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Silbertor
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Im Lazarett von Silbertor
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Autor
Thema: Im Lazarett von Silbertor (Gelesen 22669 mal)
Aldo
Ork
Beiträge: 38
Re:Im Lazarett von Silbertor
«
Antworten #30 am:
21. Juni 2011, 09:24:52 »
Aldo sah Rika kurz an und seufzte leise. Nun musste er sich tatsächlich behandeln lassen. Doch Rika hatte ihn am Tag der Taverne, nach der Küken-Prügelei gut versorgt. Er hatte schon Vertrauen in ihre Fähigkeiten, dennoch würde es mit Sicherheit schmerzen und das wollte Aldo weitgehend vermeiden.
Er zog sich dann jedoch das braune Hemd aus, entblößte seinen oberkörper und an seiner rechten Brust war ein großer unregelmäßiger blauer Fleck rund um die Einstichstelle des Dolches zu sehen. Etwas erstaunt schaute er an sich hinab
"Oh...heute Morgen sah das aber noch anders aus!"
murmelte er und setzte sich auf den für ihn vorgesehenen Stuhl. Als Rika dann erwähnte, dass sie an ihm riechen müsse, zog er eine Augenbraue etwas irritiert hoch, doch wenn es der Heilerin half an seinem verschwitzten Körper zu riechen, sollte sie es tuen. Er zuckte immer ein wenig und kniff das rechte Auge zu, als Rika etwas unsanft auf dem blauen Fleck herumdrückte. Die Fläche rings um die Wunde schien nicht so sehr zu schmerzen wie der Bereich direkt um die Wunde, da sich das Blut, das bei dem eindringen des Dolches ausgetreten war, sich einfach unter der Haut seiner Brust verteilt hatte und nun ledigleich einen unangenehmen Druck verspühren ließ.
Gerade als Rika erkannt hatte, was das Problem an Aldos Wunde war, schien alles sehr schnell zu gehen. Gerade wiederholte er ihre Worte
"Er hat etwas in mir vergessen??"
da wurde ihm auch schon der Vierkant in den Hals gekippt. Kurz riss er die Augen auf und begann promt zu husten und versuchte das eklig scharfe Zeug wieder aus seinem Mund loszuwerden, möglichst ohne es zu schlucken, was nicht ganz so glimpflich verlief. Kurz darauf schüttete Rika auch schon den Vierkant über die Wunde und auch wenn diese verschlossen war, brannte die Flüssigkeit an den Wundrändern. Aldo hatte ja schon mitbekommen, wie sehr der Vierkant im Hals oder an einer kleinen Wunde am Kopf brannte, doch an der Brust war es nochmal eine ganz andere Kategorie. Ein langgezogener Schmerzensschrei ging von ihm aus, den sogar Velkan vielleicht noch in den verzweitgen Gängen hören konnte und sich bestimmt eins ins Fäustchen lachte.
Viel Zeit zu reagieren hatte Aldo nicht, als Rika ihr Skalpell flink wie einen Wurfdolch aus ihrem Etui zog. Beunruhigt protestierte er dann lautstark gegen den kleinen scharfen Gegenstand.
"Ich wurde doch gerade erst in die Brust gestochen und jetzt willst du mich wieder aufschneiden?? Tu bloß das Ding da weg!"
Auf Rikas Anspielung mit Velkans Nase ging er freilich nicht ein, da er gerade etwas andere Probleme hatte als Rika von dem Schlag gegen Velkans Wange zu erzählen, den er ihm während dem Training versetzt hatte. Richtig Luft geholt hatte er noch immer nicht, worduch seine Worte etwas abgewürgt klangen, weshalb er nun versuchte Luft zu holen....
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Letzte Änderung: 21. Juni 2011, 09:43:22 von Aldo
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Sanja
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #31 am:
21. Juni 2011, 13:12:12 »
Mit einigen schnellen Schritten trat Rhea hinter Aldo und legte die Hände besänftigend auf seine Schultern.
