Condra e.V. Forum

Intime Foren => Währenddessen in... => Thema gestartet von: Florian Phoenixflug am 06. Mai 2007, 16:31:17



Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 06. Mai 2007, 16:31:17
Lange Tage und Wochen waren vergangen, seit die kleine Truppe um Sara und die Akademiemitglieder die Burg Raulfels in Grenzbrueck verlassen hatte, wo die Thesis erneut erschienen war und sich noch einiges anderes abgespielt hatte.
Florian, den jungen Magier hatten sie noch leicht verwirrt, aber sonst ganz in Ordnung in der Obhut des Arkenwalder Grafen zurückgelassen um über Iskarion zurück nach Condra zu reisen.
In Iskarion hatten sie mit Grenzbruecker, Farninger und Engonischen Söldnern den dunklen Grafen Vortigan bezwungen, der an dem dort tobenden blutigen Bürgerkrieg schlimmen Anteil hatte.
Am letzten Tag ihres Aufenthalts fanden sie mitten in der Nacht Florian total verstört und geschwächt mitten in ihrem Lager liegen. Eine Medizin, Besessenheit und dunkle Kräfte, viel war geschehen und noch mehr im unklaren.
So brachen sie auch von dort sehr schnell wieder auf um Condra eiligst zu erreichen.
Lix und ein Alchemist in der nächsten größeren Stadt brauten eine Medizin, die Florian helfen würde, so dass sich sein Zustand nicht noch verschlimmert.
Nun sind sie fast in Port Wolfslauf angekommen und frohen Mutes bald Janus und Florian in das Hospiz bringen zu können.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Sarah am 06. Mai 2007, 22:29:59
Sarahs Stimmung hat sich noch immer nicht wesentlich verändert. Ayla, Lix und Kaja gegenüber ist sie freundlich wie meistens, und Florian beobachtet sie mit einem Gefühl zwischen Mitleid, Zuneigung und Misstrauen.
Sobald aber ihre Sturmfalken in Sicht kommen, wird der Gesichtsausdruck hart, und sie ist stets kurz angebunden im Gespräch mit ihnen.
Auf dem Schiff hat sie nach einem kurzen Gespräch mit der Kapitänin Victor der Kombüse und Fisken einem Maat als Helfer zuteilen lassen.
Derzeit sitzen Sarah, Ayla, Lix, Kaja und auch Florian an Deck zusammen und lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen.
"Wirkt das Mittel eigentlich jetzt genauso, wie die Medizin aus Engonien, Lix?" Ein Seitenblick auf Florian zeigt, dass Sarah die ganze Angelegenheit etwas suspekt ist. Sie hat das Gerede von weiteren Persönlichkeiten in Florian und damit verbundenen ausbrechenden Krankheiten noch nicht so ganz verdaut. Und sie hat auch nicht verstanden, warum es nicht helfen sollte, ihn zu versteinern. Aber Lix und Ayla würden schon wissen, was sie tun. Fragend schaut Sarah nun zu der blonden Frau hinüber...


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Ayla am 06. Mai 2007, 23:02:14
*Ayla redet ein wenig abseits schon eine ganze Weile auf einen Matrosen ein. Die beiden scheinen sich über etwas zu streiten.

Ayla deutet die ganze Zeit zum Vorbramsegel wärend der Matrose nachgibig den Kopf schüttelt.

Entlich scheinen die Beiden sich geeinigt zuhaben...der Matrose geht und Ayla grinst fröhlich zu den anderen herüber*


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 07. Mai 2007, 09:09:34
Florian versuchte die ganzen Tage so wenig wie möglich über die ganze Angelegenheit nachzudenken oder sich damit zu beschäftigen. In der ersten Stadt besorgte ihm Ayla Papier und seit dem beschäftigte er sich ausgibig damit irgendetwas niederzuschreiben.
Er wurde oft von Fieberkrämpfen geschüttelt und erlitt eine Krankheit nach der anderen.
Aber so schnell sie auch kamen, so schnell gingen sie wieder vorbei. In nur einem Tag hatte er Windpocken bekommen und war sie auch wieder losgeworden. Nun hatte er gerade Masern und einen eitrigen Ausschlag in den Gelenken.

