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Autor Thema: Dragonbane Review Part 1 (the Days before)  (Gelesen 8588 mal)
Rani
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« Antworten #15 am: 28. September 2006, 11:04:35 »

Stimmt, den Film hab ich sogar noch, das war aber auch eine Hippie gesellschaft Cool .
So langsam hab ich echt das Gefühl einem Roman beizuwohnen, wann kommt das nächste Kapitel?
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Betrachte nicht müßig den Steinhaufen,
sondern frage dich,
wen du damit bewerfen kannst.

-Persisches Sprichwort-
Tobi
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« Antworten #16 am: 29. September 2006, 17:08:27 »

Oh ja, der Egg shrine. Dieses Heiligtum, wo damals das Ei unseres tollen Drachengottes gefunden wurde. lag ca. 1,5km weit hinter dem Tempel im Wald auf einem Hügel.
Noch am Practice day liefen wir mal dort hoch, damit 1. jeder Adept den Weg kennt und 2. um dort ein Ritual geprobt werden konnte.
Ich wurde auserkoren einen der beiden Bleiakkus dort hochzuschleppen, weshalb ich auf dem hinweg außer brennendem Schweiß in meinen Augen nicht viel sah.
Dort angekommen wurde wir neben der Kulisse des Schreins mit einem einfach genialen Ausblick belohnt. Der Egg Shrine befand sind auf einer Kuppe, von der man ins Tal gucken konnte bis der Ausblick am Horizont von der nächsten Hügelkette begrenzt wurde. Wie gesagt spielten wir mitten in einem Schwedischen Naturpark und dementsprechend war natürlich auch der Ausblick.

Auf dem Rückweg ging ich dann alleine mit Tuhunee einem Staffadepten, der sich zum Glück ziemlich gut dort auskannte. Denn der "Weg" hoch zu Eggshrine war kein Trampelpfad oder so etwas, sondern lediglich alle 5 Meter duch "Markierungen" definiert. Diese Markierungen waren nicht mehr als z.B. zwei Stöcke in rechtem Winkel übereinander gelegt oder Ein langer Stock in Richtung des Wegen den wir nehmen sollten. Diese Markierungen waren so subtil, dass ich sie an nie gefunden habe und ohne hilfe total verloren gewesen war. Mein Guide erklärte mir sie seien so gemacht "wie die Natur es in einem normalen Wald nicht machen würde". D.h. in der Natur gibt er keine 90Grad Winkel, also können zwei Stöcke, die im rechten Winkel zueinander stehen als Wegweiser benutzt werden.

Ich hbe absichtlich in den nächsten Tagen Abstand davon genommen ohne Finnen oder Schweden alleine im Wald rumzurennen. Wir hatten ein ca. 30 km großen Spielgebiet, in dem wir die einzige "Zivilisation" waren.
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« Antworten #17 am: 29. September 2006, 17:40:26 »

Ich hatte also den blöden Bauern mit einem Reinigungsritual abgespeist und der war abgehauen (zu den Tamern) war mir eigentlich sehr recht war.

Bei der Night Selection Ceremony wurde ich nicht erwählt, was mir sehr recht war, da ich nun endlich mal schlafen konnte. Noch ziemlich mit Öl von dem Feuerritual eingesaut beschloß ich mich endlich mal waschen zu gehen. Mitternacht war zwar schon lange durch2 aber eines der Badehäuser hatte noch warmes Wasser, das ich egoistischerweise beschloß hemmungslos zu verbrauchen.
Das Waschen hatte etwas sehr asiatisch/meditatives und obwohl ich komplett alleine war spielte ich selbt beim OT Waschen weiter meine Rolle und dankte dem Drachen usw.. Außerdem konnte ich endlich zum ersten mal meine tolle intime Zahnbürste (aus Holz und Naturborsten) und intime Seife und Shampoo (in fester Seifenform) benutzen.
Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch, als ich zurück ins Langhaus ging und mich neben meine Freundin legte. Die wachte kurz auf, klammerte sich zitternd vor Kälte an mich und begrub mich unter vier oder fünf Decken, in denen sie schlief. Ich hätte nie gedacht, dass Finninen solche Frostbeulen sein können.