"Keine Sorge. Die Frau weiß schon, was sie tut."
Rika warf sie einen zustimmenden Blick zu. Sie war durchaus bereit und fähig, Aldo im Stuhl zu halten, sollte das nötig sein.
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Rika
Mettigel
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Re:Im Lazarett von Silbertor
«
Antworten #32 am:
21. Juni 2011, 14:03:03 »
Einen dankbaren Blick zu Rhea werfend plappert Rika munter weiter um Aldo von dem Bevorstehenden abzulenken:
"N-Naja w-weil w-wenn d-du das mit V-Velkans Nase warst, e-erklärt d-das a-auch sein V-Verhalten. W-Weißt du, V-Velkan i-ist ein wirklich netter K-Kerl. A-Ach übrigens n-nicht v-von der Menge B-Blut erschrecken lassen d-die jetzt fließt!"
Einen weiteren Blick auf die Wunde werfend, greift Rika ohne den Blick abzuwenden, in ihre Tasche und zieht zwei dicke aufgerollte Verbände hervor die sie in der linken Hand hält.
"V-Vielleicht solltest d-du jetzt an etwas n-nettes denken. I- Ich habe m-mir von H-Hanok sagen lassen, d-die Rote L-Laterne bietet sich h-hier an!"
Ohne weitere Zeit zu verschwenden zieht Rika das Skalpell fest über die Wunde woraufhin das Blut beinahe aus der Wunde zu spritzen scheint. Als Aldo anfängt sich zu bewegen um sich der Behandlung zu entziehen handeln Rhea und Rika gleichzeitig. Mit einem leicht entrüsteten Aufschrei drückt Rika die Verbände fest auf die Wunde und unterstützt Rhea anschließend beim festhalten von Aldos Körper indem sie sich mit einem Knie auf seine Beine stützt und ihr ganzen Gewicht nun auf Aldo stützt.
"Na N-Na wer wird denn gleich w-weglaufen wollen?!" murmelt Rika belustigt und wirft vorsichtig einen Blick unter die blutgetränkten Verbände. Sie schiebt sich den Skalpellgriff zwischen die Zähne und greift zwei weitere Verbände aus der Tasche die sie schnell mit den schmutzigen austauscht.
"Aaaah da kann ich den kleinen Störenfried schon sehen!" murmelt Rika undeutlich mit dem Skalpell im Mund. Nach der Pinzette tastend drückt sie Aldo weiter herunter. Als sie das Instrument gefunden hat, zieht sie die Verbände leicht zurück und stochert vorsichtig in der Wunde. Nicht auf das zappelnde und stöhnende Küken achtend zieht sie langsam ein fingerlanges Stück Stoff aus der Wunde und lässt sowohl Instrument und Stoff achtlos zu den dreckigen Verbänden auf den Boden fallen.
"N-Nun kommt das s-schlimmste, also schön an r-rotes Glühen denken" sagt Rika nachdem sie das Skalpell dem Haufen auf dem Boden hinzugefügt hat. Sie greift blitzschnell nach dem Vierkant und schüttet den Rest der kleinen Flasche auf der Wunde aus. Aldos schreie missachtend, tupft sie mit den Verbänden die Wunde sauber und wechselt diese dann erneut.
Mit einem breiten lächeln schaut sie zu Rhea: "N-Normalerweise würde i-ich noch e-einen Umschlag aus K-Knoblauch und J-Johanniskraut machen um einer weiteren E-Entzündung vorzubeugen. A-Aber du kennst dich da besser aus, was w-würdest du Vorschlagen?"
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Aldo
Ork
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Re:Im Lazarett von Silbertor
«
Antworten #33 am:
21. Juni 2011, 20:52:46 »
"Menge Blut, was?!"
protestierte er dann erneut mit leicht schmerzverzerrter Stimme.
