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Autor Thema: Beim Morgenappell  (Gelesen 18710 mal)
Emily
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Söldner
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« Antworten #30 am: 12. Juli 2011, 14:46:00 »

Man ist das eine blöde Zicke. Denkt sie sich, die Tirade der jungen Frau hören.
"Macht euch nichts drau, die ist doch nur neidisch, dass sie keine Freunde hat." Versucht sie die anderen zu beschwichtigen.

Die Steine werden immer schwerer, aber verbissen kämpfen die drei. Aufgeben kommt nicht in Frage, auch wenn sie das Schlußlicht bilden.

Emmy ist einfach nur froh, als das Trio unversehrt bis auf Schürfungen udn Quetschungen von den Rucksäcken wieder im Hof angelangt war. Ihr Neugier kann sie jedoch nicht zügeln und schaut sich den Mann an, nachdem sie ihren Rucksack auf den Haufen mit den anderen gelegt hat.
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Thorwa
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« Antworten #31 am: 12. Juli 2011, 16:48:01 »

Ihm ist nicht klar, wie viele Kilometer sie gelaufen sind, aber Thorwa weiß, dass es schon enige gewesen sein müssen. Als er wenige Minuten früher als das dreiköpfige Kükengespann durch das Haupttor gelaufen kam, hatte er sich recht zügig den Rucksack von den Schulter geholt und etwas unsacht auf den Boden sinken lassen.

Natürlich ist er ebenso neugierig wie die anderen Küken wer der Alte ist und was seine Beweggründe sind, aber er ließ nicht alles verlauten was sich in seinem Kopf abspielte - was nicht allein an seiner morgendlichen Unlust zu sprechen liegt.

Da er bislang keine anderen Befehle erhalten hat, stellt er nach einer kurzen Verschnaufpause seinen Rucksack wieder dorthin zurück wo er ihn her hat und lehnt sich dann an eine nahegelegene Mauer.
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Mal bist du die Taube - mal das Denkmal!
Emily
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« Antworten #32 am: 12. Juli 2011, 18:20:01 »

"Was jetzt wohl weiter passiert? Irgendwie kommt mir das alles komisch vor." Wispert sie ihren Gefährten sehr leise zu, während sie klatschnaß und müde auf dem Hof warten, was weiter geschieht.
"Aldo, bist du in Ordnung?" Etwas besorgt blickt sie ihn an und dann wechselt sie einen raschen Blick mit Rika.
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Aldo
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« Antworten #33 am: 12. Juli 2011, 19:19:39 »

Aldo blickte zu Emily und nickte kurz "Ja, ich bin in Ordnung, mir ist nur ein wenig kalt, sonst geht es aber. Ihr hattet ja zum Glück die vielen Steine, die euch gewärmt haben" scherzte er dann, um die Stimmung etwas aufzulockern, dann wand er sich ebenfalls wieder an Rika, nachdem Emily noch nach ihr gefragt hatte. "Und Rika, wie geht es dir? Du siehst aus, als könntest du ein wenig Ruhe vertragen. Soll ich Rhea bescheid sagen?" Fragte er dann besorgt nach. Auch wenn ihm der Egel, der ihn so oft unnötig bemutterte, manchmal auf den Geist ging, so war er dennoch froh eine so gute Feldscherin zu haben, die ein wenig auf ihn acht gibt, weshalb er sich auch nun um sie sorgte.
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Thorwa
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« Antworten #34 am: 12. Juli 2011, 20:00:41 »

Als Tagor dann nach dem Lauf eintrifft, mustert Thorwa ihn kurze Zeit. "Echt ein sturer Bock", schießt es ihm durch den Kopf. Er löst sich von der Wand und geht langsam in Tagors Richtung, bis er etwa einen Meter entfernt neben ihm stehen bleibt.

