Condra e.V. Forum

Intime Foren => Silbertor => Thema gestartet von: Ayla am 21. September 2011, 21:41:29



Titel: Küken-Mission
Beitrag von: Ayla am 21. September 2011, 21:41:29
Es war Abend in Silbertor, gerade war das Abendessen vorbei. Es herschte eine gewisse Unruhe unter den Falken aus Cyons Trup. Aber Ausnahmsweise hatte es einmal Nichts mit den schrecklichen Ereignissen der letzen Zeit zu tun. Nein man hatte den Küken des Trupps mitgeteilt das sie auf ihre erste eigene Mission gehen würden. Ganz ohne einer der "großen".

Ein Vertrauens Beweis?

Oder vieleicht ein Test?

Was auch immer es war. Die Befehle waren klar. Morgen früh nach dem Frühstück sollten sich alle Küken im Innenhof Versammlen mit ihrer Reiseausrüstung. Dafür war jeder selbst verantwortlich. Sie würden für ca. zwei Wochen unterwegs sein. Den Süden Patrolieren. Es gab Berichte von Orks so hieß es. Morgen früh würden sie die entgültigen Befehle erhalten. Bis dahin konnten sie sich selber vorbereiten. Keiner von ihnen hatte heute Nachwache und so sahsen einige von ihnen zusammen und diskutierten. Über eine interessante Tatsache hatte noch niemand ein Wort verlohren "wer würde wohl das Kommando führen? "     


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 22. September 2011, 06:36:25
Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Rika die Messe. Bepackt mit ihrem Reiserucksack begibt sie sich zum Innenhof und wartet dort auf die endgültigen Befehle.



Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 22. September 2011, 13:44:55
Mit leichtem Gepäck, Bogen und Lanze betritt Lilli den Innenhof und nickt Rika lächelnd zum gruße zu "Guten morgen".


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 22. September 2011, 14:00:16
Auch Saphira betritt den Hof. Ihr Gang ist noch langsam und in ruhigen Tempo stellt sie sich zu der kleinen Gruppe.
"Guten morgen. Ausgeschlafen und alles dabei?"
Ihre Stimme klingt ruhig. Nun wartet man, bis die restlichen Gruppenmitglieder angekommen sind, um möglichst bald die weiteren Befehle zu erhalten und aufzubrechen.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 22. September 2011, 16:05:31
Es scheppert laut und einige leise geknurrte Flüche sind zu hören, als Tagor mit einem schweren Rucksack zu den Küken tritt. Offenbar ist ihm einer der ledernen Riemen Gerissen und der Sack ist neben ihm mit einem lauten metallischem Klirren auf den Boden geschlagen. Grummelnd beugt sich der Zwerg vor und steckt den Kopf in den Sack, er grunzt erleichtert da offenbar alles heil geblieben zu sein scheint und zieht eine Pfeife aus eine der Seitentaschen des Rucksacks. Gemütlich fängt er an Tabak in die Pfeife und schaut mit seiner gewohnt mürrischen art in die Runde. Sein Blick bleibt kurz bei der Elfe hängen und er grimmelt, als er notdürftig den Riemen flickt und dichte Rauchschwaden aus der mittlerweile entzündeten Pfeife empor steigen.
"Na ja, die Elfe ist dabei, also wird es schon mal kein gefährlicher oder wichtiger Auftrag."


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Thorwa am 22. September 2011, 21:35:25
Thorwa schleppt sich ebenfalls gähnend in den Innenhof. Schon immer hatte er ein ziemliches Problem mit dem frühen Aufstehen. "Hilft ja nichts", dachte er. Mit schmalen Augen und stumm ging er zu den anderen Küken, um dann mit einem begrüßenden Nicken und einer angedeuteten Handgeste neben dem Zwerg stehen zu bleiben.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Ayla am 22. September 2011, 22:28:27
Das Frühstück war zu Ende und die restlichen Küken gesellten sich auch noch zu ihren Kammeraden.
Ein wenig ungeduldig standen sie da in ihrem kleinen Truppchen zusammen. Was wohl als nächstes passieren würde. 

Nach etwa 10 Minuten des wartens taucht Ira am anderen Ende des Innenhofes auf. Ihr Gesciht ist ernst und es liegt ein gewisser nachdruck in ihren Schritten. Als einige der Kücken ihre Blicke wachsam wandern ließen stellten sie fest das im Fenster des Vogtes eine Gestallt im Gegenlicht zu erkennen war.

Großartig, ihre erste eigene Mission und das gleich unter den Argus-Augen des Vogtes.

Inzwischen hatte sich Ira vor den Küken aufgebaut und sprach mit lauter Stimme die auch die letzte Müdigkeit hoffentlich aus ihren Knochen scheuchen würde.

"Okay aufgepasst! Ihr habt eine Aufgabe. Schnappt euch ein paar Pferde und reitet nach Süden. Ihr werdet die ganze Süd-Patrollie machen. Bis zum Tafelberg. Ihr werdet eine ganze Weile unterwegs sein also hoffe ich das ihr eure lieblings-Unterwäsche eingepackt habt. Achtet auf die Sicherheitsvorschriften. Passt aufeinader auf und nehmt die Sache ernst! Das hier ist keine Übung!"

Sie atmet kurtz durch und dan suchen Ihre Augen Saphira

"Saphira du hast das Komando! Hier ist die Karte, da sind alle wichitgen Lagerstellen markiert, und die Orkwarscheinlichkeit ist auch vermerkt."

Mit diesen Worten überreicht Ira, Saphira eine Dokumentenrolle. Kurtz bevor Ira sie Rolle jedoch los lässt bohren sich Iras Augen in Saphiras, dann lässt sie los und nickt kaum merklich.

Ira macht ein paar Schirtte auf den Trupp zu und legt die Hand auf Rikas Schulter.

"Rika du übernimmst die medizienische Leitung. Sprich du hast das letzte Wort. Nimm das hier mit für Notfälle. Aber wirklich nur dafür die Dinger sind verdammt teuer."

Mit diesen Worten drückt sie Rika eine Wallnuss in die Hand die sowohl unten als auch oben mit dem Siegel der Akademie verschlossen ist. Dann klopft sie Rika noch ein mal auf die Schulter bevor sie sich wieder vor dem Trupp aufbaut

"Leute das was vor euch liegt ist wichtig, verdammt wichtig. Saphira ich verlass mich darauf das du die richtigen Entscheidungen triffst. Ich erwarte das ihr alle wieder lebendig nach hause kommt. Denkt dran was euere Missions Ziele sind, manchmal lohnt es sich etwas fürs größere Wohl zu opfern. Tut mir den Gefallen und denkt ausnahmsweise nach bevor ihr Handelt. Noch Fragen?" 

Ira blickte ihre Kücken an und versuchte jedem von ihnen nach und nach in die Augen zu blicken.     


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 24. September 2011, 09:56:20
Als sie ihren Namen und ihren Auftrag vernimmt stockt Rika kurz der Atem. Als sie kurz davor ist zu erwiedern "Aber die Strafe..." tut sie das, womit sie in den letzten Wochen gute Erfahrungen gemacht hatte: Sie hielt den Mund und befolgte den Befehl.

