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Titel: Silbertor, die letzten warmen Tage im Herbst Beitrag von: Rhoderan am 23. Oktober 2006, 15:31:36 Es ist bereits Nachmittag als Fisken die Garnision erreicht. Er wirkt insgesamt mitgenommen und abgewrackt. Er ist zu fuss unterwegs. Anders als sonst wenn er in Sichtweite der Mauern kommt gibt er sich diesmal nicht einmal Mühe sich nichts anmerken zu lassen. Erst wenige Schritte vor dem Tor strafft er die Schultern und zwingt sein Gesicht in die übliche Form.
Die Ringe unter seinen Augen sprechen eine deutliche Sprache und seine letzte Rasur liegt auch schon weit zurück. "Sag mal, Kerron, seit wann lassen wir eigentlich auch Wildschweine in die Garnision" witzelt einer der beiden Wachsoldaten als Fisken an ihnen vorbei ist. Aber zu mehr als einem verärgerten Schnauben ist er anscheinend nicht bereit. Titel: Silbertor, die letzten warmen Tage im Herbst Beitrag von: Felian am 24. Oktober 2006, 17:43:38 Auf dem Vorplatz im inneren der Garnision herrscht reges Treiben. Zwei einzelne Falken lösen gerade eine Plane von einem grossen hölzernen Karren, um den neuen Nachschub der vor einigen Stunden aus Tharemis eingetroffen ist zu entladen und in die Lagerhäuser zu bringen. Ein kleines dreier Grüppchen steht wild diskutierend vor der Wachstube, und zahlreiche Sturmfalken huschen über den Platz, um ihrem Tagwerk nachzugehen und ihre Befehle auszuführen.
Ein einzelner Soldat, der anscheinend gerade keinen Dienst hat, schlendert ein wenig, sich gelangweilt in der Nase bohrend, über den Hof und als er Fisken bemerkt, hält er kurz inne und mustert diesen von oben bis unten. Merik scheint ein wenig überrascht, obwohl das wegen seines hohlen Blickes schwer ist zu erkennen. "Fisken? Wo kommst du denn her und wo ist Sarah? So wie du aussiehst hast du wohl eine Menge spaß gehabt! Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt." Titel: Silbertor, die letzten warmen Tage im Herbst Beitrag von: Rhoderan am 02. November 2006, 17:57:24 Alles an Fisken scheint sich einen kurzen Moment zu verkrampfen als er angesprochen wird. Er ballt die Fäuste mit soviel Druck, dass seine Finger gut hörbart knacken. Als er sich zu Merrick umdreht glimmt allerdings schon nur noch ein kleiner schwacher Funke der so mühsam aufgebauten Agression in Fiskens müden Augen. er scheint zu kaputt zu sein um sich zu streiten.
"Halt einfach die Schnauze, Merrick!" ist alles was er hervorbringt bevor er sich rumdreht und auf die Zwinger zuschlurft. |