"Ja, ich habe Velkan beim Training eine gezimmert aber nur weil ich mich verteidigen musste!"
dann biss er kurz die Zähne zusammen und murmelte zornig etwas wie "wie kann man bei seiner Hinrichtung an was schönes denken?!" dann wurde seine Stimme wieder von Schmerz dominiert. Als dann das Skalpell durch die Haut trat, sie auftrennte und das Blut durch den erhöhten Druck in Aldos innerem nahezu herausspritzte, ging ein Ruck durch Aldo. Man sah die Anspannung in seinem Gesicht. Die Zähne fest zusammengebissen, die Augen zugekniffen, krallte er sich mit einer Hand in das Holz des Stuhles unter ihm, mit der anderen in den Arm der anderen Heilerin, die hinter ihm stand und ihn wohl ihm Notfall festhalten sollte. Als Rika ihm dann die Verbände gegen die offene schmerzende Wunde presste, bäumte er sich auf, ließ einen weiteren langgezogenen Schmerzensschrei von sich hören und versuchte sich der Tortur zu entziehen, doch wurde er von Rika erfolgreich am aufstehen gehindert und von Rhea irgendwie um sich zu schlagen. Aldos ganzer Körper schien sich anzuspannen, als das Adrenalin durch seine Adern schoss. Derartige Schmerzen war er nicht gewohnt, bei der letzten Behandlung wurde er Ohnmächtig, doch war es dort auch noch die recht tiefe Stichwunde, nun war der Schnitt nicht so tief, doch trat viel Blut aus der Wunde aus. Das herumwurschteln mit der Pinzette in der Wunde war noch unangenehmer als alles andere vorher, was er auch durch stärkeres Winden und Zappeln sowie schmerzerfüllterem Geschrei vermerken ließ. Die beiden Heilerinnen waren anscheinend schon schlimmeres gewohnt, da sie sich durch seine Anstalten nicht beeindrucken ließen und einfach routinemäßig weiter machten. Ein wenig war Aldo dann erleichtert, als Rika dann endlich das Instrument sowie jenen Gegenstand, den der Heiler in der Taverne wohl in ihm vergessen hatte, rauszog und niemand mehr in seiner Wunde rumfuhrwerkte. Ein wenig beruhigte er sich dann auch wieder, atmete aber immer noch schnell und tief, auch die Muskeln waren noch immer angespannt. Als Rika dann von rotem Glühen sprach, dachte er keineswegs an die Rote Laterne, wurde stattdessen wieder unruhiger
"Rotes Glühen?! Pack sofort das Brenneisen weg!"
schrie unwissend die Heilerin an. Der Geruch von verbranntem Fleisch als er das Lazarett betreten hatte hatte ihm schon gereicht, nun musste nicht auch noch sein Fleisch verbrannt werden. Es kam jedoch etwas anders als er angenommen hatte, mit Feuer oder glühendem Eisen hatte es nichts zu tun, dennoch brannte es höllisch, was Aldo wieder dazu brachte sich vor Schmerzen zu krümmen und schrie diesen auch heraus. Als der Schmerz ein wenig nachgelassen hatte und die Tortur vorerst beendet schien, sackte Aldo kraftlos auf dem Stuhl zusammen, war jedoch noch bei Bewusstsein. Das Ankämpfen, das unfreiwillige ertragen der Schmerzen alles hatte doch sehr an seinen Kräften gezehrt. Er atmete schwer, Schweiß lief seine Stirn hinab, vermischte sich dann auf dem Weg nach unten mit dem Blut rings um seine Wunde und er hoffte es nun überstanden zu haben, denn viel mehr Kraft hatte er nicht. An die kommenden Trainingseinheiten dachte er schon erst gar nicht.
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Sanja
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #34 am:
23. Juni 2011, 15:49:00 »
Rhea nickt bei Rikas Ausführungen und holt dann tief Luft:
"Also, sowohl Knoblauch als auch Johanniskraut wirken entzündungshemmend. Du kannst aber auch einen Sud aus Ringelblumen noch dazu nehmen. Oder Du fertigst direkt eine Salbe aus Ringelblumen an, einfach in Fett einkochen.... aber zum Thema Alchemie wollten wir uns ja eh nochmal zusammen setzen."
