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Autor Thema: Am frühen Morgen, in einem etwas abseitigen Haus in Schieferbruch  (Gelesen 14958 mal)
Fenya
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Draco
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« Antworten #15 am: 01. Oktober 2009, 16:15:31 »

Fenya grinst breit bei der Frage von Gaerion, und denkt auch nicht lange nach, sie zuckt die Schultern

Die logischste Wahl. Die weibliche Intuition...

Bei den Worten muss sie fast kichern. Dann wird sie wieder ernster

Naja, ich glaube es lag an den Gesprächen. Danach habe ich entschieden. Ich bin nicht auf die Akademie gekommen und habe vom ersten Tag an überlegt "welchen Mentor nehme ich mir". Nein, ich bin ohne Vorurteile hier aufgeschlagen und habe mir alles genau angesehen. Lehrer und Schüler. Viele habe ich mit einem Schulterzucken abgetan... andere erwecken bei mir einen gewissen Ergeiz, und die letzten eine gewisse Neugierde. Die, die die Neugierde erwecken sind die die ich nun Freunde nenne, sie erhalten meine Aufmerksamkeit. Ähnlich bei den Lehrern. Ich habe die Gerüchte nicht geglaubt... wechselhaft wirst du genannt... Fähnchen im Wind....

Fenya lächelt in sich hinein

Oh es gibt viele Gerüchte über die Prytani unter uns Schülern. Ich habe jedoch in den Gesprächen mit dir gemerkt dass wir uns vielleicht teilweise ähnlicher sind als es den äusseren Anschein hat.

Ihr Gesicht wird wieder ernst

Spätestens bei Schieferbruch habe ich festgestellt dass du es bist von dem ich lernen möchte. Ich entwickle nicht schnell Vertrauen in eine Person. Aber ich habe eine gute Menschenkenntnis und weiß wann ich welche entwickeln kann. Ich denke viele andere meiner Mitschüler wissen das nicht. Sie kommen teilweise mit Fragen über die Menschenkenntnis zu mir. Nun besser sie vertrauen irgendwem ihre Probleme an als gar keinem.

Sie schaut zu ihm rüber und überlegt

Ich weiß nicht was dich zu einer guten Bezugsperson macht. Ich denke ich habe eine für mich logische Wahl getroffen, ob es der richtige Weg war wird sich noch entscheiden. Wie gesagt, ich denke es ist mehr das Gefühl aus dem ich heraus entschieden habe. Habt ihr eigentlich schon jemand neues im Blick für den Prytanus Aqua?
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Oh schau mal, ein neuer Drohbrief... nur für mich - wie lieb!<br /><br />Neo über die Haus-Luft-Mädels:<br />Wir sind die Girlies!<br />wir könnten die high school cheerleader sein!<br />und der Quaterbeck mit dem du zusammen bist ist Darian
Gaerion Sturmfels
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« Antworten #16 am: 02. Oktober 2009, 12:30:22 »

Gaerion schüttelt nur verhalten den Kopf.

"Nein, wir haben noch keinen Nachfolger konkret ins Auge gefasst. Haus Wasser hat eine ganze Reihe sehr fähiger Magister in seinen Reihen, so dass ich nicht glaube, dass wir sozusagen jemanden von außerhalb hinzuziehen müssen."
Er schüttelt erneut den Kopf.
"Der Antrag der Kirche, den Stuhl zu beanspruchen, steht dabei natürlich vollkommen außer Frage."

Er nippt an seinem Tee, blickt dann etwas ratlos drein.

"Wer aber genau die Nachfolge antreten wird, das ist schwer zu sagen. Bislang hat sich eigentlich niemand wirklich hervorgetan. Prytanus Grumbach hat ein schweres Erbe hinterlassen, er hat eine Ruhe und Weisheit, sowie eine tiefe Einsicht in die Wege der Hexalogie und des Wassers bewiesen, wie man sie selten antrifft. Sein Verlust ist gleich einer tiefen Wunde, die nur langsam heilen kann.
Ich verstehe sehr gut, dass in Haus Wasser derzeit große Zurückhaltung besteht, sich als möglichen Nachfolger Jonathans zu präsentieren.
Aber wir werden diese Entscheidung bald treffen. Treffen müssen. Ich denke, bis Ende des Jahreslaufs sitzt wieder ein Prytanus Aqua bei uns im Konzil."
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Fenya
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« Antworten #17 am: 03. Oktober 2009, 14:49:01 »

Fenya nickt

Ich war damals bei der Exkursion anwesend....

dann schüttelt sie den schlechten Gedanken ab und blickt wider zum Prytanus auf. Dann setzt sie mehrfach an etwas zu sagen, schüttelt schließlcih erneut leicht den Kopf und scheint dann ein anderes Thema anzuschneiden als das welches sie ursprünglich gewählt hatte.

