Tobi
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« Antworten #62 am: 01. Oktober 2012, 10:43:24 » |
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Ich hab gerade im Ning das hier geschrieben ... wenn ich mehr Zeit finde schreib ich vielleicht etwas ausführliches.
- wichtigster Punkt vorneweg. Es was ein Song of Ice and Fire-Con ... das erste (richtige) in Deutschland. Es ist das richtige Feeling aufgekommen. Mit den einzelnen Häusern, den Intrigen, den "innerhalb des Hauses haben wir auch Zwist und Intrigen, aber nach draußen eine mehr oder weniger geeinte Front", den versteckten Bastarden, Fragen wer Anspruch auf Was hat etc. pp. ... ist es genau das, was wir aus den Büchern (und der Serie) kennen und lieben. Die Spielerhäuser sind sich nicht so sehr an die Gurgel gegangen, wie es vielleicht möglich gewesen wäre, aber ich denke das lag hauptsächlich daran, dass sich die meisten OT nicht kannten und nicht wussten, wie weit man das Spiel treiben kann, wie viel man den anderen zumuten will usw.
- Das bringt mich zum nächsten Punkt. Außer meinem Haus kannte ich kaum jemanden auf dem Con was mittlerweile recht selten geworden ist und etwas Unsicherheit entstehen lässt (OK nachher im OT hat man dann doch schon ein "dein Gesicht kenne ich irgendwoher" erhalten, aber ... ). Ich habe nachher gehört, dass die meisten Häuser (inklusive unseres eigenen) sich genug eigenen internen Plot zurechtgelegt hatten FALLS die Mitspieler nichts taugen ;-) Tja, ich glaube keiner von uns hat das gebraucht. Es ist bei weitem genug Spiel durch die ganzen verborgenen Plotstränge entstanden und ich zumindest hatte nonstop was zu tun.
- Die Spieler waren im Allgemeinen sehr toll und auch wenn viele aus den unterschiedlichsten Ecken der Republik und aus den unterschiedlichsten Genres gekommen sind (was man bei so Kleinigkeiten, wie Regelsystem, Kämpfen etc. doch immer mal wieder merkte) hatte alle ein ziemlich kohärentes Bild davon, wie ein Song-of-Ice-and-Fire-Con aussehen sollte uns alle haben mehr oder weniger (nur OT natürlich) an einem Strang gezogen.
- Das war auch die absolute Stärke des Cons. Durch den vorgegebenen Hintergrund, der für alle gleich war ist extrem viel erleichtert worden, was bei einem normalen "Mittellande-Con" das Intrigenspiel extrem verkompliziert. Das zusätzlich alle Leute neue Charaktere extra für den Con gespielt haben, machte die Sache natürlich noch mal wesentlich besser.
- Die OT-Organisation (Essen, Ablaufplan, NSC etc. pp.) hatte noch Kinderkrankheiten, aber das war bei dem ersten richtigen Con der Orga auch abzusehen und kein größeres Problem.. Alles in Ordnung und machbar ;-)
Fazit: Ich hatte sehr viel Spaß, bin auf jeden Fall bei einer Fortsetzung dabei und würde mich sehr freuen, wenn eine weitere Orga auch noch auf das Genre einschwänken und ASOIAF-Cons machen würde.
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