Als ihr Ira die versiegelte Nuss in die Hand drückt, beäugt sie diese kurz interessiert und lässt sie dann in ihrem Gambi verschwinden. Als die Hand der beeindruckenden Falkin auf ihrer Schulter niedersinkt, zuckt sie nicht zusammen, sondern erwiedert die Geste mit einem ernsten Nicken.

Ein wenig ungeduldig wartet sie auf auf mögliche Fragen von ihren Kameraden...


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Emily am 24. September 2011, 19:56:08
Emily steht ruhig in der Runde und hört zu. Auf Patrouille sein, das erfordert Konzentration.
Nach Iras Ansprache geht sie ihr Liste im Kopf durch, die sie in und auswendig lernen mußte. Nickt innerlich die Punkte ab und schluckt anschließend bei dem Gedanken, so lange auf dem Pferderücken zu sitzen.

Dann lächelt sie Saphira an und schaut zu Rika, der sie freundlich zunickt.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Thorwa am 27. September 2011, 08:50:57
Thorwa ist nicht gerade verwundert über Iras Entscheidung. Seiner Meinung nach hätte nur Saphira oder der Zwerg das Kommando bekommen können. Und dass Rika die medizinische Leitung zugeteilt bekommen hat, ist auch nur logisch. Immerhin ist sie die einzige Feldscherin der kleinen Gruppe.
Unabhängig davon, wie überraschend oder klar diese Entscheidung ist, passt sie Thorwa gut in den Kram. Er hat keine Zweifel daran, dass Saphira eine gute Führerin abgeben wird. Genau in diesem Augenblick streift sein Blick den ihren und er nickt nur bestätigend.


"Aye!"
Iras Blick hält Thorwa indes problemlos stand. Klar, sie würden sich wahrscheinlich Orks gegenüber stehen sehen, aber warum sich davor fürchten? Mit Saphira und Tagor sind schon mal zwei sehr gute Kämpfer in der Truppe. "Und Küken zu sein heißt ja nicht, dass man ein Kind ist das sich nicht wehren kann", denkt er sich still.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 27. September 2011, 10:09:56
Es dauert eine Weile bevor der Zwerg einen Ton tatsächlich etwas sagt. Seine Hand liegt auf dem dicken Hammerknauf und sein Blick wirkt erstmals verwirrt und etwas unruhig.

"Pferde?" kommt es sehr ungewohnt langsam und leise aus seinem Mund während er die Brauen zusammenkneift und grummelnd in Richtung der Stallungen schaut.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Ayla am 27. September 2011, 12:40:23
Ira nickt dem Trupp aufmunternd zu. Scheinbar hatte ja keiner mehr Fragen.

Dann meldet sich ihr Küken. Sie wendet sich Tagor zu und Brumelt in seine Richtung

"Ja natürlich Pferde....ihr habt einen weiten weg vor euch und im MArschtempo geht das zu langsam."

Damit betrachtet sie die die Frage als erledigt und fährt fort ohne dem Zwerg die Möglickeit zu geben zu wiedersprechen

"Gut dann war es das. Ich verlass mich auf euch! Saphira du hast das Konado"

Mit diesen Worten dreht sie sich Richtung Gebäude und überlässt den Küken ihre Aufgabe


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 27. September 2011, 13:12:17
Nachdem Ira sich abwendet wirft Lilli einen seitenblick auf Tagor, ihre Miene bleibt undurchdringlich
"Habt ihr ein Problem mit dem reiten? Ich meine um aufzusatteln benötigt ihr ja nur eine weitere Schlaufe unter dem Steigbügel.
Oder wir sollen wir uns ein Pferd teilen, wenn die Zügel es sind, die euch sorgen machen?
Ich kann bestimmt ein gutes Wort für euch einlegen, damit es nicht buckelt."


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 27. September 2011, 23:43:41
Saphira betrachtet die Dokumentenrolle. Als Ira ihr wiederholt sagt, dass sie das Komando hat, umschließt sie diese fester. Nein, sie hat keinerlei Fragen... Kurz darauf geht auch Saphiras Blick durch die Runde. Dabei versucht sie an den Gesichtsausdrücken die Gedanken der Anderen zu erraten. Keine einfache Sache. Doch bei Elimys Lächeln und dem Zunicken von Thorwa ist es eindeutig. Saphira lächelt und trotz der geteilten Meinung bezüglich dem reisen auf dem Pferderücken nickte sie Richtung der Stallungen.
"Dann lasst uns die Pferde holen, damit wir bald los können. Sonst kommen wir erst gegen Mittag hier weg." Mit den Worten geht Saphira in die gedeutete Richtung, wobei ihr Blick zum Gebäude und dann zum Fenster des Vogtes geht.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 28. September 2011, 07:05:21
Tagor sieht grummelnd zu dem Spitzohr. Und schüttelt den Kopf.
Fulgor gab uns eine kräftige Statur damit wir die geborenen Kämpfer sind. Fest mit dem Boden verwurzelt und schwerer zu bewegen als der Fels aus dem wir stammen. Wir fürchten uns nicht, aber wir respektieren wofür wir geschaffen sind und welche Gedanken unsren Gott bewegten als er uns in seiner Esse schuf.
*Er schmunzelt leicht und legt sich wieder den Rucksack über die Schulter*
Die Reise auf dem Rücken eines anderen Lebewesens gehört nicht dazu. Dies obliegt dem Denken und streben von Sängern, Dichtern und Baumkuschlern. Unser Volk ist es gewohnt sich auf seine eigene Stärke zu verlassen und nicht auf die Muskeln und den verminderten Verstand eines anderen Wesen.
Dennoch *und er nickt Richtung Ira* bin ich in erster Linie Soldat. Von daher ist es fraglos was zu tun ist.
*Der Zwerg erhöht seine Schrittgeschwindigkeit und eilt in Richtung der Stallungen um sich das kleinste Pferd heraus zu suchen*


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 28. September 2011, 17:19:48
Schmunzelnd eilt Rika an Lili und Tagor vorbei und kämpft sich vor zu Saphira. Das andere Küken ist bereits beim satteln ihres Pferdes als Rika neben ihr erscheint und ihr leise ins Ohr murmelt:

"Glückwunsch! Ich g-glaube wir trinken bald auf dein K-Kopftuch!"

Immer noch lächelnd wendet sie sich dem Pferd zu, was ihrer Meinung nach, am freundlichsten aussieht.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Emily am 28. September 2011, 19:41:46
Emmy drückt Saphira freundlich und ermutigend die Schulter. "Das hast du dir verdient." Sie freut sich aufrichtig.

Dann beginnt auch sie, eines der Pferde zu satteln. Ihr Wahl fällt auf die braune Stute, die ihr beim Misten immer am Zopf knabbert. "Wir beide werden schon miteinander hin kommen, was Dicke?" Murmelt sie vor sich hin, während sie das Tier fertig macht und die Hufe kontrolliert.



Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 02. Oktober 2011, 13:52:34
Es dauert nicht mehr lange und alle Küken sind wieder auf dem Hof, wobei jedes sich ein Pferd gesattelt und bepackt hat. Dann schaut Saphira noch einmal in die Runde und setzt sich auf ihr eigenes.
"Dann geht es los."
Dabei lächelt siein die Runde und treibt ihr Pferd zum gehen. Auf dem Weg zum Tor dreht sie sich noch ein paar mal zu den Anderen um, bevor alle das Tor passieren.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Fenya am 03. Oktober 2011, 13:16:16
Die Reise beginnt locker und ruhig, doch erstaunlicherweise hat das Land Condra sich überlegt es den Küken nicht einfach zu machen und alle Wolken verdrängt. Die Sonne scheint fröhlich in den Herbst hinein, und während das viele Bewohner des Landes freut schwitzen die Küken unter ihren Gambis erbarmungslos. Viel Wasser wird für sie, und auch ihr Pferde, gebraucht... mehr als erwartet.
Es würde jedoch nicht mehr lang dauern, bis sie den Tafelberg erreichen würden, im Laufe des Abends vielleicht, wenn sie schnell voran kämen, und es keinen Zwischenfall mehr geben würde....


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Cindan am 03. Oktober 2011, 22:13:12
Es dauert eine ganze Weile bis Yorrak sein Pferd neben das von Saphira navigiert hatte. Einige Zeit reitet er still neben der gekürten Anführerin. Dann ein:

"Saphira. Ich glaub wir kennen uns noch nicht. Ich bin Yorrak Aternía, Hackes Küken. Wenn du bei was Unterstützung brauchst, ich greif dir gern unter die Arme. Hab' was Erfahrung mit sowas."

Sein Blick wandert durch die Reihen der Anwärter die in einer Traube um sie herum reiten. Dann, als Saphiras Blick seinen Kreuzt ein Zwinkern.
"Nur ein Angebot."

Nachdem er eventuelle Antworten abgewartet hat lässt er sich zu seinem ehemaligen Platz am Ende der kleinen Karawane zurück fallen und blickt weiter in die Ferne neben ihnen, als wäre nichts gewesen.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 05. Oktober 2011, 10:22:46
Verärgert streicht sich Rika erneut die klebrigen Haare aus der Stirn, der ganze Ritt dauerte länger als erwartet und die andauernde Hitze machte es nicht gerade einfacher.

Kritisch beobachtet sie ihre Kameraden und sucht nach Anzeichen eines Sonnenstiches. Als sie in der Ferne die Umrisse des Tafelberges erblickt seufzt sie erleichtert.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 05. Oktober 2011, 17:49:09
Die Sonne knallt vom Himmel und unter dem Gambeson von Saphira wird es fast unertäglich. Dabei brummelt sie etwas von "...condreanisches Wetter....macht was es will...warm...." Dann bemerkt sie Yorrak und sie hört ihm zu. Sie versteht das Angebot doch wegen der Hitze sagte sie nur mit einem Nicken.
"Lass mich kurz überlegen."
Sie sieht ihm zu, wie er sich wieder an das Ende der Gruppe schlängelt. Dann blickt sie nach vorne. Der Tag neigt sich zum Ende hin und Tafelberg ist schon in Sichtweite. Dann greift sie in ihren Gambeson, holt die Dokumentenrolle heraus und öffnet sie. Darin sind verschiedene Schriftstücke. Ohne Zögern entfaltet sie nacheinander alle Dokumente und studiert diese.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 05. Oktober 2011, 22:06:20
Noch einmal liest Saphira das Schriftstück durch, welches in der Dokumentenrolle enthalten war. Wer sie beobachtet merkt, dass ihr langsam die Röte ins Gesicht steigt. Mit einem mal bringt ihr Pferd zum stehen, wobei ihr der ein oder andere Fluch entweicht. Die Augen blitzen zu den erstaunten Gesichtern der anderen Küken. Ihre Stimme klingt tiefer als sonst, als müsste sie sich bemühen nicht zu schreien.
"Wir haben in diesem Augenblick neue Befehle bekommen."
Sie hält ein gefaltenes Schriftstück hoch, auf dem ein gebrochenes Siegel zu sehen ist. Dann nimmt sie es wieder runter. Langsam fährt sie fort.
"Es geht nicht nach Süden, sondern in den Norden. Und zwar nach Tileam. Ich denke der schnellste Weg ist es, wenn wir östlich an Silbertor wieder vorbei reiten. Bei anderen Vorschlägen bin ich auch ganz Ohr. Auf dem Weg dorthin werden wir an einem Fluss oder Bach Halt machen, um Wasser aufzufüllen. Lasst uns jetzt so schnell wie möglich dahin kommen."
Dabei wendet sie, nimmt sie sich die Karte von Condra und studiert den neuen Weg während sie ihr Pferd antreibt.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 05. Oktober 2011, 23:01:23
Lilli reitet am Ende der Gruppe, als sie Saphira fluchen hört. Daraufhin hält sie sichtlich entspannt ihr Pferd an und wartet. Als Saphira an Lilli vorbeireitet, wirft sie ihr ein zwinkern zu und bleibt stehen, bis auch der Rest wieder an ihr vorbei ist. Kurz schaut sie sich um, wendet dann ihr Pferd und reitet wieder hinterdrein.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 06. Oktober 2011, 12:14:40
Verwundert hört Rika die Worte von Saphira und kann dann nur noch erschöpft mit dem Kopf schütteln. Mit zusammengebissenen Zähnen wendet sie ihr Pferd und folgt der Kolonne nun zurück in Richtung Silbertor.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 08. Oktober 2011, 17:03:49
Der Trupp hat die Nacht bei einem Bachlauf verbracht, sodass sie sich ein wenig ausruhen und die Pferde und sich selbst mit Wasser versorgen können. An diesem Abend erklärt Saphira den Verlauf des nächsten Tages an dem sie um Silbertor herumreiten. Ihre Betonung liegt besonders darauf, dass keiner von ihnen auf einen Silbertorer Falken treffen oder sich als Küken ausgeben darf. Dabei werden sie so wenig wie möglich den ihnen bekannten Patrouillen-Routen kreuzen, wobei die Erfahrungen der Einzelnen der Planung sehr zu Gunste kommt. Wenn sie dieses Stück gemeistert haben, ist der schlimmste Teil des Weges in Richtung Tileam überstanden.
„Ich will mir nicht ausdenken, was passiert, wenn einer mit Kopftuch uns hier sieht, wobei wir im Süden sein sollten …“
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Der nächste Tag neigt sich dem Ende und der Trupp ist an der Festung vorbei und auf dem Weg nach Schieferbruch. Sie nutzen die restlichen hellen Stunden um ein gutes Stück weiter zu kommen. Erst als die Sonne am Horizont verschwunden ist, gleiten die Reiter von ihren Pferden und so mancher lässt sich erschöpft ins Gras sinken.
Nachdem alle etwas getrunken und gegessen hatten, schaut Saphira sich den ermüdeten Haufen an und seufzt. Sie sitzt mit dem anderem in einem Kreis um ein kleines Lagerfeuer und blickt nachdenklich in den Schein der Flammen. Anscheinend sucht sie die passenden Worte.

