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Autor Thema: Mittag im Haller  (Gelesen 6031 mal)
Gerrick
Gast
« am: 08. Oktober 2003, 22:27:16 »

Es ist ruhig in der Schankstube. ausser Gerrick ist niemand hier.
Leise vor sich hin fluchend tappt er durch die dunkle Stube. Endlich findet er was er sucht. Das Fenster. Helles Licht und frische Luft strömen übermächtig herein nachdem er den Laden geöffnet hat. Leise fluchend kratzt gerrick sich den vom letzten Abend noch schweren Kopf.

Bei allen Göttern. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen mit den Erntehelfern gestern abend zusammen den erntedank zu feiern.
Herrschaftszeiten konnten diese Bauern saufen. Immerwieder waren die Krüge gefüllt worden um lautstark auf die gute Ernte und den Segen der Schwestern anzustossen.
Die Tatsache, dass die Schnapsbrenner zum Erntefest ebenfalls ihre Ernte beigesteuert hatten hatte die Lage nur noch verschlimmert.

Leise seufzend beginnt Gerrick damit die Scherben und Reste der Feier zusammenzukehren...
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Damion
Gast
« Antworten #1 am: 26. Oktober 2003, 12:57:41 »

Soll er sich doch an den Rat der Weisen halten:

Bist du voll so lege dich nieder,
steh früh auf und fülle dich wieder!!

Wär er dem nachgekommen und hätte mit den Hühnern seinen Kadaver vom Boden hochgestemmt, könnte er jetzt schon wieder selig abgefüllt schlummern, ohne das ihm der Schädel platzt.
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Damion
Gast
« Antworten #2 am: 26. Oktober 2003, 15:16:06 »

Mit seinem Schicksal hadernd macht er mit seiner Arbeit weiter. Da fällt ihm auf einmal ein Blinken ins Auge.
"Na wenigstens etwas", denkt er. "Da hat einer der Saufbrüder ein unfreiwilliges Trinkgeld dagelassen".
Er bückt sich und findet statt einer Münze ein merkwürdiges Amulett, mit einem blauen Stein in der Mitte. Das Medallion hat die Form eines Tropfens und als er genauer hinsieht bemerkt er, das der Stein in verschiedenen Blautönen schillert.
Gerade als er ihn in die Sonne hält um sich das genauer anzusehen, öffnet sich die Tür und Illayda betritt den Raum.
Vor ihren erstaunten Augen verschwindet Gerrick in einer Art Wirbel.
Zurück bleibt nur eine Pfütze am Boden in die mit leisem Klirren das Amulett hineinfällt.
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Ilayda
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« Antworten #3 am: 26. Oktober 2003, 15:31:01 »

*Ilayda bleibt wie angewurzelt stehen*

Gerrick?!?

*wachsam mustert sie den Schankraum des Hallers und lauscht. Erst nach einiger Zeit macht sie zögernd einige Schritte in den Raum hinein. Vorsichtig geht sie auf die Pfütze in der Mitte des Raumes zu und hockt sich daneben nieder. Sie streckt die Hand aus, stockend...*

Verdammt!! Was ist das?

*Ohne die Flüssigkeit oder das Amulett zu berühren, richtet sie sich wieder auf und eilt zur Türe. Diese aufreißend:*

WACHE! Sofort zu mir!!
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Auf meinem Grabstein soll stehen: "Schau nicht so doof, ich läg jetzt auch lieber am Strand."
Ein Wachtrupp
Gast
« Antworten #4 am: 26. Oktober 2003, 17:34:55 »

... von zwei Personen kommt im Laufschritt auf die kleine Taverne zu.
"Ratsherrin, ist etwas passiert?"

Ilayda winkt die beiden in die leere Taverne.

"Ich möchte, dass Ihr hier aufpasst, solange ich weg bin. Gerrick ist eben vor meinen Augen verschwunden und ich möchte, dass sich einer unserer Priester das mal anschaut...
Fasst nichts an, habt Ihr verstanden? Und haltet Euch von dieser Stelle *deutet auf den Platz, wo eben noch Gerrick stand* fern! Es sollte nichts verändert werden, bis die Priester sich das angeschaut haben."

Nach einem Schreckmoment, in dem sie realisieren, was die Worte Ilaydas zu bedeuten haben, nickt der Sprecher ernst "klar, wir werden hier aufpassen. Aber bitte beeilt Euch" Er fühlt sich offensichtlich nicht wohl in seiner Haut und schaut sich unsicher um.