Nach meiner ersten wirklich erholsamen Nacht wachte ich durch den Ruf zum Morgenritual auf. Ich stand auf küsste meine Freundin zum Abschied und machte mich auf zum Tempel. Immerhin hatte ich gut fünf  Stunden geschlafen und fühlte mit topfit. Ich wurde ausgewählt für die Morgenduties. Ich Brachte Feuer in die Lang- und Badehäuser, holte Wasser und leitete die Dragon "Tai Chi" Postures.

Am Tag kahm es zu immer mehr Unregelmäßigkeiten. Wafen verschwanden aus der Waffenkammer, Leute benahmen sich seltsam und viele Gerüchte machten die Runde. Mit den Tamern verstanden wir uns mitlerweile ziemlich gut (zumindest mit dem Teil der versprach unserem Drachen nicht zu tun und alles dafür tun wollten das von ihnen begangene Unheil wieder gut zu machen). Von den Tamer machte auch noch ein anderes Gerücht die Runde. Die Legende von Silverclaw.
Die Tamer waren in verschiedenen Clans organisiert. Die Clns stammten alle von einem Gründervater ab, der alleine mit einem Dolch einen Drachen erschlug (nein nicht Ritter Talon). Dieser heilige Dolch wurde in sieben Teile gebrochen, die jeweils in einen neuen Dolch geschmiedet wurden, den nun die Glansgründer trugen. Alle Clans hielten es so, dass wenn ein neuer Tamer aufgenommen wurde, ein Dolch in zwei geteilt wurde, aus dessen Stücken man wiedrum neue Dolche fertigte. So trug jeder Dolch jedes Tamers ein kleines Stück ebendieses Dolches des ersten Vorfahren.
Das machten alle bis auf einen Clan. Dieser Clan (Die Silvereagles) zerteilten ihren Dolch nicht, sondern gaben ihn Generation um Generation weiter.
Nun besagte die Legende der Silvereagles, das sie einst auszogen um einen mächtigen Drachen zu töten. Dabei kamen sie ums Leben und waren nie wieder gesehen.
Tja wir wussten, dass seit Urzeiten ein silberner Dolch in unserem Tempel hing, der denen der Tamer zum Verwechseln ähnlich war. Leider war dieser Dolch und auch die Schriftrollen über diesen Dolch seit der Schlacht verloren.
Jemand, der diesen Dolch besessen hätte, wäre zum König aller Dragontamer geworden.
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Tobi
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« Antworten #18 am: 29. September 2006, 18:21:18 »

Irgendwie hatte Lars als erster, der ein Reinigsritual machte, einen Staudamm gebrochen und nun wollten alle eins.
Da wir nur zwei Feueradepten waren und Taban andauernd irgendwie weg war bleib die ganze Arbeit an mir hängen. Die erste Person fürs Reinigungritual war eine der Bäckerinnen. Bei Lars war es noch recht einfach, da er von sich aus schon den Oberkörper frei gemacht hatte und ich entgegen der landläufigen Meinung nicht sonderlich sexuell angetan von diesem bin. Nun beschlichen mich zu ersten mal nach gut zwei Tagen wieder OT Gedanken, als ich überlegte, wie ich bei dieser Frau ein Reinigungsritual durchziehen sollte. "Bitte machen sie den Oberkörper frei" kam mir etwas naja zu viel vor. Meine OT-Gedanken waren übrigens im Gegensatz zum IT-Gedankengut auf Deutsch, was auch sehr lustig war und IT und OT Trennung noch um einiges verstärkte.
Ich hatte wenig Zeit mir Gedanken über mein Problem zu machen und beschriebt ihr erst mal wie so ein Ritual überhaupt von statten geht. Dabei versuchte ich dann etwas zu sagen wie "entkleide dich so viel du möchtest, denn vor dem Drachen sind wir alle nackt". Damit wähnte ich mich OT aus dem Schneider, da ich ihr einfach die Entscheidung überließ wie viel sie ablegen wollte.
Tja wiederum hatte ich nicht mir den Skaninavierinnen gerechnet und so zog sie sich ohne mit der Wimper zu zucken splitterfasernakt vor mir aus. Okay, Problem gelöst ich machte das Reinigungsritual, verkokelte etwas ihre Haare und entließ sie in Richtung Badezuber. Das Reiningungsritual sieht vor den Teilnemern auch geistig bei ihren Problemen zur Seite zu stehen. Da ich darin nicht sonderlich gut bin habe ich mir immer einen anderen Adepten gesucht, der dann nachher mit den Gereinigten in den Zuber stieg und sich um deren geistige Wohl kümmerte. Außerdem hätte ich bei so vielen Zuberbesuchen bestimmt Schwimmhäute bekommen und keine Zeit mehr für die anderen gehabt.

