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Autor Thema: Schlafsaal der Küken  (Gelesen 19629 mal)
Thorwa
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« Antworten #135 am: 23. Februar 2012, 18:24:32 »

"Alles klar. Dann lass uns mal los. Ob Valentin bei Sarah ist? Vielleicht sollten wir erst mit ihm alleine reden."
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Mal bist du die Taube - mal das Denkmal!
Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #136 am: 23. Februar 2012, 18:27:34 »

Velkan steht schon halb in der Türe als Thorwa die frage ein wirft. "Lass ihn uns suchen."Mit den Worten verschwindet Valkan langsam nach draussen.
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Ausspielen ist alles ^^
Tmas
Oger
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« Antworten #137 am: 20. August 2012, 21:35:01 »

Es ist früher Morgen, und mal wieder regnet es in Condra.

"Jemand da?" unsicher und mit einer Unmenge diverser Säcke und Taschen beladen tapst Tmas in den Schlafsaal der Küken. Erschöpft lässt er Sack und Pack inmitten des Raumes fallen und schaut sich um. "Naja, eigentlich gar nicht mal so schlecht", sich seine Gugel zurückziehend nimmt Tmas einen vorsichtigen Zug Luft. Wesentlich besser als zusammen in diesem winzigen Zelt mit Franz Wollenweber, denkt er. Und auf jeden Fall geräumiger als mein altes Zimmer damals bei Meister Gorik und Epibonable. Allerdings... wenn hier 8-12 Leute pennen... Tmas mag sich gar nicht ausmalen, wie laut das Geschnarche sein wird.

Im Raum befindet sich anscheinend niemand, und aufgeräumt hat wohl auch seit langem keiner mehr. "Geh rauf und such Dir ein Bett aus, dass ich nicht lache. Hier liegt doch alles voll, wo soll ich denn hin?"
Noch eben waren Franz und Victor mit ihm, sie hätten dem neuen Rekruten sicher sagen können wo er sein Zeug ablegen kann. Wo sind die bloss?

Ach, sch**** der Hund drauf - denkt sich der Neuling und räumt seine Sachen in die hinterste Ecke. Das Bett hier scheint schon lange nicht mehr benutzt worden zu sein. Kein Wunder, so wie die Decke alleine ausschaut. Flecken aller Farben, tote Ameisen, Kirschkerne und die trockene Schalenreste einer Orange. Hat tatsächlich jemand versucht, die Schalenreste mit Nadel und Garn miteinander zu vernähen? Beim Blick unter das Bett stellt Tmas fest, dass es wohl gebrochen ist und nur notdürftig repariert wurde.
"ZUM HKNEER VRAEMTDME SSCIESHE!" Tmas stösst laut einen alten zwergischen Fluch aus.

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Auf einer Bärenjagd empfiehlt es sich, entweder einen Zwerg oder einen Halbling dabei zu haben. Im Notfall erschlägt der Zwerg den Bären. Oder aber man rennt einfach schneller als der Halbling.
Ayla
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Oh schau mal ein Schmetterling!


« Antworten #138 am: 21. August 2012, 07:33:59 »

Als Tmas wieder unter dem Bett hervor schaut stellt er fest das ein Falke in dem Türrahmen lehnt. Keiner der Falken die er schon am Goldkrug getroffen hatte, aber schließlich war ganz Silbertor voll von Falken. Der Falke mustert das Küken und zieht eine Augenbraue hoch.

"Ach haben die auch wieder Nachschub? Ist doch gar nicht Sturmtag. Was veranstaltest du denn hier für einen Lärm?"   
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Belaravon
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« Antworten #139 am: 21. August 2012, 07:47:28 »

An dem Falken vorbei stapft eine kleine dickliche Gestalt in den Schlafsall. Der Lange Bart fällt ihr bis fast zur Hüfte und der Oberkörper steckt unter einer stabilen Lederschürze. Der kleine Mann stinkt nach Rus und Schweiß. Langsam geht er zu einem der Betten hinüber und die davorstehende Kiste. Mit geübtem Griff nimmt er einen großen Trinkschlauch hervor und schüttet sich etwas aus dem Inhalt in den Mund. Erst dann wendet er sich zu dem Neuankömmling um.

