14. Januar 2026, 22:38:44
Willkommen
Gast
. Bitte
einloggen
oder
registrieren
.
1 Stunde
1 Tag
1 Woche
1 Monat
Immer
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht
Hilfe
Kalender
Einloggen
Registrieren
Condra e.V. Forum
>
Intime Foren
>
Währenddessen in...
> Thema:
Etwas außerhalb von Tharemis
Seiten:
1
[
2
]
3
« vorheriges
nächstes »
Drucken
Autor
Thema: Etwas außerhalb von Tharemis (Gelesen 11268 mal)
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #15 am:
01. September 2009, 21:24:36 »
"Naja, das kommt auf das Schwert an, das Material, die Verarbeitung, den Zustand... meine Schulden bei dem Zwerg belaufen sich auf einen zweistelligen Betrag in Goldmünzen; mehr, als die meisten condranischen Bauern in ihrem Leben jemals sehen werden, schätze ich, und trotzdem wenig genug, dass ein reicher Adliger das bezahlen könnte, ohne dass es ihn schmerzt."
"Normalerweise bin ich nicht der Typ, der Gefallene ausplündert, aber so langsam..." Mondkind wendet ihren Blick ab. "Weißt Du, manche Erlebnisse machen es wirklich schwer, nicht einfach ein herzenskalter Bastard wie ... zu werden. Dem macht es sicher nichts aus, Leichen zu plündern." Mondkinds Stimme klingt rauh und kehlig. Einen Moment scheint sie gegen aufsteigende Emotionen zu kämpfen, dann sagt sie mit harter Stimme: "Aber so tief bin ich noch nicht gesunken, noch nicht!"
Immer noch schaut sie Lhaya nicht an, und sie braucht eine Zeit, um sich zu beruhigen.
Schließlich entgegnet sie ruhiger: "Hm, der Name sagt mir nichts. Wenn Du mir was beibringen könntest, würde ich mich sehr darüber freuen. Das wäre sicher schön. Vielleicht - naja, ich könnte auch mal an der Akademie fragen. Ich meine, mein alter Erzkanzler legte sehr viel Wert auf Etikette, und bei uns gab es auch Tanzkurse für die grundlegenden Sachen. Ich hatte irgendwie nie Zeit dafür..."
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #16 am:
02. September 2009, 21:15:57 »
„Puh“ Lhaya rechnet „Das wäre eine vierstellige Anzahl an Keksen und Pralinen.“ Plötzlich fängt sie an zu lachen. Es ist ein trockenes, fast düsteres Lachen. „Weißt Du, es gab eine Zeit, in der konnte ich zweistellige Goldbeträge in wenigen Monaten verdienen.“ Dann schüttelt sie den Kopf, als ob sie versucht diese Erinnerung loszuwerden.
„Ich wusste nicht, dass Du kämpfst.“ Tröstend nimmt sie Mondkinds Hand. „Ja, manche Erlebnisse machen einen kalt und hart, man kann auch einfach sagen, sie härten ab. Aber zu…“ Allein der Gedanke an diesen Dachs lässt in ihrem Blick tiefe Abscheu aufflammen „… zu so etwas wird man nicht… so etwas ist man… oder eben nicht. Du gehörst zu letzterer Sorte. Du bist realistisch und pragmatisch, aber nicht kalt. Dafür kannst Du Dich zu gut in andere Menschen hineinversetzen.“
„Ob in der Akademie Tanzen gelehrt wird weiß ich gar nicht. Aber es wäre interessant herauszufinden. Sag einfach Bescheid, wann Du Zeit hast und ich schaue mal, ob ich den guten Herrn dazu bewegen kann nützlich zu sein. Wenn nicht musst Du mit meinem Gesang vorlieb nehmen.“
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #17 am:
03. September 2009, 19:49:25 »
Zu dem ersten zeigt Mondkind keine direkte Reaktion, sie wirkt nur nachdenklich.
