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Autor Thema: Port Wolfslauf, Amtssitz des Vogts  (Gelesen 4019 mal)
Poikilotherm
Gast
« am: 24. September 2007, 15:20:41 »

Asgaroth tritt durch die Pforte des Amtsitzes des Vogtes von Port Wolfslauf und wendet sich an den etwas älteren Herren, der hinter dem Empfang Papiere ordnend sitzt.

Er bemerkt  Asgaroth und sieht ihn fragend an.

"Seid gegrüßt. Mein Name ist Asgaroth Fichtenbruch, auszubildendes Küken der Möwen Condras, Ausbildungseinheit unter Wolf Jatan. Ich habe einen dringenden Bericht aus Grenzbrück für den Vogt. Ist er zu sprechen?"
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Poikilotherm
Gast
« Antworten #1 am: 24. September 2007, 21:01:05 »

Der Mann denkt kurz nach, erhebt sich dann und fragt Asgaroth: "Ich fürchte das wird nicht gehen. Der Vogt ist ein vielbeschäftigter Mann. Aber ihr könnt mir gerne euren schriftlichen Bericht geben, ich werde ihn an ihn aushändigen."

Perplex starrt Asgaroth ihn an: "Aber... Das geht nicht. Ich muss ihm persönlich Bericht erstatten. Es ist dringend! Es geht um den Krieg in Grenzbrück und eine Einheit der Vogtin von Silbertor, welche ebenfalls dort waren. Er selber schickte mich nach Grenzbrück. Bitte benachrichtigt ihn, das ich ihn sprechen muss."

Leicht pikiert und missmutig versetzt der Portier: "Nun gut. Ich werde sehen was sich machen lässt."

Er hinkt zurück zu seinem Schreibtisch, klingelt kurz mit einem Glöckchen und verschwindet dann durch eine große, verzierte Tür. Aus einem Nebenraum tritt ein weiterer Mann, der schweigend die Halle durchquert und sich schweigend hinter den Empfangstisch setzt und wie zuvor der ältere Herr anfängt Papiere zu ordnen.
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Poikilotherm
Gast
« Antworten #2 am: 26. September 2007, 15:19:55 »

Ein Paar Minuten später kommt der ältere Herr zurück und bedeutet Asgaroth ihm zu folgen.

Sie gehen durch ein Paar Gänge, biegen ein paar mal ab und gelangen schliesslich in einen hohen, weiten Raum mit großen Fenstern und Blick auf den Hafen. Hinter einem großen Schreibtisch sitzt der Vogt.

Der Vogt legt ein Papier weg, an dem er gerade geschrieben hat, schliesst das Tintenfass und legt die sauber abgewischte Schreibfeder zur Seite.

"Danke, Maiglin, du kannst gehen." Zu Asagroth gewandt sagt er: "Schön das ihr wieder da seid, junges Küken. Wie ist es euch in Grenzbrück ergangen? Wart ihr erfolgreich?" "Ja, wir waren erfolgreich. Ich bringe euch hier den schriftlichen Bericht über die Ereignisse in Grenzbrück." *er händigt dem Vogt eine Rolle mit Papier aus*

"Danke."
Der Vogt rollt die Blätter ab und findet 4 Seiten recht krakelig beschriebenes Papier, wie von einer ungeübten, unsicheren Hand geschrieben.
"Ich habe sie noch auf dem Weg zurück verfasst. Entschuldigt meine Schrift, ich bin noch nicht besonders gut in der Handschrift."

Der Vogt beginnt zu lesen...

OT: Will irgendwer den Vogt weiterspielen, der hier zuständig ist?? Ich hätte eigentlich gerne bis zum nächsten Con (als dieses WE) eine Reaktion darauf... Sonst werde ich mir da wohl was selbst aus dem Hirn drücken müssen...
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Poikilotherm
Gast
« Antworten #3 am: 26. September 2007, 16:32:41 »

Er liest:

"Lage-Bericht zur Situation in Grenzbrück an den Vogt von Port Wolfslauf

Berichtender: Asgaroth Fichtenbruch, auszubildendes Küken der Möwen Condra unter Wolf Jatan

Wie befohlen begab ich mich auf Order Jatans zum Vogt von Port Wolfslauf, welcher mir Auftrug nach Grenzbrueck zu reisen und den dortigen Stand des Krieges gegen die Schatten zu erkunden.