Als Sarah Lix nach dem Medikament fragte blickte er sie mit einem glasigen Blick an und antwortete für sie.

"Jaja, sie wirken. Sogar besser, als die von Magister Mühlstein, weil Lix und der Alchemist sie sehr spezifisch hergestellt haben. Aber es ist schon ausgebrochen und da reicht eine Medizin nicht es wieder rückgängig zu machen. Das hätte Mühlsteins Tinktur auch nicht geschafft."


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 07. Mai 2007, 10:32:15
Lix zuckt mit den Schultern.

"Wir mussten einige Zutaten substituieren; vor allem bei den mineralischen Bestandteilen, anscheinend hat es ganz gut funktioniert. Zum Glück kannte sich der Kerl gut mit Mineralien aus, sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen..."

Sie hustet und verzieht das Gesicht. Die letzte Nacht im Heerlager hatte ihr eine gemeine Erkältung beschert und sie wusste, es würde sich nur noch um Stunden handeln, bis sie seekrank werden würde.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Mätti am 07. Mai 2007, 11:37:52
Die meiste Zeit der Reise hielt Kaja sich stets in der Nähe von Florian auf und beobachtete ihn.
Erst seit die kleine Gruppe an Bord des Schiffes ist lässt Kaja Florian öfters aus den Augen.

Nachdem Kaja seinen Blick durch die Runde wander hat lassen, senkt er nachdenklich den Kopf.
"Es wird Zeit das wir uns alle in Condra nochmal richtig erholen.
Wir haben alle zuviel erlebt in letzter Zeit."


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 07. Mai 2007, 16:53:11
So verbringt der kleine Trupp die meiste Zeit in stiller Stagnation. Keiner kann sich so recht entspannen, außer vielleicht Fisken und Victor, aber die beiden tun im Schiff ihren Dienst.
Ein Unheil hängt über allem und niemand bekommt mehr als ein erleichterndes Seufzen heraus, als das Schiff endlich in Port Wolfslauf anlegt.
Kaja wollte Florian in einen Tempel bringen. Ayla und Lix eher nach Tharemis in das Hospiz. Irgendwie hatten sie bis jetzt die Entscheidung immer weiter aufgeschoben, aber als jetzt die ersten Möven an Bord kamen und mit Sara sprachen mussten sie wählen.

Florian war immer bedrückter geworden. Er sprach kaum noch ein Wort und brütete den ganzen Tag über irgendwelchen obscuren Ideen. Seine Nächte verbachte er wie im Wahn und redete und schrie im Schlaf unverständliches Zeug. Er hatte fast die ganze Reise lang hohes Fieber gehabt und eine Krakheit nach der nächsten durchlebt. Das die Matrosen ihn nicht über Bord geworfen hatten war nur Saras Blicken zu verdanken, die ihnen ein schmerzvolleres Ende prophezeiten, als jede Krankheit, die sie sich bei Florian hätten einfangen können.
Der junge Magier war völlig am Ende und setzte nur im Fieberwahn ein Bein vor das andere. Er würde überall mit hingehen, wo ihn die andern hinführten.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Anonymous am 07. Mai 2007, 18:58:46
*Ayla versucht eine heitere Mine aufrecht zu erhalten. Sie versucht immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben wenn jemand zu ihr schaut.

Doch auch sie starrt ab und ann in die Leere wenn sie sich unbeobachtet fühlt.

Jetzt wo sie das Schiff verlassen schaut sie sich suchend nach Kaja um für eine Entscheidung*


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Sarah am 07. Mai 2007, 19:21:54
Sarah redet mit den Möwen und erledigt die erforderlichen Formalitäten. Dann verlassen alle das Schiff. Nachdem sie den Hafenbereich verlassen haben, finden sie schnell die nächste Pferdestation. Dort wechselt Sarah wieder einige Worte mit dem Inhaber.