Dann: "Naja, weißt Du, als ich hierher kam, besaß ich keinerlei Ausbildung oder so, nur einige wenige halbwegs nützliche Fähigkeiten. Ich wußte damals nicht, dass ich dazu in der Lage sein könnte, Magie zu wirken, geschweige denn, dass ich vielleicht einmal Priester werden könnte. Und die erste Person, die ich traf und die sich in gewisser Weise meiner annahm, war eine Dame, die sehr viel Wert darauf legte, sich auch mit dem Schwert verteidigen zu können - auch wenn ihre Zunge meistens dazu ausreichte. Sie brachte mir viel bei, und das war der erste der drei Wege, den ich beschritten habe. Natürlich habe ich nicht mehr so viel Zeit zu trainieren wie früher, aber ich habe es nie ganz aufgegeben..."
"Das blöde ist, dass es in manchen Situationen überhaupt nichts hilft." sagt sie dann. Plötzlich lächelt sie Lhaya an. "Ich bin sehr froh, dass ich zu Dir gekommen bin und dass Du Dir die Zeit genommen hast. Weißt Du, bei meiner letzten Reise beschlossen ein guter Freund und ich, einen anderen Weg zu erkunden als die übrigen Reisenden. Wir gerieten in einen Hinterhalt, und wir hatten einfach überhaupt keine Chance, weil sie zu viele waren und von einem Magus geführt wurden, der sehr viel mächtiger war als wir beide."
Nach einer kurzen Pause fährt Mondkind mit leiser Stimme fort: "Sie haben ihn getötet, und ich konnte es nicht verhindern. Und dann haben sie ... seine Seele... dem Kreislauf entrissen und ich habe es mit angesehen. Und konnte nichts tun. Und ich fühle mich wahnsinnig schuldig daran, einfach weil ihm das passiert und mir fast nichts, und... ich weiß dass es nicht logisch ist aber ich kann es nicht ändern, dass ich das fühle. Heute nacht habe ich wieder geträumt, es wäre der Tag meiner Priesterweihe gekommen, und ich schwimme hinaus in das dunkle Wasser, und plötzlich habe ich eine Eisenkette mit einer riesigen Kugel dran um meinen Knöchel, und sie zieht mich in die Tiefe... und da sind seine Hände, die nach mir greifen, ganz kalt und leblos..."
"Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll, aber ich danke Dir sehr dafür, dass Du da bist und dass Du mir die Kraft gegeben hast, überhaupt darüber zu sprechen."
Mondkinds Hand ruht locker in Lhayas, während sie spricht.
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #18 am:
04. September 2009, 22:49:41 »
„Kämpfen können kann sehr nützlich sein, denke ich. Ich wünschte ich könnte es auch… zumindest ansatzweise. Bisher konnte ich mich aus Situationen in denen es notwendig gewesen wäre immer heraushalten, aber man weiß ja nie was noch kommt.“
Ruhig hört Lhaya sich Mondkinds Geschichte an. „Dem Kreislauf entrissen?“ Lhaya schluckt. Die Vorstellung einer dem Kreislauf entrissenen Seele – was auch immer das bedeuten sollte – bereitete ihr offensichtlich Unbehagen. „Deine Schuldgefühle kann ich durchaus nachvollziehen. Ich denke, mir würde es genauso gehen. Aber sie sind wirklich… ja… unlogisch… ich meine… Was hättest Du tun können? Wenn man jemandem gegenübersteht, der stärker oder mächtiger ist, dann kommt man eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Das ist leider so. Es gibt immer jemanden, der einem selbst in irgendeiner Hinsicht überlegen ist.“
„Hmm… gegen Alpträume ist mir leider noch kein Mittel bekannt… Naja, Sanja hat mir mal erzählt, dass der Eiszapfen einem Erinnerungen nehmen kann. Sie hat ihn mir sozusagen empfohlen um meine Erinnerungen loszuwerden. Aber das kann ich nicht. So zuwider mir Teile davon auch sind, so hängt dennoch Wissen daran, das mir sehr wichtig ist… Ich fürchte das einzige, was da hilft ist Zeit. Aber wenn Du jemanden zum Reden brauchst, sei es auch mitten in der Nacht… nach einem solchen Traum oder so…“
„Wie lang ist es eigentlich noch hin bis zu Deiner Priesterweihe?“
Hier stockt Lhaya kurz und man erkennt bei genauem Hinsehen, dass sie überrascht ist. Mehrmals setzt sie an etwas zu sagen, bis sie schließlich sagt: „Es freut mich, wenn ich Dir irgendwie helfen kann. Aber im Grunde muss ich Dir danken. Es… es ist einfach ein schönes Gefühl jemandem wichtig zu sein.“ Auf Lhayas Gesicht bildet sich ein ehrliches, fast schüchternes, Lächeln.
