Ich habe mich bereit erklärt mich höchstselbst um die Angelegenheiten zu kümmern, noch bevor ihr erklärt habt um welche Probleme es sich handelt und doch wagt ihr es mir in meinen eigenen Räumen zu drohen wie ein gemeiner Straßenschläger?"
 
*Mit leicht gefrorenem Lächeln nimmt er die Augengläser wieder ab und sieht ihr tief in die Augen...*

"Werte Kollegin,
  Allein aus Gründen des Anstandes muß ich darauf bestehen, das Ihr jedwede  Aktivitäten gegenüber der Academia Cantus Harmoniae und ihrer Mitglieder einstellt. Weiterhin möchte ich euch bitten, weder meine eigene moralische Integrität, noch die dieser Einrichtung in Frage zu stellen. Seid gewiß daß sich um dieses Problem, nun da wir davon erfahren haben, angemessen gekümmert werden wird."

*Er setzt die Brille auf und fügt hinzu:*

"Ich schlage vor ihr schickt einen eurer Untergebenen der mir persönlich über die Vorfälle, die uns in diese mißliche Lage geführt haben ausführlich Bericht erstatten kann.

Ich danke euch dafür, daß ihr persönlich erschienen seid um uns über diese Vorfälle in Kenntnis zu setzen.  Falls ihr eine  Unterkunft für diese Nacht sucht, so kann ich euch eine angemessene Herberge empfehlen und werde   Euch natürlich einen Führer bestellen, der euch dorthin geleiten wird.
Ich wünsche Euch eine Gute Nacht, Spektabilitas."
 *Respektvolles Nicken*
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« Antworten #25 am: 30. Mai 2006, 23:17:37 »

Ihr Blick blieb während des ersten Teils seinen Monologs eher abgelenkt an einer Skulptur hängen; als der Magister die Augengläser wieder absetzt, schaut sie ihn mit ihren tiefgrünen Augen an. Ihr Gesicht gleicht einer Maske zurzeit.

Mit leiser, ruhiger Stimme, die eine unterschwellige Drohung enthält, entgegnet sie: "Contenance, Magister Dagonett, Contenance… Ihr solltet euch nicht vergessen, Prytanus.

Ad Primus bin ich für Euch noch immer Spektabilitas und nicht Eure ‚Kollegin’“ Sie betont das Wort verächtlich.

Während der folgenden Worte hat der Magister das Gefühl, dass es im Zimmer sogar für ihn unangenehm kalt wird und er schüttelt kurz den Kopf, um diese seltsame… Einbildung… zu vertreiben, die ihm vorgaukelt, dass ihre Stimme in eine kehlige, dämonisch verzerrte Stimme umschlägt, während ihre Augen violett werden.

„Ad Secundo solltet Ihr Unseren Zorn nicht unterschätzen.“

Nachdem er den Kopf geschüttelt hat, werden ihre Stimme und die Augen wieder normal. Auch die Temperatur hat sich reguliert. Der Prytanus muss sich wohl geirrt haben.

„Ad tertio kennen Wir das, was Ihr unter moralischer Integrität versteht und Wir sind Uns sehr sicher, dass Ihr Euch um dieses Problem kümmert.

*sie steht langsam auf* Wir nächtigen im Haller und erwarten das Ihr zur weiteren Klärung Uns aufsuchen werdet, nachdem Euch Eure Untergebenen über gewisse… Vorkommnisse informiert haben.“

Derweil klopft es an der Türe. Diese öffnet sich, ohne dass Dagonett irgend etwas erwidern konnte. Der Gardist von eben schaut ihn etwas gehetzt an.
Prytanus, *stockend* verzeiht die Störung, aber . . . es gibt, es gibt da…“ Er zieht die Luft ein, erinnert sich seiner Ausbildung und strafft die gesamte Haltung, um eine militärische Meldung zu machen, während die Spekabilitas den Magister interessiert mustert, sich derweil an ihrem Stab festhaltend.
„Prytanus, vor der Akademie wartet eine Delegation der Sturmfalken unter Führung von Adler Drakdan. Ihr, die übrigen Hausleiter und insbesondere Prytana Kurrendis sollen unverzüglich vor dem Hohen Rat erscheinen, und nach dem Wortlaut und dem Ton des Alders ist dies keine Bitte gewesen... Von einer Stunde Zeit war die Rede.“
Die Frau schaut zu ihm, und bemerkt ruhig: „Nun, da Ihr anderweitig zu tun habt, Prytanus, entschuldigen Wir Uns. Wir erwarten Euch heute Abend zu einem weiteren Gespräch im Haller… und Wir raten Euch zu kommen, sonst wird es weiter gehen. *sie wendet sich zur Türe* Gardist, Ihr dürft Uns hinaus geleiten...“ Sie schaut weiterhin Andariel an, seine Reaktion erst noch abwartend, während sie sehr gelassen wirkt. Dann nickt sie befriedigt und verlässt ruhig den Raum.
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Andariel
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« Antworten #26 am: 31. Mai 2006, 13:35:51 »

*Nachdem der Gardist die Türe hinter sich geschlossen hat greift Magister Dagonett beinahe hektisch nach einer kleinen Kiste, die seit einigen Monaten auf dem Schreibtisch steht. Darin liegt eine  seltsame, filigrane Metallkonstruktion, in die eine etwa kirschgroße Kristallkugel eingebettet ist. ölige, violett-schwarze Schlieren ziehen sich über die sonst klare Oberfläche der Kugel und ein feiner Riss ist bis zur Mitte der Sphäre zu sehen.  Er schluckt und in seine Augen tritt ein gehetzter Ausdruck.Schnell schließt er die Kiste wieder.
Als er aufsteht um eine  Tasche mit Reagenzien zu füllen und seine Robe für offizielle Anlässe anzulegen hält er kurz inne und starrt aus dem Fenster.