Als ich in Grenbrück ankam, erlangte ich Kunde davon das im Norden der Provinz Grunewald nahe der Markgrafschaft Arkenwald der letzte Baustein eines Walles gegen die Schattenlande errichtet werden solle. Dort befände sich auch ein Heerlager.

Auf dem Weg zu diesem Lager traf ich auf Vogtin Sarah Kupferschläger welche zusammen mit den Falken Fisken, Nel Feldor, Viktor und Lara dorthin beordert worden war, soweit ich erfahren habe von Markgraf Jerewan persönlich. Zusammen trafen wir auf weitere „Freischärler“ wie der Markgraf sie später bezeichnete, die ebenfalls zu dieser Baustelle reisten.

Dort angekommen wurden wir vom Markgrafen empfangen, der uns willkommen hieß, verschiedene Personen vorstellte (einen Baumeister, einen Priester der sich später als Verräter herausstellen sollte und desen Novizin).
Er ernannte Vogtin Sarah zu seinem Stellvertreter.

Das gesamte Heerlager hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 80 Mann Stärke, welche auch später nur durch einzelne Personen verstärkt wurde, wobei es auch einige Verluste gab die auf der Enttarnung und Aufbringung von Verrätern herrührten. Dazu siehe weiter unten.

Im wesentlichen wurden uns 3 Aufträge von Jerewan befohlen.

Zum ersten die Wiederbeschaffung von Bauteilen eines Monolithen, der der letzte große Monolith in der Monolithen-Wall-Kette darstellte und von den Orks wegen des darin enthaltenen Erzes gestohlen wurden. Dieses Erz ist dasselbe das bereits vor einem halben Jahr gefunden wurde und die Schatten abhält.

Diese Wiederbeschaffung gelang bereits am selben Abend unter Einsatz gesammlter Kräfte gegen die Orks.

Die zweite Aufgabe bestand darin, mehr des besonderen Erzes aus einem Steinbruch in der Nähe zu beschaffen und daraus nach einer vorhandenen Vorlage „Erzbomben“ zu bauen, die gegen die Schatten geschleudert werden können und diese tödlich treffen.

Diese Aufgabe wurde von einer Gruppe mit einer erfahrenen Schmiedin erfolgreich innerhalb von etwa einem Tag ausgeführt.

Die dritte Aufgabe bestand darin einen Neben-Monolithen in der Nähe aufzustellen, zu bewachen und vor jeglichen Feinden zu schützen, mit dem Hauptmonolithen zu verbinden und zu aktivieren.

Diese Aufgabe wurde von einer gemischten Gruppe bewältigt, bei der auch die meisten der condrianischen Fraktion mitwirkten.

Geplant war nach Erfüllung dieser Aufgaben einen Aktivierungstab, welche die Academia Clavis Mundi zu Grenzbrück per Boten geschickt hatte in einem Ritual von Magiern und Priestern des Lichts (der Grenzbrücker Gott des Lichtes: Aculon) zu verwenden um den fertig gebauten Wall gegen die Schatten endgültig zu aktivieren.

Folgende Probleme ergaben sich in den Tagen:

Zum einen war der Magier Claudius, aus Condra stammend, ein Paktierer Morbus. Er enttarnte sich als „Wahn“, welcher nach dem geltenden Kriegsrecht hingerichtet wurde. Allerdings soll hier angemerkt werden das ohne Claudius niemals die Masken den Weg zu uns gefunden hätten, welche durch Aufsetzen den Träger für eine Weile für die Schatten unsichtbar machen. Dazu weiter unten mehr.

Durch die Nicht-Kooperation einiger Gruppen gegenüber den condrianischen Soldaten bei der Bewachung des Neben-Monolithen wurde dieser bei einem Überfall der Orks kurzzeitig zerstört, da wir als Verteidiger in der Unterzahl und die Orks ausserdem einen Schamanen bei sich hatten, der auch die magische Barriere von Lix durchschlug. Später wurde er durch den Baumeister unter Hilfe von Lix und Miyasaris wieder zusammengesetzt.