Doch lass uns nicht darüber nachdenken. Was planst du für die nächsten Tage, was genau wollen wir untersuchen? Ich habe begeistert ja gesagt als du gefragt hast ob ich mitkomme, auch vielleicht um der ein oder anderen Pflicht zu entkommen, aber du hast nicht genau gesagt was wir hier wollen...

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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #18 am: 12. Oktober 2009, 09:42:11 »

Gaerion scheint einen kurzen Moment nach den richtigen Worten zu suchen, dann trinkt er, blickt ins Feuer und erklärt:

"Der primäre Zweck unserer Anwesenheit im elementar zerrüttelten Schieferbruch" beginnt Gaerion, fällt jedoch schnell wieder aus dem dozierenden Tonfall zurück in seine normale Tonlage, "ist vor allem dokumentierend zu sehen. Wir lassen uns von Schülern, Lehrern, Wachen und Anwohnern der Stadt die Phänomene zeigen, die ihr Leben hier gerade zur Hölle machen, ermitteln im Idealfall, in welche Richtung sich das Gleichgewicht verzogen hat und planen danach weiter.
Es gibt viel zu tun in der Stadt, genug für Jahre, wenn wir es falsch angehen. Zwar sind schon erste Korrekturen, erste Eingriffe vorgenommen worden, gerade da, wo akute Hilfe notwendig war. Aber erst wenn man das komplexe Muster in seiner Gesamtheit versteht, ist es sicher, die Details zu variieren.
Was wir jetzt hier suchen ist das große Gesamtbild, der große Kontext."

Er blickt wieder zu Fenya.
"Aber darum geht es immer, nicht wahr? Um das große Gesamtbild, den Kontext..."
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Fenya
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« Antworten #19 am: 12. Oktober 2009, 09:52:47 »

Fenya überlegt nicht so lange und nickt

Viele kleine Dinge zeigen einem ein großes Gesamtbild, oftmals aber kann ein noch so kleines Detail dieses Gesamtbild in einen komplett anderen Kontext ziehen so dass man es mit vollkommen anderen Augen betrachtet. So sieht man auch die Menschen, eine einzelne kleine Tat kann einem den Blick auf diese Person gänzlich verändern, jemand erscheint in einem vollkommen anderen Licht. Oder auch auf größere Dinge bezogen... ein kleines Detail: ein etwas anderer Schüler der Akademie, der die Dinge anders angeht, und schon steht die Akademie für einige Leute in einem vollständig anderen Licht.
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #20 am: 12. Oktober 2009, 10:05:59 »

"Das Licht, in dem die Akademie dasteht, ist ohnehin gewissermaßen unsere zweite Priorität. Schauen, inwiefern die Leute auf uns reagieren, wie die Leute auf uns reagieren. Und wie sich die Reaktionen verändern wenn wir entweder direkt helfen können oder sie eben auf einen anderen Zeitpunkt vertrösten müssen.
Oder, und ich bin mir sicher, das wird auch vorkommen, wenn sie eigentlich gar nicht wollen, dass wir die Zustände wieder ändern. Immer-kühle Lagerräume sind was Feines..."

Gaerion lächelt vor sich hin, um danach dann noch einmal die Trinkbecher neuerlich anzufüllen.
Wir müssen halt verhindern, dass der Fall der Stadt letztlich von einem Triumph zu einem Schandfleck in der Geschichtsschreibung der Akademie wird. Ich sage bewusst nicht 'Geschichte', sondern entsprechend Geschichtsschreibung, denn ich denke, wir sind uns einig, dass das, was hier in der Stadt geschehen ist, ein gutes Zeugnis dafür ist, dass wir auch nicht in jeder Situation vollkommen Herren der Situation waren.

Hast du einen Wunsch, was wir hier in der Stadt tun können oder sollten? Eine Erwartung, mit der du nach Schieferbruch gereist bist?"
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Fenya
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« Antworten #21 am: 12. Oktober 2009, 10:15:51 »

Fenya denkt lange nach bevor sie antwortet

Nein, ich bin ohne Erwartungen hierher gekommen. Ich wollte gerne helfen, in so weit dies in meiner Macht steht. Sollte ich aber einen Wunsch haben was ich tun möchte, so werde ich den äussern. Solange stehe ich dir beiseite.