Sie kehrt mit drei Reitpferden sowie einem Packtier am Zügel zurück und drückt diese Fisken in die Hand. "Hier, kümmer Dich ums Gepäck. Wir brechen in wenigen Minuten auf."

Zu den anderen gewandt (und mit einem zweifelnden Blick auf Florian) meint sie "Ich glaube, Ihr nehmt besser eine Kutsche. Ich hab schon alles arrangiert. Die Pferde werden bereits angespannt. Ich würde sagen, wir machen es so, wie wir es geplant haben: Ihr geht nach Tharemis in den Tempel. Sollte das Probleme bereiten, dann bringt Ihr Florian ins Hospiz. Geht kein Risiko ein. Tut mir Leid, Florian, aber da müssen wir echt vorsichtig sein." Bedauernd schaut sie das Riesen-Häuflein Unglück an, welches da vor ihr steht. "Wir werden alles tun, was wir können, um Dir zu helfen. Das schwöre ich Dir!" Ihr Lächeln ist mehr als kläglich.
Sie schaut zu Kaja, Ayla und Lix. "Einverstanden? Oder gibt es neue Ideen?"


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Mätti am 07. Mai 2007, 19:59:58
Kaja scheint einen kurzen Moment zu überlegen, dann blickt er Ayla und Lix an.

"Ihr zwei nehmt mit Florian wirklich am Besten die Kutsche. Ich besorge mir ein eigenes Pferd und reite vor. Ich muss noch jemanden sprechen bevor ich nach Tharemis komme.
Wir treffen uns am Tempel, ich werde da auf euch warten.
Ihr werdet wohl vorher nicht in die Akademie gehen?
Ich glaube nicht das DIE euch wieder gehen lassen.
Sollte Florian nicht in den Tempel können, so kann ich wenigstens im Hospiz dafür sorgen, dass er sicher ist."


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 07. Mai 2007, 21:04:37
Irgendwie bugsieren die beiden Mädels den dicken Magier auf die Ladefläche der Kutsche und führen die Pferde langsam Richtung Tharemis.
Kaja ist schon am Horizont verschwunden, bevor das merkwürdige Gespann den Hafen auch nur verlassen hat.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Sarah am 07. Mai 2007, 21:42:31
Nachdem sich Sarah von Lix, Kaja, Ayla und auch Florian verabschiedet hat, wendet sie sich ihren beiden Sturmfalken zu.

"So denn, aufsitzen! Wir haben es eilig und sollten so schnell wie möglich nach Silbertor."

Kurze Zeit später verlassen die Drei in zügigem Tempo die Hafenstadt Richtung Berge.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 07. Mai 2007, 22:36:35
Auf der Reise bessert sich Florians Zustand leicht. Er macht keinen ganz so schwachen Eindruck mehr, aber das Fieber will und will nicht sinken.
Zwei Tage später sehen sie die Stadtmauer von Tharemis und die Ratsburg oben auf dem Berg.

Durch die Tore werden sie eingelassen und die beiden jungen Frauen halten Ausscheu nach Kaja, während der Wagen in Richtung Tempel durch die Gassen zuckelt.


OT: Habe gerade auch noch im Grenzbrückforum unseren Besuch in Arkenwald angefangen zu posten.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Mätti am 08. Mai 2007, 09:09:15
Unmittelbar vor dem Tempel steht Kaja in Begleitung zweier Personen.
Zu seiner Linken eine große, kräftige junge Frau im blau- weißen Wappenrock der Mesiter.
Auf der anderen Seite stützt sich ein älterer Mann um die Fünfzig auf seinen Hirtenstab. Das dunkelblaue Aguathaornat hängt schlaff über seinen buckeligen Körper.

