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In der Kappelle
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Autor
Thema: In der Kappelle (Gelesen 15965 mal)
Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
«
Antworten #15 am:
12. Dezember 2011, 23:24:34 »
Valerian ist vertieft in seine Arbeit. Als er nachdenklich den Blick hebt um seine Augen umherstreifen zu lassen, immer noch versunken in sein Werk, erschrickt er sichtlich als er Rika bemerkt, die dort steht: "Rika... ich habe dich gar nicht kommen hören..."
Er legt das Papier in ein Buch und schlägt es zu. Den Griffel legt er daneben und schliesst das Tintengläschen. Dann blickt er wieder zu Rika: "Was kann ich für dich tun? Setz dich doch, wenn du möchtest." Er deutet einladend neben sich auf die Bank.
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Rika
Mettigel
Condra-Mitglied
Meistermagier
Beiträge: 912
Re:In der Kappelle
«
Antworten #16 am:
13. Dezember 2011, 13:05:33 »
Mit einem dankbaren Lächeln tritt sie näher und lässt sich neben Valerian nieder. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie ihn neugierig und setzte dann leise an um die angenehme Ruhe nicht zu sehr zu stören: " Ehrwürdiger Vater...i-ich...n-nun ja ich...w-würde gerne beichten und i-ich fürchte i-ich brauche E-Euren Rat in....nun ja...d-doch sehr weltlichen Dingen..."
Ein wenig nervös spielt sie mit ihren Fingern im Schoß und wartet auf seine Reaktion.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
«
Antworten #17 am:
13. Dezember 2011, 13:10:35 »
Valerian schenkt ihr ein Lächeln.
"Rika, du musst dich nicht davor fürchten, das ich dich abweisen würde. Ich bin nicht als Priester geboren worden und ich war die letzten meisten Jahre meines Lebens Handwerker, bevor ich Priester geworden bin. Was möchtest du gerne zuerst tun? Dir etwas von der Seele reden und beichten, oder einen Rat von einem alten Mann bekommen?"
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Rika
Mettigel
Condra-Mitglied
Meistermagier
Beiträge: 912
Re:In der Kappelle
«
Antworten #18 am:
13. Dezember 2011, 13:33:02 »
Bei dem Gedanken wie der ehrwürdige Vater völlig verdreckt ein Dach flickt muss sie lächeln. Nachdenklich legt sie den Kopf schräg und sagt dann: "I-Ich denke, m-mit der Beichte anzufangen i-ist das Richtige...den R-Rat den ich benötige h-hängt damit zusammen...m-muss ich, denn etwas bestimmtes tun, ehrwürdiger Vater, o-oder nur reden?" fragte sie vorsichtig.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
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Antworten #19 am:
13. Dezember 2011, 14:18:16 »
Valerian erhebt sich und deutet auf den Rand des Wasserbeckens, der mit Stein eingefasst ist. Dieser scheint wie geschaffen, dort am Rand des Wassers zu sitzen: "Lass uns dort hinübergehen, da sind wir näher am Wasser und näher bei den Schwestern und dem Ewigen. Und es sitzt sich dort besser für eine Beichte als hier auf den Bänken."
Valerian lässt seine Utensilien zurück und geht mit Rika gemeinsam hinüber. Als Rika dem Rand des Beckens näher kommt, sieht sie dort einen gläsernen Kelch stehen. Daneben setzt sich Valerian und bedeutet Rika sich zu setzen, sodass der Kelch zwischen Ihnen beiden steht.
Die untergehende Sonne leuchtet durch die Fenster der Kapelle herein und wirft Licht auf den Wasservorhang, sodass sich auf den beiden und den Wänden ringsum zarte Linien abzeichnen, die in beständiger Bewegung sind.
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Rika
Mettigel
Condra-Mitglied
Meistermagier
Beiträge: 912
Re:In der Kappelle
«
Antworten #20 am:
13. Dezember 2011, 17:00:30 »
Für einen Moment konnte sie nicht anders, als noch einmal die Ruhe und die Schönheit dieses Ortes zu genießen. Mit einer beiläufigen Bewegung schlägt sie die Kapuze zurück und nimmt dann vorsichtig ihr Kopftuch ab. Erst als sie dies in den Händen hält, beginnt sie leise zu erzählen.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
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Antworten #21 am:
16. Dezember 2011, 16:49:06 »
Nachdem das Gespräch zwischen den beiden geendet hat und der Kelch wieder zwischen ihnen steht, wiederholt Valerian die Worte von Rika bestimmt: "Laudate Hydracor!"
Dann steht er auf, und reicht Rika die Hand um ihr auf zu helfen. "Ich hoffe ich konnte deinem Kummer ein wenig Linderung verschaffen. Du bist jederzeit wieder willkommen, wenn du jemanden suchst, der ein offenes Ohr hat. Mögen die Schwestern deine Schritte geleiten und Mediatha deine Hände führen, Rika."
Mit einem nachdenklichen Blick fährt er fort: "Wenn der Trupp es will, könnt ihr mich jederzeit hier in Silbertor aufsuchen. Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, euch ein ständiger Begleiter zu werden."