Da diese Reinigunszeremonie am hellichten Tag stattfand und viele sie mitbekommen hatten (im gegensatz zu Damdinsos in der Nacht davor) wusse nun jeder wie das geht. Nämlich ich ziehe mich nackt vor dem Feuerpriester aus, weil der Drache das so will und der Preister macht das dann schon.
Eine Gewohnheit, die bei mir recht unterschiedliche Gefühle weckte. Bei den meisten Frauen war es recht schön, bei dem 130 kg bepelzten Italiener weniger und bei dem gerade mal 18jährigen Mädel kam bei mir schon das Gefühl hoch intime Situationen auszunutzen.
Nach der zweiten oder dritten Zeremonie beschloss ich dann, das meine OT-Erregung ja auch intime vollkommen normal wäre und von nun an beschlichen mich auch dabei keine OT Gedanken mehr.
Allerdings mußte ich mich von einer Eigenschaft meines Charakter verabschieden. Kailan war IT bisexuell (wie die meisten Cinderhillias übrigens (es gab ja keinen unterschid zwischen den Geschlechtern)). Aber die Nähe zu einem nackten Mann weckte in mir keinerlei Regungen, so das ich meinen Charakter schnell als hereosexuell umdefinieren musste.

Ich fand es übrigens schon schwer bei Lars am Oberkörper so wenig Haare wie möglich zu verkokeln, aber dieser Italiener sprengte wirklich jede Skala. Der hatte so viel Haare am Oberkörper, dass es schwer war eine Stelle zu finden, wo man die Haut sehen konnte.
Naja nach der Feuerbehandlung braucht er sich erst mal einen Monat nicht mehr die Brusthaare zu rasieren. Ach wenn ich bezweifle, dass er das jemals getan hat.
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Tobi
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« Antworten #19 am: 18. Juli 2007, 13:13:00 »

Tja, wir hatten ja tatsächlich mal gelobt weiterzuschreiben. OK, jetzt habe ich meine Klausur hinter mir und kann mal ein paar nice to have Sachen in Angriff nehmen.
Da der Con ja mittlerweile auch fast ein Jahr her ist wird es auch dringend Zeit.