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #19 am:
05. September 2009, 16:11:54 »
Mondkind lächelt zurück. "Also, was das Kämpfen angeht - wenn Du möchtest, zeige ich Dir gern ein paar Tricks mit dem Dolch, auch wenn das nicht gerade mein Spezialgebiet ist. Und, wenn Du möchtest, können wir ein wenig das Ausweichen üben... ohne Rüstung ist es nicht sehr sinnvoll, von sich aus das Gefecht zu suchen."
"Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht genau. Ich schätze, manchmal wissen die Novizen selbst, wenn es soweit ist, und bitten darum, die Prüfung abzulegen, und manchmal sagen es auch die Priester, die uns ausbilden, dass es soweit ist. Letztlich ist es sehr unterschiedlich, wie lange der einzelne braucht, bis er bereit ist. Ich bin nun schon einige Jahre hier im Tempel, aber in jedem Jahr bin ich höchstens die Hälfte der Zeit hier gewesen, manchmal sogar weniger. Und ich bin keine gebürtige Condrianerin - es passiert immer noch, dass ich Dinge nicht weiß, die selbst Kinder wissen, die hier aufgewachsen und im Glauben erzogen worden sind. Vielleicht hatte es auch mit meinen anderweitigen Bindungen zu tun, aber bisher... naja, ich selbst hatte zumindest noch nicht das Gefühl, das ganze forcieren zu müssen." Mondkind denkt ein wenig darüber nach...
"Aber natürlich wäre es irgendwie schon schön, wenn es vielleicht nicht mehr allzu lange dauert. Ich bin eigentlich ja schon recht lange dabei... andererseits ist da die Spaltung der Kirche im Moment, und die Unruhe in meinem eigenen Leben - vielleicht wäre es besser, wenn meine Lebenssituation etwas stabiler wäre, bevor ich es angehe." Mondkind denkt noch einmal nach und sagt dann entschlossener: "Ich denke, Er wird es mich wissen lassen, wenn es soweit ist - oder diejenige der Schwestern, der ich mich verpflichten möchte..."
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #20 am:
06. September 2009, 11:41:04 »
„Sehr gerne. Ich bin nun wirklich nicht der Mensch, der sich bei so etwas ins Getümmel stürzt, aber ich denke, dass es durchaus nützlich sein kann sich verteidigen zu können. Es wäre sehr schön, wenn Du mir da etwas beibringen könntest.“
Lhaya lächelt. „Manches kommt unerwarteter, als man glaubt. Frag mal Rani.“ Dann fügt sie noch schnell hinzu: „Aber nenn sie bloß nicht Ehrwürdige Mutter. Das hat sie nicht so gerne.“
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #21 am:
07. September 2009, 10:57:05 »
"Naja, das passt auch nicht zu ihr..." meint Mondkind grinsend. Plötzlich verdüstert sich ihr Gesicht. "Oh je, wenn ich meine Priesterweihe hinter mir habe, werden mich die Leute ja auch mit "Mutter" ansprechen, ich meine, zumindest Fremde. Das wird ziemlich... komisch sein." Der Gedanke an diese Anrede scheint ihr nicht so recht zu behagen.
"Sag mal, der "Eiszapfen", ist das der Prytanus Eis? Ich glaube, ich habe den Spitznamen schon früher mal gehört, an seinen richtigen Namen kann ich mich gerade gar nicht erinnern. Aber alle Leute, die von ihm sprechen, tun das mit erstaunlichem Respekt, um nicht zu sagen, ein wenig Furcht, habe ich den Eindruck. Kennst Du ihn?"
Plötzlich fällt Mondkind auf, dass es schon dunkel geworden ist. "Wir sollten uns besser auf den Heimweg machen..."