Einen kurzen Moment schweigt Fenya dann hebt sie den Blick

Es tut mir leid, ich sehe es nicht als Triumph. Für niemanden. Weder für die Stadt, noch für die Falken, noch für die Akademie. Ich werde es auch nie als Triumph sehen. Sicherlich, es gab wohl keine andere Lösung - das jedenfalls fanden die, die zu entscheiden hatten. Ich selber aber hätte wohl andere Lösungen gesucht. Ich mag keine offenen Kämpfe. Bei den Verhören habe ich mehrfach gemerkt, dass die Leute nicht ganz freiwillig gekämpft haben - jedenfalls nicht alle. Ich denke man hätte anders auch einen Erfolg verbuchen können. Vielleicht hätte da länger gedauert und wäre gefährlicher für einzelne Personen gewesen, aber ich hätte es...

Fenya lächelt ein wenig hinterhältig und gemein

... anders gemacht
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #22 am: 12. Oktober 2009, 10:32:37 »

Gaerion nimmt einen Schluck, gestikuliert einen Moment etwas unartikuliert mit vollem Mund, und fährt dann fort:
"Anders gemacht? Nun, es ist ja nun nicht so, dass wir das nicht versucht hätten.
Wir haben Unterhändler in die Stadt geschickt. Die wurden angegriffen.
Wir haben versucht, Botenvögel, Boten oder Geister in die Stadt zu kriegen. Was überhaupt reingekommen ist, kam nicht mehr heraus.
Ich habe Frau Edlenviel nie getroffen, aber ihren Sohn Darius. Ein sehr entschlossener Mensch, und ich bin mir unsicher, ob es da Verhandlungsbereitschaft hätte geben können.
Glaube mir, es ist nicht so, als hätten wir es uns einfach gemacht, dieser Offensive zuzustimmen. Und zwischen uns beiden - wäre Thalian nicht direkt mit wehenden Fahnen an die Front gezogen, ich hätte ihn gerne eingeladen und die Situation erläutert. Hätte einen anderen Weg gesucht. Doch, hier ähnelt sich das Problem, ich bin mir unsicher, ob es da Verhandlungsbereitschaft hätte geben können.
Und das wiederum ließ uns auch nur wenig Raum. Entweder wir ziehen mit allem, was wir haben, nach Schieferbruch, oder aber wir ziehen halbherzig mit und viele unserer Leute sterben. Das war keine Alternative, fürchte ich.
Zumindest keine, die ich noch gesehen hätte."

Gaerion fasst all das ruhig zusammen. Es ist offenbar eine Bestandsaufnahme, die er schon oft vorgenommen hat.

"Es gibt Hinweise auf Versuche, eine Widerstandsbewegung in Schieferbruch aufzubauen. Die sind, soweit wir das sagen können, alle sehr brutal niedergeschlagen und beendet worden. Kennst du das Flugblatt vom 'Volk jenseits der Mauern'"?
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Fenya
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« Antworten #23 am: 12. Oktober 2009, 10:41:18 »

Fenya schüttelt den Kopf leicht während Gaerion redet

Ich weiß, dass wir nicht halbherzig gehandelt haben sondern wohl überlegt. Und ich weiß, dass unsereins nicht dazu bestimmt war den Weg zu wählen der gegangen wurde. Was aber immer noch nicht bedeutet dass ich ihn gewählt hätte wenn es an mir gewesen wäre ihn zu wählen. Ich glaube auch, dass du einen anderen Weg gewählt hast. Aber was bringt es über verschütteten Wein zu diskutieren? Jetzt ist es daran die Scherben aufzusammeln und einen Weg zu finden, dass die Stadt endlich eine gewisse Ruhe findet und nicht noch tiefer in ein Elend stürzt. Schließlich leben hier sehr viele Unschuldige. Und eben das ist, was mich stört, dass viele Unschuldige unter der Entscheidung der "großen" leiden müssen. Es ist wieder dieses kleine Detail was mir den Blick auf das Ganze verändert. Du kennst das Problem. Aber ich denke zumindest dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen könnte, dass sich kleine Dinge bessern. Oder hoffe es vielmehr.