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Rika
Mettigel
Condra-Mitglied
Meistermagier
Beiträge: 912
Re:In der Kappelle
«
Antworten #22 am:
16. Dezember 2011, 23:59:00 »
Immer noch lächelnd nimmt Rika den Segen des ehrwürdigen Vaters entgegen. “D-Das w-werde ich e-ehrwürdiger Vater, ganz bestimmt” sie wendet sich schon zum Gehen als sie noch anfügt “D-Das wäre schön, w-wenn Ihr bleiben würdet...also h-hier bei uns” beschwingt nickt sie Valerian zum Abschied zu und verlässt dann, deutlich entspannter, die Kapelle.
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Velkan Bjarndyrid
Deppenmagier
Beiträge: 701
Re:In der Kappelle
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Antworten #23 am:
18. Dezember 2011, 18:57:44 »
Gerade als Velkan die Türe öffnen will, kommt Rika hindurch. Er macht ihr Platz und nickt ihr zu. Als sie draussen ist schleppt er sich in die Kapelle hinein. Er blickt durch die Kapelle. Er ist noch kein mal hier Gewesen. Langsam geht er weiter nach vorne. Immer wieder blickt er hin und her. Velkan versucht jeden einblickt mit zunehmen den er hier sieht. *Es ist schön hier* denkt er sich.
An der vordersten Bank bleibt erstehen. Teils um seinen Respekt zu zeigen und weil er nicht weiss was er tun soll.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
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Antworten #24 am:
18. Dezember 2011, 19:20:39 »
Die Nacht ist herab gesunken, und nun steht hell, wachend und mahnend das Auge des Einen am Himmel. Es sieht herab, durch das teiloffene Dach der Kapelle und scheint bis in die tiefsten Tiefen der Seele von Velkan zu blicken. Es gibt nur noch die Sterne, deren Glitzern das Auge des Nachtblauen mit samtenen Schimmer berieseln. Nur noch das Gefühl, das nichts und niemand zwischen Velkan und dem Ewigen ist. Fast, als wäre das Auge nicht unendlich weit entfernt, sondern greifbar.
"Velkan... Ich habe dich erwartet." dringt es in seine Gedanken, als Valerian ihn anspricht.
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Velkan Bjarndyrid
Deppenmagier
Beiträge: 701
Re:In der Kappelle
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Antworten #25 am:
18. Dezember 2011, 19:30:02 »
Velkan schreckt etwas aus seinen Gedanken heraus. Er schaut nach links und nach rechts. "Verzeiht das ich euch hab waten lassen, ich musste mich noch Versorgen lassen." sprach Velkan klein laut.
Was sollte er nun hier. er fühlte sich ganz komisch. Was war es das ihn um gab. Er blickte nach oben und sah den mond. Es war fast so wie damals im Büro vom Vogt. *Er blickt auf mich herab. Schon wieder.* Dachte Velkan und lächelte Dann valerian an.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
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Antworten #26 am:
18. Dezember 2011, 19:55:28 »
"Es gibt nichts zu verzeihen. Nicht ich verlange von dir, dass du deinen Weg findest, du selbst bist derjenige, der den Weg sucht. Es ist gut, dass dich deine Schritte hier her geführt haben. Denn immer noch weisst du nicht, wer du bist, was du willst, wohin dein Weg führt. Und erst recht weisst du nicht, warum du auf deinem Weg zu oft gestrauchelt bist. Warum deine Familie dich fast verstoßen hätte. Nur eines weisst du sicher: mit dem Namen Grunathas auf den Lippen hast du die Nacht überstanden. Aber die Dämonen suchen dich immer noch."
Während seiner Worte ist Valerian näher zu Velkan gegangen. In der Hand hält er den Kelch, der mit Wasser gefüllt ist, doch er leuchtet nicht.
"Die Dämonen... in deinen Träumen siehst du sie. Du siehst SIE und du erlebst erneut, was SIE getan hat. Und wieder und wieder rennst du. Du läufst fort, fort von deinen Freunden. Fort von deiner Familie. Fort von dir selbst. Du denkst du rennst und das dein Ziel vor dir nicht mehr weit entfernt ist. Doch in Wahrheit führst du den Namen des Ewigen auf den Lippen, verharrst jedoch. Du stehst still. Still in deiner eigenen Seele, obwohl sie so ruhelos ist."
"Velkan, du bist nicht mehr länger Falke. Ein Pfeil begann es, ein Pfeil hätte es beinahe beendet. Dein Stillstand hat dich entfremdet. Wo die einen sich entwickelt haben, hast du dich nicht bewegt. Du hast dich selbst dann nicht bewegt, als Pinar, dieses Küken aus dem anderen Trupp sich neben dir bewegt hat. Eine ganze Zeit lang hat sie dir gezeigt, wie man auch Falke sein kann. Und du hast nicht bemerkt, dass sie, während du rennst, eigentlich schon meilenweit entfernt ist."
"Dein Weg hat dich an so viele Orte geführt. Dein Weg hat dich aus deiner Heimat geführt, aufgrund dessen, was dort passiert ist. Damals hast du nicht still gestanden. Damals hast du das richtige getan, richtig gehandelt. Wo ist dieser Velkan hin? Warum hat dieser Velkan seinen Weg verlassen?"