Ilayda grinst humorlos "keine Bange. Ich bin gleich zurück". Eilig verlässt sie den Haller und macht sich auf den kurzen Weg zum Tempel.
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Dergon Stauffen
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« Antworten #5 am: 26. Oktober 2003, 18:13:30 »

*Als Ilayda den Haller verlässt und sich nach links wendet, stösst sie fast mit Dergon zusammen, der gedankenverloren auf den Haller zustürmt. Aus seinen Gedanken gerissen, lässt er die Schriftrolle, die er in seiner Rechten trug auf das Pflaster fallen.*

"Ratsherrin Wolfslauf, was führt euch zu dieser Stunde in die Taverne?"

*nach kurzem Stocken*
"Entschuldigt... Seid gegrüsst, und vergesst meine Frage. Ihr scheint es Eilig zu haben."

*hebt die Schriftrolle wieder auf*
"Ebenso wie ich. Ich muss dringend mit Gerrick sprechen. Aber wo ich euch gerade treffe, ich habe dem Rat etwas vorzutragen, dass sich nicht schriftlich machen lässt. Wenn ihr mir bitte in den nächsten Tagen einen Termin zukommen lassen möchtet..."
*mit diesen Worten setzt er seinen Weg zum Eingang des Hallers fort*
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Ilayda
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« Antworten #6 am: 26. Oktober 2003, 20:17:27 »

*Ilayda schreckt ein wenig rückwärts*
Uups, ah, seid gegrüßt.

*hört zuerst gar nicht zu, was Stauffen sagt*

Entschuldigt, ich hab es etwas eilig... Was habt Ihr...?

Ihr wollt zu Gerrick? Äh, na, da gibt es ...

*stockt kurz, um die richtigen Worte zu finden*

Nun ja, da ist etwas Seltsames vorgefallen. Ich kam gerade am Haller vorbei, als ich Gerrick drinnen Fluchen hörte. *grinst kurz*. Ich denke, die Wirtsarbeit macht ihm Spaß, aber das Aufräumen... *wird wieder ernst*
Nun ja, ich dachte, geh mal rein und heitere ihn ein bisschen auf.
Tja, als ich dann die Tür öffnete, stand Gerrick noch da und hielt eine Kette mit einem blauen Stein in die Höhe. Und... im nächsten Moment verschwand er. Dafür ist der Boden nass... aber das ist er meistens nach solchen Gelagen. Also von daher weiß ich nicht... *bemerkt Stauffens Blick* Ihr glaubt mir nicht? Geht ruhig nachschauen, aber fasst nichts an!
Es könnte wichtig sein, dass nichts verändert wurde, wenn der Priester sich das anschauen kommt.
Oder vielleicht verschwindet Ihr auch, wenn Ihr diese Kette anfasst... *Ilayda wirkt während des Monologes zunehmend fahrig*
Keine Ahnung, was das sein könnte, aber ich verschwende Zeit... Nein, nicht wegen Euch... äh, das sollte keine Beleidigung sein... öh, also ich bin im Tempel. Und gleich wieder zurück...
*Ilayda eilt weiter und lässt einen verwirrt dreinblickenden Hausleiter zurück*
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Dergon Stauffen
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« Antworten #7 am: 26. Oktober 2003, 20:57:07 »

*bleibt einen Moment verwirrt stehen*
"Äh, könntet ihr das näher...*

*als er bemerkt, dass Ilayda schon längst weg ist, seuftzt er resigniert und sein Griff um das Pergament wird härter wodurch er dieses zerknittert.
Dann wendet er sich wieder dem Haller zu und öffnet die Türe, an der er sofort von einer Wache aufgehalten wird.*

"Halt, ihr dürft hier nicht..."
*noch bevor der Wächter ausgesprochen hat, schnauzt Dergon ihn an*
"Aus dem Weg, Mann, ich hab's eilig und außerdem ich DARF!"

*er drängt sich an dem Wächter vorbei und betritt die Schankstube*
"Und selbst wenn nicht, und ihr Probleme mit dem Rat bekommt... Ich übernehme die Verantwortung und falls ihr eure Anstellung verliert: Die Akademie hat auch verwendung für Gardisten..."

*Er schaut sich eindringlich im Raum um, geht dann zu dem Platz an dem das Amulett liegt und bleibt etwa einen Schritt davor stehen*
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Sarendra Holzholt
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« Antworten #8 am: 27. Oktober 2003, 09:39:56 »

*kommt am Haller vorbei, stutzt einen Moment, als sie den Gardisten bemerkt*

Ähm, Gregor, was machst Du denn hier? Hat Gerrick jetzt schon Gardisten angestellt, damit ihn niemand beim Aufräumen stört? *grinst, das Grinsen vergeht ihr aber, als der Gardist ihr die Geschichte erzählt*

Bitte, WAS? Ich glaube, das muß ich mir auch anschauen... geh mal beiseite... *drückt sich an dem Gardisten vorbei in den Haller*

Oh, Magister Stauffen, auch schon da? Was ein glücklicher Zufall. Wo soll dieses Amulett liegen? *geht in die Knie, um sich das mal genauer anzusehen, hält jedoch ihre Hände eng bei sich*

Hm, seltsam.... sehr, sehr seltsam... hoffentlich kommt Ilayda bald wieder, sie versteht da mehr von als ich...
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Hydracor mit uns, endlich ist Condra frei!

