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Autor Thema: Im Lazarett von Silbertor  (Gelesen 22669 mal)
Sanja
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« Antworten #45 am: 28. Juni 2011, 13:53:09 »

"Aye, das wäre es soweit gewesen. Danke, Thorwa, gute Arbeit."
Ihr Lächeln ist mittlerweile wesentlich wärmer geworden.
"Möchtest Du mich noch kurz begleiten? Ich denke, wir haben noch etwas zu besprechen."
Mit diesen Worten öffnet sie eine Tür, hinter der ein kleiner Raum mit einem Schreibtisch zu sehen ist. Die Schriftrollen darauf tragen mindestens drei verschiedene Handschriften, daneben befinden sich noch Folianten und kleinere Bücher. Mehrere Stühle stehen um den Tisch herum, was dem Raum eine zusätzliche Enge gibt. Einladend hält sie Thorwa die Tür auf.
"Ach ja... der Schweineeimer..." Sie denkt kurz nach und kratzt sich am Kopf, wobei ihr Kopftuch verrutscht, was sie aber schnell wieder grade rückt.
"Bring den doch kurz runter, ich warte dann hier auf Dich."
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Thorwa
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« Antworten #46 am: 29. Juni 2011, 21:44:13 »

Thorwa schaut noch einmal an sich hinab, überlegt dann kurz, ob er tatsächlich so mit ins Büro kommen soll und will schon EInspruch erheben. Doch dann fällt Rhea die Sauerei wieder ein und schickt das Küken damit erst zu noch zu den Schweinen.

"Aye. Bin gleich wieder hier", sagt er und greift sich den Eimer. Sorgfältig darauf achtend, dass das blutige Fleisch nicht aus dem Eimer hängt und den Boden besudelt, macht sich Thorwa dann auf den Weg zu den Schweinen.

Knappe zehn Minuten später erscheint er wieder im Lazaret. Die Hände, bis eben noch voll mit Blut, sind jetzt sauber, wobei hier und da noch leichte Spuren von geronnenem Blut zu erkennen sind. Die vom Waschen noch übrige Feuchtigkeit putzt Thorwa derweil an seinen Oberschenkeln ab und geht dabei zur Rhea ins Büro.

"Da bin ich wieder", beginnt er und setzt sich langsam in einen der Stühle.
"Worüber möchtest du denn noch mit mir reden?"
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Mal bist du die Taube - mal das Denkmal!
Sanja
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« Antworten #47 am: 29. Juni 2011, 22:04:22 »

"Das besprechen wir besser unter vier Augen, wenn es Dich nicht stört."
Sie lässt Thorwa vor sich in den Raum eintreten und schließt die Tür hinter beiden.
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Thorwa
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« Antworten #48 am: 30. Juni 2011, 10:28:17 »

Nach dem Gespräch mit Rhea verlässt Thorwa ungehetzt das Lazarett und begibt sich zielstrebig Richtung Schlafkammer.
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Rika
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« Antworten #49 am: 06. Juli 2011, 16:41:33 »

Als Rika das Lazarett erreicht, tastet sie sich im dunkeln umher und enzündet dann einen Kerzenhalter. Mit diesem begibt sie sich zu der Anrichte und stöhnt entmutigt auf, als sie die sich stapelnden Tiegel entdeckt.

Nachdem sie den Kerzenhalter abgestellt hat beginnt sie, die Tiegel zu säubern und stellt sie anschließend in ein Regal. Als sie den letzten Tiegel abgestellt hat und sich umwendet um ihre Sachen zu holen stolpert sie über einen sehr großen Gegenstand und fällt erneut auf die Nase. Wild fluchend richtet sich das Küken auf, bereit den Gegenstand der sie zu Fall gebracht hat, zumindest ernsthaft zu beschädigen. Verdutzt erblickt sie einen Schild.

"D-Der sollte aber nicht hier sein, wer w-war d-denn bitte s-so blöd, e-einen Schild h-hier..." nachdenklich reibt sie an ihrer wieder schmerzenden Nase. Als sie genauer hinsieht erkennt sie eine Menge Blut auf dem Schild und erinnert sich plötzlich an ihren heutigen Patienten. Weiterhin grummelnd schnappt sie sich den Schild sowie den schweren Sack und wankt aufgrund des Gewichtes und ihrer Müdigkeit hinaus. Kurz darauf kehrt sie panisch zurück und löscht die Kerzen. Dann schließt sich die Tür und das Lazarett bleibt im dunkeln zurück.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #50 am: 12. Dezember 2011, 11:47:26 »

Es ist kurz nach dem Mittag. Als Velkan sich durch die Gänge schleppt. Er schein gar nicht richtig da zu sein. Der weg den Er geht wirkt bestimmt. Durch seien Kopf rasen bilder von diesem Einsatz von diesen zwei nächten. Was dort Passiert war. Er sah wieer die Bilder wieder fühlte er die Emotionen. Wenn man ih sah wirkte er weit weg.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als er vor der Tür des Lazarettes stand. Leicht fertig von den Gedanken rieb er sich über das Gesicht. Bei hinüberstreichen spürte immer noch die Wunden auf seiner Gesichtshälfte.
Er klopfte zweimal und wartete auf eine antwort.
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Rika
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« Antworten #51 am: 12. Dezember 2011, 12:17:50 »

Velkan muss einen Moment warten bevor es dumpf aus dem inneren ertönt: "W-Wir sind ein L-Lazarett und n-nicht d-das Quartier v-vom Vogt, komm r-rein w-wenn du w-was willst!"