Sie überlegt kurz, ehe sie weiterredet.
"Es gibt auch die Ansicht, man solle Pferdeäpfel auf die Wunde legen. Dann würde die Entzündung auseitern, das wäre gut für den Körper. Blödsinn, wenn Du mich fragst. Ich halte es da eher mit Kräutern. Wenn Du übrigens die Ringelblumensalbe noch etwas besser gestalten willst, fügst Du noch etwas Kamille hinzu. Ich schlage vor, wir begeben uns morgen direkt mal daran, sowas aufzusetzen, damit Du das lernst. Ich habe aber auch noch etwas hier, was wir benutzen können."
Mit diesen Worten zieht sie einen kleinen Tiegel aus einer Schublade, der stark nach Kräutern riecht.
"Wir sollten die Wunde jedenfalls direkt versorgen. Ich möchte da kein Risiko eingehen."
Rhea stöpselt den Tiegel auf und verteilt mit geübten Handgriffen etwas von der leicht ranzigen Salbe auf Aldos Brust und lässt sich dabei nicht von dessen Gestöhne ablenken.
"So... dann legst Du da noch einen Verband an, damit die Wunde nicht verschmutzt. Ach ja, und dann läufst Du am besten zu Hanok, damit Thorwa hier ein bißchen aufräumt. Velkan sagte, er hätte Wache? Ich stelle mich da gerne als Vertretung zur Verfügung." Mit einem leichten Grinsen deutet sie Rika mit einem Kopfnicken an, dass sie jetzt loslegen kann.
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Rika
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #35 am:
23. Juni 2011, 16:10:50 »
Bei Rheas Erklärungen hört Rika interessiert zu und nickt bei der Ausführung über Pferdeäpfel zustimmend. Nachdem Rhea die Salbe aufgetragen hat kann Rika den Drang nicht unterdrücken interessiert an der Salbe zu schnüffeln. Mit einem Blick auf Aldos blasse Gesichtsfarbe reißt sie sich jedoch zusammen und fertigt einen festen Druckverband an. Mit einem zufriedenen Blick auf den Verband hebt sie Aldos Hemd vom Boden auf und legt es ihm schützend um die Schultern.
"S-So d-das wars! I-Ich w-werde d-deinem Falken m-mitteilen, d-dass du e-erst einmal Ruhe b-brauchst u-und dich schonen musst. M-Mach d-dir k-keine S-Sorge u-um V-Velkan u-und s-sein Gesicht... i-ich l-leg ein g-gutes Wort für dich ein!"
Mit einem herzliche Lächeln greift Rika in ihre Tasche und zieht eine Birne heraus die sie dem verblüfften Aldo in die Hand legt. "A-Artige P-Patienten b-bekommen i-immer etwas Süßes und d-du hast d-dich g-gut geschlagen! A-Aber mal im E-Ernst d-du brauchst die Kraft, a-also schön d-die Birne essen und n-nur Wasser t-trinken! U-Und jetzt l-leg dich ins B-Bett!"
Mit einem letzten Lächeln wischt sie Aldo, geradezu mütterlich, mit einem Tuch über das Gesicht und tätschelt ihm die heile Schulter als sie sich auch schon abwendet um sich auf den Weg zu machen.
An Rhea gewandt meint sie mit einem boshaften Ausdruck in den Augen: "J-Ja n-natürlich, i-ich mache m-mich sofort auf den Weg um Thorwa zu holen!"
Als sie schon die Hand an der Türklinke hat dreht sie sich noch einmal kurz um und versucht Rheas anzügliches Grinsen zu imitieren woran sie jedoch kläglich scheitert und stattdessen knallrot anläuft: "U-U-Und um V-V-V-Velkan k-kümmer i-ich m-mich s-schon s-s-selbst!"
Ohne weiter auszuharren rauscht sie schnellstmöglich aus dem Raum und lässt die Tür geräuschvoll hinter sich zu fallen.
