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Insanctus
Gast
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« am: 05. Juni 2003, 16:56:09 » |
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Ein Rechtsanwalt kaufte eine Kiste sehr seltener und teurer Zigarren, und versicherte sie gegen Feuer und andere Dinge. Innerhalb eines Monats rauchte er die ganze Kiste dieser großartigen Zigarren und vor der ersten Prämienzahlung seiner Police, meldetet der Rechtsanwalt Ansprüche gegenüber der Versicherungsgesellschaft an.
In seiner Forderung gab der Rechtsanwalt an, die Zigarren gingen in einer "Reihe von kleinen Feuern" verloren. Die Versicherungsgesellschaft weigerte sich zu zahlen, aus folgendem einleuchtenden Grund: der Mann habe die Zigarren geraucht.
Der Anwalt klagte .... Und bekam Recht!
Vom Grundsatz her, stimmte der Richter der Versicherungsgesellschaft zu, sei die Forderung unsinnig.
Der Richter entschied dennoch, dass die Gesellschaft verpflichtet ist, die Forderungen zu bezahlen, da der Rechtsanwalt die Police der Gesellschaft hatte, in welcher ihm zugesichert wurde, dass seine Zigarren auch gegen Feuer versichert seien, ohne zu benennen, welche Arten von Feuer versichert seien und welche nicht.
Statt eines langen und kostspieligen Berufungsprozess, akzeptierte die Versicherungsgesellschaft die Entscheidung und zahlte dem Anwalt 15.000,00 $ für den Verlust seiner seltenen Zigarren durch "Feuer".
Nun kommt der beste Teil! ....
Nachdem der Anwalt den Scheck eingelöst hatte, ließ die Versicherunggesellschaft ihn verhaften wegen 24 facher Brandstiftung!!! Seine eigenen Versicherungen und Aussagen vom vorherigen Fall wurden gegen ihn benutzt, der Anwalt wurde schuldig gesprochen, sein versichertes Eigentum mutwillig in Brand gesetzt zu haben und wurde zu 24 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 24.000,00 $ verurteilt.
Dies ist eine wahre Geschichte und bekam den 1. Platz im letzten Kriminellen Rechtsanwalt Wettbewerb.
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