Als Kaja die kleine Gruppe erblickt wechselt er kurz einige Worte mit der Frau, dann blickt er mit einem Lächeln zu Lix, Ayla und Florian.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 08. Mai 2007, 10:25:46
Lix hat Florian auf der ganzen Reise keinen Moment aus den Augen gelassen, aber nun läuft sie ein bisschen vor, nickt der Mesiterin und dem Priester freundlich zu und schaut Kaja fragend an.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 08. Mai 2007, 10:27:53
Wie in Trance klettert Florian vom Wagen und stolpert auf den Tempel zu, wie ein Verdurstender in der Wüste auf eine Oase. Er war ja schon zweimal dort und kennt sich aus.
Noch auf dem Weg die Tempelstufen hinauf fängt Florian an zu husten und spuckt Blut auf die Eingangstreppe. Er stolpert und fällt über die Erhebung Kaja, der Frau und dem Priester vor die Füße.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 08. Mai 2007, 11:40:12
Einige Leute bleiben stehen und gucken erschrocken und gleichzeitig interessiert zu.
Kaum ist Florian aufgeschlagen, steht Lix neben ihm, reißt ihn in einem schier unmenschlichen Kraftakt herum und bemerkt dann erst, dass die Gesetze der Schwerkraft eigentlich nicht so recht auf ihrer Seite stehen. Bevor sie aber das Gleichgewicht verlieren kann, greift Ayla zu. Gemeinsam zerren sie den Magier von den Stufen weg und lehnen ihn gegen ein Wagenrad.
Inzwischen hat sich eine kleine Menschentraube auf dem Tempelvorplatz versammelt. Lix blickt auf und starrt wütend in die Menge.

"Sind wir hier im Obscurium? Ich bin mir ziemlich sicher, ein paar von Euch schon mal in der Fakultät gesehen zu haben. Ihr solltet wissen, dass es nicht schön ist, krank zu sein und dabei auch noch begafft zu werden..."

Ein paar Leute in der Menge schieben sich unauffällig nach hinten und versuchen, nicht aufzufallen.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Florian Phoenixflug am 08. Mai 2007, 12:00:27
In einem letzten verzweifelten Kraftakt bäumt sich Florian auf und stürmt an allen Leuten vorbei in den Tempel. Seine Haut wirft Blasen, als würde sein Blut anfangen zu kochen.
Seine Haare waren ihm schon vor Wochen ausgefallen, so dass auf seinem kahlen Schädel für alle deutlich sein Martyrium zu sehen war.

Mit schier übermenschlicher Kraft stößt der das schwere Tempeltor auf, wankt einige Schritte ins kühle innere und bricht vollkommen erschöpft kurz vor den ersten Sitzreihen zusammen.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 08. Mai 2007, 12:07:09
Lix springt erschrocken zur Seite, als er an ihr vorbeistürzt. Sie wirkt für einen Moment so, als würde sie hinterherstürmen wollen, dann lässt sie nur die Schultern hängen und seufzt.
Resigniert kratzt sie sich am Kopf und wirft Kaja einen "Kaja, tu was, ich weiß nicht mehr weiter"-Blick zu.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Mätti am 08. Mai 2007, 14:39:10
Während Florian in den Tempel stürmt ertönt ein schriller Pfiff aus der Kehle der Mesiterin.
Zwei weitere Wachen, die innerhalb des Tempels standen, ergreifen den erschöpften Magier und halten ihn fest.

Mit langsamen schweren Schritten schreitet Vater Vanadin entlang der Blutspur die Phönixflug hinterlassen hat in den Tempel.
Bei Florian angekommen packt er dessen Gesicht feste zwischen die schmalen Hände und fixiert ihn mit seinem Blick.
Die Zeit vergeht ohne eine Regung der Beiden.

Die umstehenden Personen, allen vorran Lix und Ayla, werden ungeduldig.