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #22 am:
07. September 2009, 14:44:34 »
Bei Lhaya läuten die Alarmglocken. Irgendwie hat sie ein komisches Gefühl in der Magengegend, weiß aber nicht ganz, was sie damit anfangen soll. „Naja, es werden dann wahrscheinlich ein paar Leute mehr zu Dir kommen und um Rat fragen“ grinst Lhaya, „aber das wird ja nichts an Dir selbst verändern… denke ich…“ Sie grübelt. „Zumindest ist mir an Rani kein wesentlicher Unterschied aufgefallen.“
„Ja, genau. Der Eiszapfen ist Andariel Dagonett, Prytanus Cryo an der ACHT. Ich kenne ihn vom Sehen her. Gaerion, also Prytanus Sturmfels, kommt ganz gut mit ihm klar. Die Schüler aber haben größtenteils sehr viel Respekt vor ihm… ja, wenn nicht sogar Angst. Ich weiß nicht… Ich habe den Eindruck, dass er sich für etwas Besseres hält. Er muss was den Elementarismus angeht wohl sehr viel Ahnung haben, aber trotzdem. Höflich würde ich ihn nicht grade nennen. Aber unterhalten habe ich mich mit ihm noch nicht, der Schein kann also trügen. Wieso? Was hat man Dir über ihn erzählt?“
Lhaya schaut sich um. „Huch. Ja, das wäre wohl besser. Ja, wenn ich mich verquatsche, dann aber richtig.“ Grinsend schüttelt sie den Kopf.
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #23 am:
07. September 2009, 16:42:56 »
Mondkind sieht sie einen Moment scharf an. "Alles ok bei Dir?"
Dann lächelt sie. "Ja, ich glaube, der Titel verändert uns nicht wirklich. Was einen zum Priester macht, sollte man in sich haben, bevor man den Titel erhält. Naja, es ist nur so, dass der Titel "Mutter" schon... hm... teilweise anders besetzt ist." Sie versucht, ihre Stimme möglichst neutral klingen zu lassen.
"Naja, Arroganz ist weit verbreitet, vor allem unter Magiern, leider. Ich schätze, zum Hausleiter von Eis passt auch keine warmherzige Art - ein scharfer Verstand und vielleicht auch eine scharfe Zunge schon eher... Ich habe eigentlich nichts konkretes über ihn gehört, es ist nur die Art, wie sich die Leute verhalten, wenn sein Name ausgesprochen wird."
Gemeinsam schlendern die beiden zurück in Richtung Tharemis.
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #24 am:
07. September 2009, 20:10:30 »
„Jaja… ist schon in Ordnung.“ Antwortet Lhaya schnell.
Als Mondkind erneut auf den Titel ‚Mutter’ eingeht bleibt Lhaya der veränderte Tonfall nicht verborgen und sie versucht vorsichtig darauf einzugehen. „Genau das war es, was mich gerade stutzig machte. Ich meine… die Art wie…“ Sie hält kurz inne, spricht die Fortsetzung des Satzes dann aber sehr schnell, so als ob sie es schnell loswerden möchte, sich aber nicht sicher ist, ob es gut ist so direkt zu sein: „… die Art wie Du das Wort ‚Mutter’ aussprichst.“ Etwas über sich selbst erschrocken schaut sie Mondkind an.
„Ja, eine scharfe Zunge soll er auch haben, der Eiszapfen. Mitbekommen habe ich selbst davon aber noch nichts. Naja, man sollte, denke ich, aber trotz Titel und magischer Fähigkeiten nicht vergessen, dass auch er ‚nur’ ein Mensch ist. Respekt: einverstanden. Ehrfurcht: nein, die ist für Höheres bestimmt.“ Plötzlich fängt Lhaya herzlich an zu lachen, versucht aber schnell zu erklären warum sie das tut, bringt aber erstmal nur einzelne Wortfetzen heraus vor Lachen: „… Baldu… n… nd… ran… dlich… Phön…“ Sie gibt auf und zwingt sich dazu erst mal tief durchzuatmen. „Entschuldige.“ Zwischendurch gelegentliches Lachen. „Mir fiel dazu nur eine Szene aus dem Goldkrug ein. Balduin und Eran schwärmten mir was von Florian Phönixflug vor. Sie vergötterten ihn nahezu. Naja, ich hab versucht sie wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen und sagte er sei bestimmt ein fähiger Magus, aber nichtsdestotrotz ein Mensch. Nicht mehr, nicht weniger. Da waren die beiden richtig empört, wie ich so etwas - in ihren Augen fast schon blasphemisches - nur sagen könne. Wie empört die beiden aus der Wäsche gucken können. Sehr niedlich. Erm… ja… das fiel mir nur ein zu dem ‚nur ein Mensch, nicht mehr, nicht weniger’…Ich assoziiere manchmal etwas zu viel.“ Lhaya lächelt entschuldigend.