Also ich bin voll und ganz in meinem Charakter aufgegangen und habe beängstigender weise (wenn man es im Nachhinein betrachtet) einige seiner Charakterzüge angenommen. Aber irgendwie hat Kailan auch eine gute Portion Tobi abbekommen und der Charakter war nicht mehr soo extrem, wie ich ihn mir auf einem Blatt Papier erdacht hatte.
Nagut. Also wir hatten den ersten Tag der Konsolidierung, in dem alle wieder versuchten zu ihrem ursprünglichen Lebensstiel zurück zu kommen.
Am zweiten Tag dann hatten wir den ersten Kontakt mit Dragontamern und kamen auch recht gut mit ihnen aus, nachdem sie die Schlacht für den größten Fehler ihres Lebens hielten. Wir warteten immer noch auf unseren Gottdrachen, doch stattdessen kamen Whitches und wir wurden in deren Streit mit den Tamern hineingezogen. Am Dritten Tag machten viele Gerüchte die Runde, von Dämonen und Magier des exaltet Tower. Denn man muß wissen, dass in diesem Land das Ausüben von Magie verboten ist, es sei denn man ist ein Magier des schwarzen Turmes. Die Witches, die dies trotzdem taten waren zwar offiziell verfolgt, aber das Volk hielt sie dennoch für die Guten, da sie unter dem Joch des Magierherrschers stark litten.
So machten Gerüchte die Runde, die Dragontamer hätten angegriffen um das Herz unseres Drachen zu stehlen, was als einziges Artefakt in der Lage wäre den altersschwachen Herrscher am Leben zu erhalten. Da kamen dann auch Gerüchte auf, die Magier hätten die Witches angestiftet, die wiederum die Dragon Tamer bezahlt hätten den Drachen zu fangen. Aber das sollte erst mal nicht so wichtig sein, wie die Legende der Silver Eagles. Diese besagt nämlich, dass es einst einen Clan von Dragontamern gab, die auszogen um einen Drachen zu töten und nie wiederkamen.
Die Dragon Tamer trugen alle einen Dolch. Das tolle an dem Dolch war, es gab einmal einen großen Helden und Gott Macias (oder so) der mit dem Dolch einen Salamander (riesigen Drachen) erschlug. Dieser Dolch wurde in sieben Teile geteilt und jedes Teil wieder in einen neuen Dolch geschmiedet. Diese Sieben Dolche begründeten die sieben Clans der Dragontamer. Alle Clans folgten dieser Tradition und brachen ihren Dolch, sobald ein neuer Tamer hinzukam und schmiedeten zwei neue Dolche, die alle ein kleines Stück des ursprünglichen trugen. Außer die Silvereagles, die hielten ihren ersten Dolch ganz und hatten ihn nie zerteilt.
Tja lustigerweise hing schon immer ein solcher Dolch, wie ihn die Tamer besaßen in unserem Tempel über dem heiligen Feuer. Dies brachte natürlich nun die Frage auf, woher wir Cinderhillians eigentlich kommen. In unserer Bibliothek fanden sich auch ausreichend Informationen, aber immer die wichtigsten Schriftrollen schienen zu fehlen.
Nach einem ganzen Tag Recherche empfanden es die eher religiösen Tamer und abenteuerlustigen Cindrehillian als fast gesichert, dass wir der verlorene Tamer Clan waren.
Leider konnten wir es aber nicht beweisen, da der Dolch bei der Schlacht verloren ging, was noch schlimmer war, da der Besitzer dieses Dolches mit ihm einen Herrschaftsanspruch über alle Dragontamer hätte rechtfertigen können.
Da unsere Gemeinschaft immer mehr zu zerbröckeln begann und ich wie gesagt einer der wenigen gewaltbereiten Cinderhillians war sah ich diesen Dolch doch durchaus als Option an unser Überleben zu sicher, wenn schon unsere Community dabei draufgehen solle.
Bis zum Schluß jagten andere und ich diesem Dolch immer mal wieder hinterher, aber richtig in die Finger bekam ihn bis zum Schluss keiner.
Dazu sein noch anzumerken, das die Recherche nach dem Erbe der Silvereagles sehr dadurch unterstützt wurde, dass die Orga im vorhinein sehr subtile Hinweise und Hilfestellungen gegeben hatte. Wir hatten im Tempel handgeknüpfte Wandteppiche, die unsere Geschichte zeigten und ganz subtil waren in machen der Dolch und eine silberne Feder (das Symbol der Silver eagles) verborgen, so dass es für uns den Anschein hatte, als hätten wir diese Bilder schon unser Leben lang gesehen, aber uns waren die Geheimnisse immer verborgen gebleiben.
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« Antworten #20 am: 19. Juli 2007, 15:22:07 »

Was mich interessieren würde:

Was für ein Ende hatte das Dragonbane? Sowohl IT als auch OT. Wurde die Geschichte beendet? Was war das Zeichen, dass das Spiel vorbei war? Wie seid ihr aus der Immersion wieder aufgetaucht?

Es waren da doch auch noch andere Deutsche, Engländer etc. Gibt es irgendwo andere Erfahrungsberichte? Irgendwas?

Hast du noch Kontakt mit der Orga und könntest nach Fotos fragen?

Wurde mit dem Drachen gekämpft?
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« Antworten #21 am: 19. Juli 2007, 15:44:46 »

Ohja das ENDE.....

erstmal die reinen Fakten. Donnerstag gegen 2000Uhr (keine Ahnung wann aber spät am tag) rumpelte plötzlich der Drache die Strasse hoch und näherte sich dem Dorf.

Wir hatten als Opfergabe drei grosse Scheiterhaufen errichtet, die Truhe mit dem gestohlenen Gold rangeschafft, Blaubeerbrot, Blaubeersaft, Blaubeeren und Eintopf bereitet und wir hatten die gefangenen Wizzards gefesselt und wollte sie ebenfalls dem Drach schenken (auch gegen die Meinung unserer Hippie-Kinder!)

Ey kam und hinter ihm im Schlepptau einee Truppe von Tamern, ausgerüstetr mit nassen Fell-schilden, und einer ziemlich coolen mobilen Baliste. (Die Balliste bestand im grossen und ganzen aus drei Birken, ner Menge Seil und vier Träger sowie zwei Mann zum zielen.)