Nach etwa zehn Minuten lässt der Priester Florian los und dieser gleitet plump zu Boden.

Zu den Wachen gewandt spricht er:
"Bringt diesen jungen Mann doch BITTE in meine Hütte am Rande der Stadt.
Ihr, erwürdige Tara schickt unverzüglich nach zwei Schwester aus dem Hospiz . Sie sollen sich erst einmal um den jungen Herrn kümmern."

Vanadin schweigt einen Moment bevor der sich zu Lix und Ayla wendet und mit einem Lächeln deren Hände greift.
Der Priester wirkt sehr freundlich, fast großväterlich.

"Nun die Damen, folgt mit doch bitte in mein Büro und erzählt mir was genau passiert ist."

Dann dreht er sich um und geht in den Tempel hinein.

"Bevor ich es vergesse."

Blickt sich um.

"Kaja! Mach hier doch bitte ein wenig sauber!"


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Mätti am 08. Mai 2007, 15:02:02
Und so veschwinden die einzelnen Personen in unteschiedliche Richtungen.
Auch der kleine Menschenauflauf verschwindet schnell zurück auf die Straßen.
Nur Kaja bleibt noch einige Zeit auf den Stufen stehen. Sein Gesicht ist puterrot  und eine dicke Ader pulsiert heftig an seiner Stirn.
Die volle Explosion trifft einen jungen Novizen der den Tempel gerade von seiner täglichen Lehrstunde verlässt.

"DU! JUNGE! Mach hier sofort sauber. Und wenn du fertig bist fege den Tempel."

Ungläubig schaut der junge zu Kaja auf.

"BEEIL DICH, ODER ICH MACH DIR BEINE!"

Wütend verzieht sich Kaja in eine Seitenstraße.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Ayla am 08. Mai 2007, 18:10:13
*Es war schon Abend geworden als Lix und Ayla den Tempel verlassen.

Tharemis Straßen sind noch sehr belbt.

Zielstrebig bahnt sich Lix ihren Weg zur Fakultät. Ayla trottet hinter ihr her und kaut gedankenverlohren auf ihren Haaren.

An der Fakultät angekommen niken die beiden Mädchen der Wache am Tor zu marschieren zu einem leeren Behandlungssaal.

Stumm und ohne sich weiter ab zu sprechen holt Lix ein Kästchen hervor und legt eine kleine Libelle auf das Krankenbett. Sie entnimmt einer Schublade ein runenverziertes Stökchen. Nachdem sie es über der Libell zerbricht liegt ein bewustloser Yanus dort an dem Lix sich gleich mit einigen Kräuter zu schaffen macht.

Wärend dessen hat Ayla warmes Wasser geholt, einige Verbände zurecht gelegt und noch einige Dinge aus den Regalen zurecht gelegt.

Lix und Ayla arbeiten stumm Hand in Hand. Lix tut die Arbeit und Ayla sorg dfür das sie alles zur hand hat. Es liegt eine seldsame Ruhe über dem Raum.

Nach mehreren Stunden öffent Yanus entlich die Augen*


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Andariel am 08. Mai 2007, 18:39:03
*Yanus Augen starren für einige Momente an die Decke des Saales. Er ist erschöpft, müde, kraftlos. Nur langsam wird ihm klar was geschehen ist. Grenzbrück. Die Verletzung. Das Delir. All die Wochen, vor deren Erinnerung schwere Schleier liegen. Er will sich aufsetzen, aber seine Muskeln verweigern den Dienst. Schwer atmend dreht er den Kopf zur Seite. Als er Ayla und Lix sieht lächelt er und greift nach ihrer Hand. Selbst diese kleine Anstrengung scheint fast zu groß und er läßt seine Finger erschöpft wieder sinken. Leise und mit rauer Stimme presst er ein paar Worte heraus:*

"Wo sind wir? Geht es e...." Der Rest des Satzes ist kaum zu verstehen Schwer nach Luft ringend versucht er es erneut:
"Kaja, Florian, die andern?"