Fenya schaut zu Gaerion rüber als er den Wiederstand erwähnt
Es gibt immer welche die einen Wiederstand aufbauen wollen. Nicht immer sind diese Bewegungen von Erfolg gekrönt. Das Flugblatt kenne ich nicht, nein...
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Gaerion Sturmfels
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« Antworten #24 am: 12. Oktober 2009, 10:55:24 »

Gaerion beginnt in seiner Tasche zu wühlen und sein Notizbuch zu zücken, während er fortfährt:
"Das Problem ist für mich, dass das, was hier passiert ist, letztlich, auf dem Papier ein Triumph sein muss. Wir können es uns, nicht politisch, nicht institutionell, leisten, für das, in das wir teils gezogen, teils hingesunken sind, jetzt einen Preis zu zahlen, der auf dem Groll einer Bevölkerung fußt, die zwar die Details, aber eben nicht das große Gesamtbild sieht.
Schieferbruch war eine Bedrohung, auch über die Mauer hinaus. Bis heute wissen wir nicht, was hier alles im Detail vorgefallen ist, aber jedes Detail, das jeden Tag gefunden wird, bekräftigt mich darin, dass der Preis irrsinnig hoch, für einen Menschen kaum zu begreifen ist, aber letztlich doch notwendig war. Jedenfalls zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns dann entscheiden mussten."

Er hat sein Notizbuch 'befreit', schlägt es auf - er scheint die Seite leicht zu finden - und meint dann:
"Aber du hast Recht, was geschehen ist, ist geschehen.
Doch im Flugblatt damals konnte man lesen, Moment:

'Spürst du den Luftzug
Der Dein Haar zerzaust,
oh wirre Aggripina?
Das ist der Flügelschlag Hydracors,
Der kommt, um Dich zu holen.

Spürst du den Regen
Der Deine Gewänder tränkt,
oh schwache Aggripina?
Das sind die Tränen des Volkes Zorn,
Das kommt, um Dich zu holen.

Siehst Du die wogende Brandung,
Gleich hinter deiner Mauer Stein',
oh versperrte Aggripina?
Das ist Thalians Sturmesflut.
Bald.
Sehr bald.'

Wir wissen leider nicht, wer es verfasst hat."
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2009, 11:04:40 von Gaerion Sturmfels » Gespeichert
Fenya
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« Antworten #25 am: 12. Oktober 2009, 11:06:43 »

Fenya nickt und schweigt danach lange Zeit, in welcher sie das Lager beginnt ein wenig aufzuräumen.

Es gibt immer Wiederstände. Einige werden zerschlagen, andere nicht. Nähere Informationen werden wir wohl nur in den Büchern finden, wo sie Verhöre oder ähnliches niedergeschrieben haben. Wenn sie das niedergeschrieben haben. Oder vielleicht indem wir mit viel Einfühlungsvermögen die Bewohner der Stadt fragen. Aber zuerst müssen wir das Vertrauen der Bewohner bekommen - und behalten.
Ich werde Ende der Woche mich kurz mit Wilhelmina in Mersamon treffen, dann aber wieder kommen und weiter helfen soweit ich kann. Ich hoffe dass das in Ordnung ist. Sie wird ja bald mit Xander abreisen, und irgendwas quält sie wieder, worüber sie mit mir reden möchte.
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« Antworten #26 am: 14. Oktober 2009, 17:41:26 »

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Einige Tage nach dem Apfelfest in Mersamon kehrt Gaerion in das Haus am Stadtrand von Schieferbruch zurück. Derzeit ist Fenya auf dem Apfelfest, daher ist er allein mit seinen Gedanken und der vielen Arbeit. Umso überraschter ist er, als er das Haus betritt. Es riecht nach Essen und als er sich umsieht ist das Feuer geschürt und eine Suppe steht darauf und köchelt. Aus dem Nebenzimmer hört er Stimmen, die ihm bekannt zu sein scheinen. Gerade als er sich der Tür nähern will kommt Fenya in den Raum und schließt die Tür zum Nebenzimmer wieder.

Gaerion, schön dich wieder zu sehen. Ich habe schon etwas zu essen gemacht. Nebenan ist meine Begleitung der letzten Tage.
Fenya sieht ziemlich geschafft aus, sie setzt sich und reicht Gaerion Tee und Suppe, dazu noch ein Stück Brot. Sobald er sich zu ihr gesellt hat setzt sie wieder an.

Ich habe dir ja schon eine Nachricht zukommen lassen, dass ich in die Stadtmitte will. Es geht um Christobal Karas, er ist im Nebenraum
gedankenverloren spielt sie an einer Kette, an der ein Ring hängt. Sie schüttelt kurz den Kopf dann grinst sie breit.

Ich habe ihn mir die letzten Tage immer wieder nur schwer vom Leibe halten können, aber ich melde einen Erfolg. Naja, ich habe ihm aus gewissen Umständen heraus versprochen mit ihm ein Haus in der Stadt aufzusuchen, ich denke dafür brauche ich deine Hilfe.