Ein Glanz wie von Sternen findet sich in den Augen von Valerian, der jetzt nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt ist. Velkan kann ihm direkt in die Augen sehen. Und Valerian spricht mit tiefer, durchdringender Stimme, während er Velkan direkt in die Augen sieht: "Kind des Ewigen, auf welchen Namen hörst du?"
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Velkan Bjarndyrid
Deppenmagier
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Re:In der Kappelle
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Antworten #27 am:
18. Dezember 2011, 20:14:20 »
Velkan hatte jedes Wort gehört was Valerian gesagt hat. Sein Blick wurde immer verkrampfter. Bei den Worten an die Nacht sprudelten Gedanken und Bilder in ihm hoch. Er schluckte. Dann kamen Bilder von seinem Trupp hoch von seienr FLucht. Dann kamen Bilder seienr Familie hoch. Velkan krampfte fast schon.
Dann kam die Frage wofür er hier war. Sein Name....
Die ersten Worte waren so leise das nur Valerian sie hörte"ich hoffe ihr macht damit keinen unsinn" sprach Velkan leicht fordernd.
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Poikilotherm
Gast
Re:In der Kappelle
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Antworten #28 am:
18. Dezember 2011, 20:36:11 »
Gefährlich leise antwortet Valerian: "Velkan Bjarndyrid, du sollst nicht mit solchen Dingen hausieren gehen. Du sollst NIEMANDEM diesen Namen sagen, denn das ist das Heiligste, das du hast. Du weisst ja nichtmal, WAS du DA tust! Du machst dir ja keine Vorstellungen davon, was es bedeutet, diesen Namen auch nur auszusprechen! Nun ist es zu spät. Ich werde diesen Namen vergessen, wenn ich es kann."
Einen Moment lang scheint Valerian in sich zusammen zu sacken, doch dann blickt er Velkan wieder in die Augen und fährt fort, als wäre nichts geschehen: "Dein Name, KInd des Ewigen, den man dir gab, als du geboren wurdest, lautet Velkan. Und als Velkan bist du uns allen bekannt. Als Velkan bist du vor deinen Schöpfer getreten, als Velkan bist du in den See gegangen. Doch du kammst aus dem See als neuer Mensch heraus."
"Dein Weg hat dich aus deiner Heimat geführt. Als Flüchtling. Du bist in Condra gestrandet und hast dir eine neue Heimat erwählt. Denn so wie jeder Mensch frei ist, so hast du die freie Entscheidung getroffen, hier zu bleiben und diesen Teil der Welt fortan deine Heimat zu nennen. Du hast Wurzeln geschlagen, als du zu den Falken gegangen bist. Du hast die Bande von Freundschaft und Familie gewoben, als du dich bei den Falken als Küken verdingt hast. Und du hast ab diesem Moment auch den Ewigen in dein Herz gelassen, in seinem Namen gelebt und gehandelt, auch wenn SEIN Name nicht auf deinen Lippen und nicht in deinem Herzen geschrieben stand."
"Es gibt eine Frage, die Valentin jedem stellt, der bei den Falken anheuert. Und sicherlich hat er sie auch dir gestellt. Aber ich werde wohl immer aus der Antwort etwas anderes hören, als er. Denn er ist Falke und ich bin ein Brunnenbauer, der eine Dummheit begangen hat und die Berufung seines Lebens gefunden hat. Doch genau deswegen, eben genau WEIL die Wege von uns so unterschiedlich sind, will auch ich von dir eine Antwort auf diese Frage. Warum willst du ein Sturmfalke sein?"
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Velkan Bjarndyrid
Deppenmagier
Beiträge: 701
Re:In der Kappelle
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Antworten #29 am:
18. Dezember 2011, 20:56:04 »
Velkan blickte ihn an. "Das war der richtige Name! Wäre ich nicht stark genug gewesen um zu Flüchten. Wäre Der Falsche Gott nun mein Herr und Führer. ICh will das wenn sowas passieren sollten, dass du meine Seele zurück holst. Ihr den richtigen weg in die Fluten zeigst sofern der Ewige das will."Sprach Velkan fest und frei von jedem Zweifel.
Velkan fuhr fort"Wieso ich Falke sein will. Ich bin in Condra gelandet. Kein Geild nur mein Bogen mein Schwert und meine Tasche am Körper. Kein Geld nichts. Ich hatte glück ich bekam an einem Hof für wenig arbeit einen Schlafplatz in der Scheune und was zu essen. Die Menschen hier haben mir geholfen in den ersten Tagen. Jeden den ich traf war so freundlich wie man es zu einem Fremden sein konnte. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Ich hab was zurück zu geben. Darum will ich Falke sein. "Er holte tief Luft und fuhr dann fort"Nach einigen Einsätzen ist mir klar geworden ich will Falke sein weil Silbertor mein zu hause ist und die Falken meine Fa...."Velkan stoppte mit dem sprechen. Gedanken an seine taten liessen ihn verstummen.
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