Mit kritischem Blick mustert er den Mann ehe er sich noch etwas von dem Schlauch einverleibt. Seine Augen blicken seltsam Angriffslustig. „Fulgor zum Gruße. Du sprichst die Sprache mit dem Dialekt der silbernen Stollen? Deine Stimme ist nicht dafür gemacht. Du hast nie die Erde durchlaufen.“  *Er wendet sich zu dem Falken in der Tür um und nickt diesem Grüßend zu, ehe er den Schlauch zurücklegt und blickt sich zu dem Neuankömmling um.*
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Nutze die Talente die Du hast. Die Wälder wären sehr still wenn nur die begabtesten Vögel sängen.<br />*Henry van Dyke
Tmas
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« Antworten #140 am: 21. August 2012, 12:30:47 »

Tmas fährt jäh herum, als sich der Falke von der Türe her meldet. "Äh ich äh... ja, ist heute nicht so stürmisch, aber trotzdem angenehmes Wetter... äh, Tmas mein Name, und ihr seid?" Noch bevor das Küken die Antwort überhaupt hören kann, wird seine Aufmerksamkeit von dem hereinstapfenden Zwerg voll in Anspruch genommen.

Beinahe reflexartig senkt Tmas sein Haupt und erwidert dem Zwerg: "Es tut mir lied Hrer, mien Azknet mag ecuh geuhnarfat echrsieenn. Aebr ich bin dnencoh in der Gchmaeinseft der Zerwge gsgeroszoegn wroedn, ohwobl ich nciht euerm nbloen Gscheelcht agnöehre."
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Belaravon
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« Antworten #141 am: 22. August 2012, 13:36:41 »

*Der Falke in der Tür verdreht leicht die Augen und sagt leise etwas eher er dem Zwerg zunickt und aus der Tür verschwindet. Der Zwerg selber mustert den Neuankömmling mit einigem Argwohn und lässt sich auf die stabile Kiste nieder, welcher er eben noch den Trinkschlauch entnommen hatte. Er scheint eine Weile einfach durch den Falken hindurchzuschauen dann stiehlt sich ein Lächeln auf die Lippen des Zwerges. „Auch die hochgestochene Sprache die du nutzt, spricht für die silbernen Stollen.“ *Er nickt leicht als würde er Nachdenken* „Ehrenwertes Geschlecht?! Ja,.. das würde den Federschwingern und Kissenstopfern dort bestimmt gefallen.“ *Er lacht herzhaft und schaut zu Ihm.* Ein Menschenleben reicht nicht, die Sprache der Zwerge zu erlernen, mach dich also nicht gering. Für einen Kurzbart ist deine Sprache ordentlich.“
*Er steht von der Kiste auf und geht hinüber zu dem neuem Falken.* „De Sprok der Kirder des Strins is he frend. Bleb be da gemenen Zung.“  *er lacht erneut* „Abgesehen davon, hätte ich wohl Probleme deine hochgreifenden Sätze aus dem silbernen Stollen zu verstehen.“
*er mustert den Burschen aufmerksam, während er vor ihm stehen bleibt.* „Oder kommst du nicht einmal dort her und meine Ohren trügen mich. Sag wo bist du her? Und wie kommt es, dass einige Zwerge dich aufgenommen haben?
*Er setzt sich auf einen Schemel neben dem Bett der leicht unter dem Gewicht des Zwerges ächzt. Der Geruch der vom Zwerg ausgeht ist intensiv, hat aber nichts Unangenehmes. Er riecht nach Esse und Rauch und scheint viele Stunden am Feuer gestanden zu haben. Einige der frischen Brandflecken auf seiner Lederschürze glimmen noch leicht.*
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« Antworten #142 am: 22. August 2012, 19:35:31 »

Tmas entspannt sich ein wenig. Hatte der Zwerg ihn gerade gelobt oder getadelt? Er muss sich ein leichtes Grinsen verkneifen... bloss jetzt nicht weich und schwächlich wirken. Also Kopf hoch und Blick in die Augen!
"Ich bin vor den Toren Axnoms zur Welt gekommen, eigentlich habe ich mein gesamtes Leben auch dort verbracht, bei Meister Gorik. Er hat mir auch die Sprache der Menschen beigebracht, bevor..."