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Aldo
Ork
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #36 am:
24. Juni 2011, 10:35:09 »
Aldo gab wieder einen angestrengten und durch die Zähne gepressten Schmerzenslaut von sich, als Rhea ihm dann die Sable auf die frische Wunde schmierte, doch davon abhalten konnte er mit seinem Regungen keine der beiden Heilerinnen. Auch als Rika ihm den Druckverband um die Brust anlegte, meldete er sich nochmal auf diese Weise, jedoch eher kleinlaut. Er wollte einfach nur die Behandlung schnell hinter sich bringen. Als Rika ihm dann Ruhe verordnete nickte er nur leicht, da ihm das gerade sehr gelegen kam. Ein wenig verblüfft war er dann, als er die Birne in die Hand gedrückt bekam, konnte sich ein schmunzeln aber nicht verkneifen. Er merkte, dass Rika Freude an ihrem Handwerk hatte und so musste es auch sein. Als sich Rika dann auf den Weg machte, streifte Aldo sich sein Hemd wieder über, betastete vorsichtig prüfend den Druckverband und versuchte dann vorsichtig aufzustehen. Er stützte sich dabei sowohl an der Stuhllehne als auch an der Sitzfläche ab, hievte sich langsam hoch auf die Beine und blieb dann einen Moment lang stehen. Er merkte das kribbeln in Armen und Beinen, wie das Blut wieder vermehrt hindurchströmte. Leise seufzte er
Mmmh...jetzt konnte ich mich gar nicht bei Rika bedanken...richtest du ihr meinen herzlichen Dank aus, Rhea?"
fragte er sie dann mit müder Stimme und setzte langsam einen Fuß vor den anderen um in Richtung Ausgang zu gehen um den Schlafsaal aufzusuchen.
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Sanja
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #37 am:
24. Juni 2011, 10:54:38 »
Rhea, die sich gerade schon zu einem Schrank umgedreht hatte, wandte Aldo nur den Kopf zu: "Hm? Ja, mach ich. Auch, wenn das ungefähr das gleiche ist, als sich jedesmal bei einem Falken dafür zu bedanken, dass er Wache geschoben hat. Jeder hat halt so seine Aufgaben."
Endlich hat sie gefunden, was sie suchte, und kehrt mit einer Schale zurück, die sie in einem großen Bottich mit Wasser füllt. In der anderen Hand trägt sie einen alten Lumpen, den sie dann in das Wasser taucht und sorgfältig Aldos Blut vom Boden wischt.
"Hattest Du heute noch irgendwelche Dienste? Und ach ja... "
Sie hebt das siffige Stück Stoff auf, das bis eben noch in der Wunde gesteckt hat.
"Willst das haben? So als Erinnerungsstück daran, dass man sich besser einen von uns sucht, wenns irgendwie geht?" Sie zwinkert ihm zu.
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Aldo
Ork
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #38 am:
24. Juni 2011, 11:01:52 »
Aldo schmunzelte ein wenig
"Besser man bedankt sich einmal zu oft als einmal zu wenig, sagte mein Vater immer"
kurz kratzte er sich dann nachdenklich am Kopf
"Ehmm...ich weiß nicht so genau, aber ich glaube nicht, dass ich heute noch Wache hatte...glaube heute waren von uns Küken nur Thorwa und Viktor dran..."
meinte er und besah sich dann das Stück siffigen Stoffes.
"Ehm...nein Danke, blutgetränkte Stofffetzen werde ich in Zukunft wohl noch genug sehen und mir wird bestimmt ein Andenken an euch und den Dolch bleiben"
dabei strich er sich über die Brust um auf die Narbe anzuspielen, die wohl bald dort zu sehen sein würde. Zum Abschiedsgruß hob er nochmal die Hand und trottete dann aus der schweren Tür heraus
"Danke für alles!"
rief er noch über die Schulter nach hinten, bevor er dann um die nächste Ecke war.