Als Velkan eintritt sieht er Rika, deren neues Kopftuch schief auf ihren Haaren sitzt und die vor einem Tisch steht auf dem das Chaos ausgebrochen ist. Überall liegen verstreute und matschige Verbände herum, Kräuter und Kisten trümen sich wild übereinander auf und es herrscht der stechende Geruch von irgendeinem Gebräu vor.

Der Geischtsausdruck der frischgebackenen Falkin scheint die chaotische Atmosphäre noch zu unterstreichen, da nicht wie sonst Verwirrung sondern Angespannheit ihre Züge prägt. Seltsamerweise ist die junge Frau nicht wie sonst, im Lazarett ungerüstet sondern stattdessen bis an die Zähne bewaffnet. Ohne Notiz von dem eingetretenden Velkan zu nehmen schmeißt sie unwirsch Verbände in einen Kessel und stochert mit einem Stab in dem kochenden Wasser.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #52 am: 12. Dezember 2011, 12:27:00 »

Velkan begutachtete das Chaos. *Fast wie in der kammer die er sich mit Hanok geteilt hat wenn sie von einem Einsatz zurück kamen* dachte Velkan als er das durcheinander auf dem Tisch sah. Dann blickte er weiter. Er hob die Augenbrauen:"Meinst du nicht das du die waffen ablegen kannst?"fragte er mit einer langsamen stimme. liess sich auf einen Stuhl sinken,von wo er weiter das treiben der Falkin beobachtete.
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Rika
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« Antworten #53 am: 12. Dezember 2011, 12:41:27 »

Als sie Velkans Stimme vernimmt dreht sich Rika langsam um und ihre Züge werden wesentlich weicher und freundlicher.
Die Frage nach den Waffen absichtlich ignorierend setzt sie stattdessen ein breites Grinsen auf: "W-Weißt diu was man als erstes l-lernt w-wenn man sein Kopftuch bekommt?" mit ihrem Kinn deutet sie vielsagend auf den vollgestellten Tisch und fügt an: "D-Die D-Drecksarbeit m-musst du t-trotzdem übernehmen!"

Dann wirft sie den Rest der Verbände achtlos mit in den Topf, rührt noch einmal um und stellt den tropfenden Stecken  beiseite.

"Was kann ich f-für dich tun? H-Hast du noch Schmerzen o-oder k-kommst d-du zur N-Nachsorge?" abwartend schaut sie Velkan prüfend in das abgehärmte Gesicht.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #54 am: 12. Dezember 2011, 12:51:34 »

"Das war dir doch klar!Die Drecksarbeit machst du so lange bist du ein Küken hast."sagte Velkan und versuchte den schweren ton beim wort Küken zu unterdrücken.
Es schossen die Bilder durch seinen Kopf wie Valentin ihm das Tuch vom kopf gerissen hat.
Bei der Frage wofür er hier war wurde er wieder zurück aus den gedanken gerissen.
Nach einem kopfschütteln und den Kopfkratzen antwortete er so normal wie das ging. "Ich dachte du willst dir die wunden noch mal ansehen? Ausserdem will ich nicht das manche sachen auf meinen Körper zurück bleiben. Da du sagtest ich soll dich öfters danach sehen lassen, habe ich überlegt das ein zu halten" diese worte gingen ihm schon nur bei der aussrache so auf den Nerv das sein Ton angespannt wirkte.
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Rika
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« Antworten #55 am: 12. Dezember 2011, 13:37:02 »

Bei Velkans Worten wurde Rika wieder der Kummer um sein verlorenes Kopftuch und die damit im Zusammenhang stehenden Ereignisse bewusst. Auch wenn sie zum Teil seine Handlungen nachvollziehen konnte hatte sie bezüglich seines Kopftuches kein Mitleid mit ihm, zu sehr hatte er ihr Angst gemacht und beinahe hätte sie etwas für ihn getan, was ihr vermutlich mehr als nur Latrinen schaufeln eingebracht hätte. Verletzungen waren jedoch eine andere Sache und hier hatten die irren Nordländer ihm wirklich übel mitgespielt.