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #25 am:
08. September 2009, 12:29:06 »
Mondkind legt den Kopf schief und betrachtet Lhaya einen Moment. Dann sagt sie, immer noch mit schräg gelegtem Kopf: "Ich habe den Eindruck, Du bist dabei, wesentlich mehr über mich herauszufinden, als die meisten Leute wissen, die mich schon wesentlich länger kennen." Ihrer Stimme ist nicht zu entnehmen, ob das positiv oder negativ ist, aber ein wenig Respekt klingt daraus hervor.
Nach kurzer Pause erklärt sie: "Naja, ich hatte ja vorhin schon erzählt, dass ich ein Findelkind bin - meine Mutter ist vermutlich gestorben, als ich noch sehr klein war, und ich hatte auch niemand anderen, der diese Rolle übernommen hätte. Das, was Kinder gemeinhin mit dem Wort Mutter assoziieren, ein absolutes Vertrauen, dass diese Person ihnen niemals schaden wird und sie liebt, das habe ich nie kennengelernt...
Mir fallen halt zu Mutter einfach andere Dinge ein, zum Beispiel ein Lehrling meines Meisters, der mit einem Schädel herumrennt, der angeblich seiner Mutter gehört, und auch mit ihm spricht oder sogar magische Anrufungen damit durchführt... Nicht gerade sehr vertrauenserweckend, fürchte ich."
Mondkind schüttelt den Kopf. "Weißt Du", setzt sie dann noch hinzu, als ob es sehr wichtig wäre, dass Lhaya das versteht, "ich verstehe schon auf einer intellektuellen Ebene, was der Begriff bedeutet und warum er als Anrede für die Priesterinnen gewählt wird, aber ich kenne das eben nicht aus eigenem Empfinden... Wenn mich die Leute so anreden, werde ich mich daran erinnern müssen, was es bedeutet, weil es nicht gerade das erste ist, was mir von selbst in den Kopf kommt."
Zu Dagonett: "Von Ehrfurch habe ich ja auch nicht gesprochen, sondern von Furcht. Das ist ein ziemlicher Unterschied..."
Zu Phönixflug: "Ich hoffe, vor allem für Lix, er ist ein guter Mensch." sagt Mondkind ernst. "Oder ein gutes anderes Wesen, vielleicht gehört er ja einer anderen Rasse an, ohne dass wir es wissen - auch das soll vorkommen. Leider hatten wir, wie man so schön sagt, einen "schlechten Start". Wobei keiner von uns beiden etwas dafür konnte. Aber irgendwie - ich weiß nicht, ob wir uns aus dem Weg gegangen sind oder ob es Zufall war, aber wir haben uns nie so richtig kennengelernt oder wenigstens mal länger unterhalten. Schade, ich hoffe, dass sich das nochmal ändert." - "Hm, wenn Balduin und Eran ihn so vergöttern, dann weiss ich ja, was ich sagen kann, falls ich sie mal provozieren möchte..."
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #26 am:
08. September 2009, 22:42:05 »
Lhaya wirkt etwas erschrocken. „Entschuldige. Ich wollte Dir nicht zu nahe treten.“ Sie kaut verlegen an ihrer Unterlippe herum. „Wenn Dir irgendwelche Fragen von mir unangenehm sind, oder so, dann brauchst Du es nur zu sagen, dann werde ich auch nicht weiter nachfragen.“
Bei der Geschichte mit dem Schädel verzieht Lhaya ein wenig das Gesicht, so als wolle sie sagen ‚Örks’.