Der Regen scheint stärker geworden zu sein, der Himmel dunkler. Eine finstere Erwartung lag über der Stadt,  aber vielleicht bildete er sich das Ganze auch nur ein. Eine  Krähe  stürzt sich von einem der Dachfirste der Akademie auf den Kadaver einer Katze, den der Regenguß in einen Rinnstein gespült hat. Blitze zucken, und als ein mächtiger Donner über Tharemis rollt wendet er sich von der bizarren Szenerie ab. Zum ersten Mal seit vielen Jahren läuft ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunter.

Ein ganzes Glas Wein auf einen Zug hinunterstürzend wendet er sich einer
kleinen Messingglocke in einer Halterung zu. Sie ist der einzige Gegenstand im gesamten Raum, der eine leichte Staubschicht hat. Erst zögert er, doch dann ergreift er die Glocke und läutet sie dreimal.

Nach wenigen Sekunden beginnt die Luft auf dem Schreibtisch zu flimmern und in einer Wolke aus rosa-grünlichem Rauch und einem penetranten Veilchengeruch erscheint eine kleine grüne Gestalt. Am auffälligsten ist der riesige grün-braune Dreispitz mit der Pfauenfeder auf dem Kopf des Wesens. Es verbeugt sich mit einem eleganten Kratzfuß und hinterläßt kleine Schlammspuren auf dem Schreibtisch.*

"Hallo, hallo! Hier ist er wieder. Was kann der wahre und einzige Horki für euch tun Magister..."

*dann hebt der Kobold den Kopf und erkennt in wessen Räumen er sich hier befindet. Sein breites Grinsen erlischt und macht einem sehr verwirrten Ausdruck platz *

"... Da-dagonett!  Oh, äh, tut mir leid da hab ich mich wohl im Zimmer geirrt..."

"Ich habe euch gerufen, Kobold."

*Horkis Gesichtszüge entgleisen beinahe*

"ÄH, Äh, ja, äh und was kann i..."

"Du wirst sofort alle Mitglieder des Konzils, sofern sie noch nicht Bescheid wissen benachrichtigen das wir uns beim Rat einzufinden haben,  Es geht um etwas von äußerster Dringlichkeit, sie sollen also alle in entsprechender Gewandung erscheinen. Wir treffen uns im Konzilssaal in 10 Minuten um einige Dinge zu besprechen.  Beginnt mit Prytana Kurrendis und der Prima, dann wartet 5 Minuten und informiert den Rest."

*Er dreht sich wieder zum Fenster um und sprich fast nur zu sich selbst:*

"Und danach, habe ich noch eine andere Aufgabe für dich..."

*dreht sich vom Fenster weg und flüstert dem Kobold etwas ins Ohr, dessen Augen mit jedem Satz größer werden. Dann nickt er und verschwindet , ganz entgegen seinen Gewohnheiten ohne Rauch oder ähnliches Brimborium.*

*kurz darauf verläßt Magister Dagonett, angetan mit Stab und seinem schweren, schwarzen Mantel sein Studierzimmer und eilt dem konzilssaal entgegen.

Draußen zieht langsam der Nachmittagsnebel hinauf und bedeckt Tharemis wie mit einem feuchten Leichentuch.*



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Ilayda
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« Antworten #27 am: 31. Mai 2006, 23:27:00 »

Während die Frau die Treppe hinunter geht, zieht sie die Kapuze ihrer Robe wieder über den Kopf und zieht diese tief ins Gesicht, während vor der Akademie mit einem lauten Peitschenknall die schwarze Kutsche wieder hält. Die vier stämmigen schwarzen Kaltblüter tänzeln nervös, als der Kutscher die Bremse einlegt und vom Kutschblock gleitet, als die Spektabilitas heraus tritt und kurz zum Himmel schaut, als ein Blitz über den Himmel zuckt und der Regen in eine Schauer übergeht. Auf dem Gesicht der Frau ist so etwas wie ein Lächeln zu erkennen. Der Kutscher erschreckt kurz und beeilt sich, die Türe der Kutsche zu  öffnen.
 (Weiter im Haller)
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Lix
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« Antworten #28 am: 30. Januar 2007, 04:17:15 »

*An besagtem Wintermorgen klopft Lix an der Türe. Nachdem die übliche Schublade zugeknallt wurde, öffnet sie die Tür und lässt einen Mann in einer grünen Robe in den Raum. Nachdem sie sich versichert hat, dass sie nicht mehr gebraucht wird, verschwindet sie recht zügig nach unten in ihr eigenes Büro.*
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Andariel
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« Antworten #29 am: 30. Januar 2007, 20:57:02 »

Nur wenige Minuten später hallt das klingeln einer Glocke durch die Flure und Rhoderik kommt in grauer Robe und mit entnervtem Gesichtsausdruck den Flur entlang bis zur Tür des Büros. Dort angekommen hält er kurz inne, setzt ein beflissenes Gesicht auf und öffnet die Tür.
Nach ein paar kurzen Worten des Prytanus verläßt er mit dem Besucher wieder den Raum und die beiden wenden sich wieder in Richtung Eingangshalle.
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