Nachdem wir erstmal staunend vor Ey standen begann der Drache dann irgendwann... zu ?husten?. nach einer Verwirrung wurde klar, dass er mit uns sprach (allerdings mit der unheiligen VErbindung von übersteuerten Boxen und !!!Finnisch!!! (oder so))
Er liess uns tanzen singen, traueren usw. die volle Palette von Hippie-Community-Emotion-krams-dingen. Irgendwann rückten die dämmlichen Tamer dann an und ich erwischte mich dabei wie ich zusammen mit dreißig anderen begonnen hatte einen Menschenkreis um den Drachen zu bilden, da wir ja wussten, dass die Tamer keine Menschen angreifen durften.
(Ganz kurz tauchte dabei Lars auf und wunderte sich wo die hganzen Greenpeace-Aktivisten plötzlich herkamen)

Unsere Dorfsprecher traten vor und übergaben Ey die "Opfer".
Schlussendlich erhob Ey mal wieder die Stimme und hielt seine Abschlussmonolog. Thema gebrochenes Herz, Erwachsen werden usw. Sülz. Getragen Stimmungsvoll und durchaus gut. mit seinenWorten starb ey dann und wir armen kleinen einsamen Cinderhills umringten ihn und heulten wie die Schlosshunde während jeder versuchte einen Platz an seinme schuppigen Leib zu bekommen.
Im Hintergrund standen die Tamer und die Witches herum und wussten wohl nicht so recht was sie tun sollten.

Das Volk verteilte sich und es gab überall noch kleine Szenen mit dem grossen Grundthema: Was nun? die meisten hatten sich ja innerhalb der letzten Tage entschieden was sie tun wollten und so gab es einige ergreifende Abschiede und einige hingebungsvolle Versöhnungen.

Irgendwann stolperte ich an einen der Scheiterhaufen und traf dort recht unvermittelt mit Tobi zusammen. Wir stierten uns eine Weile an bis irgendeiner von uns sowas sagte wie:

"und? bei dir?"

Die Worte waren auf Deutsch und somit OT. und langsam ganz langsam tröpfelte die Realität wieder zu uns herein...
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« Antworten #22 am: 19. Juli 2007, 16:36:53 »

Und was die Erfahrungsberichte anderer Teilnehmer angeht, ist Google mein Freund.

Britisches Forum, einfach nach "Dragonbane" suchen:

http://forums.rule7.co.uk/Default.aspx
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« Antworten #23 am: 19. Juli 2007, 19:49:03 »

Was ich in meinen verklärten Erinnerungen unterschlage sind ein paar Details, die beim Ende leider nicht so brilliant waren, und ein bisschen enttäuschend waren, allen voran der Drache:

Tobi beschreibt das Ding als eine grosse Wurst-Version von Frau Marzahn (Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer). aufgrund einiger technischer Probleme und eines wohl auf dem Weg zum Spielgebiet kaputt gegangenen Hydraulik-systems hatte der Drache leider auch die mimischen Fähigkeiten von Frau Marzahn und das er im Sterben lag konnte man ihm an seinem gebrochenen Genick und dem schief hängenden Kopf auch gut ansehen. Die Soundanlage hab ich ja schon beschrieben. Die Tamer waren auch ziemlich enttäuscht, da man ihnen den versprochenen Kampftauglichen Drachen leider doch nicht bescheren konnte.

Nichts destro trotz war es schon ein ziemlich einmaliges Gefühl sch unbewaffnet im Kreis um einen Drachen zu stellen und den DRACHEN zu verteidigen!!!
Auch das Tanzen und Singen zu Ehren von Big Red war ein sehr guter Abschluss für unsere Gemeinschaft.
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« Antworten #24 am: 19. Juli 2007, 22:49:53 »

Jep, das Ende mit dem Drachen war nicht so toll und leider hatte dieser großartige Con keinen gebührenden Abschluß.

Schon vor dem IT hatten wir immer mal wieder organisatorische Probleme mitbekommen, so dass es eigentlich nicht verwunderlich hätte sein sollen, dass der Drache den Erwartungen nicht entsprach.
Aber IT fieberten wir ja 5 Tage lang auf das Erscheinen unseres Gottes hin, so dass es eine sehr große Erwartungshaltung gab.