Da Morbus die Errichtung des Walles verhindern wollte, korrumpierte er den Priester Aculons und setzte dessen Novizin gefangen. Der Priester vollzog einen Ritus am Haupt-Monolithen, was dazu führte, das dieser Morbus geweiht und durch diesen korrumpiert wurde. Im Monolithen erschien daraufhin ein Auge, welches geschlossen war. Aufgehalten wurde der Priester (nach einigen anderen gescheiterten Versuchen) durch Miyasaris Werfen der im Lager verbliebenen Erzbombe gegen den Priester, bzw. den Schutzkreis um diesen herum. Daraufhin wurde der Priester niedergemacht und von mir gefesselt, mit einer Kerze geknebelt und anschliessend in der Taverne (dem einzigen festen Haus am Ort) bewacht. Leider verstarb er an seinen Blutungen; Heilung wurde ihm nicht zuteil da in diesem Moment Schatten in großer Zahl das Lager angriffen.

Begleitet wurde dies durch eine Botschaft des Augurs (ein weiterer Diener Morbus), welche uns aufforderte aufzugeben, da er bereits jeden Schritt unseres Planes kennen würde, auch wenn wir selber noch nicht wüssten was das sein solle. Dem schenkten wir keinerlei Beachtung.

Um das Auge im Monolithen loszuwerden wurde erfolgreich ein goldener Pfeil aus dem Grab eines toten Ordensbruders eines uralten Ordnes wider Morbus geborgen; wer der Schütze war der das Auge traf, weiss ich nicht sicher, vermute jedoch Sarah, da sie an der Suche aktiv beteiligt war.

Der Stab wurde der Botin, die gleichzeitig Lizensiatin der Academia Clavis Mundi Grenzbrückensis war, vom Anlitz der Dunkelheit Morbus (Eschra) bereits vor deren Ankunft entwendet.
Versuche den Stab zu bergen scheiterten im so von anderen bezeichneten „Tronsaal“ Eschras an einem Monster das durch Stiche lähmte. Eine andere Gruppe versagte an Rätseln, die Eschra ihnen stellte. Der Stab wurde erst durch den Einsatz der erwähnten Masken befreit, wodurch es Nel Feldor und Kahja, einem Kirchenangehörigen, gelang, den Stab Eschra wieder zu entwenden.

Später stellte sich heraus, das die Lizensiatin auf dem Herzen den Aktivierungsspruch für die Aktivierung des Stabes trug.
Da sie von Eschra entführt wurde, wurde ein Kommando gebildet sie zu finden und damit den Spruch sicherzustellen, woran der Gardist der Academia Cantus Harmoniae zu Tharemis Yanus, Lix, Miyasaris, Fisken, ich und die Schwester der Lizensiatin teilnahmen.
Ein Magier schickte uns dazu durch ein Portal, durch das (wie er auf magischem Wege herausfand) die Lizensiatin entführt worden war.
Unwissenderweise schickte er Fisken zuerst alleine durch das Tor, danach war es kurze Zeit blockiert, woraufhin der Rest des Entsatzkommandos gemeinsam durch das Tor trat um Fisken und die Frau zu finden.
Hinter dem Tor erwarteten uns eine Schlachtreihe der Schatten aus 14 schwer gepanzerten Schildträgern und einem hohen Magier oder Priester Morbus.
Wir wurden wie Fisken zuvor gnadenlos niedergemetzelt. Was genau danach passiert ist, weiss ich nicht, da ich ohnmächtig war.
Wir wurden gefangen genommen und gefesselt in einen Raum gesteckt. Miyasaris wurden Arme und Beine sowie das Handgelenk gebrochen, da sie es gewagt hatte bei der Gefangennahme einen Zauberspruch zu sprechen (sie berichtete), Lix hatte mehr Glück.
Wir wurden gezwungen unsere Namen auf Papier zu schreiben, damit ein Unterhändler uns freipressen konnte, was auch bis auf Fisken und Miyasaris zutraf.
Der Unterhändler band uns an sich und führte uns zurück in das Heerlager, wo er uns freigab. Verlangt hatten er das kein Mensch sich dem Monolithen mehr nähern solle, was ihnen auch zugesichert wurde.