"Alles in Ordnung?", kommt dann leise die Frage an den Zwerg. Thorwa ist bewusst, dass der Zwerg stolz und stur ist, weshalb Thorwa auch mit verschränkten Armen neben ihm stehen bleibt und den Blick auf den Wolf richtet.
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Rika
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« Antworten #35 am: 12. Juli 2011, 20:01:55 »

Ohne den Blick von ihren Füßen zu heben murmelt das Küken leise: "Es w-wird schon g-gehn"
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Mein Seelentier ist ein Mettigel.
Emily
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« Antworten #36 am: 12. Juli 2011, 20:10:37 »

"Sicher?" Fragt Emily ganz leise zurück. "Du siehst ziemlich fertig aus."
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Rika
Mettigel
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« Antworten #37 am: 12. Juli 2011, 21:26:45 »

"Sicher" kommt es leise aber bestimmt zurück.
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Belaravon
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« Antworten #38 am: 13. Juli 2011, 07:52:19 »

Tagor hebt kaum merklich den Kopf und schaut kurz zu Thorwa. "Ob alles in Ordnung ist? Nein natürlich nicht."
Seine Stimme hat den üblichen rauhen Ton aber etwas in der Stimmlage ist anders, so das Thorwa vermuten kann das der Zwerg gerade einen Scherz macht. "Morgens aus dem Bett geworfen werden, kein Problem. Steine schleppen, kein Problem.
Dann aber morgens festzustellen das man dringend auf den Abort muss und statt dessen durch die Stadt zu laufen... das sind schmerzen. Verdammt ich könnte töten für einen Donnerbalken."


Der Zwerg schweigt als der hochgewachsene Mann auf die kleine Gruppe zutritt. Ruhig blickt er von einem zum anderen und dann hinauf zur Sonne. "Zu langsam!"Sein Blick geht genau zu den letzten Ankömmlingen und er schüttelt den Kopf. Er schweigt eine kurze Weile eh er fortfährt.
"Die Strecke die ihr gerade zurückgelegt habt, entspricht dem Weg, von der Stadtmauer von Tharemis zum damaligen Lazarett. Das Gewicht das ihr getragen habt, entspricht dem, eines sehr leichten Falkens." Er schweigt erneut eine Weile und lässt seine Worte wirken.
"Die von euch die zu spät gekommen sind, hätten einen toten Kammeraden ins Lager gebracht. Jemandem dem sie vielleicht mal selbst ihr Leben verdankten und jemanden den sie vielleicht Freund genannt haben." *Man sieht ihm an, wie mühsam er mit seiner Beherrschung ringt, dennoch wird seine Stimme immer lauter.*
"Ich habe Falken gesehen, die im Zustand völliger Erschöpfung Kammeraden über Schlachtfelder getragen haben, nur um dann selber im Lager zusammen zu brechen! Und jetzt sehe ich hier in aufmüpfige Gesichter, die meinen sie hätten ein schweres Schicksal, weil ich ihnen dieses Ende ersparen will?!" Seine Stimme ist lauter geworden und die Wut ist deutlich zu hören. Er geht eine Weile auf und ab bis seine Stimme wieder den ruhigen gleichmütigen Klang hat.

"Ihr habt eine halbe Sanduhr. In dieser Zeit könnt ihr euch umziehen, etwas essen, euer Morgengebet sprechen und euch waschen. Es ist eine Charakterfrage, auf was man verzichten will, wenn die Zeit knapp ist. Weggetreten!"
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Nutze die Talente die Du hast. Die Wälder wären sehr still wenn nur die begabtesten Vögel sängen.<br />*Henry van Dyke
Rika
Mettigel
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« Antworten #39 am: 13. Juli 2011, 12:59:53 »

Über die Worte des Mannes nachdenkend bleibt Rika noch einen Augenblick stehen und betrachtet weiter ihre Füße.

Mit traurigem Blick sieht sie auf und macht sich dann eilig auf den Weg zur Kantine um wenigstens etwas zwischen die Zähne zu bekommen bevor der Rest dieser Tortur sie erwartete.

