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Autor Thema: Eine Gasse in Tharemis  (Gelesen 1152 mal)
Josua
Condra-Mitglied
Krieger
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Beiträge: 352



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« am: 20. November 2008, 18:12:31 »

Er hatte sich bestimmt 5mal umgeschaut bis er sich endlich sicher war, dass sich niemand außer ihm in der alten engen Straße befand. Normal war hier recht viel, es war eine gute Abkürzung wenn man von unten zur Burg wollte, jedoch nicht zu so früher Morgenstunde. Die Sonne war noch nicht wirklich aufgegangen es war nur die helle der Wolke zu sehen die das Licht das die Sonne über die Berge vorausschickte widerspiegelten.
Perfekt also. Leere Gasse und später viele Leute. Er zog eins der Pergamente heraus und drückte es mit einem kleinen Nagel in einen Balken, der zwei der eng stehenden Häuser trennte.
Grade in diesen Moment ging nur ein zwei Schritte die Straße runter eine Tür auf. Sofort für er vor schreck zusammen.
„Morgen“, ein beleibter bärtiger Mann trat heraus. „So früh auf den Beinen“. „Morgen der Herr und die sieben zum Gruße. Naja die Arbeit schläft nicht“ „Was macht ihr den da?“ der Mann mit Bart trat zu ihm heran. „Ach irgend so ein seniler Alter hat mir Kupfer gegeben wenn ich für ihn diese Papiere in der Stadt verteil. Auf Ideen kommen die Leute. Aber mein Vater meinte immer Geld ist Geld und wer ist nicht ehrt ist nur zu Faul.“ Der bärtige Mann schaute auf den Zettel:

‚Es gab einst einen einfachen, aber wertvollen, eisernen Kessel. Geschmiedet in einem Feuer und gekühlt vom Wasser eines Regens, der auch bald den leeren Kessel füllte.
So stand der Kessel einige Sonnen voll mit Wasser. Doch das Wasser wurde dreckig und modrig. Es dauerte nicht lang und in den Kessel fraß sich Rost wie es klares Wasser nicht schaffen kann. Doch trotzdem tat sich kein Loch in dem Kessel auf und das trübe Wasser blieb im Eimer sehr lang.
Nun kommt abermals Feuer an den Kessel. Das Wasser wird verdampfen bis nur noch der modrige Dreck im Kessel bleibt. Das Feuer wird den Kessel versengen bis er glühend sich verformt.

Alle drei Pfade rettet den Kessel. Nicht das Wasser. Nicht das Feuer. Nicht den modrigen ekelhaften Dreck.
Es ist an der Zeit die Pfade neu zu finden, um im Sturm der Zeit zu bestehen und das stark zu machen, worin die rettende Hoffnung liegt.


„Und für so etwas bezahlen einen die Leute“ „Ja anscheinend“ „na mir soll’s egal sein. Kein wunder das hier so einiges vor die Hunde geht“ der dicke bärtige Mann zog weiter.
Der andere blieb mit den restlichen pergamenten in der Hand noch eine Zeit stehen. Wenn das so weiter ging war es wirklich so leicht verdientes Geld wie der alte Mann gesagt hatte. Jetzt noch eins in der Taverne und eins im Tintenfass liegen lassen dann war er auch endlich fertig.
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Mätti
Condra-Mitglied
Draco
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Beiträge: 2501



« Antworten #1 am: 03. Dezember 2017, 13:01:38 »

Am frühen Morgen hört man lautstarkes hämmern unweit des Hallers. An einem unscheinbaren Haus tauschen zwei junge Männer ein Türschild aus. Das alte "Niederlassung der Vogtei Nachtwall" wird abgehangen und kurzerhand zu Brennholz verarbeitet. Auf dem neuen Schild strahlen in silberner Schrift zwei übereinander geschriebene "K".
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“Regardless of what I think about Islam or Wicca or any other religion, the fact is that it's a group of people. Every faith has its ceremonies. And since it's made up of people, every faith also has its assholes.”
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