Das meiste der Endzeremonie habe ich nur wie in Trance mitbekommen. Da ich fast alle Feuersachen dabei alleine gemacht hatte und demendsprechend körperlich total am Ende war. Außerdem war es für meinen Charakter (also für  mich) eine extreme Erfahrung sondergleichen meinen Gott zu sehen, der dann nicht aus Stärke heraus handelte, sondern ebenfalls diesen Hippischeiß abzog.
Außerdem hatte uns der Drache die Kontrolle über unsere Magie gegeben. Das würde jetzt wieder eine sehr lange Erklärung erfordern, aber ich will es dabei belassen, dass es mich total fertig gemacht hatte.
Ich war IT, wie OT total enttäuscht. Ebenfalls darüber, das unsere Verräter (dazu sollten wir noch was schreiben gelle?) nicht bestraft wurden.

Kailan ist wohl am Ende nach dem (Frei)Tod des Drachen einfach total enttäuscht in eines der Langhäuser abgezogen. Enttäuscht darüber, dass die Gemeinschaft zwar zerstört war (in seinen Augen) es aber keinen radikalen Neuanfang geben würde, sondern nur wieder so ein Wischiwaschi Zeug.

Ich habe dann wie gesagt Lars getroffen und wir saßen vor dem Tempel auf Holzklötzen und fingen auf Deutsch einen kleinen Erfahrungsaustausch an. Dadurch, dass wir Deutsch sprachen und ich langsam wieder in Deutsch dachte kam ich immer mehr ins OT zurück. Zu dem Zeitpunkt kam mir die Spielzeit (also die Zeit als Cinderhillian) wie zwei Wochen vor. Wir hatten so viel erlebt und waren in einer so fremden Welt, dass allein darüber Nachzudenken, dass wir morgen wieder zurück nach Stockholm reisen würden einem Kulturschock gleichkam, der sogar die Wiederkehr nach meinen einjährigen Auslandsaufenthalt in den Schatten stellte.

Am nächsten Tag gab es dann die üblichen after Con Abschiedszeremonien, wie in Deutschland auch und wir streiften noch einmal durch unser Dorf, was uns allen so ans Herz gewachsen war. Sehr interessant war es die Leute, die wir IT so nah kennengelernt hatten jetzt auch OT zu sehen, da wir vor dem IT kaum jemanden kennen gelernt hatten.

Für mich war der absolute Schock, als wir zu dem Basiscamp in einer alten Schule zurückgeshuttlet wurden und ich aus dem Auto stieg und meine Füße Asphaltboden berührten.
Mein Körper wusste erst gar nichts mit diesem Gefühl anzufangen und dieses Feste, Gleichförmige konnte mein Gleichgewichtssinn gar nicht einordnen.
So muß sich ein Afrikaner aus der Savanne fühlen, wenn er das erste Mal eine Straße betritt. Absolut freaky.
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« Antworten #25 am: 19. Juli 2007, 23:04:23 »

Also es gab in einer deutsch Larpzeitung (nicht Larpzeit) einen Conbericht, von einer deutschen Dragontamerin. Dieser war ca. 1,5 DinA4 Seiten, was den Inhalt dieses Cons nicht mal ansatzweise wiedergeben kann, wie ihr ja an diesem Thread merkt.
Ich hatte noch monatelang Kontakt zu meinen Cinderhillians über Nest (das Kontaktforum auf der DB Homepage), in der auch eine Menge Berichte und Aftercon Sachen gepostet wurden.

Hier gib es Bilder, die von Spielern vor und nach dem Con gemacht wurden http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/index.html

ich versuche sie mal ein wenig zu subtiteln
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo2.html
war ein Briefing vor dem Con. unser Tempel rechts ist noch nicht fertig
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo10.html
Chihiro eine meiner Heiler Kolleginnen vor einem der Langhäuser. Man beachte die Bemahlung des Hauses. Die gab es überall und waren in unserem Drachengott Stil gehalten.
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo15.html
Langhaus von innen
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo18.html
einer unserer Brunnen
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo32.html
langhaus von oben offensichtlich nach dem con, da kein OT Krempel mer herumsteht
http://www.bredbandgbg.dk/stina/Dragonbane/photos/photo40.html
unser Drache und unsere Italiener
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« Antworten #26 am: 19. Juli 2007, 23:26:42 »

Ich habe mich gerade auf der DB Seite eingeloggt, erstaut festgestellt, das mein Account noch funktioniert und Leute noch im Forum aktiv sind.
Eine offizielle Bilder DVD soll irgendwann mal erscheinen.