„Wir haben heute trotz Umweg ein gutes Stück vom Weg hinter uns gebracht. Wir bleiben noch eine Weile fern von den ausgebauten Wegen, bis wir an Schieferbruch vorbei sind. Auf dem Weg zwischen Schieferbruch und Tileam beginnt unser neuer Auftrag.“

Sie blickt in die Runde und als sie sicher ist, dass ihr auch jeder zuhört fährt sie fort.

„Wir werden unauffällig nach Tileam reisen und uns dafür auf dem Weg in zwei Gruppen aufteilen. Es gilt für ALLE sich unauffällig zu verhalten. Ihr seid dann keine Rekruten der Falken und ihr kennt keinen der Falken die da auftauchen könnten. Weder Ira, noch Cyon oder den Vogt oder sonst wen!“

Sie hält kurz inne, schluckt kaum merklich, bevor sie wieder mit ernster Stimme weiter spricht.

„Unser Zielort ist die Taverne >Zum rostigen Anker< in dem wir auch übernachten werden. Dort werden wir bleiben wie bei einem normalen Tavernenbesuch, bevor ihr Küken wurdet. Dabei wird immer die Hälfte der Gruppe in der Taverne bleiben. Und ihr geht niemals alleine rum!“

Sie schaut Thorwa länger in die Augen und im Schein des Feuers leuchten die ihren etwas rötlich auf. Einen kurzen Moment schweigt sie noch.

„Ihr seid die ganze Zeit wachsam. Besonders wenn ihr in Tileam angekommen seid, werdet ihr eure Umgebung im Auge haben und irgendwann dann tatsächlich Ira sehen. Sie wird sich auf den Weg zur Taverne machen und wissen, dass wir da sind. Ihr habt von den Attentaten gehört, die auf Wölfe und Falken geübt wurden?“

Die Frage klingt schon fast beiläufig. Sie wartet auch keine Antwort ab.

„Wir werden sehr wahrscheinlich eine solche Situation erleben. Nur im besten Fall mit keinem Toten. Der Teil von uns, welcher sich außerhalb der Taverne befindet, wird auf Iras Umgebung aufpassen, bis sie im Gebäude ist. Wir werden warten, bis sich was ergibt, oder einer von euch zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Das ist keine Prügelei. Ein einfaches, zu lautes Streitgespräch mit einem dortigen Besucher und man hat die Aufmerksamkeit der ganzen Taverne. Vielleicht nimmt der Mörder diese Gelegenheit und attackiert Ira.“

Saphira nimmt einen guten Schluck Wasser. So viel reden ist nicht ihre Welt… Damit ist den Anderen Zeit gegeben, die Befehle zu verarbeiten und Blicke auszutauschen.

„Die Merkmale des Mörders sind die an Messer gebundene Stoffe in den Farben Rot mit Weiß und an den Leichen zurückgelassene Zettel mit Bild eines Wolfes drauf. Wenn wir sicher sind, dass es sich um einen Attentäter handelt, gehen wir dazwischen. Wenn es aber wie eine normale Prügelei aussieht und nichts darauf hinweist, dass er ein Mörder ist, dann bleibt auf euren Plätzen. Seid schaulustig, aber geht nicht dazwischen oder lasst eure Deckung auffliegen. Sonst war der ganze Mist umsonst. Bemerken wir es zu spät und er hat Ira erwischt, wird er die Taverne fluchtartig verlassen wollen. In dem Moment rennt der von uns am nächsten ebenfalls raus und schreit ihm >Mörder< hinterher. Lilli wird spätestens seit dem Moment, indem Ira die Taverne betritt, mit ihrem Bogen auf einem hohen Ort gehen, wo sie alles gut überblicken kann und auf dieses Wort wartet.“

Sie schaut Lilli an. „Ziele auf seine Beine, Hintern oder sonstige nicht lebensgefährlichen Stellen. Wir wollen den lebend! Das ist ein ausdrücklicher Befehl aus dem Brief.“ Dann lächelt sie leicht. „Aber du wirst wahrscheinlich hören, wenn der Tumult da drin anfängt.“

Dann wendet sie sich zu Rika. „Du bist hier die einzige, die einen vernünftig behandeln kann. Es kann sein, dass jemand zu Schaden kommt. Daher bleibst du im Hintergrund und passt auf, dass dir nichts zustößt bis ein Eingreifen notwendig ist.“

Dann blickt sie wieder in die Runde. „Die Gruppen können zusammengestellt werden, wie ihr euch am wohlsten fühlt. Nur werden Lilli und Tagor nicht in der Gleichen sein. Das könnte neugierige Blicke auf euch ziehen. Wer von euch war denn schonmal in Tileam?“

Damit sind die neuen Befehle gesagt und jeder kann für sich darüber nachdenken.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 10. Oktober 2011, 13:39:53
Als Saphira beginnt von den neuen Befehlen zu berichten, ist Rikas Müdigkeit wie weggeblasen. Als ihre Truppanführerin geendet hat drehen sich die Gedanken in ihrem Kopf.

Sie schiebt ihre Hände in ihr Gambi und es scheint so als wolle sie sich die Finger wärmen, in Wirklichkeit tastet sie jedoch nach der versiegelten Nuss und befühlt sie nervös...

"Wenn das s-so ist, sollten wir u-uns sputen und zusehen dass wir T-Tileam bald erreichen...!" angestrengt kneift sie die Augen zusammen "Ich gehe mit dir!" fügt sie dann noch entschlossen, an Saphira gerichtet, hinzu.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 10. Oktober 2011, 14:44:59
Tagor hat lange stillschweigend zugehört während der Qualm aus seiner Pfeife langsam aufstieg und die massige Gestalt des Zwerges hinter einer duftenden Tabakwolke zu verschwinden schien. Mit einem lächeln zog er erneut an dem hölzernen Mundstück und die brennenden Blätter im Pfeifenkopf glommen auf während er nachdenkend den Rauch einzog.

Sie basteln an einer Falle? *er schmunzelt* Nicht so dumm, aber wir sollten vielleicht einige Dinge verändern. Das heißt natürlich wenn wir die Möglichkeit haben. Ausserdem liegt die Entscheidung bei dir. *er schaut durchdringend zu Saphira, während ihm ein kleines glimmendes Blatt aus der Pfeife fällt und kurs auf seinen Bart nimmt. Beinah panisch macht Tagor einen satz zurück und stolpert aus Sorge um seinen pächtigen Bartwuchs über seine Tasche. Die eben noch ruhig und überlegt wirkende zwergische Gestalt liegt auf dem Rücken und flucht ausgiebieg über menschlichen Tabak während sie sich wieder aufrichtet und hinsetzt.*

Das Spitzohr und ich sind zu auffällig das ist vollkommen richtig. Ich denke nur du kannst sie nicht nächtelang auf eine "erhöhte Position" stellen und davon ausgehen das niemand das Elflein entdeckt, das mit einem Bogen auf einem Dach hockt. Ich schlage vor das sie sich als Obachlose in der Gasse herumtreibt. natürlich ist ihr Schussfeld dann geringer, aber es scheint mir logischer als sie mit wehenden Ohren auf den onehin niedrigen Dächern Tileams stehen zu haben. *sein erstner Tonfall verschwindet kurz und er grinst in Richtung Lilli.* Ausserdem kann ihr eh niemand weglaufen,... das können die Elfen schließlich am besten.