Ilayda
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« Antworten #9 am: 27. Oktober 2003, 10:14:09 »

(etwa eine halbe Stunde später)
 
*Ilayda betritt den Haller wieder, in ihrer Begleitung eine Frau. Das reinweiße Ornat der Priesterin reicht bis zum Boden, auf der Brust prangt das Zeichen Hydracors in intensivem blau. Um die Hüften trägt sie den traditionellen Gürtel, ein breites blaues Tuch mit weißem Zeichen Anathas, der Tochter des Göttlichen, die die Priesterin erwählt hat. Die Frau schreitet barfuß, in ihrer Hand hält sie ihr Buch.
Ilayda führt die Priesterin zu der Pfütze, in der noch immer das Amulett liegt. Die Priesterin nickt den übrigen Anwesenden kurz zu (ein leichtes Stirnrunzeln, als sie den Magister erkennt), hockt sich anmutig nieder und betrachtet die Stelle genau*
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Dergon Stauffen
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« Antworten #10 am: 27. Oktober 2003, 12:10:53 »

*Dergon, der sich die ganze Zeit über nahezu nicht bewegt und kaum fünf Worte gesprochen hat, grüßt Ilayda und die Priesterin wortlos, als diese den Raum betreten. Nachdem die Priesterin ein wenig Zeit hatte den Ort des Geschehens zu betrachten erhebt er die Stimme*

"Es handelt sich hoffentlich nur um eine Translozion des Corpus. Womit wir den Tatbestand einer Entführung -vorsätzlicher Art, da mit magischen Mitteln- gegeben hätten.
Leider kann ich noch nicht ausschliessen, dass es sich um eine Transition der Komponenten des Corpus in den primordialen Zustand einer eben dieser, oder gar einer vollständigen Disintegration der elementaren Substanz handelt! Vulgo: einem Mord!
Ich denke ohne eine eingehende Untersuchung des einzigen Corpus Delikti lässt sich die Sachlage nicht klären..."

*leise, gemurmelt*
"Zum Glück konnte ich keine Resonanz hoher konzentration elementaren Feuers...

*wieder laut*
"Wache! Holt Rostbart her, selbst wenn ihr ihn von seinem Lager zerren müsst. Er sollte wissen was in seiner Taverne vor sich geht...
Ach ja, und sagt ihm er soll, einen Schürhaken oder eine Zange aus bestem Zwergenstahl mitbringen. Ich bin fast sicher, dass er so etwas besitzt."

*wendet sich an die Priesterin*
"Euer Gnaden, wenn ihr gestattet werde ich mich um die nötigen Sicherheitsmassnahmen kümmern und -so es euch genehm ist- danach mit den Untersuchungen beginnen. Solltet ihr diese selbst vornehmen wollen, so bitte ich euch zumindest an der Untersuchung teilhaben zu dürfen."
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Stimme
Gast
« Antworten #11 am: 29. Oktober 2003, 08:47:50 »

Es ist mehr als eine Stunde vergangen. Die Untersuchungen in der Taverne ziehen sich hin, als plötzlich der Wachmann Gregor seinen Gegenüber erschreckt anschaut. Als dieser ihn genauso anblickt, weis er, dass er das gleiche vernimmt.
Es ist eine Stimme die er hört. Das, was ihn so erschrickt, ist, dass sie sie nicht von hinten oder vorne  kommt. Sie scheint direkt in seinem Kopf zu sprechen.
Er ist so verwirrt, dass er alle Sinne zusammenreißen muss, um zu verstehen, was sie zu ihm sagt
"heeeelft mir...biiiitttte......Ohhhh Ich halte das nicht mehr aus.... So helft mir doch...Arhhhhh*
Das letzte was er noch vernimmt, ist ein lautes Stöhnen, welches immer leiser wird und sich zu entfernen scheint.

Er wendet sich um, tritt in die Taverne und will den Anwesenden berichten. Als er jedoch in ihre Gesichter blickt, die sich und ihn sprachlos anschauen, weis er das er nichts Neues zu berichten hat. Langsam, fast stolpernd, geht er wieder nach draußen.

"Das war Gerrik...?" Sein Wachkumpane sieht ihn an.
"Ja" sagt Gregor "Ja, es war Gerrik..."
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