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auf dem Weg nach Tharemis
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Autor
Thema: auf dem Weg nach Tharemis (Gelesen 3558 mal)
ein Bote...
Gast
auf dem Weg nach Tharemis
«
am:
02. Dezember 2003, 16:05:35 »
In kalter Nacht jagt ein Bote seinen Rappen eiligst von Tileam über den Weg nach Tharemis. Nebel zieht auf, die Düsternis wirkt bedrohlich. In seiner rechten Satteltasche findet sich eine versiegelte Rolle, eine Botschaft für eine der Ratsherrinen zu Tharemis. Die Anspannung auf dem Gesicht des Boten ist deutlich zu erkennen. Hätte er diese Nacht nur im "Siebensprung" verbracht... Der fahle Halbmond scheint durch das Blätterdach... Plötzlich stockt sein Pferd, beinahe reißt es ihn aus dem Sattel. Er blickt sich verwirrt um, "Ruhig, Ildir. Hier ist doch nichts...". Da wird er plötzlich der Gestalt gewahr, die einige Meter vor ihm auf einem Felsen sitzt. Sie hat ihm den Rücken zugewandt, ein schwarzer Umhang schützt sie vor der Kälte, in der linken Scheint sie einen Gegenstand zu haben. Dieser leuchtet kurz auf... ein Spiegel oder etwas ähnliches... Er will auf die Gestalt zureiten, als diese verschwunden ist... Erschrocken gibt er seinem Pferd die Sporen und sprengt an dem Felsen vorbei. Ein seltsames Gefühl beschleicht ihn, als habe er diese Stelle schon einmal passiert, aber unmöglich... So reitet er hinaus aus dem düsteren Wald auf eine Lichtung...Er greift in die linke Satteltasche und erfühlt die Schriftrolle. "Bei Hydracor, alles noch an seinem Platze...!"... So reitet er weiter auf seinem Weg nach Tharemis, endlich geht am Horizont die Sonne auf, ein Gefühl der Erleichterung kommt in ihm auf.
Auf dem Felsen aber sitzt wieder die Gestalt, ein hämisches Lachen erschallt aus dem Gesicht hinter der Maske, die sich teils lachend, teils weinend in dem Spiegel abzeichnet. "Nun, mein Guter... Werde ich Deine Pläne durchkreuzen. Alles, was dir teuer war, wird nichts sein.."
Als die Sonnenstrahlen den Fels endlich erreichen, verschwindet die Gestalt wieder im Nebel...
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der Bote
Gast
endlich erreicht er Tharemis
«
Antworten #1 am:
12. Dezember 2003, 02:05:10 »
*an den Toren der Stadt macht er halt und fragt einen der Wachen:*
"Sagt guter Mann, ich habe dringende Nachricht fuer die Ehrenwerte Ratsherrin Wolfslauf. Wißt Ihr, wo ich sie finden mag?"
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Wache
Gast
auf dem Weg nach Tharemis
«
Antworten #2 am:
12. Dezember 2003, 03:24:47 »
*mustert den Boten von oben bis unten.*
Die Ratsherrin? Hmmm, eine gute Frage. Sie ist vor ein paar Tagen aus fremden Landen zurückgekehrt und in den Tempel gegangen.
Seitdem hat sie dort keiner mehr rauskommen sehen...
*schaut verstohlen um sich, flüsternd*
Seltsame Sache, das! Sie, Kira und einige Soldaten sollten eigentlich nach einem Anhaltspunkt für das Verschwinden des Wirtes aus dem Haller suchen.
Man erzählt sich allerdings, dass - egal, was sie gefunden haben - es schimm gewesen sein muss! Ihnen allen stand das Grauen ins Gesicht geschrieben.
*wieder normal laut*
Also, wenn Ihr Ratsherrin Wolfslauf finden wollt, dann reitet zum Tempel. Hier die Hauptstraße lang, bis kurz vor'm Marktplatz. Links seht Ihr dann den Tempel.
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Ein Bote
Gast
...in der Eingangshalle des Tempels
«
Antworten #3 am:
14. Dezember 2003, 16:59:11 »
*ehrfürchtig betritt der condrianische Bote den Tempel. Er kniet kurz nieder und hält inne. Dann geht er bedächtig zu einem Mann in priesterlicher Robe hinüber. Ohne dem Priester in die Augen zu schauen.*
"Verzeiht, ehrwürdiger Vater, wenn ich Eure Zeit in Anspruch nehme, doch sagte man mir, ich möge hier die ehrenwerte Ratsherrin Wolfslauf finden. Ich habe Nachricht für sie aus Tileam, das heißt aus Grenzbrueck um genau zu sein..."
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Der Priester
Gast
auf dem Weg nach Tharemis
«
Antworten #4 am:
16. Dezember 2003, 14:46:10 »
*Der Mann im weißen Gewand wendet sich dem Boten zu*
*mit ruhiger, sanfter Stimme*
"Hydracor mit dir, mein Sohn.
Die Ratsherrin hat sich vor einer Stunde zum Gebet zurückgezogen. Wenn du wünschst, lasse ich die Botschaft von einem Novizen in ihre Zelle bringen.
Wenn die Botschaft aber persönlich abgegeben werden soll, so muss ich dich bitten der Ratsherrin noch eine Stunde zu gewähren, danach weise ich dir gerne den Weg zu ihr."
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Der Bote
Gast
....übergibt dem Priester eine speckige Lederkatusche...
«
Antworten #5 am:
16. Dezember 2003, 17:30:48 »
"Nein, ehrwuerdiger Vater, ich denke, wenn die Lederkatusche in diesen Hallen nicht sicher ist, wo sonst. Mein Dank an Euch ehrwuerdiger Vater."
Der Bote verneigt sich tief, dann macht er auf dem Absatz kehrt und verlaesst den Tempel...