Ein von den Orks versklavter Goblin kam an diesem Tag zu uns und beging Verrat an seinen Herren, indem er versprach Schlafgift in das Essen der Orks zu mischen, sodass der Sohn des Schamanen von uns entführt werden konnte. Dabei muss etwas schiefgegangen sein, denn die Orks griffen uns in sehr heftiger Art und Weise kurz nach unserer Befreiung an. Zu diesem Zeitpunkt tauchte auch Florian Phönixflug wieder auf, der verschwunden gewesen war. Die Orks konnten durch uns zurückgeschlagen werden und tauchten danach nicht mehr auf.

Kurz darauf tauchte ein Bote auf, der dem Markgrafen berichtete das die erwartete Legion der Schatten noch drei Stunden entfernt sei.
Daraufhin wurde unter hektischen Vorbereitungen die Errichtung des Walls vorbereitet, da die Legion militärisch mehr als überlegen gewesen wäre.

Zu diesem Zweck wurde wie bereits erwähnt der Stab zurückerlangt und das Auge im Monolithen durch den goldenen Pfeil beseitigt. Eine Apparatur im Monolithen zur Aktivierung durch den Stab wurde von Viktor untersucht und in Gang gebracht, sodass die Vorbereitungen fast abgeschlossen waren.

Die Novizin des Aculon, die zwischenzeitlich befreit worden war, war nun in der Lage durch de Zusammenarbeit der anderen beiden Novizen (Novizin des Hydracor Rani und eine mir Unbekannte, die auch Schülerin der Heilerin Jelena war) den Monolithen zu aktivieren. Dies geschah in einem großen Ritual, welches von den Kämpfern gegen die Schatten abgeschirmt wurde.

Während dieses Rituals tauchte Fisken wieder auf, er hatte sich den Schatten angeschlossen. Aus welchem Grund er dies tat, blieb mir verborgen. Er griff Vogtin Sarah Kupferschläger und Florian Phönixflug an. Ich selber habe ihn einmal trotz Vorwarnung und Ermahnung sich zu stellen mit seiner eigenen Armbrust beschiessen müssen, die ich im Lager geladen gefunden hatte.

Sarah Kupferschläger ging es während der Zeit nach unserer Gefangennahme nicht gut, und als Fisken endgültig tot war, schwankte sie apathisch gegen die Schatten, die aus Angst vor ihr flohen. Ich habe durch einen Zufall mitbekommen das es eine starke Verbindung zwischen Sarah und Fisken gegeben haben muss, jedoch welcher Art diese war, habe ich nicht in Erfahrung bringen können.
Inwiefern Fiskens Tod nun Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit und seelischen Zustand der Vogtin hat und haben wird, bin ich nicht in der Lage zu beurteilen.

Miyasaris wandelte noch kurze Zeit in unseren Reihen als die Schatten kamen und sie mitbrachten, jedoch fand ich sie hinterher auch nur noch tot vor. Was dort passiert ist vermochte mir niemand zu erklären bzw. wollte es nicht.

Was genau passiert ist, nachdem ich in der Schlacht verletzt worden war habe ich nur aus Erzählungen hinterher schliessen können: der Monolith muss wohl erfolgreich aktiviert worden sein, denn der Wall hielt weitere Schatten fern, die nutzlos gegen ihn anbrandeten.

Am nächsten Tag reisten wir ab, zurück in Richtung Condra.

Nocheinmal erwähnt sei hier die Heilerin Jelena, die in aufopfernder Weise sehr großzügig Heiltränke und anderes verteilt hat. Als der Markgraf verletzt war oder anderweitig beschäftigt hat sie diesen geheilt und gelichzeitig zusammen mit Vogtin Kupferschläger dafür gesorgt das im Lager die Aufgaben und Probleme gemeistert wurden.

Auf der Rückreise gelangten wir durch merkwürdige Portale in das Land Aparcia, welches von Drow bedroht, bzw. beherrscht wird. Seine Durchlaucht Herzog Tassilo, gefolgt von Markgraf Jerewan zu Arkenwald, und einigen anderen Rittern und Markgrafen, waren ebenfalls dort, sie hatten auf einen Hilferuf der dortigen Fürstin reagiert und wollten verhindern das die Bedrohung durch die Drow eventuell nach Grenzbrueck überschwappen könnte.

Leider gelang es trotz der vereinten Kräft Grenzbrücks, Condras, Rabenfels und Engoniens nicht, die Drow aufzuhalten.