„Bestimmt wird es anfangs ungewohnt sein, aber ich denke man gewöhnt sich daran. Ebenso an das was die Menschen erwarten, wenn sie einen so anreden. Ich würde es nicht ausschließen, dass sich eine Art… Muttergefühl… entwickeln kann, dadurch dass man damit assoziiert wird und sich nach einiger Zeit in diese Rolle, in diese Position eingelebt hat. Natürlich kommt es auch auf die Priesterin selbst an. Zugegeben, an Rani finde ich den Begriff ‚Mutter’ auch irgendwie… naja… merkwürdig. Ich kann sie mir nicht als Mutter im eigentlichen Sinne vorstellen. Das ist wahrscheinlich das Problem.“
„Was Dagonett angeht, so kenne ich ihn wahrscheinlich zu wenig um mich ‚angemessen’ vor ihm zu fürchten. Aber ich denke, wenn ich mal mit ihm in Kontakt kommen sollte – aus welchem Grund auch immer – so wäre ich sicher vorsichtig.“
Lhaya schaut etwas verwirrt: „Einer anderen Rasse? Also auf mich wirkt er doch recht menschlich. Oder sollte man sich vor ihm auch in Acht nehmen?“
Langsam rückt die Stadt näher.
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #27 am:
08. September 2009, 22:54:54 »
"Ach, warum eigentlich nicht?" Mondkind schmunzelt. "Rani, die eine Schar Kinder dirigiert? Das könnte ich mir schon vorstellen. Ich schätze, sie hätte sie gut im Griff..."
"Ja, mit Sicherheit gewöhnt man sich daran. Und die engen Freunde und Bekannten werden den Titel ohnehin nicht verwenden."
"Ich wollte damit nur sagen, dass nicht jeder Ork grün ist ist oder, naja, das ist hier ein schlechtes Beispiel, dass z. B. nicht jeder Elf schlank und hellhäutig ist usw. Und manche Wesen verfügen ja über die Möglichkeit, sich zu tarnen, auch auf magische Weise. Ich habe aber keinen Anlass, das von ihm zu glauben - ich weiß nur, dass er sich sehr verändert hat, irgendwann nach unserer ersten Begegnung, aber ich weiß bis heute nicht, worin diese Veränderungen eigentlich begründet liegt. Eigentlich wollte ich damit nur sagen, dass es mir egal wäre, wenn er kein Mensch oder z. B. nur ein Halbmensch wäre, hauptsache, er ist in seinen Ansichten und in seinem Handeln gut. Oder jedenfalls nicht böse. Und ich denke, wenn Lix sich für ihn entschieden hat, dann kannst Du schon darauf vertrauen, dass er nichts Böses anstellt."
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Lhaya
Condra-Mitglied
Mesiter
Beiträge: 1323
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #28 am:
09. September 2009, 18:44:18 »
„Ich weiß nur, dass er zwischenzeitlich wohl etwas… naja, ich vermute, dass er irgendwie mit Magie rumgespielt hat und da was nach hinten losgegangen ist. Vielleicht eine Extremform von dem, was mit Minchen passiert ist. Eine Adepta aus dem Hause Wasser. Ein weiterer Grund von so etwas die Finger zu lassen.“
Gespeichert
Ich bin klein, ich darf das!
Mondkind
Krieger
Beiträge: 441
Re: Etwas außerhalb von Tharemis
«
Antworten #29 am:
15. September 2009, 10:16:50 »
"Hm... naja, mit Magie kann schon einiges ziemlich Extremes passieren... hab ich auch schon erlebt." Mondkind sinniert einen Augenblick vor sich hin. "Was ist denn der Frau passiert? Äh, Minchen ist doch eine Frau oder? Kosename für Wilhemina?"
Gespeichert
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. (Tso Tschuan)
Seiten:
1
[
2
]
3
Drucken
Condra e.V. Forum
>
Intime Foren
>
Währenddessen in...
> Thema:
Etwas außerhalb von Tharemis
« vorheriges
nächstes »
Gehe zu:
Bitte wählen Sie ein Ziel:
-----------------------------
Outtime Foren
-----------------------------
=> LARP Hauptforum
=> Termine
===> Taverne "Zum Goldkrug"
=> Mittelalter
=> Charakterdatenbank
=> Off Topic & Fun Board
-----------------------------
Intime Foren
-----------------------------
=> Taverne
=> Marktplatz
=> Akademie
=> Tempel
=> Silbertor
=> Trallum
=> Währenddessen in...
=> Die Tröte: Toter Briefkasten
-----------------------------
Saltatio
-----------------------------
=> Saltatio - Öffentlich
Lade...