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Emily
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« Antworten #40 am: 13. Juli 2011, 14:32:41 »

Emmi wirft einen raschen Blick zu ihren Kameraden und lächelt ihnen scheu zu. "Wir werden besser, werden, wir sind noch ganz am Anfang unserer Ausbildung und noch Küken. Wenn wir Falken sind, dann schaffen wir das alle. Auch dieser Kerl da vorne hat mal angefangen wie wir, er hat es nur vergessen."
Dann rennt sie in den Schlafsaal um sich anzuziehen und anschließend in die Messe zu hetzen und etwas zu essen, während sie die Bilder hinunter käpft, die sie in letzter Zeit nur noch im Schlaf heimsuchen.
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Aldo
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« Antworten #41 am: 13. Juli 2011, 20:38:13 »

Aldo hörte dem Ausbilder dann aufmerksam zu, auch wenn ihm nicht alles gefiel was dieser von sich gab, doch irgendwo hatte er auch recht. Etwas wunderte er sich schon darüber, dass Emily noch die Ansprache des Ausbilders kommentierte, wohl nicht beachtend, dass sie dabei vielleicht von ihm gehört wurde, doch er hatte es anscheinend nicht mitbekommen, zumal er einfach von dannen zog. Bei seiner recht grantigen Art hätte das auch ziemlichen Ärger geben können. Dann setzten sich auch Rika und Emily in Bewegung, wollten die halbe Sanduhr noch nutzen bevor es weiter ging. Aldo seufzte kurz und setzte sich dann ebenfalls in Bewegung in Richtung Schlafsaal. Er würde sich umziehen und hatte noch etwas essbares in seiner Kiste. Ein Stück Brot, etwas Käse und Wurst musst reichen für den etwas holprigen Start in den Tag. Außerdem wollte er sich umziehen, die nassen Klamotten loswerden. Gewaschen war er ja quasi schon und er würde sicher nach dem Training noch genug Grund haben sich zu Waschen...
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Belaravon
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« Antworten #42 am: 15. Juli 2011, 18:54:41 »

Der Morgen ist bereits vergangen und die Sonne steht am Himmel als die Küken wieder auf dem Platz eintreffen. Außer dem schlammigen Boden weist nichts darauf hin, dass es noch vor kurzem geregnet hat. Der Geruch nach feuchter Erde erfüllt Silbertor und wird nur ab und zu vom Duft des brennenden Holzes abgelöst, welcher aus den Kaminschloten dringt. Mit finsterer Miene blickt der hochgewachsene Mann zu der kleinen Gruppe hinüber und nickt sie in Richtung einer kleinen Reihe von kleinen Tischen die schon leicht verfallen wirken.

Mit einer beinah herrisch wirkenden Handbewegung deutet der Mann auf die zerfurchten Sitzgelegenheiten und schaut auf die Tische. Jemand hat sich die Mühe gemacht, Papier und Stifte bereit zu legen. In der Ecke steht Silke und schaut missmutig auf das von ihr bereitgestellte Material. Nachdem die letzten Küken in Hörweite sind, hebt der Mann wieder die Stimme.