Hier gibt es noch Bilder offenbar von einem Mitorganisator.
http://picasaweb.google.com/fredrik.v.post
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« Antworten #27 am: 19. Juli 2007, 23:42:34 »

Wow Tobi ich bin grade ziemlich geflasht durch die Bilder. hätte nicht gedacht, dass die ich mich dermassen nochmal nach Cinderhill zurück wünschen würde...

http://picasaweb.google.com/fredrik.v.post/Cinderhill0570521/photo#5067472403659595634

seht ihr die Stellee links am Sockel wo der Beton weggebrochen ist? das war ich mit dem Bohrhammer.

http://picasaweb.google.com/fredrik.v.post/Cinderhill0570521/photo#5067473142393970738

und die Heilerhütte hinten rechts im Bild? das Dach hab ich gedeckt !!!

Ich hoffe, dass diese DVD echt irgendwann zu haben ist.
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« Antworten #28 am: 20. Juli 2007, 00:25:39 »

Im Rules7-Forum äußerten sich die Briten sehr kritisch nicht nur zum Drachen, der nicht den von den Veranstaltern geschürten Erwartungshaltung entsprach, sondern auch zu Sicherheitsmängeln.

Allerdings waren die Schreibenden dort auch nur aus der Tamer- und Witch-Gruppe. Ihr in Cinderhill hattet wahrscheinlich eine bessere Infrastruktur.

Aber habt ihr auch solche Einbrüche des OT mitbekommen? Durch Unfälle, schlechte Organisation, Wetterkapriolen?
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« Antworten #29 am: 20. Juli 2007, 09:53:52 »

Also ich habe keinen Einzigen Enbruch ins OT mitbekommen. Irgendwann kam zwar dieser Wasser LKW um die Brunnen nachzufüllen, aber da wurden alle Leute mit einem IT Vorwand in die Häuser geschickt und niemand hat es gesehen. Nach den Geräuschen konnte man sich zwar vorstellen, was dort gerade passiert, aber nur, wenn man diesen Gedanken auch denken wollte. Wenn nicht, dann konnte man es prima ignorieren.
Den Generator im Wald habe ich auch gesehen, aber der stand halt einfach an einem Weg herum und wenn man ihm keine Aufmerksamkeit schenkte, dann fiel er auch nicht auf.
Zweimal habe ich im Wald "Schatten" gejagt, die sich als Photographen entpuppt hatten, die aber mit Tarnnetz usw. im US-Army Sniper Stil getarnt waren.

Bei uns ist niemand in OT Klamotten herum gelaufen und ich habe die ganzen 5 Tage nur einmal ca. 3 OT Worte gehört. Wobei wir aber halt auch von coffe und Morgan betreut wurden, die intime waren und dazu noch ein paar der besten Rollenspieler, die ich in meinem Leben gesehen habe. Außerdem waren das die größten IT-Fetischisten und haben alles nur erdenkliche getan, damit ja kein Hauch von OT aufkam.


Dennoch hat sich die Orga schon ein paar wirkliche Anfängerfehler geleistet, an denen man sich selbst als Cinderhillian aufhängen konnte, wenn man denn wollte.
Für die Bautrupps gab es kein/wenig Essen vor dem IT und das mussten sie noch selber bezahlen. In der Heilerhütte, wo auch das OT Sanizeug hätte sein sollen, gab es außer einem Autoverbandskasten nichts, so dass einer unserer IT-Heiler und OT-Arzt noch selber ins nächste Dorf fuhr und bei der Apotheke auf eingene Rechnung einkaufte.
Der An- und Abtransport verlieft in Privat PKWs, nachdem ihnen von der Polizei gesagt wurde, dass sie keine Personen mer hinten im LKW durch die Gegend fahren dürfen.

Bei den Tamern hatte sich jemand in die Hand (oder wars doch das Bein) gesägt. Es gab kein medizinisches Equipment und es war nur der Tatsache zu verdanken, dass einer der Spieler ein Handy mit in die Spielzone geschmugelt hatte, dass Hilfe geholt werden konnte.

Soweit ich es mitbekommen habe stand das Con am Anfang unter einem schlechten Stern, da 1/3 der Orga/SL abgesprungen waren, statt 600 Teilnemern nur 400 dort waren und sie sich wohl auch Finantiell ins Bankrott manövriert hatten.

Ursprünglich sollte der Con ja 2005 stattfinden und wurde dann och mal aus Planungsgründen um ein Jahr nach hinten verschoben.

Aber im allgemeinen kann ich mich dem Tamer aus dem Rule7 Forum nur anschließen, als er meinte best Con ever
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