Zwei rivalisierende Drow-Häuser umkämpfen dieses Land. Das Haus mit einer roten Rune (Name unbekannt) verhandelte mit uns (die Fürstin und Herzog Tassilo entschlossen sich dazu), wohingegen das Haus mit der weissen Rune uns beständig angriff.
Ein Drachenei, welches wir fanden wurde von uns ausgebrütet.
Die Fürstin Aparcias fällte die Entscheidung diesen Drachen den "roten" Drow auszulieferen (was der Rest der Anwesenden ablehnte), er wurde jedoch trotz Eingreifen von Kämpfern durch einen Schattenläufer der "weissen" Drow entführt.
Diese korrumpierten den Drachen und führten ihn gegen uns zu Felde, sodass uns nur die Flucht blieb.

Von der Rückreise ist noch der Konsum an Alkohol jeglicher Form von Vogtin Sarah Kupferschläger zu erwähnen, der in Aparcia durch Kaja gestoppt wurde, als die Drow uns angriffen.

gez. Asgaroth Fichtenbruch"
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« Antworten #4 am: 26. September 2007, 19:44:22 »

Mit freundlichem Gesicht nimmt Vogt Rabenmund die Blätter an sich und beginnt zu lesen.
Gelegentlich nickt er bedeutungsschwer.
An einer Stelle zieht er seine linke Augenbraue hoch und fixiert den jungen Soldaten.
„Vogt Sarah? Jerevan? Ihr solltet in Zukunft den nötigen Respekt gegenüber dieser Herrschaften nicht nur auf dem Felde, sondern auch in Euren Schriften zur Geltung bringen.
Dann liest der Vogt sorgsam weiter.
Ein weiteres Mal stockt er, diesmal schaut er Asgaroth starr in die Augen während sein Blick sich verfinstert.
„Maiglin!“
Es dauert einen kurzen Augenblick und der alte Mann erscheint am Schreibtisch Rabenmunds.
„Geleitet diesen jungen Mann zu einer Stube. Er wird dort warten, bis ich Ihn wieder rufen lasse.“
Mit diesem Worten erhebt Rabenmund sich bedächtig von seinem Stuhl und schreitet zu einem geöffneten Fenster.
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Poikilotherm
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« Antworten #5 am: 26. September 2007, 20:57:07 »

Asgaroth schaut den Vogt erstaunt an, folgt dann aber verdattert Maiglin.

In einer Stube angelangt, bedeutet Maiglin ihm sich zu setzen, was er dann auch prompt tut.

"Wartet hier. Ich werde wieder anholen, wenn es soweit ist."

Asgaroth nickt und setzt sich, kurze Zeit später beginnt er jedoch umherzuwandern und blickt aus dem Fenster auf den Trubel der Stadt.

Angestrengt denkt er darüber nach, ob er etwas falsch gemacht hat, oder mit einer Formulierung zu weit gegangen ist. Ob der Vogt sich wohl daran gestoßen hat, das er die Verbindung zwischen Sarah und Fisken und wie Sarah reagiert hat, erwähnt hat?

Wieder beginnt er ungeduldig umherzuwandeln, setzt sich wieder. Je länger er wartet, umso nervöser wird er.
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« Antworten #6 am: 26. September 2007, 21:19:58 »

Der halbe Tag schien vergangen zu sein als Maiglin den Soldaten vom Zimmer holt.
Verwunderung macht sich in Asgaroths Geischt breit nachdem er alleine in den Saal des Vogts getreten ist.
Rabenmund sitzt still über seinen Schreibtisch gebeugt und scheint in seinen Gedanken versunken zu sein.
Neben ihm am Tisch steht Wolf Jatan ohne auch nur eine Emotion zu zeigen.
Nachdem Asgaroth vor dem Tisch Stellung bezogen hat wendet der Vogt seinen Blick ihm entgegen.
"Mein junger Soldat. Ich danke Euch für Euren treuen Dienst. Ihr werdet nun in Begleitung Eures Wolfs zurück zum Stützpunkt verlegen.
Er hat einige Sonderaufträge, die Ihr Euch durch diese herrvorragende Arbeit verdient habt, für Euch."
Nach diesen Worten tritt Jatan vor und verlässt mit Asgaroth im Gefolge den Saal.
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