*Sein Blick ändert sich wieder und er sieht zu Saphira.* Wir kennen die Beschaffenheit der Taverne noch nicht, aber wir haben 3 schnelle Läufer, ich denke wir können das Risiko einer Verfolgung eingehen. Ich halte es sowieso für wahrscheinlicher, das wir ihn verfolgen müssen. Das ganze wird so schnell geschehen, das ein koordinierter Schuss von einem Hausdach kaum möglich ist.

*Während er spricht hat er mit einem glühenden Span wieder seine Pfeife entzündet und kleine Rauchwolken begleiten seine Worte während die Pfeife in seinem Mundwinkel ruht.*

Was mich angeht,... *er pafft einige male.* bin ich vermutlich zu auffällig um als ständiger Tavernengast im rostigen Anker zu verkehren, aber vielleicht kann der Wirt eine Aushilfe gebrauchen. *Er lächelt leicht.* Ihr Menschen beschäftigt uns immer gerne in Tavernen, um den Gästen die Ilussion zu geben, das Bier sei besonders gut, weil sogar ein Zwerg davon trinkt *er zwinkert Saphira zu*. Auf diese Weise kann ich bei Rangeleien dazwischen gehen und lerne gleich die Pappenheimer kennen die häufig ärger machen. Dann fällt es auch auf, wenn ein Fremder zu stänkern anfängt. Ich denke das ist alles was ich beitragen könnte. *er zuckt mit den Schultern und blickt zu den übrigen Küken*. Ihr seit einfach nicht hübsch genug, als das ich für einen von euch gehalten werden könnte *er zwinkert und lehnt sich gegen einen großen Stein.*


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Cindan am 10. Oktober 2011, 15:24:34
Gespannt lauscht Yorrak den Ausführungen des Zwerges. Er grinste breit bei der vorgeschlagenen Planänderung.
'Endlich mal wer mit Erfahrung', dachte er sich.
"Ein guter Punkt, Herr Zwerg," begann sich Yorrak ins Gespräch zu beteiligen." Saphira um deine Frage zu beantworten, ich war schonma in Tileam. Ich kann euch ein paar Ecken und Gassen zeigen, aber ich würde in kleineren Gruppen als zwei dort eintreffen. Wo das Gesetz locker sitzt, blitz Stahl schnell, wenn man zu sehr auffällt; -Wenn du verstehst was ich meine."

Yorrak blickt in die Runde und bleibt auf dem Zwerg haften.
"Tagor, was hälst du davon, wenn wir etwas schneller als die Anderen reisen. Du brauchst Vorbereitungszeit und ich kenn den Einen oder Anderen bei dem ich aus alten Zeiten einen Gefallen abverlangen kann."
Seine Miene wird beinahe eisig als er die tragenden Blicke auf sich merkt.
"Das wird nun keine Geschichtsstunde, sagen wir einfach ich kenne Leute."

Er wendet sich direkt an Saphira:
"Was sagst du? Ich könnte mich auch darum kümmern, dass Leute vergessen spitze Ohren in der Stadt gesehen zu haben."


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 10. Oktober 2011, 15:56:38
*Tagor wendet seinen Blick nur kurz zu Yorrak und pafft an seiner Pfeife. Weder sein Blick, noch seine Mimik verraten was er denkt, als er antwortet.*

Es spielt keine Rolle was ich meine oder denke, Mensch. Ich habe lediglich Vorschläge gemacht und gesehen wo ich Veränderungen machen würde. Dadurch das du mich fragst, ob wir etwas unternehmen wollen, von dem noch nicht beschlossen wurde ob es durchgeführt wird, umgehst du die Befehlsstruktur und blamierst uns beide *er zieht kurz an der Pfeife und deutet mit dem Mundstück auf Saphira.*
Wenn sie sagt, ich soll es tun, werde ich mit dir vorausreiten. Da spielt es keine Rolle was ich davon halte. Im übrigen hoffe ich das niemand aus deiner alten Zeit weiß welches Handwerk du gerade ausübst, sonst schlage ich vor das du dein Pferd nicht nach Tileam bewegst. *Die Stimme war ablehnend und kalt während sich Tagor wieder gegen den Stein lehnt.*


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Rika am 10. Oktober 2011, 17:34:30
Die scharfen Worte Tagors vollkommen ignorierend fügt sie an:

"Tagor hat Recht, e-einen dauerhaften A-Aufenthalt k-können wir alle nur schwer rechtfertigen ohne w-wirklich aufzufallen. I-Ich kann mich ebenfalls in der Taverne a-aufhalten, als r-eisende Hebamme. E-Es ist nicht ungewöhnlich i-in einer T-Taverne auf K-Kundschaft zu warten. A-Außerdem w-wundert sich niemand ü-über eine H-Hebamme mit einigen g-gewetzten M-Messern."

Grinsend schaut sie zu Saphira "und d-du mimst d-das Freudenmädchen?"


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Thorwa am 10. Oktober 2011, 20:41:02
Bislang hatte Thorwa noch nicht sehr viel von sich gegeben. Er hatte beobachten und abwarten wollen, wie sich die Mission entwickeln würde; und wie Saphira sich als Anführerin machen würde.
Die Umkehr Richtung Silbertor hatte er etwas muffelig zur Kenntnis genommen und sich im stillen gefragt, warum sie nicht eher einen Blick in das Bündel geworfen hatte. Andererseits konnte so auch niemand, aufgrund verdächtigen Verhaltens, die kleine Meute verdächtigen. Die Tarnung war somit perfekt gewesen - denn was man nicht weiß, kann man nicht verraten!

Als sie nun darüber berieten wie sie vorgehen sollten, hielt Thorwa sich zunächst immernoch zurück.
Er erwiderte Saphiras Blick und dachte über die Informationen nach, die sie der Gruppe zur Verfügung gestellt hatte.
Weiter hörte er den Überlegungen des Zwergs zu und dachte weiter nach.

Schließlich wandte er sich an Saphira.

"Ich finde, Tagor hat durchaus Recht mit seinen Vorschlägen. Wir sind auch in zwei Gruppen geteilt noch zu groß, um unauffällig genug zu agieren. Wenn wir uns hinter Schieferbruch in Zweigruppen aufteilen und danach auch noch zusehen, dass wir möglichst einzeln oder in unterschiedlichen Gruppengrößen in der Taverne Zimmer nehmen, dürfte niemand Verdacht schöpfen. Wobei ... Ein Problem haben wir dann immer noch. Denkt mal nach. Wir sind Küken und sind ausgerüstet für eine Patroulie in der Wildnis. Was für Klamotten haben wir dabei? Richtig. Rüstung und Waffen und Zeug, das uns relativ schnell als Falken oder immerhin Kämpfer erkennen lässt. Völlig unauffällig werden wir also gar nicht nach Tileam kommen, schätze ich. Was meint ihr?"




Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 10. Oktober 2011, 21:26:59
Lilli hörte sich das alles in störrischer ruhe an, grimelte leicht als der Zwerg über sie sprach, ging aber vorerst nicht weiter darauf ein.
Sie blickte Saphira an: "Sag was dir lieber ist; dann werde ich das tun. In Silbertor hat mich noch niemand auf dem Dächern entdeckt, wenn ich es nicht wollte;
Und uns in kleineren Grüppchen oder gar einzeln los zu schicken klingt sinnvoll; aber auch damit fallen wir womöglich auf, wenn alles gleichzeitig herumstreunt. Wenn wir irgendwo Unterschlupf kriegen, wie Yorrak sagt, sollten wir dies nutzen, zum ruhen und um Pferde, Waffen etc. zu deponieren; Um uns absprechen zu können, wer sich wo aufhält, damit wir weiterhin aufeinander acht geben können, und uns nicht selbst in unnötige Gefahr bringen. Dann sollte es auch kein Problem sein, an zivile Kleidung zu kommen. Und schließlich tragen die meisten auch noch etwas unter ihrem Gambi."
Ein kurzer, leicht lächelnder Blick zu Thorwa, dann zurück zu Saphira:
"Und wahrscheinlich waren diese Kleidungstücke vorher auch alltagstauglich, wie ihr es nennt. Wenn ich als Bettler streunen soll, gebt mir einfach die Kleidung die Tagor unter seinem Gambeson trägt, dann kann ich meinen Bogen verstecken und es fällt nicht mal mehr auf, das ich eine Frau bin." Während sie spricht öffnet sie ihre Zöpfe und schüttelt ihr Haar aus. "Wenn ich jetzt noch ein Tuch oder Hut finde, erkennt niemand mehr meine Rasse. Aber entscheide du. Meine Frage ist, sollte Ira uns sehen, wenn sie da ist oder sollten wir versuchen auch dies zu vermeiden, um ihr Verhalten weniger zu beeinflussen?
Dann würde ich dir allerdings vom Freudenmädchen abraten."


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Cindan am 11. Oktober 2011, 08:16:21
Yorrak beißt sichauf die Unterlippe um den Zwerg nicht mit Beschimpfungen zu überhäufen.
Befehlsstruktur, Gehorsam und Disziplin, dass waren einmal seine Lieblingsworte.

"Natürlich will ich keiner Entscheidung vorweggreifen" - du stinkendes Stück Bart, fügte er gedanklich hinzu.
" Ich dachte allerdings ich frage Euch lebenserfahrenen Meter direkt nach korrekturbedarf in meinem Vorschlag. Es tut mir unendlich Leid mich nicht so Ausgedrückt zu haben, dass es richtig verstanden wird."
Seine Stimme zeigte scharfe Züge von Sarkasmus und auch der fixieren Blick auf den kleinen Mann, sagt, dass er liebende gern mehr sagen würde.
"Tileam hat, wie dem auch sei, einige meiner alten Kameraden verschwinden lassen. Sie wissen, wie ich bin und wohin ich will. Selbst wenn ich mittlerweile ein Falken ware, würde das für diese Mission nichts ändern, da ich alte Rechnungen aufwiegen werde."



Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Belaravon am 11. Oktober 2011, 14:44:37
*der Zwerg lächelt nachsichtig und schüttelt leicht den Kopf*
Wenn du immer mit Zorn und Beledidigungen reagierst, wenn dich jemand auf Fehler aufmerksam macht, dann wirst du dein Leben verschwenden. Ich habe gelernt mit euch nicht zu streiten. Ihr lebt nur alzu kurz und irgendwan hat man keine Zeit mehr sich zu vertragen, weil ein Menschenalter schon wieder vorbei ist und ihr fort. *er zieht an seiner Pfeife und lächelt Yorrak an während er den Qualm in nachdenkend wieder ausstößt*

Ich mag das Geschwätz der Menschen untereinander nicht einzuschätzen, aber so wie du von deinen Verbindungen redest, würde es mich wundern, wenn nich zumindest jemand sich verplappern würde. *der Zwerg zuckt mit den Schultern und lehnt sich zurück und schließt die Augen.*
Im übrigen Spitzohr. Ich trage keine Kleidung unter meinem Gambeson *ruhig streckt er sich auf seinem Lager aus und lächelt*.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 11. Oktober 2011, 22:52:04
Lilli blickt den Zwerg skeptisch an: "Soso, weder Hose noch Hemd... eure Körperbehaarung ist wirklich-" Sie verzieht ein wenig das Gesicht, nicht die passenden Worte findend und wendet sich Saphira zu. "Ich glaube das wäre tatsächlich zu auffällig, wenn ich nackt durch die Strassen laufe, selbst wenn dann mit Sicherheit kaum einem meine Ohren auffallen würden."
Damit schweigt sie wieder, um deren endgültigen Entscheidungen abzuwarten.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Saphira am 12. Oktober 2011, 01:38:32
Während der Diskussion hört Saphira zu und lässt sich die mehr oder weniger verschiedenen Vorschläge durch den Kopf gehen. Als Rika mit dem Freudenmädchen ankommt, stockt sie kurz in ihrer Bewegung und schaut sie verdutzt an. Dann hört sie noch eine Weile dem Gespräch zu, bevor sie selber wieder etwas sagt.

„Da gebe ich euch recht. Kleinere Gruppen sind auch vor Tileam sinnvoller. Dennoch gilt immer noch, dass keiner alleine gehen wird. Die einzige Ausnahme ist Lilli, die vor der Taverne sein wird. Ob als Bettlerin oder junges Mädchen sei dahingestellt. Aber da wird das junge Mädchen … ich sag mal… passender sein. Auch mit den offenen Haaren.“

Bei den Worten schaut sie sich Lilli nochmal genauer an. Eine gerade Köperhaltung, aufgeweckte und gesunde Augen. Nein, als Bettler wird das nicht glaubwürdig sein. Aber bei einem Kind, ob von der Straße oder nicht… kann das klappen. Dann blickt sie Tagor an, der es sich auf seinem Lager gemütlich gemacht hat. Sie musste lächeln.

„Dein Vorschlag ist super. Das Bier in Tileam soll auch noch billig sein. Und wenn du die Illusion, wie du sie nennst, ausnutzen kannst, dann hast du auch einige an Gesprächspartnern. Auch mit dem vorreiten ist vernünftiger, als wenn wir alle gemeinsam da aufkreuzen. Du wirst uns zuvor reiten. Wer mit dir kommt, weiß ich noch nicht.“

Als ihr Blick durch die Runde geht, bleibt dieser eine lange Weile bei Yorrak haften. Er konnte den einfach starrenden Blick nicht einschätzen. Dann greift sie in den Gambeson und holt die Dokumentenrolle und somit auch eine Karte, auf der eine detailliert gezeichnete Siedlung ohne eine weitere Beschriftung abgebildet ist. Diese lässt sie zu ihm durchreichen. Ihre Stimme klang trocken aber nicht gereizt.