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Thorwa
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #39 am:
24. Juni 2011, 16:30:44 »
Unsicher, ob er es tatsächlich noch
vor
Rika zum Lazaret geschafft hat, öffnet er vorsichtig die Türe und wirft einen Blick ins Innere des Raumes. Außer Rhea scheint noch ein anderes Küken vor Ort zu sein, aber von Rika fehlt jede Spur. "Na also", denkt sich Thorwa und grinst unweigerlich.
Nach einem kurzen Moment der Ruhe tritt er dann ein.
"Hallo Rhea!"
, grüßt er die Heilerin, nickt dem Küken zu und bleibt dann einige Meter vor den beiden stehen. Seine Haltung zeigt durchaus Arbeitswillen und keinesfalls Ablehnung.
"Du hast mich rufen lassen? Was kann ich für dich tun?"
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Rika
Mettigel
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #40 am:
24. Juni 2011, 16:53:00 »
Als Rika den Raum betritt und Thorwa bereits dort vorfindet beißt sie sich fest auf den Lippen und hört gerade noch den Rest von Thorwas Frage.
Sich immer noch fest auf die Lippen beißend tritt sie einen Schritt zur Seite in Rheas Blickfeld und sagt mit erstickter Stimme:
"Entschuldige Rhea, ich wollte Thorwa gerade erklären, was du von ihm wolltest, aber er scheint Sehnsucht nach dir zu haben! Wenn d-du darauf bestehst kümmere ich mich trotzdem um ihn. Ansonsten trete ich jetzt meine Wache an und überlasse i-ihn ganz dir!"
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Aldo
Ork
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #41 am:
24. Juni 2011, 21:28:43 »
Aldo nickte Thorwa ebenfalls zum Gruße zu. In seiner eile hatte Thorwa wohl nicht erkannt, dass es Aldo war, der mit ihm am Abend der Taverne dem großen Kuttenträger in die Arme gelaufen war und mit ihm und Velkan gegen diesen gekämpft hatte. Man konnte es ihm nicht verübeln, schließlich ging an dem Abend alles schnell und in der Festung hatte jeder genug eigenen Kram zu tun, alsdass man mal ein nettes Plauderstündchen über vergangene Abenteuer oder Tavernen halten konnte, dafür waren schließlich die Tavernenabende da. Kurz nachdem Thorwa dann an ihm vorbei war, rauschte Rika auch schon um die nächste Ecke, um nicht mit ihr zusammen zustoßen und eventuell einen Bruch der Wunde zu erleiden, wich er gekonnt an die Wand gepresst aus und sah der Heilerin hinterher.
"Was sie wohl so aufgebracht hatt?"
murmelte er vor sich hin, sich nicht daran störend, dass Rika ihn nicht wirklich bemerkt hatte und trottete weiter müde und kaputt in richtung Schlafsaal der Küken...
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Letzte Änderung: 24. Juni 2011, 21:31:33 von Aldo
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Sanja
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #42 am:
24. Juni 2011, 23:46:31 »
Rhea steht mit einem immer noch blutigen Lumpen mitten im Raum, als Thorwa reingestürmt kommt. Sie nickt ihm freundlich zu, dann stürmt Rika auch schon durch die Tür hinein. Thorwas Frage ignorierend dreht sie sich zu ihrem Küken und strahlt sie an.
"Rika, danke, dass Du mir Hilfe geholt hast. Ich glaube, Du könntest mir noch ganz kurz hier helfen, wenn Du nicht dringend zur Wache musst. Die Tiegel da hinten müssten noch ausgespült werden. Wenn Du das aber nicht mehr schaffst, dann kannst Du jetzt auch abhauen."