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Ayla am 08. Mai 2007, 21:29:31
*Ayla lächelt Yanus fröhlich an und greift selbsständig nach seiner Hand.

Als er Florian erwähnt sinken ihre Augen für einen Moment zu Boden. Doch sie greift Yanus Blick schnell wieder auf und nickt zuversichtlich*

"Wir sind wieder zuhause. Wir sind alle wieder zuhause. Alles wird gut werden. Es wird sich um alles gekümmert"

*Sie stützt ihn mit ein paar Kissen so weit hoch das er fast sitzt*

"Lix sagt du bist gleich wieder voll Gesund der Wundbrand hat dich ganz übel erwischt. Wenn du wieder fit genug bist kannst du Lix und mich zur Akademie bringen. * Sie Lächelt aufmunternd* Wenn du willst las ich mich sogar am Ohr ziehen"


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 08. Mai 2007, 21:48:15
Lix greift hinter sich und holt eine kleine unscheinbare Pflanze in einem Topf hervor. Dann nimmt sie Yanus' freie Hand und murmelt etwas. Augenblicklich blüht die Pflanze auf und verwelkt einen Augenblick später, während ein warmes Leuchten über Lix' Hand auf Yanus übergeht.

"Das sollte reichen. Bleib' noch einen Moment liegen, bis sich das Zeug verteilt hat."

Dann räumt sie, ohne Yanus loszulassen, ihr Sezierbesteck in einen kleinen Bottich, in dem eine klare Flüssigkeit schwappt.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Andariel am 10. Mai 2007, 15:42:38
*Yanus bleibt noch einen Moment liegen. Das Kribbeln in den Armen und Beinen ist zum wahnsinnig werden während die Kraft in ihn zurückkehrt. Dann erwidert er den Griff der beiden wieder fester. Er sieht sehr erleichtert aus.*

" Ich danke euch beiden. Es tut mir leid, daß ihr euch immer mit so schwierigen Patienten herumschlagen müßt."

*Das Lächeln, das er Lix zuwirft ist beinahe schon schüchtern und peinlich berührt. Man merkt ihm an, das ihm die ganze Sache furchtbar unangenehm  ist. Dann sieht er Ayla an, und das Lächeln wird eine Spur spöttischer*

"Alles wird gut, es wird sich um alles gekümmert? Ayla, du klingst langsam schon wie ein echter Magier...oder ein Beamter...
Aber was anderes: Wie lange war ich weg?


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 10. Mai 2007, 16:39:17
Lix lacht leise.

"Magier? Und wir haben uns so viel Mühe gegeben, den Leuten in Iskarion den Unterschied zwischen Magiern und Elementaristen klarzumachen..."

Sie wird wieder ernst.

"Du warst ein bisschen weniger als zwei Wochen in der Kiste. Wo wir bei schwierigen Patienten wären... es ist einiges passiert in den zwei Wochen."

Während sie Yanus erzählt, was während seines Aufenthalts in der Kiste alles vorgefallen ist, räumt sie den Saal auf.

"Wir hatten Florian beim Markgrafen gelassen und mussten wegen Seuchenwarnungen in den Häfen über Land nach Iskarion reisen, um uns dort einzuschiffen. Da sind wir in einen Bürgerkrieg geraten, irgendso ein komischer Nekromantenhoschi hat anscheinend den König getötet und einiges vom Adelsgesocks unter seine Kontrolle gebracht. Wir haben dem Grafen da son bisschen geholfen, einen von den kontrollierten Adligen zu verhauen, ansonsten wären wir nicht zum Hafen durchgekommen. Nichts Wildes, viel ist nicht passiert.
Abends, bevor wir das Heerlager verlassen haben, ist Florian plötzlich vor unseren Zelten aufgetaucht; völlig fertig mit der Welt, aber er stotterte endlich wieder. Naja, im Endeffekt haben wir herausbekommen, dass irgendetwas von ihm Besitz ergriffen hat und er das seit Längerem schon durch ein Medikament unter Kontrolle hält. Das ...Ding hat wohl in Raulfels das Medikament abgesetzt und Florian übernommen. In Arkenwald hat er wohl einen lichten Moment gehabt, das Mittel genommen und ist uns hinterher; wir haben ihn dem Tempel übergeben. Ich fürchte, es wird nötig sein, ihn zu exorzieren.
Ich vertraue Vater Vanadin, er hat bei Jaschme wahre Wunder bewirkt, aber trotzdem möchte ich Florian nicht alleine lassen. Ich hoffe, dass wir jetzt nicht in der Akademie festgekettet werden..."