„Das ist eine Karte die in der Dokumentenrolle enthalten war. Es ist keine Beschriftung drauf, aber es sollte Tileam sein. Wir müssen wissen wo die Taverne ist und die Wege dahin herausfinden. Damit wir eine ungefähre Richtung haben, sobald wir da ankommen. Ich weiß nicht, was für Kontakte du hast. Oder in welcher Art. Wie Tagor sagte: wenn Leute etwas >vergessen< können, können sie sich auch meistens wieder daran >erinnern<. Das klingt jetzt nicht besonders nett. Aber ich möchte in diesem Fall das Risiko lieber vermeiden, als dass ich es darauf anlegen werde. Immerhin hängt hier mindestens ein Leben davon ab. Und da der Befehl noch immer gilt, dass Falken nicht alleine reisen dürfen, ist es wahrscheinlich, dass auch einer bei Ira dabei ist.“

Sie schaut zuerst zu Lilli und dann zu Thorwa. Dann richtet sie sich wieder Yorrak zu.

„Das mit den Pferden sollte als nächstes gelöst werden. Wir brauchen, je nachdem wo wir in Tileam ankommen, verschiedene Unterkünfte für unsere Pferde. Idealerweise, wo wir uns nicht mehr drum zu kümmern brauchen. Es sollte irgendwo Ställe geben, die für ein paar Münzen sich einige Tage um die Pferde kümmern.“

Sie leert ihrem Becher, wobei das Wasser inzwischen eiskalt ist. Sie verstaut ihn wieder in der Tasche, bevor sie weiterspricht.

„Wir sollen nicht auffallen. Aber dennoch sind wir fremd in Tileam und man wird wissen, dass wir von einer Reise kommen. Besonders wenn man alleine oder zu zweit unterwegs ist, hat man lieber ein Messer mehr als zu wenig dabei. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Reisende eine Taverne aufsuchen.“

Noch einmal denkt sie kurz nach und schaut sich die Küken an. Dann bleibt sie bei Emily stehen und kurzes Lächeln huscht über das Gesicht.

„Ich denke du wirst einer sein, der am wenigsten auffällt. Auch wenn du die ganze Zeit rumlaufen solltest. Nur… den Wappenrock solltest du bis Tileam ausgezogen haben. Ich denke die Farben erkennt man.“

Sie richtet sich wieder der ganzen Gruppe zu.

„Ich werde mein Schild in der Stallung oder im Zimmer der Taverne lassen. Genauso auch den Umhang. Wenn ich mich so verhalte wie ich war, bevor ich Küken wurde, werde ich nur wenig auffallen. Es ist sicher, dass ich ein Fremder bin und von einer langen Reise komme. Und nun möchte ich mich dort ausruhen. Daran ist nichts ungewöhnlich.“

Kurze Zeit überlegt sie nochmal, bevor sie sich für die Gruppen festlegt. Ihre Stimmt klingt klar und deutlich, als sie sich zu den einzelnen Truppenmitgleider wendet.

„Tagor und Lilli werden schneller reiten und somit einen Vorsprung bekommen. Er braucht den Vorlauf bei dem Wirten und Lilli muss sich einige Klamotten >ausleihen<. Am besten nicht aus der Nähe der Taverne. Auch über die Beschaffenheit außerhalb der Taverne solltest du einen Überblick haben, daher brauchst du mehr Zeit. Dann reiten Thorwa, Emily und Rika in einer Gruppe. Ihr werdet den geraden, ausgebauten Weg nehmen. Wenn du willst kannst du ja nett zu Frauen sein.“ Dabei grinst sie Thorwa an. Es ist kein gemeines, sondern ein freundliches Lächeln. “Dann ist es nicht abwegig, dass ihr euch irgendwo getroffen habt und seitdem zusammen, von vielleicht Tharemis, unterwegs seid. Auch eine Hebamme mag meistens eine Begleitung haben. Oder Rika möchte sich mit den übrigen, Yorrak und mir, vorher abspalten und den Umweg über den geschlängelten Weg auf der Karte nehmen. Wenn man durch ein fremdes Land geht, ist man oft froh, wenn einer einem sagen kann, wo die nächste Stadt ist.“

Noch einmal schaut sie zu Yorrak, doch ihr Blick ist immer noch nicht zu definieren. Dennoch meint Saphira in seinem Gesichtsausdruck zu erkennen, was sie ihm sagen möchte. Dann senkt sie ihren Blick und verstaucht die Dokumentenrolle wieder im Gambeson.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 12. Oktober 2011, 09:00:10
Lilli hört entspannt zu und wirft einen nachdenklichen Blick auf Tagor, als sie die Befehle hört, die die beiden betrifft.
Sie murmelt leise vor sich hin "... und ich dachte schon ich könnte in der Taverne nach Kinderkleidern fragen,... als nächstes bittet sie mich noch, leise zu sein und nicht so zu trampeln...-"
und dann laut zu Saphira:
"Dann würde ich vorschlagen, Tagor und ich machen uns schnell auf den Weg. Wenn wir im dunkeln ankommen, bemerkt niemand wer oder was wir sind; ich kann ihn mit sicherem Abstand zur Taverne geleiten, mich vergewissern, das er sich nicht sofort in Schwierigkeiten bringt und mich kurz um meine Verkleidung kümmern.

Dürfte ich wohl einen Blick in die Stadtkarte werfen? Meiner Erfahrung nach bekommt man in Waisenhäusern alles was man braucht. Wenn man ungesehen bleibt und ein Kind dort allein erwischt, was nicht sonderlich schwer ist, weil es immer den ein oder anderen Nachtschwärmer gibt, der nicht schlafen kann, Alpträume hat oder Wasser braucht. Wenn man es freundlich mit etwas Geld um Hilfe bittet, ist es verschwiegen wie ein Grab und ein treuer Verbündeter, wie ihr zu sagen pflegt. Sonst läuft es ja Gefahr, teilen zu müssen. Und wenn es doch redet um andere an seinem nächtlichen Abenteuer teilhaben zu lassen, ist es meist unglaubwürdig. Denn jeder wird glauben, es hätte das erhaltene Geld nur gestohlen und denkt sich nun Geschichten über Elfen oder wohlhabende Frauen in der Dunkelheit aus, um es behalten zu dürfen.
Und ein paar fehlende Kleider von der Leine oder aus dem Lumpensack entnommen dürften dort nahezu alltäglich sein. Deshalb erscheint mir dies als der unauffälligste Weg. Was meinst du?
"
Sie schaut Saphira abwartend an, bereit sich umgehend auf den Weg zu machen.


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Cindan am 12. Oktober 2011, 10:50:08
Bevor Yorrak die Karte an die Elfe weitergibt krizzelt er noch ein paar Namen neben ein paar Gebäude. Auch das Hafenviertel wird mit einem Namen betitelt.

"Das sind Ställe und Unterkünfte die ich kenne. Nichts besonderes, aber für uns ausreichend."
Der Mann kratzt sich am Stoppelbart
"Ein Waisenhaus kenne ich allerdings keins. Aber es sollte für eine Hebamme kein Problem sein sich bei der Wache zu informieren."



Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 12. Oktober 2011, 11:40:07
"Schade nur, das mir das nichts nützt, wo wir ja vor euch dort sein werden. Aber keine sorge, ich werde es auch selbst finden."
Lilli wirft einen Blick auf die Karte und sucht nach freien Flächen, die Innenhöfe sein könnten, irgendwo muss man die Kinder ja an die frische Luft lassen. Sie versucht generell einen großen Überblick des Ortes zu bekommen und blickt dann wieder zu Saphira auf.
"Allzuschwer dürfte es nicht zu finden sein, der Ort ist ja nicht so groß. Aber sag du erst mal ob du damit einverstanden bist, wenn wir es so handhaben."


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Fenya am 12. Oktober 2011, 12:57:54
Letzten Endes sind die Gruppen gefunden, und die Küken trennen sich voneinander. In kleinen Gruppen reiten sie weiter in Richtung Tileam.

Schon von weitem erkennt eine jede Gruppe, dass sie bald da sind, die Luft wird salzig und der Wind nimmt zu, ein Zeichen sich dem Meer zu nähern. Auch die ein oder anderen Möwen kreisen über dem Land... und ihnen entgegen kommen betrunkene und abgeranzte Menschen...

Tileam stand nie unter nekanischer Besatzung, wer wollte dieses verlauste Kaff schon haben? Wenn man sein Geld schnell verlieren wollte, ob durch Diebe, Saufgelage oder Betrügereien, der war hier ganz sicher richtig. Zu der frischen Seeluft mischt sich als bald auch der Durft von Bier... und bald darauf auch der den man riecht, wenn zu viel Bier die Runde macht: Fekalgeruch und der leicht säuerlich faule Gestank von erbrochenem.

Gerade für Lilli war diese Duftnote nicht angenehm. Der Gestank trief ihr die Tränen in die Augen, und die lauten Geräusche von Betrunkenen (egal zu welcher Tageszeit) raubten ihr das hervorragende Gehör. Hier war sie ein Mensch, wie jeder andere, ihrer besonderen Talente beraubt. Der Zwerg hingegen schien in seinem Element... er mochte die Leute und die Art, jedenfalls erschien dies so... sie musste gar nicht mehr einen auf Elend machen... diese Stadt bedeutete Elend für eine Waldelfe. Am liebsten wäre sie sofort umgedreht, nur der eiserne Wille sich nicht vor dem Zwerg zu blamieren hielt sie hier.

Der Zwerg schaffte es mit links seine Stelle im rostigen anker zu bekommen. Dieser Trick "Hier trinkt sogar ein Zwerg" funktionierte nicht so gut wie der Gedanke "Ein Zwerg kann weniger beschissen werden"... aber auch egal welcher Trick es war, er funktionierte, und so machte er es sich dort bequem und behaglich.

Emily, Rika udn Thorwa erreichten als nächte die Stadt. Für Emily war der Geruch nichts beängstigendes, sie roch die Seeluft trotz allem, denn sie war es gewohnt. Thorwa jedoch hatte alle Hände voll zu tun, dass seine beiden Frauen nicht für Huren gehalten wurden, und man bot ihm manch ordentlichen Preis an, während die Huren sie mit faulem Obst bewarfen und die Zuhälter ihm Drohungen aussprachen, er solle sich verziehen. Rikas Stottern wurde dadurch nicht gerade besser... und so konnte sie niemandem erzählen, dass sie eine Hebamme war, denn nach den ersten sätzen wurde sie belacht und nachgeäfft.

Saphira und Yorrak schließlich betraten die Stadt zuletzt. Die ersten zwei "Bekannten" von Yorrak wiesen sie direkt an der Tür ab... der nächste war tot... Die Stadt fraß Menschen und vor allem fraß sie gute Freundschaften. Hier zählte nur Geld. Saphira schließlich schaffte es einen Platz für die Pferde auszukundschaften. Auch sie musste sich nicht für Angebote schämen die man ihr aussprach, aber anscheinend bediente sie ein anderes Klientel. Man bot ihr Posten als "Schiffshuren" an, gut bezahlt, oder in einer Taverne, denn man sah ihr an, dass sie auch ordentlich mal zulangen konnte... jedenfalls erschien das so. Yorrak selbst war mehr deprimiert als alles andere, denn Freundschaft oder Kameradschaft war hier nicht... viele von Früher hatten Tileam verlassen und noch mehr wurdenvon Tileam verlassen...

Und so kamen die Küken zum rostigen Anker... zum Lachen war keinem mehr, der ein oder andere Geldbeutel war verschwunden, und ausser dem Zwerg fühlte sich hier wirklich keiner Wohl... Die Stadt streckte ihre Tentakel nach ihnen aus... und es war nicht Leicht in dem Sog der Depressionen - ohne Alkohol - einen Weg an die Frische Luft zu finden.

Der rostige Anker war eine Taverne mittlerem Verfallsstatus... im übrigen condra bedeutete dies unterste Schublade könnte man so sagen. Aber die Stassen drum herum waren weniger muffig und man sah vielleicht nur 30 Ratten in der Umgebung...
Im Inneren fanden sich viele Nischen und kleine Tische, man spielte, lachte, schummelte, betrog, verkaufte sich und andere und machte dunkle Geschäfte...


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Lillithienne Tasartir am 12. Oktober 2011, 15:03:08
Lilli fühlte sich wirklich mies in dieser Stadt, das Menschen freiwillig so lebten... es wollte ihr nicht in den Kopf, aber es gab einen klaren Befehl und Ira war in Gefahr, so biß sie die Zähne zusammen und tat wozu sie dort war;
Ein Waisenhaus würde sie keines finden, das wurde ihr schnell klar beim Anblick der Menge an Strassenkindern, die stohlen, bettelten und sich in den Gassen herumtrieben. Aber auffallen würde sie darunter auch nicht, immerhin ein gutes.
und an verdreckte Kleider zu kommen war überhaupt kein Problem in einer Stadt voller Fremder, Diebe, Huren und Gelegenheiten. Nachdem sie durch einige dunkle Winkel geschlichen war hatte sie einige Dinge zusammengesammelt, die von dem ein oder anderem Freudenmädchen oder Freier achtlos im Eifer des Gefechtes liegen gelassen wurden,  die sie jämmerlich genug aussehen liessen, als lebte sie schon ewig dort zwischen Ratten, die sich nicht einmal mehr versteckt hielten und Hoffnungslosigkeit.
Lilli band sich die meist viel zu großen Teile um, nachdem sie diese durch diverse Schlammpfützen gezogen hatte, so das selbst der Besitzer sie nicht wiedererkennen würde (dreckig genug waren sie ja vorher schon, nun aber in anderer Coleur) und schaute sich weiterhin aufmerksam um, bevor sie sich durch die Schatten schleichend wie so viele andere wieder zum rostigen Anker begab .


Titel: Re:Küken-Mission
Beitrag von: Emily am 12. Oktober 2011, 18:21:30
Emily tat das was sie gut konnte: sich möglichst unsichtbar machen.
Die Haare zu zwei geflochtenen Zöpfen herab hängend, windzerzaust und wuschelig, ohne den Wappenrock und den Gambeson, sah sie einer graune Maus nicht unähnlich.
Diese Stadt widerte sie an, doch der Wind von der See her entlockte ihr ein Lächeln, das sie nicht ganz verbergen konnte.
Wachsam schlendert sie mit ihren beiden Begleitern durch die Strassen.