"Als vor einigen Jahren die Falken vor Tharemis standen, da hatten sie keine Aussicht auf Erfolg. *ausnahmsweise klingt seine Stimme nicht zornig, aber jeder der Zuhörer kann deutlich einen Vorwurf in seiner Stimme hören, aber was könnte er meinen?*
"Sie stellten sich schwer bewaffneten nekanischen Soldaten. Leuten die geboren waren Krieg zu führen. Leute die in der Schlacht ihr Heil finden und die es seit Generationen gewohnt sind Schlachten zu entscheiden. Ihnen gegenüber standen Bauern. Leute die ihr Land liebten, und die die Fesseln eines fremden Landes und einer fremden Gottheit abwerfen wollten. Viele von Ihnen hatten nicht einmal Rüstungen, viele von ihnen hatten nicht einmal ein Schwert. *er wartet eine Weile, ehe er weiterspricht. Sein Blick ist dabei in die Ferne gewandert, man sieht den tiefen Falten im Gesicht an, das sie sich an die Schlacht dieser Zeit erinnern.*
Wie konnte diese Schar schlecht ausgerüsteter Condrianer also gegen diese Übermacht gewinnen? Wie konnten wir den Tod in ihre Reihen tragen und ihre Körper auf dem Pflaster unserer Stadt zerschmettern?! *er wird wieder lauter und seine Augen beginnen einen beinah wahnsinnigen Glanz anzunehmen, während er lächelt*
Der Grund ist einfach, und doch unermesslich. Wir folgten dem Einen, dem Ewigen! Hydracor stand uns bei und er zerschmetterte unsere Feinde und führte uns in das Herz ihrer Armee, damit wir es bluten lassen können!
*er schüttelt den Kopf und enfternt sich einige Schritt, der dunkle Mantel wogt bei jedem Schritt und hinterlässt kurzzeitig den Eindruck, als wäre es wirklich Wasser das dort den Mann begleitet.*
Nur eine von euch war heute morgen bei der Messe, dabei schulden wir dem Ewigen alles, was wir heute sind. Ohne ihn wären wir nekanische Sklaven und die meisten von euch könnten heute nicht frei über ihr Schicksal entscheiden. Ich schäme mich für euch! *die letzten Worte spuckt er förmlich aus*
Schreibt auf diese Schriftstücke eine Seite auf, was ihr glaubt was ihr dem Ewigen verdankt und was ihr mit ihm verbindet. Dann gebt es an Silke. *Er entfernt sich ohne sich ein weiteres mal herumzudrehen*
Nehmt euren Dienst wieder auf, solltet ihr fertig sein. Hofft, das mich im Laufe des Tages nicht der Wille überkommt, für eure Verfehlungen eine Genugtuung zu fordern.

*Langsam geht der Mann in Richtung der kleinen Kapelle. Einige Falken nicken ihm auf dem Weg zu während Silke leicht kopfschüttelnd ihm hinterher schaut und auffordernd zu den Küken schaut*
« Letzte Änderung: 15. Juli 2011, 18:57:34 von Ilayda » Gespeichert

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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #43 am: 15. Juli 2011, 19:14:54 »

Velkan stellt sich unauffällig hinter Silke. Sah dabei in eine andere Richtung und flüsterte fast zu Ihr rüber"Du Silke. Nicht umdrehen! Kannst du mir sagen wer der Irre da ist?"
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Ausspielen ist alles ^^
Rika
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« Antworten #44 am: 16. Juli 2011, 10:37:07 »

Mit großen Augen und offenem Mund hört Rika dem seltsamen Mann zu, während er über den Ewigen sinniert. Nun wurde der Tag also doch noch interessant...!

Insgesamt war ihr Glaube, an Hydracor und seine Töchter, eher kindlicher Natur. Sie glaubte daran, dass jeder ein gutes Leben führen sollte und sich im Gegenzug das Wohlwollen des Ewigen und seiner Töchter zuzog. Stirnrunzelnd zog sie den Stift und das Papier zu sich heran.

Ich denke nicht, dass der Ewige es mir übel nimmt, wenn ich erst was esse um den Tag zu überleben und dann ein Gebet spreche... dachte sie, immer noch stirnrunzelnd. Insgesamt hatte sie in ihrem Leben nur wenig Messen besucht und hatte mit noch weniger Priestern zu tun gehabt da ihr Onkel, vorsichtig ausgedrückt, nicht sehr viel von der Kirche hielt.

Rika starrte noch eine Weile auf das Papier und begann dann, mit großer Ernsthaftigkeit, das Papier zu füllen.
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Mein Seelentier ist ein Mettigel.
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