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Autor Thema: Rika im Tempel  (Gelesen 12902 mal)
Rika
Mettigel
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« Antworten #60 am: 20. Juni 2015, 16:34:47 »

Ebenfalls unglücklich drein blickend, macht Rika eine ablehnende Handbewegung zu der Flasche bevor sie das Gespräch wieder aufnimmt.

"Also schön...die Akademie steht eh als nächstes auf meinem Plan...ich bin nur irgendwie davon ausgegangen, dass die Kirche Interesse an seinem verschwinden gehabt hätte...aber dann merken sie ja nicht einmal wenn ihre eigenen Leute verschwinden...andererseits hätte ich das während des Sturms auch nicht unbedingt dokumentiert.. und ja Aegiden...mit denen war ich mal auf Einsatz. Nicht die hellsten Kerzen am Leuchter aber zumindest auch keine echten Nekaner."

Mit einem scheelen Seitenblick auf die Flasche redet sie weiter "Den Folianten nehme ich! Ist er hier? Ich war noch nie besonders gut darin die Sterne zu lesen...und das Bild der Onieme ist hoffentlich ein condrianisches??"

Dann muss sie aber ebenfalls etwas Lächeln "Tatsächlich dieses Mal kein Wischi Waschi Gerede...jemand hat Anathas Gabe an einem Ort für m...für jemanden zurückgelassen. Daher meine Frage, gibt es...mhh etwas materielles was so heißt was dir bekannt vorkommt?"

Dann wird Rika für einen Moment still. Die plötzliche Stille der Unterhaltung lässt das Plätschern des Wassers nur umso lauter wirken. Dann lächelt sie zwar erneut, jedoch auch völlig anders als zuvor. Es liegt eine gewisse Leichtigkeit und freundliches Amüsement auf ihrem Gesicht. Trotzdem scheinen ihre nächsten Worte nicht wirklich an die Priesterin gerichtet sondern gehen, mal wieder, ins Leere.

"Ich kenne die Geschichte Geranes...der Kleine der es für uns alle mächtig verbockt hat...allerdings habe ich sie auch schon anders gehört...diese Geschichte Geranes. Und ja, ich rede von diesem LIQUOR nicht von irgendeinem. Jener Kelch in welchem SIE die Tränen fängt welche vergossen aus Trauer, Leid, Freude, Liebe, vergossen aus Wut und Schmerz, auf dass sie dort zum Wasser des Glaubens werden. Sag mir, weißt du ob ihn nach Geranes noch einmal jemand in der Hand hielt?" Mit der Frage wendet sich Rika wieder der Frau neben ihr in der Nische zu, trotzdem scheint immer noch irgendwas anders an ihr...
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Mein Seelentier ist ein Mettigel.
Ayla
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Oh schau mal ein Schmetterling!


« Antworten #61 am: 22. Juni 2015, 22:44:46 »

Als Rika die Flasche abermals schmäht, verdreht die Priesterin die Augen. Mit einemmehr oder weniger gemurmelten "auf Furatha" kippt sie den Rest der Flasche in einem Zug.

"Mmm tja keine Ahnung wie du die Geschichte kennst aber wenn du mich fragst hat er alles Richtig gemacht. Egal wer vor dir steht. Dein Freund, dein Wolf, dein Hohepriester oder eine der Schwestern persönlich Mann sollte immer seine Meinung sagen. Und der Geranes Packt gibt uns schließlich unsere Entscheidungsfreiheit, also wenn jemand dumm genug ist ihn ein zu gehn. Aber gut ... Mediathas Kelch...tja keine Ahnung...ich bleibe dabei wenn du da mehr drüber wissen willst frag im heiligen Hain nach. "

Sie grinst Rika offen an.

"Und was dein Sternenbild an geht: Onanie ist zwar etwas mit dem ich mich auskenne aber noch nie in Zusammenhang mit Sternen. Klingt auch nicht besonders condrianisch. Und wenn dann eher alt. Aber ich führe dich gerne hin zu dem Buch. Ist oben im Observatorium "

Sie lässt sich auf beide Beine fallen und steht Rika jetzt gegenüber.
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Rika
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« Antworten #62 am: 23. Juni 2015, 19:20:20 »

Neben einem Hauch der Röte, die Rikas Wangen überzieht, scheint sie dem Gerede über Selbstbefriedigung nicht weiter Beachtung zu schenken als sie sich ebenfalls erhebt.

"Alt oder nicht...wenn es aufgezeichnet wurde in einem der Bücher über Sterne...das wäre mehr als hilfreich..." murmelt sie vor sich hin und setzt sich, quasi blind, in Bewegung.

"Aber...mhhh" setzt sie an die Priesterin gewandt nach "Ich denke ich würde meine hehre Meinung sofort eintauschen wenn ich könnte...ich meine...wen interessiert was ich zu sagen habe? Die Ewigen? Andere Menschen? Wohl kaum...und ehrlich gesagt...ich würde mir so manche Meinung die ich laut sagte, zur späteren Zeit, sonst wo hin stecken, wo die Sonne nicht scheint...im Nachhinein scheint es...so ungemein banal...im Gegensatz zu den wirklich wichtigen Dingen..."



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