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Autor Thema: Betheuer... Am Rand der Elbenwälder  (Gelesen 2621 mal)
Anonymous
Gast
« am: 03. Oktober 2006, 15:48:36 »

Immer wieder sog er den kalten, erdigen Duft des nassen Grases durch seine Nase.
Stunden lag er schon auf diesem trostlosen Stück Land. Ohne sich bewegen zu können.
Ein ums andere Mal hatte er probiert sich aufmerksam zu machen, doch niemand hatte seine Schreie erhört und so gab er mit der Zeit auf.
Er konnte keinen klaren Gedanken fassen, immer wieder kam ihm dieses Bild in den Kopf.
*Dieses junge Mädchen, dieser vertrocknete alte Baum.*
Und dann... kamen seine Erinnerungen zurück.
Erregung breitete sich in seinem Körper aus. Seine Muskeln begannen zu zucken und die Glieder an deren Ende begannen zu tanzen.
Er spürte wie die Kraft in seine Knochen und in sein Fleisch zurück strömmte.
Langsam richtete er sich auf.
Das Gemisch aus Blut, Erde und seinen Exkrementen siefte von seiner zerissenen Kleidung.
*Dieses junge Mädchen, dieser vertrocknete alte Baum.*
Wieder spürte er den kühlen Luftzug an seinem Ohr vorbei streifen, hört wie die Luft sich an ihm vorbei drängte.
Langsam sank ihr Körper zu Boden. Und nur ein einzelner roter Streifen folgte ihrem Weg den Stamm hinunter. Ein Lächeln blieb ihm.
"Mutter! ... Nein!"
Als er sich ganz aufgerichtet hatte war er erfüllt vom Hass.
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Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 07. Oktober 2006, 17:51:30 »

Seine Augen waren vom Blut unterlaufen, sie drückten sich wie weiche Pflaumen aus seinem Schädel.
Schweiß ran von seiner Stirn und sein Körper began zu beben.
Langsam ergrif die schwache Linke das rostige Schwert.

----

Langsam füllte sich sein Körper mit ihrer Kraft. An diesem Abend würde er durch ihre Herzen stärker als je zuvor.
Der Gedanke daran verdrängte den Schmerz über den großen Verlust.
Der ging zum nächsten Fleischberg, wieder nahm er den rot verklebten Dolch hervor und rammte ihn in die Brust des Mannes.
Doch bevor er weiter machen konnte musste etwas wichtiges erledigt werden.
Zwei schnitte waren schnell getan, und Erleichterung machte sich breit.
Er lächelte und sprach leise zu sich: "Nie wieder wird mich etwas an diese ekelhaften Kreaturen erinnern. Wie konnten sie mein reines Blut nur vergiften?"
Dann verschwand sein Kopf zur hälfte in der offenen Brust.
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Anonymous
Gast
« Antworten #2 am: 07. Oktober 2006, 23:13:31 »

...drei Meilen südlichen in den Wäldern.
"Blätter die der Wind berührte! Sie liegen in rotem Gras, doch keines schläft.
Das kalte Eis des Winters hat sie gebettet."

Plötzlich beginnt die Erde um ihn zu zittern.

"Lauft meine Brüder. Das Monster ist zurück gekehrt.
Lauft meine Brüder! Der schwarze Geist des großen Drachen jagt wieder.
Lauft meine Brüder! Tötet ihn und zeigt keine Gnade!"

Und sein Schrei erfüllt die Luft bis sie vor Erregung die Bäume erweckt.
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Die Boten
Gast
« Antworten #3 am: 08. Oktober 2006, 15:28:02 »

Obwohl die Elben mit dem Wald vertrauter sind als jedes andere dort lebende Wesen versetzt das leise seufzen des Windes, das dumpfe grollen der Bäume und das kratzen der uralten Steine die drei Elben in Alarmbereitschaft.
Diesen Teil des Waldes hat schon seit 300 Jahren niemand mehr betreten und die Bäume scheinen anders zu sein als die Bäume des restlichen Waldes. Sie hüten Geheimnisse aus uralten Zeiten.
Als die kleine Gruppe vor dem Ulan´torÀn zu stehen kommt sind ihr Sinne bis auf´s äußerste gereizt. Nervös sicher die beiden jüngeren Elben die Umgebung während der ältere der Gruppe sich dem Baum mit seiner Runen verzierten Rinde nähert.
"Beran Athalum! Höre! Nimloki der Weiße hat seinen schwarzen Geist weitergegeben! Nun ist er der Erste unter Gleichen der dich ruft! Nach 350 Jahren erteilt er dir nun diesen Auftrag. Finde den schwarzen Geist des Drachen und bringe ihn zur Strecke!"
Nachdem die Worte, die von den Bäumen geradezu aufgesogen wurden, verklungen sind, wird es still im Wald. Kein Gräusch ist zu hören. Plötzlich beginnen die Runen auf dem Ulan´torÁn zu verschmelzen und ein Tor zu bilden. Aus diesem dunklen Tor heraus tritt der neue Jäger, der Jäger des schwarzen Geistes.
Die drei Elben waren schon längst verschwunden...
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