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Autor Thema: Ein kleine Schankhaus an der Ecke  (Gelesen 138 mal)
Hagen
Condra-Mitglied
Troll
**
Beiträge: 131


« am: 24. Juni 2019, 22:53:42 »

Hagen wälzte sich in dem oberen Teil seines Stockbettes hin und her. Hier oben direkt unter dem Dach war die Luft heiß und stickig und an erholsamen Schlaf war kaum zu denken. Und die Zecherei am vergangenen Abend löste einen heftigen Durst in im aus. Noch vollkommen Schlaftrunken richtete er sich im Bett auf, nicht dran denkend das er direkt unter dem Dach war, und krachte mit seinem Kopf gegen einen Balken des Daches. Ein dumpfer Schmerz machte sich in seinem Kopf breit und es ließ sich jetzt nicht mehr auseinander halten ob es von dem Bier am Vorabend oder von seinem unvermögen in fremden Betten langsam aufzustehen kam. Sich den Kopf haltend rutschte er langsam von dem Stockbett herunter. nur um fast auf seinen Klamotten auszurutschen. *Was ist denn heute nur wieder los?* dachte er sich, *kann ich nicht einmal normal aufstehen? Ohne Fiasko?*. Schlecht gelaunt zog er sich seine Klamotten an, richtete nocheinmal sein Kopftuch und machte die Türe auf um die Treppen zum Schankraum herunter zu gehen.

Der Schankraum war leer und ein paar Sonnenstrahlen der Aufgehnden Sonne die sich ihren weg durch die Ritzen in den Fensterläden bahnten tauchten den Raum in ein Diffuses Licht. Es roch nach schalem Bier, Tabak und dezent nach erbrochenen. Zu seinen Kopfschmerzen kam jetzt auch noch Übelkeit hinzu. *Was für ein Scheiß, aber passt ja schon mal gut zu heute..* Er beschloss sich am Wasserlauf draußen frisch zu machen und um dem Gestank des Schankraumes zu entkommen. Auf der Bank vor dem Schankhaus saß Dora und schnarchte vor sich hin. *Na wenigstens ist sie hier und ich muss sie nicht suchen, wenigstens davon bleibe ich heute erspart*. Er ging zum Wasser, wusch sich und schlurfte zurück Dora. Sie pennte noch tifef und fest. So setzte er sich daneben. Zündete sich ein Pfeife an und begann in seinen Aufzeichnungen zu lesen. Das Licht wurde zum Glück langsam besser. Nach einer knappen halben Stunde war es dann auch so gut das es zum Schreiben reichte. So zückte er seine Feder und schrieb sich wieder ein paar Notizen in sein Buch und markierte hier und dort ein paar Stellen. Es verging noch einige Zeit bis Dora aus ihrem Schlaf erwachte. Auch im Schankraum regte sich allmälich einiges und die ersten Reisenden waren aufgestanden und die Stimme des Wirtes war zu hören. Hagen schaute Dora an :"Frühstück?". Er wartete die Antwort gar nicht ab und ging nocheinmal kurz rein um beim Wirt etwas zu essen zu organisieren, die Luft hierdrin war immer noch nicht besesr geworden. Wieder mit der Übelkeit kämpfend wartete Hagen bis der Wirt ein spärliches Frühstück auf zwei Brettern aus der Küche trug. Er ging wieder hinaus und stellte Dora ein Brettchen hin und setzte sich wieder. Nach dem Frühstück zeigte Hagen Dora eine Stelle in seinem Buch.

"Verstehst du das? Ich kapiere es nämlich nicht."
"Hagen was soll ich schon verstehen was du da in dein Buch gekritzelt hast?".
"Ja was weiß ich? Eigentlich kennst du dich mit so verworrendem Zeugs besser aus als ich."
"Hagen, gib noch mal her".

Hagen reichte ihr nochmal sein Buch. Stand auf und ging nochmal in den Schankraum um die Getränke, Speisen und Schlafstäte der letzten Stunden zu bezahlen. Als er rauskam gab Dora im sein Buch wieder.

"Hagen ich habe eine Idee was du da hingeschmiert hast, also was es sein könnte. Das kann ich dir aber auch noch in Ruhe unterwegs erzählen".
"Na das wäre doch schon mal was,wir sollten eh so langsam mal los, ist noch einiges zu gehen heute" sagte Hagen. So setzten beide ihren Weg fort und man konnte noch hören wie Dora anfing. "Also Hagen meiner Meinung nach ist das so......"
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Zehn sind zwo mehr!
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