"Na dann, lass s-sehen w-wie gut e-es verheilt u-und o-ob ich d-da noch was machen kann!" mit der Hand deutete sie auf einen leeren Tisch an der Wand und machte sich dann auf, ihr Werkzeug zu holen.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #56 am: 12. Dezember 2011, 14:13:30 »

Velkan stand auf und ohne worte machte er den Oberkörper Frei. Was unter der Tunika und dem Gambi zu sehen war, liess erinnerungen in ihm auf steigen. Auf seiner Brust waren tiefe Schnittwunden die aufgehört hatten zu Bluten. Wenn man es aber genau ansah erkannte man ein Wort. *Daimon* sie hatten es bei dem Verhör mit seinem eigen Messer in sein Brust geschnitten. auf seienm Rücken waren tiefe Kratzeeer die an dem Verband klebten.  Velkan Blickte an sich herunter. All die Narben all die Wunden, für nichts und wieder nichts, sein Blut hatten sie denn noch bekommen. Er lehnte sich an den Tisch und blickte zu Rika rüber ohne die Mine zu verziehen."Geht das noch mal weg?" fragte er frustriert und blickte auf das Daimon und das Legionszeichen runter. Oderr werde ich das immer so lesen und sehen?
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Rika
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« Antworten #57 am: 12. Dezember 2011, 15:00:07 »

Obwohl sie wusste, was sie zu erwarten hatte, konnte sie doch nicht anders als scharf die Luft einzuziehen. Auf dem Schiff war das Licht mehr als schwach gewesen, hier konnte man jedoch jede einzelne Verletzung gut erkennen. Folterungen hinterließen meist besonders hässliche Wunden, da sie darauf ausgelegt waren Schmerzen zu bereiten aber nicht zu töten. Hier bildete Velkan keine Ausnahme.

Als Rika merkte, dass sie ihn anstarrte wandte sie sich schnell ab um einige der frisch ausgekochten Verbände aus dem Wasser zu fischen und diese in eine Schale klatschen zu lassen. Dabei spürte sie die ganze Zeit Velkans Blick in ihrem Rücken, in der Erwartung einer Antwort. Lügen bringt hier wohl nichts... dachte sie und seufzte leise.

Mit gesenktem Blick ging sie zu Velkan zurück und begann mit äußerster Vorsicht die Verbände zu lösen. "I-Ich d-denk nicht das es so v-verheilen wird, dass du es nicht mehr sehen kannst..." ärgerlich schnalzte sie mit der Zunge als einer der Verbände ihren Fingern entschlüpfte "E-Es g-gibt z-zwar S-Salben d-die es besser machen können, a-aber ganz v-verschwinden w-wird es wahrscheinlich nicht...e-es g-gibt bestimmt T-Tränke gegen so etwas a-aber g-ganz ehrlich..?" Mit einem mitleidvollen Blick sah sie zu Velkan auf und zuckte hilflos mit den Schultern "D-Dein L-Leben i-ist n-nicht b-bedroht und deiner Gesundheit tuen d-die Narben auch k-keinen Abbruch. I-Ich denke n-nicht das B-Brückner unter den V-Voraussetzungen so e-etwas braut und ich kann es nicht..."

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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #58 am: 12. Dezember 2011, 15:14:14 »

Velkan Blickte an sich herunter. Dort prangerte dieser Name. "Scheiss Gott ,scheiss Kultisten....al.. ...."Velkan biss sich bei der letzten ausstoss von wut  Feste auf die Lippe. "Entschuldige"bremmste er sich sleber kurz ab bevor etwas verschmerzt weitersprach."Kann man wohl nichts machen. So werde ich wenigstens an den "mist" den ich verbrochen hab erin.......AU" beendete er den satz weil Rika ihm einen Veband ab zog der schon an der Wunde klebte. "Wie lange muss das hier noch drauf bleiben" fragte er Rika um sich von den Gedanken los zu reissen und ein anderes Thema zu haben.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2011, 15:17:37 von Velkan Bjarndyrid » Gespeichert

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Rika
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« Antworten #59 am: 12. Dezember 2011, 16:32:19 »

In der nachfolgenden Stunde säuberte, nähte und Verband Rika die übriggebliebenen Wunden so gut sie konnte. Das Ergebnis war für beide zwar befriedigend, nichtsdestotrotz hatte es beide erschöpft.

Als sich Rika daran macht das Blut von ihren Händen zu waschen, äußert sie einen Gedanken der ihr bereits vor einiger Zeit gekommen war, den sie jedoch zunächst für sich behalten hatte: "V-Vielleicht gibt es keine M-Möglichkeit d-das Z-Zeichen des" und hierbei verzog sie angewiedert das Gesicht "falschen Gottes verschwinden z-zu lassen..a-a-ber w-wir könnten e-es immer noch ersetzen!"

Nachdenklich reibt sie ihre Hände an der dreckigen Schürze ab und setzt nach: "Ü-Überleg d-dir wie gerne du es los wärst...a-aber d-das w-wird k-kein S-Spaziergang. S-So oder So jetzt musst du erstmal heilen. L-Lass dir die nächsten z-zwei Tage regelmäßig d-die Verbände w-wechseln und d-dann sehen wir weiter."

Abschätzig sah sie zu Velkan ob er sich bereits entschieden hatte.
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