Dann wendet sie sich wieder Thorwa zu. "Entschuldige, dass ich Dich habe rufen lassen. Aber wir brauchen hier ganz, ganz dringend Hilfe. Siehst Du diesen.. Fleischlappen?" Sie deutet auf einen mit Pfeilen gespickten, leicht gammeligen Haufen Fleisch. "Der müsste entsorgt werden. Die Schweine haben sicher ihren Spaß daran, und wir können uns dann im Winter einen schönen Schinken gönnen." Sie strahlt ihn jetzt ebenfalls an, wirft dann achtlos den Lumpen in eine Ecke und begibt sich fröhlich summend an einen Mörser, in dem sie dann mit Inbrunst Blüten zerstieß.
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Rika
Mettigel
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #43 am:
25. Juni 2011, 08:22:29 »
Bei Rheas Verhalten beginnen Rikas Mundwinkel zu zucken. Insgesamt wirkt das Küken so, als müsste sie sich sehr zusammenreißen. Mit erstickter Stimme beginnt Rika zu reden:
"Danke R-Rhea. Ich muss wirklich dringend zur Wache. Ich kümmere mich um die Tiegel direkt i-im Anschluss! Wir s-sehen uns dann morgen, i-ich freue mich sehr auf d-die Alchemie!"
Mit einem Seitenblick auf den schnaufenden Thorwa mit seinem selbstgerechten Grinsen sagt Rika zu leise für Rhea:
"Außerdem stinkt es hier drin einfach bestialisch!"
Dann macht sich das Küken eiligst aus dem Staub und lässt die Tür hinter sich zufallen als sie sich auch schon nicht mehr beherrschen kann und in schallendes Gelächter ausbricht. So ein aufgeblasener Schnösel und wie stolz er auf sich war, dass er das Lazarett vor ihr erreicht hatte...er musste wirklich arg beschränkt sein, dass ihn so etwas freute.
Immer noch lachend, aber plötzlich sehr eilig, rennt Rika los.
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Thorwa
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Re:Im Lazarett von Silbertor
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Antworten #44 am:
25. Juni 2011, 09:16:39 »
Dass Rika sich über Thorwas 'Arbeit' freut, ist Thorwa mehr als klar. Aber dennoch ist ihm nicht entgangen, wie sehr sie sich tatsächlich darüber geärgert hat, dass er vor ihr im Lazarett war - und das auch nur, damit sie ihn nicht wie einen angeketteten Hund dort vorführen konnte. Aber vermutlich hat das kleine Ding das nicht im Geringsten bergriffen ...
"Überhaupt muss das kleine Küken noch viel lernen," denkt sich Thorwa, "wenn es meint, dass es mir auf diese Art und Weise Ärger bereiten kann!"
Nach Rheas kurzer Erklärung, worum es überhaupt geht, wirft er einen flüchtigen Blick auf den Haufen gammelndes Fleisch und blickt dann Rhea wieder an.
"Aye! Ich hol mir nur noch eben einen Eimer und was zum Wischen, um das ordentlich wegzuschaffen"
, antwortet er mit festem, freundlichem Ton.
Er lächelt Rika kurz an, als diese an ihm vorbei geht und winkt ihr dezent nach.
Er hatte schon unzählige ausgeweidete Schafe daheim gesehen und auch selbst beim Schlachten geholfen. Der Anblick von rohem, unförmigem und stinkendem Fleisch bereitet ihm nun wirklich keinerlei Unbehagen oder Ekel.
Unweigerlich, mit einem leichten Kopfschütteln, grinst er vor sich hin, als er sich leise pfeifend auf den Weg in eine nahegelegene Besenkammer macht.
Knapp zehn Minuten später erscheint Thorwa wieder im Lazarett, ausgerüstet mit einem Eimer, einem Schrubber und einigen Lappen. Die Lappen und den Schrubber stellt er einige Meter vom Fleisch weg an die Wand.
Dann krempelt er sich die Ärmel ein gutes Stück hoch und beginnt das Fleisch in den Eimer zu füllen, bis der Eimer kurze Zeit später beinahe voll ist.
Mit blutverschmierten Händen steht er nun neben dem Eimer und fragt zu Rhea hinüber,
"Hast du noch mehr was zu den Schweinen rüber muss oder war's das, Rhea?"
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