Tmas Stimme beginnt zu stocken, als ihm alte Erinnerungen durch den Kopf schiessen.

Erinnerungen an die Zeit mit dem alten Runenschnitzer, welcher zurückgezogen ein paar Meilen südlich von Axnom die Berge behauste und ihn - soweit Tmas zurückdenken konnte - aufgenommen und grossgezogen hatte wie ein eigenes Kind. Erinnerungen an die gemeinsamen Reisen nach Axnom ins offene Viertel Unterdorf, um Handel zu treiben und die Tavernen unsicher zu machen. Erinnerungen auch an die meist übereilten Abreisen zurück in die Einsiedelei, wenn Gruppen streitsüchtiger Jungzwerge aus den höheren Vierteln sich nach Unterdorf verirrten und ihrer reinen Herkunft mit schlagkräftigen Argumenten Nachdruck verleihen wollten.
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« Antworten #143 am: 23. August 2012, 07:40:01 »

*der Zwerg schaut den ihn eine Weile an und nickt irgendwann nur und wendet sich wieder seinem Schlafplatz  zu* Vielleicht magst du eines Tages darüber reden, aber nun ist es an mir mich zu entschuldigen dass ich so neugierig war. Die wenigsten der Menschen bekommen auch nur einen Satz in unserer Sprache heraus. *Er nickt tatsächlich anerkennend und zieht einen kleinen Beutel unter dem Bett hervor, welchen er sich den Gürtel hängt.
„Mein Name ist Tagor, Sohn des Antrahx, Bewahrer der Esse und Bewohner der eisernen Stollen zu Axiom.“ *Bei den letzten Worten muss er schmunzeln und blickt sich demonstrativ um.* „Nun ja, derzeit wohl eher nicht. Es sollte wohl eher heißen: Falke in Ausbildung unter Ira, im Dienst unter Vogt Kupferschläger ,  stationiert in Silbertor.“ *er zuckt leicht mit den Schultern* Ist aber denke ich nur halb so klangvoll.“ *er lacht leicht und geht Richtung Ausgang. „Willkommen, richte dich ein und dann lern ersteinmal die anderen Kennen. Für kurzlebige ist der Haufen hier in Ordnung. Ich nehme an, sie haben genug Tod gesehen, dass sie nicht mehr mit dieser Naiven leichtigkeit durch das Leben gehen wie es Menschen sonst tun.
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« Antworten #144 am: 23. August 2012, 08:25:54 »

"Es ist mir eine Ehre Dich kennenzulernen!" Tmas verneigt sich leicht zum Abschied. Als Tagor gerade den Schlafsaal verlassen will, hält er inne.
Grmblll...
Eine Augenbraue hochziehend schaut er zu dem Neuling zurück: "Dein Magen knurrt ja wie ein Bär nachm Winterschlaf - wer ist Dein Ausbilder, kriegst Du etwa nichts zu essen?"
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Franz
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Franz Wollenweber


« Antworten #145 am: 19. Oktober 2012, 17:10:15 »

Der Zwerg verlässt den Schlafsaal. Tmas dreht sich gerade wieder seinem Bett zu, als hinter ihm die Türe mit einem lauten Knall aufspringt. Franz Wollenweber steht in der Tür und wirkt sehr genervt: "Wo bleibst du Tmas? Der Schießstand wartet! Die stehen da schon Schlange - und wenn wir da nicht bald auftauchen, war's das mit dem Schußtraining für heute!". Ohne eine Antwort abzuwarten verlässt Franz den Saal genauso stürmig wie er ihn betreten hat.
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IT: Franz Wollenweber | OT: Frank Jacob
Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #146 am: 19. Juni 2013, 11:47:09 »