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Ilayda
Globaler Moderator
Titan
Beiträge: 4070
auf dem Weg nach Tharemis
«
Antworten #6 am:
21. Dezember 2003, 12:20:02 »
Nach einiger Zeit verlässt Ilayda ihre Zelle, in der sie die letzten Stunden ins Gebet vertieft verbracht hat. Nachdenklich tritt sie in die Halle des Tempels. Die fast drei Wochen im Tempel haben ihr - wie sie gehofft hat - sehr dabei geholfen, ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Die Gebete, die Gespräche mit Therion, all das hat ihr einen Großteil der Zweifel und Ängste genommen, mit denen sie in ihr Heimatland zurückgekehrt war.
Die Nächte, in denen sie schweißgebadet und heftig atmend aufwacht, waren seltener geworden und es gelingt ihr inzwischen wieder, sich durch Gebete an den Ewigen Gottdrachen zu beruhigen.
Ilayda hofft, dass es den anderen ebenso geht, denn die Zeit, die sie in Ne Hemar verbracht haben, ist in ihren Gesprächen untereinander tabu geblieben. Zwar meint sie, auch bei den anderen eine deutliche Entspannung festzustellen, sie wagt es aber nicht, nachzufragen, aus Angst, bei den anderen oder auch bei sich selber diese doch noch frischen Wunden aufzureißen.
So in Gedanken durchquert sie die Halle, um ein bisschen frische Luft zu schnappen, als sie von einem der Priester aufgehalten wird.
"Nun, meine Tochter, ich will dich nicht lange aufhalten. Ein Bote hat diese Nachricht für dich abgegeben" Er hält Ilayda die versiegelte Rolle hin.
Mit fragendem Gesichtsausdruck nimmt sie die Rolle in Empfang und mustert das Siegel.
"Ich danke Euch, Vater. Wenn Ihr nichts dagegen habt, ziehe ich mich zurück, um die Nachricht zu lesen." Da der Priester nur kurz den Kopf schüttelt, begibt sich Ilayda in den Tempelgarten und lässt sich dort nieder.
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Auf meinem Grabstein soll stehen: "Schau nicht so doof, ich läg jetzt auch lieber am Strand."
Ilayda
Globaler Moderator
Titan
Beiträge: 4070
Im Garten des Tempels
«
Antworten #7 am:
07. Januar 2004, 19:46:27 »
Lauschige Stille umgibt Ilayda.
Das leichte Plätschern eines Springbrunnens ist zu hören, der auch jetzt, im Winter, eisfrei ist. Schneeflocken taumeln sanft vom Himmel und legen sich als Decke über die Erde. Erst im Frühjahr werden hier die Pflanzen wieder wachsen, aber auch im Winter ist der Hauch Hydracors hier zu spüren...
Sie lässt sich auf dem steinernen Rand des Brunnens nieder und betrachtet die Kartusche. Irritiert runzelt sie die Stirn - dieses Siegel... Von da hätte sie nie und nimmer ein Schreiben erwartet! Lange zögert sie, das Siegel zu brechen, aber nach einigen Minuten kann sie sich dann doch dazu aufraffen.
Als erstes fällt ihr etwas in den Schoß. Ein Stück ... Fleisch???... und einige Glassplitter.
Angeekelt und aufkeuchend springt Ilayda auf. Der Inhalt der Kartusche fällt in den Schnee. Nachdem sich die Ratsherrin gefasst hat, hockt sie sich hin und sammelt nach und nach die Splitter auf. Dem Fleischstück schenkt sie keine Beachtung. Ein aufmerksamer Beobachter würde feststellen, dass sie es sogar bewusst ignoriert, als hätte sie Angst vor dem, was da liegen könnte.
Als sie alle Splitter zusammen hat, will sie sie erst mal wieder in die Kartusche packen, als... ihre Hand erstarrt kurz in der Luft und legt dann die Splitter auf den Brunnenrand. Aus der Kartusche fingert sie dann ein ziemlich dreckiges Pergament. Nachdenklich starrt sie es an.
Dann bückt sie sich doch nach dem Fleischstück und betrachtet es genauer... Wie sie vermutet hatte... Mit knirschenden Zähnen flüstert sie "Gottverfluchter Magier, das wirst Du mir büßen! Das schwöre ich bei Hydracor!"
Nach einer Weile, in der sie nur gedankenversunken im Schnee gehockt hat, rafft sie sich wieder auf und entrollt das Pergament, um es zu lesen.
Danach lässt sie es nachdenklich sinken. Fast beiläufig greift ihre Hand zu den Splittern und versucht, diese zu einem Ganzen zusammen zu setzen. Als Ilayda das geschafft hat, zuckt sie kurz zusammen. Dabei verrutschen die Splitter wieder und das, was sie wohl darin gesehen haben mag, verschwindet wieder, denn Ilayda entspannt sich wieder etwas. Nochmals setzt sie die Splitter zusammen... nichts...
Entschlossen packt sie die Splitter wieder in die Kartusche und hebt das Fleisch mit Hilfe des Pergamentes vom Boden auf, um auch diese in der Kartusche zu verbergen und begiebt sich wieder in den Tempel. Nach einem kurzen, hastig und leise (und sehr energisch) geführten Gespräch mit einem der Priester betritt Ilayda wieder ihre Zelle. Die Kartusche hat sie dem Kleriker in die Hand gedrückt.
Weder zum gemeinsamen Abendessen noch zum Frühstück erscheint Ilayda. Erst gegen Mittag des nächsten Tages verlässt sie ihre Zelle wieder, um am Tempelleben teilzunehmen.
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Auf meinem Grabstein soll stehen: "Schau nicht so doof, ich läg jetzt auch lieber am Strand."
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