Sie wirft den Lappen mit dem sie das Sezierbesteck gereinigt hat in einen Eimer.


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Andariel am 10. Mai 2007, 23:38:17
*Ein Schatten huscht über sein Gesicht als sie von "Adligengesocks" und "Bürgerkrieg" spricht, der jedoch sofort wieder verschwindet. Yanus hat sich inzwischen aufgesetzt und schaut Lix ein wenig schief an*

"Nichts Wildes? Mh, Mmh.

Ich glaube nicht, daß eure Ketten schon geschmiedet sind, aber das werden wir sehen, wenn wir wieder da sind. und was Florian angeht, glaubt ihr wirklich, daß ein Exorzismus nötig ist? Der Mann, den ich kennengelernt habe, war nichts, wovon man ihn hätte befreien müssen. Eher eine Hilfe. Ich weiß nicht, ob die Dinge nicht wesentlich schlimmer geworden wären ohne ihn."


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Ayla am 11. Mai 2007, 10:28:54
*Ayla macht ein enstes Gesicht*

Ich werde nicht zulassen das in Florian irgend etwas bleibt was ihm so sehr schadet. Du hättest ihn sehn sollen. Nein egal wie "nützlich" es ist...Wir tun das Richtige ich bin mir sicher

*Sie seuftzt und sieht Yanus an*

Apropo das richtige...ich glaube es wird Zeit in die Akademie zurück zu kehren. Wenn die Prytani herausfinden das wir schon fast einen Tag in Tharemis sind und immer noch nicht da waren sind sie bestimmt nicht glücklicher.

*sie bringt ein unglückliches Lächeln in Lix richtung zustande. Sie geht zur Tür und bleibt dort auffordert stehn. Ganz unbewust beginnt sie auf ihren Haaren zu kauen*

Wollen wir?


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Lix am 11. Mai 2007, 10:31:47
"Ich bin mir nicht sicher, ob das, wovon du redest nicht noch jemand völlig anderes ist... ich hoffe es zumindest..."

Sie wirkt für einen Moment abwesend, reißt sich dann aber wieder zusammen.

"Würdest du deinen Körper mit einem Dämonen teilen wollen? Du solltest ihn dir mal ansehen, ein glücklicher Mensch sieht anders aus. In einer Woche hat er sämtliche Kinderkrankheiten gehabt, die sich die Götter ausdenken können und auf seiner Stirn kannst du seit Beginn der Reise ein Ei braten; dass ein Körper sowas aushält... Nee, ich glaube nicht, das Florian das gut findet.
Gehen wir?"


Titel: Grenzbrueck, Iskarion und dem Weg zurück nach Condra
Beitrag von: Andariel am 11. Mai 2007, 12:51:28
*Yanus sieht die beiden noch einen Moment an. Dämon? So schlimm ist es also? Vielleicht sollte er sich doch noch einmal mit Florian unterhalten. Dann steht er von der Liege auf, selber überrascht, wie sicher er schon wieder auf den Beinen ist. Er gürtet sein Schwert und geht an Ayla vorbei durch die Tür*

"Ihr habt natürlich recht. Laßt uns gehen."

*Die drei verlassen die Fakultät auf direktem Wege zur Akademie*