Es ist früher Morgen als Velkan, von seiner Nachtwache, in die Unterkunft der Küken zurückkehrt.
Trotz des nächtlichen Sturms ist die Luft nicht besser. Sie scheint förmlich zu stehen. Velkan hofft das er wenigstens ein paar Stunden Schlaf kriegt. bevor er wieder ran muss. Leise öffnet er die Tür zum Schlafsaal und tritt ein. Die Türe lässt er vorsichtig hinter sich ins Schloss fallen. Mit kleinen balance Axten kraxelt er über das übliche Chaos zu seinem Bett. Dort angekommen legt er den Buckler beiseite. Den Gambi hängt er über den Bettpfosten und lässt sich langsam auf die Pritsche gleiten. Er schlisst die Augen und versucht eine Mütze voll Schlaf zu bekommen.
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Tmas
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« Antworten #147 am: 19. Juni 2013, 20:46:33 »

Gefühlte 10 Herzschläge Ruhe bleiben ihm gegönnt, als auf einmal ein paar ungeputze Fummelfinger im Sekundentakt seine Stirn anstupsen: "He! He Velkan! Velkan! He, Du Velkan!"

Im gesamten dreckigen Unrat, welcher den Boden des Schlafsaals ziert, fällt Tmas kaum auf. Sich gerade auf dem Rückweg von einem nächtlichen Streifzug befindend war er nur kurz vor Velkan im Saal angekommen. Überglücklich zu so später, bzw. früher Stunde noch jemanden auf den Beinen zu sehen hatte er gleich seine Absicht nun doch zu Bette zu gehen vergessen und sich gleich neben Velkans Pritsche gestellt - ohne nur den Hauch irgendeiner Beachtung von seinem müden Kameraden entgegengebracht zu bekommen. Doch manchmal muss man Menschen eben zu ihrem Glück zwingen!

"He! He Velkan! Velkan! He, Du Velkan!", munter trommelt er mit mittlerweile beiden Patschehänden auf Velkans Stirn ein.
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Velkan Bjarndyrid
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« Antworten #148 am: 19. Juni 2013, 21:31:32 »

"hmrrrrrrrrrrrrr" kam von Velkan der gerade hoffte das es schnell vorbei ging. Er richtete sich auf, blickte ziemlich zerknittert in Tmas richtung."Tmas was willst du..... ich hoffe es ist wichtig" Velkan rieb sich durchs Gesicht und griff unter sein Bett und holte eine Flasche raus. Er zieht den Korken und nimmt einen tiefen schluck. Dann reicht er die Flasche Tmas."So was gibt es denn so wichtiges?" Brummte Velkan missmutig vor sich hin.
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Meriwald
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« Antworten #149 am: 19. Juni 2013, 21:53:51 »

Kontext: hier

Mit einem lauten Knall springt die Türe auf, dass es sie fast aus den Angeln hebt. Im Türrahmen steht ein mächtig saurer Silas.

Als er die beiden sieht, ruft er sie an: "Du und du, ich weiss ihr seid bei Valentin. Ist mir gerade egal. Ich habe einen Spezial-Sonderauftrag für euch, der euch mit Sicherheit gefallen wird. Ist auch gar nicht weit und ihr braucht nichts weiter als den Brunnen."

"Da hinten", fährt er fort, mit dem Daumen über die Schulter in Richtung Stall zeigend, "ist was zu zubern. Und wenn ich zubern meine, rede ich nicht von Samthandschuhen, hüschen Mädchen und Harfen, sondern vom Brunnen im Hof. Schnappt euch Born, entfernt alles dreckige an ihm und schickt ihn anschliessend in den Stall, sauber machen. Vorwärts, marsch!"

Er blickt die beiden erwartungsvoll an, breitbeinig im Türrahmen stehend.
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