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Autor Thema: Irgendwo in Condra  (Gelesen 830 mal)
Belaravon
Condra-Mitglied
Draco
****
Beiträge: 2539


« am: 26. April 2011, 14:25:31 »

Die Reise war nicht lang, dennoch ist auf der Kleidung des Reisenden eine dicke Staubschicht zu sehen. Die letzten warmen Tage haben ihre Spuren hinterlassen und der Boden der Wälder und Wege sind völlig ausgedörrt.
Nachdenklich betrachtet er die kleine Hütte, in welcher er früher so viel Zeit verbracht hatte,... damals als er noch tatsächlich lebte.

Mit einer energischen Handbewegung wischt er die Gedanken beiseite. Was soll er auch mit den trüben Erinnerungen? Bald wird es so sein wie früher. Bald wird er selber wieder seine Schritte über die Erde setzen. Der Gedanke lässt ihn lächeln und er nimmt zwischen zwei alten Baumstämmen Platz.
Vieles hat sich verändert. Die Strukturen dieses Ortes flirren seltsam vor seinen Augen, während er versucht sich auf seine Umgebung zu besinnen. Der Ort war immer ein Fokus für unnatürliche Strömungen, doch fällt es ihm erstaunlich schwer sich zu besinnen. Woran mag das liegen?

Ihm fallen unverzüglich dutzende Gründe ein, und dennoch beruhig ihn keiner davon. Ruhig besinnt er sich und es gelingt ihm,  seine Gedanken zu sammeln.

Bisher ist sein Vorhaben gut aufgegangen. Gut, er hatte nicht damit gerechnet, dass sie ihren Körper behalten, doch bislang haben sie es noch nicht entdeckt. Das hätte er gespürt.  Einige male hatte er versucht in die Kammer des Prytanus zu kommen und erschreckend direkt die Grenzen seiner Macht aufgezeigt bekommen.

Früher war er mächtig, doch nun... nein. Erneut streift er die lethargischen Gedanken ab. Er hatte es fast geschafft, und auf dem Weg zu alter selbst würde er Dagonett und Sturmfels aus den Weg räumen. Er muss nur noch die Angel auswerfen und die Schachfiguren richtig bewegen.

Zufrieden greift er zu der kleinen Schatulle neben sich und zieht kleine Figuren hervor. Alle tragen eine kurze Beschriftung . Einige von ihnen scheinen vor Zeiten mit Blut eingerieben worden zu sein, wieder anderen wurde offenbar menschliches Haar angehaftet. Das Lächeln des Reisenden wird leicht diabolisch, während er  drei Figuren zufällig auswählt und vor sich abstellt. Die kleinen Kärtchen sind kaum zu lesen während er einen Dolch zieht und vor diesen ablegt. Erst dann schaut er auf die Schriftzüge. Ionas, Cindan und Fenya steht dort zu lesen. Er nickt zufrieden und setzt den Dolch an die Figuren.
Gespeichert

Nutze die Talente die Du hast. Die Wälder wären sehr still wenn nur die begabtesten Vögel sängen.<br />*Henry van Dyke
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