Sie legt den Kopf schief und schaut Gaerion direkt an, das Grinsen wird breiter
Aber ich habe noch mehr Neuigkeiten für dich... du wirst ein Romanheld...

Fenya kann ein Kichern nicht unterdrücken und schaut ihren überraschten und überfallenen Prytanus auffordernd an.
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« Antworten #27 am: 16. Oktober 2009, 21:08:35 »

Gaerion stellt seine Tasche ab und lässt sich, die Irritation klar ins Gesicht geschrieben, danach auf einen Stuhl nahe der Feuerstelle sinken. Es ist, als ob die kühle Herbstluft ihm in die Stube gefolgt wäre und ein leichter Hauch durchweht den Raum.
Er blickt nach wie vor etwas verwirrt von Fenya zum Nebenraum, zur Türe, aus der er gerade kam, zu seiner Tasche und dann letztlich doch wieder zu der Adepta.

Er setzt zu sprechen an, besinnt sich dann noch mal einen kleinen Moment und kichert dann kurz auf, als habe jemand einen Witz gemacht, der nur ihn erreicht.
"Christobal? Nun ... ehm ... gut."
Er scheint mehr sagen zu wollen, verwirft den Gedanken aber sichtlich wieder und lehnt sich dann zurück.

"Gut, fangen wir vorne an. Romanheld?"
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Fenya
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« Antworten #28 am: 16. Oktober 2009, 21:17:22 »

Fenya grinst ihren Mentor breit an als sie seine Verwirrung beobachtet. Auch sie setzt sich hin und wartet ab bis sie wieder an der Reihe ist zu sprechen
Romanheld... ja

Fenya verdreht angewiedert die Augen
Ihr kennt vielleicht diese Apfelheine... tschuldige der Name ist mir entfallen, irgendwas mit Apfel... Läuft rum wie der letzte Volltrottel... lila Schal, einen Mantel den er aus Erans Mülltonne gesammelt zu haben scheint... Naja, diese impertinente Person recherschiert für ein neues Buch...

Fenya macht eine Pause, extremst lange. In dieser Pause wechselt ihr Gesicht von kurzer Belustigung auf einen ernsten und extremst empörten Blick wieder zurück und wieder zu einem empörten Blick. Dann seufzt sie.

Der Titel der Buches... nun ja...

sie zögert

Soll "Prytanus Lust" sein.

Ein schneller Blick um die Reaktion ihres Gegenübers zu erhaschen bevor sie fortfährt

Es soll um Dich gehen, als grobes Vorbild. Nur meine guten Manieren haben mich davon abgehalten ihn von einer Brücke zu schubsen... ok und der dreckige Mantel. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass du oder die Akademie eine solche Publikation gut gebrauchen kannst.

Fenya trinkt einen Schluck Tee ud wartet auf die Reaktion von Gaerion.
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« Antworten #29 am: 16. Oktober 2009, 21:29:12 »

Gaerion reagiert. Er lacht. Laut. Lange.
Er braucht einen Moment, um wieder zu Atem zu kommen, und formt mehr mit seinen Lippen, als dass er die wirklichen Laute spricht, das Wort "Lust" erneut.

"Der Name ist Apfelgerber, nicht?" fährt er fort.
"Ja, der sagt mir sogar etwas. Nicht, dass ich etwas von ihm gelesen hätte, aber die Adepta Lenzing sprach mich in der Bibliothek einmal auf ihn an und bat mich, ihr zu helfen, eine höchst zweideutige Passage zu verstehen. Und der schreibt über mich? Über uns? Also ... die Akademie?"

Noch einmal lacht Gaerion auf.

"Ich nehme an, es gibt schlechtere Berichterstatter als ihn. Die Bevölkerung liebt sein 'Dachs und die Wölfin', und scheinbar auch die Falken dafür, dass man dort solche Abenteuer erleben kann. Dennoch ... ich vermute, ich werde Herrn von Apfelgerber beizeiten mal einen Besuch abstatten und mir das Konzept ... von Angesicht zu Angesicht erklären lassen."

Er wird wieder etwas ernster, auch wenn der Schalk noch immer sichtlich sein Gesicht umrahmt.
"Während ich also ob meines potenten Aussehens ohne großes Zutun unnachahmlichen Ruhm ernten werden - was ist mit Christobal? Was genau?"
Bei den letzten Worten merkt man ihm an, dass er nun wieder fokussiert bei der Sache ist.
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